"Besucher" in F Kabine?

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HAM1L1A

Aktives Mitglied
16.03.2016
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0
Acker mit Windbeutel
Als Chef wäre es mir peinlich, meine "untergebenen Mitarbeiter" in einer niedrigeren Klasse als ich fliegen zu lassen. Entweder fliege ich zusammen mit ihnen in derselben Klasse, oder ich fliege alleine und buche dann für mich eine Klasse höher.

Man kann auch Mitarbeiter motivieren, indem man ihnen zeigt das man sie "auf eine Stufe" stellt und alle in der Firma gleich wichtig sind.

Wenn man ein Chef für other peoples money ist, dann würde ich die Untergebenen auch auf Abstand halten.
 

on_tour

Erfahrenes Mitglied
01.08.2010
8.919
1.613
Als Chef wäre es mir peinlich, meine "untergebenen Mitarbeiter" in einer niedrigeren Klasse als ich fliegen zu lassen. Entweder fliege ich zusammen mit ihnen in derselben Klasse, oder ich fliege alleine und buche dann für mich eine Klasse höher.

Man kann auch Mitarbeiter motivieren, indem man ihnen zeigt das man sie "auf eine Stufe" stellt und alle in der Firma gleich wichtig sind.

da steckt jetzt schon etwas "Sozialromantik" dahinter. Am einfachsten ist, sich an die allgemeinen Reise-Richtlinien zu halten, da macht man langfristig am wenigsten verkehrt.

Eigene Erfahrung bei damals reichlicher Naivität: gehe mit fachlich zugerodneter Mitarbeiterin auf interkont. Dienstreise und lasse auch für sie C buchen (entsprechend Reiserichtline HQ/D). Disziplinarer Vorgesetzter und Kostenverantwortlicher in ihrem Land fällt aus allen Wolken: Flugpreis alleine mehr als zwei Monatsgehälter :eek:

und zur Umfrage: kommt auf die Situation drauf an.
 
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musty97

Erfahrenes Mitglied
25.04.2014
304
1
Insel im roten Meer
Wenn man ein Chef für other peoples money ist, dann würde ich die Untergebenen auch auf Abstand halten.
Nette Haltung zum Umgang mit Mitmenschen.
Mag sein, dass der "Untergebene" nicht F fliegen darf, aber dann würde ich den Untergebenen auch auf eine andere Maschine setzen, bzw. in der gleichen Klasse fliegen, wenn man schon Konferenzen halten will.
Durch sowas entsteht eine Neidgesellschaft..
 
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htb

Erfahrenes Mitglied
10.10.2010
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3
Nette Haltung zum Umgang mit Mitmenschen.
Mag sein, dass der "Untergebene" nicht F fliegen darf, aber dann würde ich den Untergebenen auch auf eine andere Maschine setzen, bzw. in der gleichen Klasse fliegen, wenn man schon Konferenzen halten will.
Durch sowas entsteht eine Neidgesellschaft..

Logisch ist das jetzt aber nicht, oder?

"Flieg Du mal mit der zeitlich ungeschickteren Verbindung, damit Du nicht neidisch wirst, wenn Du siehst, dass ich eine Klasse höher -- wie von der Reiserichtlinie vorgesehen -- fliege."

Es gibt nun einmal Annehmlichkeiten im Leben, die nicht jedem angeboten werden (können).

HTB.
 

Liegendflieger

Erfahrenes Mitglied
13.02.2016
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2
"Der Untergebene"

Mit so einem Drama kann der Peymann Millionen abgreifen.
Ihr solltet für Eure Vorlagen Urheberrechte beantragen!

(der schwarm der aussendienstmitarbeiter ist der neue Brecht)
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
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Logisch ist das jetzt aber nicht, oder?

"Flieg Du mal mit der zeitlich ungeschickteren Verbindung, damit Du nicht neidisch wirst, wenn Du siehst, dass ich eine Klasse höher -- wie von der Reiserichtlinie vorgesehen -- fliege."

Es gibt nun einmal Annehmlichkeiten im Leben, die nicht jedem angeboten werden (können).

HTB.

Ich kenne mind. einen Menschen der das so handhabt - um eben keine entsprechende Debatte aus zu lösen (lustiger weise wissen alle das der Chef das so macht). Der fliegt mit einem Vorwand einen Tag eher oder später oder eben eine andere Route.
 

jayhamburg

Erfahrenes Mitglied
12.02.2013
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Melbourne
Wenn sie auf dem gleichen Flug sind ist das wie die sprichwörtliche Karotte vor der Nase. Jeder der Karriereambitionen hat sollte doch nicht neidisch werden, sondern davon angespornt werden weiter aufzusteigen.
 

