LX: Zeitungsartikel: "Der Ärger der Swiss-Passagiere" (Häufung an Kundenbeschwerden)

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jetblue

Erfahrenes Mitglied
26.03.2012
5.246
6
ZRH
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Bericht im Tagesanzeiger.ch über die (möchtegern) Deluxe Airline SWISS, Auszug aus Artikel:

Ungenügende Information, unfreundliche Behandlung und mangelndes Entgegenkommen: Die Kundenbeschwerden über die Swiss häufen sich.

  • «Auffallend ist, dass vor allem der Kundenservice bemängelt wird»
  • Doch der Flug wurde abgesagt. Am Gate habe es keine weiteren Informationen gegeben, berichtet der Vielflieger.
  • Werde ein Rückflug angeboten, so habe ein einzelner Passagier keinen Anspruch auf Rückerstattung einer Rückreise, die er selbst organisiert habe.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.575
9.982
BRU
Halt das übliche „Service“ an Außenstationen: Keiner mehr da, der Paxe informieren kann, stattdessen Aufforderung, irgendeine Hotline anzurufen. Dass die selbst in CDG nicht mal mehr einen Handling Agent hinstellen können, der Hotel-Vouchers verteilt/ihnen sagt, in welches Hotel sie gehen sollen und wann der Ersatzflug stattfindet bzw. Umbuchung-Infos per E-Mail / SMS zuschicken, ist jetzt nicht wirklich der Service, den man erwarten würde.

Andererseits frage ich mich aber auch, wie man sich als angeblicher „Vielflieger“ so blöd stellen kann, keine Hotline-Nummer zu finden (wenn denn die verteilte wirklich ungültig war). Und wenn LX am nächsten Tag morgens einen Ersatzflug organisiert hätte, weiß ich auch nicht, wie er die Kosten für einen (vermutlich deutlich später angekommenen) TGV begründen will.
 
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Flo86

Erfahrenes Mitglied
24.06.2017
1.284
968
VIE
Das passt hier gut hinein. Die Antwort von SWISS auf meine Kritik an unrealistisch kurzen Umsteigeverbindungen. Insgesamt hab ich mich aber immer gut betreut gefühlt und als Entschädigung gabs sogar 10000 Meilen. Swiss ist mMn sicher am meisten Premium in der LH Group.

