Ein Leben ohne Alkohol

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TheDude666

Erfahrenes Mitglied
02.05.2012
2.558
463
ARN
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Das Problem ist das man ja gerne "anders" sein will. Früher hat man sich hat die Haare wachsen lassen und ist mit nem Iron Maiden Shirt rum gerannt oder hat sich die Haare pink gefärbt und n Sex Pistols Shirt angezogen. Heutzutage traut man sich das ja nicht weil es nur noch Pussis gibt. Da wird man anders indem man zum Hippste (nichtmal für n Hippi reichts!) wird. Sich n Vollbart wachsen lassen der in der Regel auch kacke aussieht wei mit 4 Haaren gehts eben net, man irgendwelche "Craft Biere" trinkt die das Prädikat Bier nichtmal Ansatzweise verdient hat und sich nur noch in "In Shuppen" rumtreibt die alle 3 Monaten den Namen und Besitzer wechseln und zu essen gibts nur Veganes und sonstigen Nonsens. Man schimpft auf dumme Amis und deren Präsidenten dab ei ist dabei noch nie aus dem eigenen Landkreis rausgekommen (ausser zum Komasaufen auf Malle), einen Führerschein braucht man nicht weil das ja uncool ist und man die Mücken eher für das neuerste Eifon alle 6 Monate braucht. Beruflich hat man mit 22 schon den ersten Burn out weil man es nicht gewohnt ist länger als 6h seinen Job zu machen (Überstunden kennt man nur vom hörensagen), hat zuhause aber eine Mindmap auf der steht das man mit 30 schon Millionär ist und man HART darauf hinarbeitet, wird nur gemobbt weil man eben so strackdumm ist und nix auf die Kette bekommt (was man früher als Anschiss definiert hat) und überhaupt sind immer die anderen Schuld. Dazu muss man selbstverständlich einen Blog, Youtube Channel, Fazebook likes, Twitter und sonstigen Bullshit haben um die gaze Welt am eigenem Aufmerksamkeitsdefizit teilzuhaben. Und jeder der Fragt ob man noch ganz sauber ist über den wird der Kopf geschüttelt...

Genau diese Extremfälle hast du heute in der Gesellschaft und nicht nur bei der unter 30 Jährigen. Die Menschheit wird immer blöder und muss sich eben so neu definieren.

Schöne neue Welt!
Der Konservatismus hat sich über Jahrhunderte jedoch nicht geändert. Gegen alles was anders ist wird gemeckert, anstatt andere sich ausprobieren zu lassen. Über andere Urteilen, herabkanzeln, meist wortgewandt (nicht dein Posting) ist ganz großes deutsches Kino!
 
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odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.362
6.176
Z´Sdugärd
Finde ich nicht. Es gibt Leute die anders sein wollen koste es was es wolle und welche die einfach nur auf den Zug aufspringen wie die Lemminge und morgen (wens wieder In ist) Asbach Cola trinken, Neon gelbe Schnürsenkel und T Shirts mit Kaputze anziehen. Das waren schon vor 20 Jahren die Poser ;)

So und jetzt stör mich nicht ich muss mir überlegen ob ich nachher bei meiner Schwiegermutter lieber den Veganen Veggi Latte mit Sojamilch, Tripple Ahornsirup aus der Bio Fine Cut 100% Free Traded Pappbecherle der 100% Tastefree ist nehme oder wieder nur die Tasse Kaffee Haag nehmen muss.
 

Sunchaser

Erfahrenes Mitglied
12.09.2011
746
0
ZRH
Finde ich grundsätzlich ein interessantes Thema.

Obwohl ich auch schon für ein paar Wochen bewusst gar keinen Alkohol getrunken habe, muss ich für mich selbst doch sagen, dass ich wohl nicht komplett darauf verzichten wollte. Dafür mag ich einen guten Wein oder Champagner, oder auch ein kühles Bier einfach zu sehr. Sehe persönlich auch keinen Grund dafür. Ich denke, dass moderates Trinken hier den besten "Kompromiss" bringt - wenn man das so sagen will.

Dennoch respektiere ich es natürlich wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, komplett abstinent lebt.

Was ich allerdings auch schon fast schockiert bemerkt habe ist, dass es doch unheimlich schwer sein kann in unserer Gesellschaft ohne Alkohol auszukommen. In manchen Kreisen muss man sich regelrecht rechtfertigen dafür, wenn man sich mal erlaubt nichts zu trinken. Einige Leute scheinen damit aus irgend einem Grund ein Problem zu haben.

