Lufthansa und Visa Bestimmungen

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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.337
3.853
ZRH / MUC
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Seit wann kann man denn als Deutscher für Indien ein "Visa on arrival" bekommen?

Seit November 2014.
Ukrainer bekommen es auch. Und Omani und Vatikani. Und ein paar weitere.

Muss aber vorher online beantragt und genehmigt sein, und gilt nur für Touristenvisa.
 
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west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
8.236
3.834
CGN
Dieser Satz kein Verb?

Was wird ein Schengenbürger wohl schon sein? Ein Bürger eines Staates, der das Schengenabkommen unterzeichnet hat.

Stimmt, hab' ich im Eifer des Schreibens das Verb vergessen. Schengen ist kein Staat, insofern ist rorschis zumindest indirekte Aussage, es sei ungerecht, dass für seine Staatsbürgerschaft teilweise andere Visumsbedingungen herrschen als für andere Staaten (die zufällig auch Teil des Schengener Abkommens sind) schlichtweg an der Sache vorbei.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
Stimmt, hab' ich im Eifer des Schreibens das Verb vergessen. Schengen ist kein Staat, insofern ist rorschis zumindest indirekte Aussage, es sei ungerecht, dass für seine Staatsbürgerschaft teilweise andere Visumsbedingungen herrschen als für andere Staaten (die zufällig auch Teil des Schengener Abkommens sind) schlichtweg an der Sache vorbei.

Die Aussage war dahingehend zu verstehen, dass ich annehme, dass für einen Inder für den Besuch aller "Schengenstaaten" eine einheitliche Regelung besteht (er braucht einfach ein "Schengenvisum" und darf sich dann innerhalb der "Schengenstaaten" bewegen) - für die Bürger unterschiedlicher "Schengenstaaten" jedoch unterschiedliche Regelungen bestehen, um ein Indienvisum zu bekommen.

Sollte meine Aussage nicht korrekt sein, bitte ich um Korrektur. Fakt ist dagegen, dass es Visa on arrival für Indien nur für Bürger aus folgenden Ländern im "Schengenraum" gibt: Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Liechtenstein. Und Vatikan.
 

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
8.236
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CGN
Die Aussage war dahingehend zu verstehen, dass ich annehme, dass für einen Inder für den Besuch aller "Schengenstaaten" eine einheitliche Regelung besteht (er braucht einfach ein "Schengenvisum" und darf sich dann innerhalb der "Schengenstaaten" bewegen) - für die Bürger unterschiedlicher "Schengenstaaten" jedoch unterschiedliche Regelungen bestehen, um ein Indienvisum zu bekommen.

Ja, das ist der Inhalt des Schengener Abkommens. Trotzdem wird Schengen dadurch kein Staat, warum sollte also ein Land, das nicht Vertragspartei ist (Indien) nun alle Staaten, die (aus indischer Sicht) zufällig ein Abkommen geschlossen haben, gleichbehandeln (müssen)?
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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ZRH / MUC
warum sollte also ein Land, das nicht Vertragspartei ist (Indien) nun alle Staaten, die (aus indischer Sicht) zufällig ein Abkommen geschlossen haben, gleichbehandeln (müssen)?

Weil alle diese Staaten Indien gleichbehandeln (also in dieser Hinsicht). So war zumindest meine naive Sicht der Dinge aus Sicht eines Laien.
 

chris_flyer

Erfahrenes Mitglied
08.06.2015
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2
Wiesloch,FRA,STR
Nein. Ihr Deutschen bekommt ja sogar für Indien ein "Visa on arrival". Ich als genau so Schengenbürger habe immer noch das ganze Pipapo mit Botschaft, Cox und Kings etc. etc.

Dafür müssen wir z.B. für Vietnam ein Visum beantragen währenddessen andere Schengenstaaten wie Island,Dänemark,Finnland,Norwegen und Schweden ein Visa bekommen ,dass fünfzehn Tage gültig und kostenlos ist.So unterschiedlich ist das leider.Eine einheitliche Regelung wäre besser.
 

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
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CGN
Weil alle diese Staaten Indien gleichbehandeln (also in dieser Hinsicht). So war zumindest meine naive Sicht der Dinge aus Sicht eines Laien.

Ja, allerdings etwas naiv. Keiner hat Indien zu Schengen gefragt, Indien ist nicht Teil des Schengener Abkommens, warum sollte also das nationalitätenbasierte Visasystem nicht mehr gelten? Im Übrigen gilt ja auch für die übrigen Staatsangehörigen von Schengenstaaten bei der Einreise nach Indien das gleiche, wie für Inder bei der Einreise in den Schengenraum: Visumspflicht.
 

kingair9

Megaposter
18.03.2009
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Unter TABUM und in BNJ
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Die Aussage war dahingehend zu verstehen, dass ich annehme, dass für einen Inder für den Besuch aller "Schengenstaaten" eine einheitliche Regelung besteht (er braucht einfach ein "Schengenvisum" und darf sich dann innerhalb der "Schengenstaaten" bewegen) - für die Bürger unterschiedlicher "Schengenstaaten" jedoch unterschiedliche Regelungen bestehen, um ein Indienvisum zu bekommen.

Sollte meine Aussage nicht korrekt sein, bitte ich um Korrektur. Fakt ist dagegen, dass es Visa on arrival für Indien nur für Bürger aus folgenden Ländern im "Schengenraum" gibt: Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Liechtenstein. Und Vatikan.

Du übersiehst dabei, dass es für zB Chinesen, Inder etc trotz theoretisch (!) gleicher Anforderungen für einen Schengen-Visum häufig sehr große Unterschiede in der Erteilungspolitik der "Schengen"-Botschaften und Konsulate in deren Heimatländern gibt.

Der Büroleiter Shanghai meines ehemaligen AG hat sich jahrelang sein Schengen-Jahresvisum bei der spanischen Botschaft besorgt obwohl er nach Deutschland musste. Hierzu musste er dann "nur" die erste Einreise eines neuen Visums über Spanien machen, weitere Einreisen gingen direkt über FRA/MUC.

Warum das Ganze? Weil die deutsche Botschaft in der Praxis sehr ungern und selten Jahresvisa gab und andere Länder da ganz easy agierten. Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Aber selbst im offiziellen Bereich gibt es Unterschiede - so kommen zB Inder sehr viel leichter an ein deutsches Business-Visum als an ein französisches. Thema Wirtschaftsförderung...
 
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