Mit Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass Sie auf Ihren vergangenen Flügen mit SWISS wiederholt von Flugunregelmässigkeiten betroffen waren.*Ihre Enttäuschung hierüber kann ich gut nachvollziehen. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitte ich Sie im Namen von SWISS und ihren Kooperationspartnern um Entschuldigung.*
*
Ich möchte Ihnen versichern, dass wir täglich unser Möglichstes tun, um unsere Flugpläne einzuhalten. Flugunregelmässigkeiten sind nicht nur für unsere geschätzten Gäste unangenehm, sondern bedeuten auch für uns erhebliche Mehrkosten und Aufwand. SWISS überwacht daher sehr genau die Ursachen und Häufigkeiten von Verspätungen und Annullierungen, im Allgemeinen wie auch auf speziellen Routen.*
*
Viele Verspätungen und Annullierungen*sind sicherlich durch SWISS selbst zu verantworten oder zumindest beeinflussbar. Wir versuchen unser Möglichstes diese abzustellen oder Prozesse zu optimieren um unseren Kunden grösstmögliche Verlässlichkeit zu bieten.
*
Andere Verspätungen und Annullierungen dagegen sind*systemisch bedingt und nur begrenzt von uns beeinflussbar. Hierzu zählen vor allem die vielen Einschränkungen bei den Flugsicherheitsbehörden, die wir derzeit erleben und die zu Kapazitätsreduktionen im Luftraum führen, weiter das stark erhöhte Verkehrsaufkommen und die grosse Nachfrage nach Start- und Landefenstern, die zu einer Taktverdichtung führt, die bei kleinen operativen Verzögerungen am Flughafen bereits zu Folgeverzögerungen führt. Hier steht SWISS in konstantem und engem Austausch mit den zuständigen Behörden und Institutionen, um eine Verbesserung der Situation im Rahmen der Möglichkeiten zu erzielen. Nicht zuletzt beobachten wir auch eine Zunahme extremer Wetterphänomene, welche sicherlich künftig auch in den langfristigen Netzwerkplanungen Berücksichtigung finden werden, um hier bereits in der mittelfristigen Planung mehr Flexibilität und Puffer zu schaffen.*
*
Auch wenn ich Ihnen keine feste Zusicherung für eine zeitnahe Verbesserung der Lage geben kann, danke ich Ihnen für das bisher entgegengebrachte Vertrauen und Verständnis.**
*
Ihre Kritik hinsichtlich der Umsteigezeiten in Zürich nehmen wir sehr ernst und daher möchte ich Ihnen danken, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns zu schreiben. Ihre Nachricht habe ich bereits an den zuständigen Fachbereich zur internen Evaluation und Qualitätssicherung weitergeleitet.
*
Als Zeichen unserer Wertschätzung und Geste der Wiedergutmachung für die entstandenen Unannehmlichkeiten habe ich mir erlaubt, Ihrem Miles & More Konto aus Kulanz 10 000 Bonusmeilen gutzuschreiben.
*
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen ausschliesslich angenehme Reiseerlebnisse mit SWISS.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.575
9.982
BRU
Das passt hier gut hinein. Die Antwort von SWISS auf meine Kritik an unrealistisch kurzen Umsteigeverbindungen. Insgesamt hab ich mich aber immer gut betreut gefühlt und als Entschädigung gabs sogar 10000 Meilen. Swiss ist mMn sicher am meisten Premium in der LH Group.

Also die MCT von 40 Minuten in ZRH würde ich jetzt wirklich nicht als unrealistisch bewerten, zumindest nicht innerhalb Europas. Das Problem von LX sind hier doch eher die notorischen Verspätungen in den Stoßzeiten - woran auch immer sie im Einzelfall liegen (Flughafen, Slots, wetterbedingte Beschränkungen, teils auch sehr kurze Rotationszeiten von LX usw) ....
 
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spocky83

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21.12.2014
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MUC, BSL
Die 40 Minuten in Zürich sind schon knackig wenn man bei den hohen A-Gates ankommt und z.B. zu den Busgates oder gar nach B/D muss. Bis man sich da ins Airport Center durchgewühlt hat vergeht schon einige Zeit (aber über MUC T2S wird gemosert... schon klar). Natürlich ist das alles machbar aber knapp ist das schon, die gerne mal verstopfte Pako zum E-Riegel mal außen vorgelassen.

Das Hauptproblem ist natürlich das Chaos bei der ATC und auf dem Vorfeld in ZRH, da kommt man teilweise im Gubrist besser voran als bei einer Busankunft zur Stoßzeit.


Bei aller berechtigter Kritik an der Swiss, das im Artikel genannte Beispiel ist schon recht dubios: LX soll eine falsche Nummer ausgegeben haben - das wäre doch aufgefallen, wenn 50+ Leute betroffen sind... und ein Vielflieger will nicht in der Lage gewesen sein die LX Hotline selbstständig zu kontaktieren? Sorry, glaub ich nicht.

Das mit dem TGV mag ja noch stimmen, wir wissen ja nicht wann der Flug gestrichen wurde, die letzte brauchbare TGV Verbindung nach Zürich geht um 19h. Das kann also u.U. wirklich stimmen und auch sinnvoll sein.
 
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Anonyma

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16.05.2011
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BRU
In dem Artikel heißt es aber doch, dass er auf eigene Kosten in einem Hotel in der Innerstadt übernachtet hat (vermutlich zu höheren Preisen, als das von LX besorgte Flughafen-Hotel) und am nächsten Tag mit dem TGV gefahren sei. Und der Abendflug geht um 20.40 Uhr, und wurde wohl recht kurzfristig gestrichen (zumindest waren sie wohl schon am Gate), da gab es keine Alternative mehr.

Insofern frage ich mich eben auch, wie es sein kann, dass ein Vielflieger nicht in der Lage ist, die Airline zu kontaktieren, die Zeit dazu hätte er gehabt. Zumal da offensichtlich zumindest gesagt wurde, dass LX Hotel und Ersatzflug organisiere.

Was anderes wäre gewesen, wenn der Ersatzflug erst deutlich später gewesen wäre als der Zug. Kann ich dem Artikel aber nicht entnehmen bzw. der Vielflieger hat ja offensichtlich nicht mal gefragt, wann der Ersatzflug wäre….

Und klar, natürlich hat man bei 40 Minuten nicht endlos Zeit. Bei pünktlicher Ankunft aber absolut ausreichend, um den Anschluss zu erwischen (mit Ausnahme vielleicht Ankunft in der Morgenwelle in E mit langen Schlangen an SiKo und Passkontrolle). Und wer mehr Zeit will, muss das ja nicht buchen - ich bin froh, dass Airlines gute Verbindungen ohne lange Zwischenstops bieten.
 
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spocky83

Erfahrenes Mitglied
21.12.2014
3.883
1.349
MUC, BSL
Stimmt, das mit dem Hotel habe ich überlesen.

Ob und wenn ja wann der Ersatzflug war ist da m.M.n. unerheblich, der "Vielflieger" stützt sich ja darauf, dass er LX nicht kontaktieren haben könne. Selbst wenn es also der Flug um 6.30h gewesen wäre, der ihn ja früher nach Zürich gebracht hätte als der TGV, wäre das nicht anders für ihn möglich gewesen. Aber wie gesagt, ich habe da so meine Zweifel, dass das wirklich so abgelaufen sein soll. Selbst wenn der Passagier kein Smartphone gehabt hätte um schnell auf swiss.com nachzusehen UND er tatsächlich der Einzige gewesen sein sollte der eine falsche Nummer bekommen hat, dann wäre das doch sicherlich einfach lösbar gewesen indem man jemanden fragt (Personal, Mitreisende, Infoschalter, usw.). Um 9 wird doch in CDG nicht der Bordstein hochgeklappt.

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nach wie vor kein Fan von ZRH und die Umstellung von Personal auf Elendsverwalter an vielen Außenstationen ist tatsächlich bedenklich auch wenn ich persönlich Hotline/App zielführender finde als mich ewig am Schalter anzustellen aber die Story hier stinkt gewaltig. Berechtigte Kritik - gerne, auch wenn es mal etwas polemisch wird. Aber solche konstruierten/erfundenen/dramatisierten Geschichtchen habe ich richtig dick.
 
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Flo86

Erfahrenes Mitglied
24.06.2017
1.284
968
VIE
Also ich habe die Erfahrung gemacht dass die irregs bei SWISS sehr gut gehandhabt werden. Immer ein gutes Hotel am Transferschalter erhalten, Flug war immer schon zum Zeitpunkt der Landung umgebucht und zwar auf die schnellstmögliche Verbindung.
 

TandTSwitzerland

Reguläres Mitglied
07.11.2017
34
23
ZRH
Mir ist aufgefallen dass es auf Verschiedenen Internetseiten (TripAdvisor, Airlinequality etc) immer mehr negative Feedback über Swiss gibt. Ich selber habe leider auch schon schlechte Erfahrungen gemacht (Flug in F, Kofferverlust - Kundenservice war leider sehr unprofessionell). Schade, dass Swiss hier nicht mehr investiert. Ein wunderbares Flugerlebnis kann durch solch schlechten Service vollständig zerstört werden und kann zu nicht unerheblichen Kundenabgängen führen. Hoffe die Swiss macht hier endlich etwas!
 
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Reaktionen: rorschi