Deshalb gibt es wohl mehr Leute die sich lieber "zum Schein" ein Glas Wein einschenken ohne dann davon zu trinken, statt sich mit dem Wasserglas unter die Menschen zu mischen.

Irgendwie scheint es in unserer Gesellschaft dermassen verankert zu sein, dass man trinken muss, dass man beim Verzicht auf Alkohol sofort verdächtig wird. Entweder hatte man offensichtlich ein Alkoholproblem oder es muss sonst etwas mit einem nicht ganz stimmen. Klar, ist etwas überspitzt formuliert aber so kann es einem doch vorkommen.

Diese Beobachtung finde ich manchmal schon etwas bedenklich und das sage ich wirklich als jemand der gerne und relativ oft Alkohol trinkt.
 

WFormosa

Aktives Mitglied
23.11.2016
173
1
Tja glaube der Großteil der Gesellschaft denkt = trinkt keinen Alkohol = trockner Alkoholiker! Was natürlich totaler Blödsinn ist. Allerdings mir persönlich ist das sowas von egal ob jemand trinkt oder nicht. Gleiche Thema ob jemand schwul ist oder nicht. Kann jeder selber entscheiden aber soll er mir eben nicht ständig unter die Nase reiben.
 

m!ler

Erfahrenes Mitglied
02.08.2015
1.236
271
STR
Tja glaube der Großteil der Gesellschaft denkt = trinkt keinen Alkohol = trockner Alkoholiker! Was natürlich totaler Blödsinn ist. Allerdings mir persönlich ist das sowas von egal ob jemand trinkt oder nicht. Gleiche Thema ob jemand schwul ist oder nicht. Kann jeder selber entscheiden aber soll er mir eben nicht ständig unter die Nase reiben.

... nichts hinzuzufügen. Genau so sehe ich das auch.
 
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BorussiaMG

Erfahrenes Mitglied
27.03.2012
1.586
51
Was ich allerdings auch schon fast schockiert bemerkt habe ist, dass es doch unheimlich schwer sein kann in unserer Gesellschaft ohne Alkohol auszukommen. In manchen Kreisen muss man sich regelrecht rechtfertigen dafür, wenn man sich mal erlaubt nichts zu trinken.

Ich glaube, dass man sich weniger für den Verzicht als für das damit einhergehende veränderte Verhalten rechtfertigen muss. Seit nun mehr als 1,5 Jahren verzichte ich aus Gesundheitsgründen auf Alkohol (ab und an mal ein Glas Bier <0,5l für den Geschmack) und muss sagen das Sozialverhalten ändert sich doch erheblich. Dieses Ungezwungene fällt weg und das ist teilweise doch schade. Gerade bei Veranstaltungen wie Junggesellenabschieden, aber auch bei der Hochzeitsfeier (wir sind gerade in dem Alter) selber. Statt wie gewohnt mit den letzten im Morgengrauen noch Westerland o.ä. zu gröhlen, freuen sich jetzt meist die Frauen schon um 1 Uhr einen Chaffeur zu haben. Die Stimmung will dann halt einfach nicht in gewohntem Maße aufkommen.
 

vuulp

Aktives Mitglied
21.03.2014
165
45
FFM
Tja glaube der Großteil der Gesellschaft denkt = trinkt keinen Alkohol = trockner Alkoholiker! Was natürlich totaler Blödsinn ist. Allerdings mir persönlich ist das sowas von egal ob jemand trinkt oder nicht. Gleiche Thema ob jemand schwul ist oder nicht. Kann jeder selber entscheiden aber soll er mir eben nicht ständig unter die Nase reiben.
das ist zweifelsfrei gut gemeint, aber der Vergleich hinkt gewaltig.
Als kleiner Denkanstoß: Alkohol zu trinken oder nicht, ist eine freie Willensentscheidung. Ob man Schwul ist oder nicht, wohl eher nicht.
 

m!ler

Erfahrenes Mitglied
02.08.2015
1.236
271
STR
Ich glaube da ging es eher ums "unter die Nase reiben" jedweder Andersartigkeiten nur um halt anders zu sein.
 

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
Kann jeder selber entscheiden aber soll er mir eben nicht ständig unter die Nase reiben.

Wie soll es gehen, dass nicht immer wieder zu erwähnen? Meist wird man ja immer wieder aufgefordert einen mitzutrinken, dann muss man das immer wieder ablehnen.
 

malschauen

Erfahrenes Mitglied
05.12.2016
2.831
2.049
Wie soll es gehen, dass nicht immer wieder zu erwähnen? Meist wird man ja immer wieder aufgefordert einen mitzutrinken, dann muss man das immer wieder ablehnen.


