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AB: Air Berlin meldet Insolvenz an

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Auch der Insolvenzverwalter steht schon seit Stunden fest: Frank Kebekus. Diese Personalie ist in der Diskussion und in den Medien untergegangen.

Gemeinsam mit Herrn Flöther - bekannt aus der Unister-Insolvenz.
 
Natürlich war sie eingeweiht, die Kreditzusage musste abgestimmt werden. Und jetzt leuchtet mir ein, warum die Reisestellen in mindestens zwei Ministerien vor ca. 2-3 Wochen angewiesen wurden, keine AB-Flüge zu buchen.

Was nach Unterredung in einem der beiden kleinen Kabinette riecht. Wäre spannend für die Journalioten, ob es sich um schwarze oder rote Produktionsstätten handelt. Wenn ein Minister seinen zu verantwortenden Haushalt nicht belasten will. Oder war es nur Staatssekretärkaffee?
 
Untergegangen? Hast Du doch schon um 15.09 Uhr in ebendiesem Thread geschrieben. :confused:

Ja, das hatte ich offensichtlich um 15:09 Uhr geschrieben. Aber es ist hier in der folgenden Diskussion doch etwas untergegangen, dass der Insolvenzverwalter doch sehr schnell festgeschrieben und definiert war. Deshalb meine Erinnerung daran. Auch die Medien haben davon kaum Notiz genommen.
 
Glaubt hier eigentlich wirklich jemand, dass die 150 Mio. drei Monate reichen? Die Buchungszahlen dürften jetzt doch in den Keller gehen und folglich kaum mehr Geld mehr reinkommen...
 
Glaubt hier eigentlich wirklich jemand, dass die 150 Mio. drei Monate reichen? Die Buchungszahlen dürften jetzt doch in den Keller gehen und folglich kaum mehr Geld mehr reinkommen...

Eine schwierige Frage. Sie müssen reichen. Bis nach der Bundestagswahl (wie hier schon einige Forumsteilnehmer richtigerweise geschrieben haben).
 
Glaubt hier eigentlich wirklich jemand, dass die 150 Mio. drei Monate reichen? Die Buchungszahlen dürften jetzt doch in den Keller gehen und folglich kaum mehr Geld mehr reinkommen...

Von den 150 Flocken musst du ja keine Löhne bedienen.

Spannend ist die Frage, ob sich jetzt einige Aasgeier finden, welche Lunte riechen, und so günstig an Ticketkontingente herankommen wollen und weiter Geld in die Kasse spülen. Mir würde da ein Laden in München in den Sinn kommen. Kommt aber auch drauf an, inwiefern man ihnen signalisiert kann, dass der Flugplan wirklich Safe ist.
 
Eine schwierige Frage. Sie müssen reichen. Bis nach der Bundestagswahl (wie hier schon einige Forumsteilnehmer richtigerweise geschrieben haben).

Dass die bis zur Bundestagswahl reichen, glaub ich schon auch. Aber die ist in nicht mal anderthalb Monaten. Die Frage ist, was ist danach!?
 
Glaubt hier eigentlich wirklich jemand, dass die 150 Mio. drei Monate reichen? Die Buchungszahlen dürften jetzt doch in den Keller gehen und folglich kaum mehr Geld mehr reinkommen...

Naja zumindest der "Flugsachverstaendige" mit enormen Sachverstand auf N-TV raet von Buchungen, welche ueber einen Zeithorizont von ein paar Wochen hinausgehen, ab.

Insofern werden sich die Direktbuchungen desastroes entwickeln. Die Frage ist nur wie gross der Anteil von Direktbuchungen im Vergleich zu Veranstalter/Pauschal bei AB ist.

Und dann stellt sich die zweite Frage. Was machen TUI etc.?

Auf AB verzichten? Wird wohl kaum gehen.
Weiter Ihren Kunden AB andrehen? Der Pauchal-Michel wird nach der (berechtigten oder unberechtigten) Panikmache den Teufel tun und mit AB nach Malle etc. fliegen wollen.

Spannende Tage...

BTW: In unserem Reisetool (BCD) sind alle AB Fluege nur noch mit VP approval buchbar. Heisst quasi "nicht buchbar" ausser man hat gute Gruende.
 
Glaubt hier eigentlich wirklich jemand, dass die 150 Mio. drei Monate reichen? Die Buchungszahlen dürften jetzt doch in den Keller gehen und folglich kaum mehr Geld mehr reinkommen...

Etwas Geld sollte AB noch in diversen Kassen und auf Konten haben. Forderungen/Verträge alter Gläubiger müssen nicht mehr in der Form wie bisher bedient werden. Evt. kann sogar Geld zurückgeholt werden. Und Löhne/Gehäter werden jetzt vom Insolvenzgeld beglichen.

Insofern, mit den 150M€ vom Staat, steht AB morgen so gut da, wie nie zuvor. Und in 3 Monaten auch nicht schlechter als gestern. ;)
 
Grade MUC=>DUS geflogen, die Crew hat entweder nichts mitbekommen, sich professionell nichts anmerken lassen, oder wusste auch schon länger bescheid
 
BTW: In unserem Reisetool (BCD) sind alle AB Fluege nur noch mit VP approval buchbar. Heisst quasi "nicht buchbar" ausser man hat gute Gruende.


