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Hallo ihr erfahrenen Vielflieger,
meine Tochter hat mich gefragt, ob und was sie in folgendem Fall unternehmen soll, oder ob das die Nerven nicht wert ist. Folgendes ist passiert (ja, ein paar Dinge hätte man vielleicht anders machen können/sollen, aber sie ist keine Vielfliegerin und eng budgetiert
):
Vielen Dank
meine Tochter hat mich gefragt, ob und was sie in folgendem Fall unternehmen soll, oder ob das die Nerven nicht wert ist. Folgendes ist passiert (ja, ein paar Dinge hätte man vielleicht anders machen können/sollen, aber sie ist keine Vielfliegerin und eng budgetiert
- Flug von Sao Paulo GRU nach Johannesburg JNB mit TAAG über Luanda
- Gebucht über booking.com (leider das erste Segment als Codeshare über GOL, das zweite Segment direkt bei TAAG)
- Fünf Tage vor dem Abflug: Mail von booking.com, dass einer der beiden Flüge gecancelt ist. Es handelt sich um den ersten, womit der zweite natürlich ebenfalls hinfällig wird
- Empfehlung von booking: Umbuchen auf einen Flug zwei Tage später (selbes Routing). Empfehlung wird angenommen.
- Booking kriegt in den folgenden fünf Tagen nix auf die Kette und antwortet auf sämtliche Kontaktversuche nur, dass eine Umbuchung erst nach Zustimmung der Airline vorgenommen werden kann
- Am Tag des eigentlichen Flug, also zwei Tage vor dem empfohlenen Ausweich-Flug reicht es meiner Tochter. Sie fährt in Sao Paulo selbst zum Flughafen und erreicht gemeinsam mit dem Personal von GOL eine Umbuchung der beiden Flüge. Dass das Stunden dauert und viele Nerven kostet, kann man sich vorstellen.
- Der neue Flug wird angetreten, das erste Segment funktioniert wie erwartet. Am Airport Luanda dann kein Boarding in den Anschlussflug, nach stundenlangem Vertrösten: Flug gecancelt wegen Maintenance an der Maschine.
- Zunächst wird ein Weiterflug für den nächsten Tag versprochen, am Ende warten sämtliche PAX zwei Nächte im Hotel
- Auf den Ersatzflug zwei Tage später werden alle PAX eingebucht - außer meiner Tochter und deren Freund. Grund: laut TAAG sei der Flug von Luanda nach JNB gar nicht bezahlt. Ewige Diskussionen später ist der Flieger weg und nach Stunden kommt endlich ein Manager, ruft zur Ordnung, und sie erhalten dann doch noch Tickets für den nächsten Tag.
- Dieser Flug findet, mit einigen Merkwürdigkeiten, nach drei Nächten in Luanda dann auch tatsächlich statt. Insgesamt sind die beiden also fünf (!) Tage später als geplant und ursprünglich gebucht in Johannesburg angekommen. Dort haben sie sich mit meiner Frau getroffen, die (was für die Kompensationsansprüche sicher unerheblich ist, aber in Sachen Nerven und Folgekosten doch großen Einfluss hatte) am 30.08. aus Deutschland dort angekommen war, um sich dort mit den beiden zu treffen und am 01.09. eine dreiwöchige SA-Reise zu beginnen. Dafür war natürlich schon jede Menge vorgebucht (Mietwagen, Unterkünfte, Safari und einiges mehr). Die saß stattdessen fünf Tage mutterseelenallein in Johannesburg.
Vielen Dank