Ach so,du musst dann jedesmal sagen, ich trinke keinen Alk. Wenn ich keinen trinken möchte, sage ich einfach: "Nein, heute nicht."
 

malschauen

Erfahrenes Mitglied
05.12.2016
2.831
2.049
Dann will er es wissen und fragt danach. Dann muss er mit der Antwort leben. Das ist aber bestimmt nicht dieses unter die Nase reiben, was WFormosa angesprochen hat. Zudem ist das in meinem Bekanntenkreis eigentlich nie ein Thema, wieso jemand gerade kein Alkohol trinkt. wenn man aber natürlich unbedingt über seine Lebensweise reden muss, wie das bei einigen Vegetarieren, Veganer und Abstinentlern ist, dann muss man jeden darüber aufklären, dass man auf etwas bestimmtes verzichtet.
 
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WFormosa

Aktives Mitglied
23.11.2016
173
1
Dann will er es wissen und fragt danach. Dann muss er mit der Antwort leben. Das ist aber bestimmt nicht dieses unter die Nase reiben, was WFormosa angesprochen hat. Zudem ist das in meinem Bekanntenkreis eigentlich nie ein Thema, wieso jemand gerade kein Alkohol trinkt. wenn man aber natürlich unbedingt über seine Lebensweise reden muss, wie das bei einigen Vegetarieren, Veganer und Abstinentlern ist, dann muss man jeden darüber aufklären, dass man auf etwas bestimmtes verzichtet.

Genau das war gemeint. Natürlich ist jetzt schwul sein etwas völlig anderes - jedoch erlebe ich es in den letzten Jahren immer öfters das mir genau das mitgeteilt wird. Genau wie die Veganer etc. Können ja alle machen was sie wollen aber ständig darüber reden und sich dann auch noch als etwas besonderes vorkommen geht meiner Meinung nach überhaupt nicht. Wie gesagt ich toleriere vieles aber es interessiert mich einfach nicht wieso Person X keinen Alkohol trinkt, kein Fleisch oder kein Schwein ist oder eben schwul ist. Macht keinen zu einem besseren oder schlechteren Menschen.
 
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Biohazard

Erfahrenes Mitglied
29.10.2016
7.988
10.786
EDWH
jedoch erlebe ich es in den letzten Jahren immer öfters das mir genau das mitgeteilt wird.
im-a-vegan-comicz8sw3.jpg
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.787
10.580
BRU
Das machst du 2x und beim dritten mal wird schon irgendwer eine Erklärung wollen warum du nie mit ihm trinkst.

Dann antworte ich einfach, dass ich keinen Alkohol mag (oder Vegetarier bin etc.). Und damit ist für mich das Thema erledigt. Wie schon geschrieben, Leute, die meinen andere geradezu missionarisch von ihrer Lebensweise überzeugen zu müssen und das zum Gesprächsthema zu machen (egal, ob kein Alkohol, Low Carb, vegetarisch, glutenfrei oder was auch immer) nerven mich auch.

Allerdings habe ich es aber in der Tat schon erlebt, dass dann vom Gegenüber Nachfragen nach dem warum und wieso kommen. Es gibt auch unter "Alkoholtrinkern", "Fleischessern" etc. solche, die ihre Lebensweise als die einzig "normale" sehen und andere als verrückte Spinner abtun.
 
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odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.362
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Z´Sdugärd
Wie soll es gehen, dass nicht immer wieder zu erwähnen? Meist wird man ja immer wieder aufgefordert einen mitzutrinken, dann muss man das immer wieder ablehnen.

Wo ist dein Problem?

Wir haben hier im "harten Kern" eine nette "Feierabend Bier trink" Stunde. Abstempeln, zusammensitzen, Bierchen trinken. Dient zur Steigerung des Teamgeistes und zum "Brainstorming in alternativer Umgebung". Da gibts auch einen Kollege der keinen Alkohol trinkt (der bekommt eben ne Dose Red Bull) und einen Frischling der auch kein Bier trinkt. Ist alles kein Problem. Da wird auch schon mal der Betriebleiter mit den Worten "Geh mal dem Jungspund ne Cola von der Tanke holen" zum Getränke holen geschickt. Sehe ich kein Problem. Alles irgendwie kein Problem.
 
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Mario

Aktives Mitglied
01.10.2013
175
3
HAM
So schauts aus.

Auch ich kann mich nicht gegen einen gepflegten oder ungepflegten Abschuss wehren. Man schwört zwar immer wieder, das war der letzte........ Doch insgeheim freut man sich doch schon auf die nächste Gesichtslähmung :-D
 
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Worldtraveler42

Erfahrenes Mitglied
15.02.2015
3.888
36
MRS
Hatte vom 1. Januar bis Ende Februar keinen Tropf Alkohol. Einfach so. Keine Wette; keine absurden Weltansichten. Nur Lust nach den Feierlichkeiten im Dezember etwas auf die Bremse zu treten. Bis Ende Juni hatte ich zwei Gläser Wein (1x Rot, 1x Weiß) und einen GT. Inzwischen bin bei meinem sonst üblichen Konsum: Ein Bierchen hier, ein Bierchen da. Wein wenn's zum Essen passt, etc.

Saß vorherige Woche bei einem Freund auf der Terrasse. Wegen der Hitze (>42°C) hab ich mich auf Wasser beschränkt. Kollege hat 1 1/2 Flasche Wein getrunken. Finde ich etwas viel für meinen Geschmack. Insbesondere wenn man das täglich macht...
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.362
6.176
Z´Sdugärd
Saß vorherige Woche bei einem Freund auf der Terrasse. Wegen der Hitze (>42°C) hab ich mich auf Wasser beschränkt. Kollege hat 1 1/2 Flasche Wein getrunken. Finde ich etwas viel für meinen Geschmack. Insbesondere wenn man das täglich macht...
Frag mal die Franzosen im Süden...das ham die in der Mittagspause schon drin ;)
 

bestgrandma

Erfahrenes Mitglied
03.06.2015
276
63
NF
Mit Interesse habe ich diesen Hread gelesen und möchte auch etwas dazu sagen.
Hier im hohen Norden wird viel gefeiert. Eigentlich wird alles gefeiert, das neue Auto, der neue Grill, der neue Wintergarten usw. Das läuft dann folgendermaßen ab:
die Nachbarn treffen sich, ca. 25 - 30 an der Zah,l gegen 17 Uhr und dann wird die Anschaffung bewundert, gelobt und begutachtet. Die Männer bekommen ein frisches Bier vom Fass und die Frauen trinken Hugo. In der Sonne hat man Durst und so werden die Gläser fleissig nachgeschenkt. Bis der Grill soweit ist, daß man Essen kann vergeht Zeit. Nach dem Grillen brauchen alle einen Verteiler. Das 2. Faß wurde bereits angestochen und die Damen sind auf Sekt umgestiegen.
Die Stimmung steigt und der Verteiler war nicht schlecht, es wird um Nachschub gebeten.

Da ich keinen Alkohol trinke, erlebe ich meine Mitmenschen, von Stunde zu Stunde, unerträglicher. Die Augen sind glasig, die Zunge schwerer. Ob bei Mann oder Frau. Die Gespräche drehen sich bereits im Kreis. Eigentlich wird nur noch dummes Zeug gelabert.
Wenn ich das so sehe, graut es mir und ich habe mir geschworen, daß mich nie jemand so sehen wird. Wie kann man als intelligenter, erwachsener Mensch, so die Kontrolle verlieren?

By the way, alles Akademiker oder Geschäftsleute. Man sollte also Verstand vermuten. Die Toilette wird fleissig frequentiert, denn das muß alles weggebracht werden. Die Brille bepinkelt und die Wände besprenkelt.

So gegen 4 Uhr morgens ist so eine private Veranstaltung beendet. Ich total erledigt begebe mich nach dem Aufräumen ins Bett. Kurz vor der Einschlafen geht die Tür auf, das Licht an, Göga macht sich bettfertig. Plumpst in die Koje und ist nach 2 Minuten im Zauberwald. Das einsetzende Schnarchen entspricht einem Presslufthammer. Aus dem Hals stinkt es wie die Hölle. Ich schnappe mein Bettzeug und gehe ins Gästezimmer. Warum eigentlich ich und nicht der Störenfried?

Am anderen Morgen öffne ich das Schlafzimmer. Göga im Bad. Ihm geht es schlecht, er sieht aus wie Buttermilch und Spucke. Das letzte Bier war wohl schlecht. Im Schlafzimmer stinkt es wie in einer Kneipe. Das Kopfkissen ebenso, also alles abziehen.