DaS

Erfahrenes Mitglied
19.08.2014
311
30
HND
Als Angestellter hätte ich kein Problem damit, wenn ich in C sitze und der Vorgesetzte in F fliegt. Als Vorgesetzter würde ich mich in so einem Falle in die C einbuchen. Aber während des Fluges wegen irgendwelcher "Meetings" zwischen den Klassen hin- und herzuspringen, das fände ich unschön.
 

flysurfer

Gründungsmitglied
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06.03.2009
26.005
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www.vielfliegertreff.de
Als Angestellter hätte ich kein Problem damit, wenn ich in C sitze und der Vorgesetzte in F fliegt. Als Vorgesetzter würde ich mich in so einem Falle in die C einbuchen. Aber während des Fluges wegen irgendwelcher "Meetings" zwischen den Klassen hin- und herzuspringen, das fände ich unschön.

Bleibt also wirklich nur das Meeting auf der Bordtoilette. Auf Bar und Lounge hat LH ja auf vielfachen Kundenwunsch verzichtet.
Und wieder ein Mythos – dieses Mal der Mile-High-Club – zerstört. Alles nur business as usual.
 

Tirreg

Rutscher des Grauens
08.03.2009
7.911
3.630
FRA
Meine Meinung:

Es gibt Reiserichtlinien und an die hat man sich erst einmal zu halten. Wenn man als normaler Angestellter C fliegen darf und der Vorgesetzte fliegt F, dann ist das ein Luxusproblem und wer da noch meckert, hat echt den Schuss nicht gehört. Anders sieht das mit Y und C aus. Dann muss man das so akzeptieren oder man hat folgende Optionen:

a) Gas geben und entsprechend aufzusteigen

b) sich im Unternehmen einen Job zu suchen, wo man nicht mehr reisen muss

c) den Arbeitgeber wechseln

Ob eine große "Gleichmacherei" wirklich zu einem großen Erfolg führt, wage ich auch zu bezweifeln. Wenn alle Mitarbeiter F fliegen, jeder einen 7er BMW als Firmenwagen erhält und ein großes Eckbüro mit Assistentin, dann hat man vielleicht hoch motivierte Mitarbeiter, aber auch ein ziemliches Kostenproblem.

Das Verhalten des "Chefs" wiederum erachte ich für sehr unglücklich: Den Mitarbeiter nach "vorne" und sich nicht nach "hinten" zu bequemen, würde ich auch als nicht sonderlich wertschätzend erachten, zumindest einmal sehr ungeschickt. Da die Perserin dann noch den Gast wieder nach hinten geschickt hat, hat sich der "Chef" in dem Moment in meinen Augen auch noch lächerlich gemacht: Wollte erst den Dicken raushängen lassen und wurde dann von einer - in seinen Augen - deutlich niedrigeren Person zurecht gewiesen...
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Wenn man so eng mit anderen wie im Flugzeug sitzt, sollte man Besprechungen auf ein Minimum beschränken. Das nervt doch nur, wenn die mitten in der Nacht in einer Menschenmenge (auch in der First) ihre Strategierunden für die nächsten 20 Jahre abhalten. Dann sollte man eher vorher oder nachher am Gate als Gruppe in eine Ecke gehen und ein paar klare knappe Ansagen machen, die die gemeinsame Linie oder letzte Neuigkeiten umreißen.

Finde es auch erstaunlich, was Leute völlig unbedarft auf ihren Laptops an Bord so alles tippen. Als Nachbar kann man das lässig mit einsehen. Manchmal kommt es einem schon vor, wie absichtlich Indiskretionen streuen oder bewusstes "Spiel" mit dem Feuer.
 
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singmeister

Erfahrenes Mitglied
16.08.2011
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BSL
Ich kenne mind. einen Menschen der das so handhabt - um eben keine entsprechende Debatte aus zu lösen (lustiger weise wissen alle das der Chef das so macht). Der fliegt mit einem Vorwand einen Tag eher oder später oder eben eine andere Route.