Bei uns (ich vermute mal selber Arbeitgeber, nur andere Landesgesellschaft) noch drin und buchbar... aber auf meiner Rennstrecke eh nie eine Option.
 
Bei uns (ich vermute mal selber Arbeitgeber, nur andere Landesgesellschaft) noch drin und buchbar... aber auf meiner Rennstrecke eh nie eine Option.

Bei uns steht noch: bei Preisgleichheit ist AB zu buchen.

Zum Glück ist LH immer teurer. Gleichen Preis hatte ich noch nie. :D
 
Bei uns (ich vermute mal selber Arbeitgeber, nur andere Landesgesellschaft) noch drin und buchbar... aber auf meiner Rennstrecke eh nie eine Option.

Selbst wenn AB angeboten wird, kann man mit den +/- Stunden und Abflugzeit so spielen, dass LH rauskommt. Z.B. kann man so den Direktflug DUS-STR weg von AB auf LH erzwingen. LH zwar mit Umstieg aber besser als mit AB. Und man kommt ((meistens) puenktlich) an.
 
Weiß eigentlich jemand, wie EZY seine Touristikrouten ex UK füllt? Arbeitet man dort ähnlich stark mit Reiseveranstaltern zusammen wie es hier z.B. gerade bei NIKI, Tuifly, Condor & Co. der Fall ist oder läuft das meiste dort über den Eigenvertrieb?

Sicherlich > 90% über Eigenvertrieb (entweder Direktbuchung, über GDS oder easyJet Holidays).
 
Eine Frage an die Juristen hier im Forum.

Stempelt der Pförtner beim AG den Antrag eigentlich immer mit Uhrzeit, oder ist es wichtiger wann er beim Richter oder Rechtspfleger auf dem Tisch liegt und er entscheidet?
 
Eine Frage an die Juristen hier im Forum.

Stempelt der Pförtner beim AG den Antrag eigentlich immer mit Uhrzeit, oder ist es wichtiger wann er beim Richter oder Rechtspfleger auf dem Tisch liegt und er entscheidet?

Ich weiss nicht worauf du hinaus willst, aber imho wird die Uhrzeit erst beim Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens vermerkt. Erst danach beginnt der Vollstreckungsschutz. Insofern ist der "Pfoertner" "erstmal" egal.

Moegen mich die InsOler berichtigen
 
... Was wird aus TXL? Noch ein EW Hub? Kann ich mir nicht vorstellen, vor allem weil sich EW bzw. 4U immer mehr aus TXL zurück gezogen hat. LH Hub? Sehr unwahrscheinlich. FR und U2 freuen sich auf jeden Fall. ...
LH ist auf einen Partner im Kurzstreckenmarkt angewiesen: Da FR vom Kuchen nichts abbekommen soll, nimmt man als Konkurrenten lieber U2 in Kauf, da Easyjet wegen des Brexits eh schnell etwas machen muss. Damit scheidet aber schon deswegen ein LH/EW Hub aus und gewollt war ein Berliner Drehkreuz bei LH eh nie.

FR wird wohl im Gegenzug versuchen, ein paar zusätzliche Ziele ab SXF zu fliegen. FRA und vielleicht später MUC - warum nicht neben der ein oder anderen zusätzliche Europadestination, vielleicht eher in Richtung Osteuropa. Ob es aktuell für viel mehr reicht, bleibt angesichts der Aufteilung des Kuchens unter EW und U2 fraglich. Ryanair dürfte ja eher allgemein an Landerechten und Marktanteilen interessiert sein als an den Airbussen. Und dann ist da ja noch Norwegian.

Mal gucken, wie sich TXL in Richtung USA entwickelt: Falls EW die A330 abzieht, bleiben nur noch Delta und United mit JFK bzw. EWR übrig. Okay, das wäre auch ohne Insolvenz bald so gekommen. Auf die Flugplanausdünnung auf der Langstrecke muss man sich wohl erst einmal einstellen. Hoffentlich nur eine Momentaufnahme. Für TXL dennoch das Ende einer Ära, egal was kommt.
 
Eine Frage an die Juristen hier im Forum.

Stempelt der Pförtner beim AG den Antrag eigentlich immer mit Uhrzeit, oder ist es wichtiger wann er beim Richter oder Rechtspfleger auf dem Tisch liegt und er entscheidet?

Ich weiss nicht worauf du hinaus willst, aber imho wird die Uhrzeit erst beim Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens vermerkt. Erst danach beginnt der Vollstreckungsschutz. Insofern ist der "Pfoertner" "erstmal" egal.

Moegen mich die InsOler berichtigen

Mit Angabe der Uhrzeit werden die Eingänge nur beim Grundbuchamt versehen.

In Insolvenzverfahren muss im Eröffnungsbeschluss eine Uhrzeit angegeben werden (§ 27 Abs. 2 Nr. 3 InsO). In dem Beschluss über die Anordnung der vorläufigen Verwaltung/Eigenverwaltung kann man es machen, wird auch verbreitet so praktiziert, ist aber meines Erachtens kein Muss.
 
Für die nächsten rund 2 Monate sehe ich jetzt keine Gründe, warum man nicht AB buchen sollte. Die Sicherheit vom Bund ist ja da.

Für alles darüber hinaus wäre ich persönlich zum jetzigen Zeitpunkt sehr vorsichtig...
 
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