Da solche Feste meist am Samstag beginnen, ist der Sonntag gelaufen. Mit einem verkaterten Partner ist so gut wie nichts anzufangen.

Ist das Feiern immer mit Alkohol gleichzusetzen? Heisst Feiern, sich zu betrinken?

Als Frau, die einfach keinen Alkohol mag, weil er mir nicht schmeckt, ist das kaum zu verstehen und noch viel weniger zu ertragen.
Ich glaube, manchen Männern ist es garnicht bewusst, was sie ihrer Partnerin mit einem Bier zu viel antun.

Wir und unsere Nachbarn trinken unter der Woche keinen Alkohol oder höchstens mal ein Bier abends auf der Terrasse. Kommen die Leute zusammen, gibts kein Halten mehr, ich finde das sehr schade. Ein Mann der betrunken ist, ist wahrlich kein schöner Anblick, eine Frau, einfach nur ekelhaft.

Ein paar Tage später trifft man sich auf der Straße oder beim Kaufmann und dann heisst es: ach war das schön.
 

Siwusa

Erfahrenes Mitglied
24.11.2010
4.884
-21
Wie kann man als intelligenter, erwachsener Mensch, so die Kontrolle verlieren?

By the way, alles Akademiker oder Geschäftsleute. Man sollte also Verstand vermuten.

Kommen die Leute zusammen, gibts kein Halten mehr, ich finde das sehr schade.

Ein Mann der betrunken ist, ist wahrlich kein schöner Anblick, eine Frau, einfach nur ekelhaft.

Ab und zu mal die Kontrolle verlieren gehört zum Mensch sein dazu, ist Teil unseres Lebens. Auch unsere Vorfahren haben sich durch verschiedenste Methoden bereits berauscht. Nur aufgrund dieser Zustände ist vielleicht gerade unsere Gesellschaft gesünder, als die anderer (sozial gesehen, nicht gesundheitlich...)
 
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ambodenbleiberin

Erfahrenes Mitglied
24.04.2015
930
10
So gegen 4 Uhr morgens ist so eine private Veranstaltung beendet. Ich total erledigt begebe mich nach dem Aufräumen ins Bett. Kurz vor der Einschlafen geht die Tür auf, das Licht an, Göga macht sich bettfertig. Plumpst in die Koje und ist nach 2 Minuten im Zauberwald. Das einsetzende Schnarchen entspricht einem Presslufthammer. Aus dem Hals stinkt es wie die Hölle. Ich schnappe mein Bettzeug und gehe ins Gästezimmer. Warum eigentlich ich und nicht der Störenfried?

Am anderen Morgen öffne ich das Schlafzimmer. Göga im Bad. Ihm geht es schlecht, er sieht aus wie Buttermilch und Spucke. Das letzte Bier war wohl schlecht. Im Schlafzimmer stinkt es wie in einer Kneipe. Das Kopfkissen ebenso, also alles abziehen.

Da solche Feste meist am Samstag beginnen, ist der Sonntag gelaufen. Mit einem verkaterten Partner ist so gut wie nichts anzufangen.

Ist das Feiern immer mit Alkohol gleichzusetzen? Heisst Feiern, sich zu betrinken?
Es muss ja nicht immer so ausarten und man muss sich nicht immer die Birne wegknallen. Scheint jedoch im Norden eher üblich als im Süden.
Warum machst Du das alles denn aber immer wieder mit? Scheint ja nicht selten vorzukommen.
Bis 4, aufräumen (alle anderen auch oder nur Du?), ins Gästezimmer umziehen, Bettwäsche waschen...

Wenn es Dir zuwider ist, musst Du doch nicht jedes Mal dabei sein und Dich verantwortlich fühlen. Oder einfach früher gehen und den Herrn direkt in die Ausnüchterungszelle Gästezimmer ausquartieren.
Putzen, aufräumen, Bett neu beziehen und Bettwäsche waschen kann Dein Mann auch. Oder er muss es lernen.
 

WFormosa

Aktives Mitglied
23.11.2016
173
1
Ein paar Tage später trifft man sich auf der Straße oder beim Kaufmann und dann heisst es: ach war das schön.

Vielleicht war es ja auch schön! Wenn ich so eine Frau hätte müsste ich mich vermutlich auch abschießen um das zu ertragen. Dich nötig doch keiner zu trinken oder? Lass den Menschen doch ihren Spaß und so sehr zu leiden scheinst du ja auch nicht man könnte sich sonst ja auch trennen. Musst ja auch nicht mitfeiern oder?
 
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