Das ist meiner Meinung nach die schlechteste Lösung. Solche scheinheiligen Geschichten stiften auf Dauer nur Unfrieden, weil es dann doch jeder weis. Und ansprechen darf man es im Zweifel nicht, da keiner sein Gesicht verlieren soll. Ich hätte jedenfalls Schwierigkeiten Personen zu respektieren, die solche Kindergartenspielchen betreiben.
Durch die jeweiligen "Vorwände" ist der Kollege gezwungen, mehr oder weniger ständig seine Kollegen, Vorgesetzten - und manchmal auch sich selbst - zu belügen?
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
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Das ist meiner Meinung nach die schlechteste Lösung. Solche scheinheiligen Geschichten stiften auf Dauer nur Unfrieden, weil es dann doch jeder weis. Und ansprechen darf man es im Zweifel nicht, da keiner sein Gesicht verlieren soll. Ich hätte jedenfalls Schwierigkeiten Personen zu respektieren, die solche Kindergartenspielchen betreiben.
Durch die jeweiligen "Vorwände" ist der Kollege gezwungen, mehr oder weniger ständig seine Kollegen, Vorgesetzten - und manchmal auch sich selbst - zu belügen?

Interessanterweise finden in dem Fall die Vorgesetzten die ansonsten mit ihm fliegen würden die Sache ganz OK. Denn so ist bei Ankunft am Zielort alles perfekt vorbereitet.
 
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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
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19.183
Du bist ADD-JED LH F geflogen?

Damit wir alle Klassen durchhaben: Ich habe auf ADD-JED mit LH ein Inflight Upgrade von Y auf C bekommen. Ich hatte mich schoen auf meinem und dem Nebensitz schlafend ausgebreitet, als ich relativ ruede von einer Stewardess geweckt wurde "machen Sie mal Platz, wir muessen da jemanden hinsetzen." Irgendso eine Pussy, dem es ueber dem Fluegel wegen des Triebwerks (das angeblich "unrund lief" :blah:) zu laut war. Auf meine Beschwerde bei der Purserin, dass ich diese Verfuegung ueber meinen geblockten Nebensitz (damals war ich noch SEN) nicht unbedingt toll fand, hin, kramte diese die PIL hervor, murmelte ein "oh, das haben wir nicht gesehen" und setzte mich in die C.
 

janetm

Erfahrenes Mitglied
11.02.2012
4.130
1.668
DUS, HAJ, PAD
Ist doch super, wenn der Chef F fliegt und man selber C. Auf jeden besser als 10h neben dem Chef zu sitzen und über die Arbeit zu reden bzw. angestrengten Small Talk zu machen.

Und die Firmen die ihre Mitarbeiter um die Welt schicken, aber sich keine 50€ Sichtschutzfolie leisten, sollten sich auch mal Fragen, ob dies so gewollt ist.
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
7
Wien
Also aus meiner Sicht muss es möglich sein, dass ein "Chef" seinen Mitarbeiter nach vorne in die F zum Diktat bittet. Um die Privatspäre der Firma für die F der fliegende Chef arbeitet zu wahren, muss dann die F Kabine von nicht Chefs geräumt werden. Sprich weniger wichtige F Flieger müssen halt dann in die Y+ oder die Y geschickt werden. Ggf. muss halt ein Besprechungsraum organisiert werden, etwa könnte man auf Autopilot stellen und "dem Chef" und seinen MA das Cockpit für die Besprechung anbieten.

Schade, dass LH wieder einmal in den 1990igern stehen geblieben ist. Andere Airlines sind hier schon viel weiter.

:yes:
 
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blackbeauty

Erfahrenes Mitglied
03.02.2013
4.212
12
above and below the clouds
Also aus meiner Sicht muss es möglich sein, dass ein "Chef" seinen Mitarbeiter nach vorne in die F zum Diktat bittet. Um die Privatspäre der Firma für die F fliegende Chef arbeitet zu wahren, muss dann die F Kabine von nicht Chefs geräumt werden. Sprich weniger wichtige F Flieger müssen halt dann in die Y+ oder die Y geschickt werden. Ggf. muss halt ein Besprechungsraum organisiert werden, etwa könnte man auf Autopilot stellen und "dem Chef" und seinen MA das Cockpit für die Besprechung anbieten.

Schade, dass LH wieder einmal in den 1990igern stehen geblieben ist. Andere Airlines sind hier schon viel weiter.

:yes:

Klingt nach einem praktikablen Vorschlag. ;)

Aber denk nur an den Neid, wenn die nicht-Chef-F-Flieger dann den LPGS und den Kaviar mit in die Y nehmen... :cool: