Aber empfehlen würde ich die ING als alleinige Bank für das Gehaltskonto heute ganz bestimmt niemandem mehr ...
Ich würde schon sagen, dass man die ING auch heute gut als Gehaltskonto verwenden darf (wenn man z.B. den Dispo zu Beginn direkt mitbeantragt). Jedoch sind halt die Konditionen bei anderen besser: DKB, Comdirect und bei anderen viel besser: C24.
Die „heftigen“ Features der ING lesen sich auch oft wie blanker Hohn, da auch die oft gescholtene DKB - und viele anderen auch den Großteil davon bietet und immerhin im Gegensatz zur ING NEU- und Bestandskunden gleich behandelt (keine Special Zinsen nur für Neukunden, keine hohen Prämien bei Eröffnung etc.)
Aber die ING hat eben ein Girokonto ohne „Schnickschnack“, den viele anderen bereits haben. Die ING ist auch kein innovativer Player auf dem Markt, sondern reagiert immer erst wenn alle anderen schon ihre Version umgesetzt haben.
Klar, wer jetzt eine kostenlose Kreditkarte ohne Fremdwährungskosten hat und mit den versteckten vorgemerkten Umsätzen leben kann, der wird sicher auch bei der ING glücklich.
Und viele Prozesse hat die ING tatsächlich gut digitalisiert, aber wie die DKB und gewisse andere längst noch nicht alle. Solange man immer noch irgendeinen Wisch ausdrucken, unterschreiben und per Post reinschicken muss, ist das nicht wirklich digital.
Ich bin aber ziemlich sicher; dem „normalen Kunden“, der arbeitet und ggf. ein paar ETF Sparpläne braucht reicht egal welches Konto: also auch ING, DKB, comdirect, C24, usw.
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Was ich tatsächlich immer noch komisch finde, dass die ING trotz hoher Eröffnungsprämien und viel Marketing-Tamtam immer noch weniger Girokonten „verwaltet“ wie die DKB.
ING: ca. 3,5 Mio
DKB: ca. 5 Mio