Bahn-Sammelthread

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kmak

Erfahrenes Mitglied
12.03.2016
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Grundsätzlich d'accord, ich sehe hier aber die Gefahr, dass der Nahverkehr zum Ersatz-Obdachlosenheim verkommt.
Mich würde ein Erfahrungsbericht aus Luxemburg interessieren. Wie läuft es da, wie gehen die mit den Problemkandidaten um?

Nervig sind auch die häufigen Bettler in der (Straßen-)bahn. (Die bekommen Bürgergeld. Das muß reichen.) Gibts die in Luxemburg auch?
 

red_travels

Reisender
16.09.2016
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Mich würde ein Erfahrungsbericht aus Luxemburg interessieren. Wie läuft es da, wie gehen die mit den Problemkandidaten um?

Nervig sind auch die häufigen Bettler in der (Straßen-)bahn. (Die bekommen Bürgergeld. Das muß reichen.) Gibts die in Luxemburg auch?

bei meinem letzten Aufenthalt im Sommer sind mir nicht wirklich Bettler aufgefallen... scheint ja auch nicht so krass viele zu geben. In DE fällt es schon eher auf, weil sich die Masse um Bahnhöfe versammelt


 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
Die arme Sau, die sich in der Bahn aufwärmt oder um einen € bettelt ist doch gar nicht das Problem. Schaut einfach mal nach dem rücksichtslosen Verhalten der jungen Leute.
Arm wird man ganz schnell und Bürgergeld bekommt nicht jeder. Das geht ganz schnell. Jobverlust, Ehe kaputt, auf die Strasse gegangen. Keine Wohnung = kein Job = kein Bürgergeld.
Es gehört eine Menge Kraft dazu, sich aus dieser Situation wieder herauszuangeln.
 
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red_travels

Reisender
16.09.2016
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Die arme Sau, die sich in der Bahn aufwärmt oder um einen € bettelt ist doch gar nicht das Problem. Schaut einfach mal nach dem rücksichtslosen Verhalten der jungen Leute.
Arm wird man ganz schnell und Bürgergeld bekommt nicht jeder. Das geht ganz schnell. Jobverlust, Ehe kaputt, auf die Strasse gegangen. Keine Wohnung = kein Job = kein Bürgergeld.
Es gehört eine Menge Kraft dazu, sich aus dieser Situation wieder herauszuangeln.

niemand muss in Deutschland auf der Straße leben, man muss sich nur helfen lassen. Eine Hilfe, die viele Obdachlose nicht wollen... Sozialleistungen und Hilfe vom Staat =/= allein klarkommen.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
Es sind sicher schlimme Einzelschicksale die es trifft, teils selbstverschuldet, teils unverschuldet mit Pech. Nur die Bahn ist ein Transportmittel für alle und kein Obdachlosenasyl. Wenn die sich da aufwärmen und ein Dach über den Kopf haben wollen dann fehlt es eher an passenden Möglichkeiten für die sowas außerhalb des Bahnbereichs zu finden. Bei vielen ist halt das Problem, dass die schon an einem Punkt sind wo eh fast jede Hilfe zu spät ist. Solche Leute bräuchten persönliche Betreuung um von der Straße weg zu bekommen. Aber dazu gibt's halt auch keine Gelder und erst recht kein Sozialpersonal. Evtl. könnte man da über einen generellen Pflichtdienst für alle wieder an Zivildienstleistende kommen die solche Jobs übernehmen. Man könnte auch versuchen andere Hilfsgeldbezieher oder Asylbeantrager für Hilfsjobs in diese Richtung zu rekrutieren. Dabei ist nicht die berufliche Qualifikation so wichtig, sondern wie jemand mit anderen Menschen umgehen kann. Es muss aber auf freiwilliger Basis sein. Aber das führt jetzt zu weit vom Thema dieses Threads weg. Punkt ist jedenfalls es ist nicht Aufgabe der Bahn diesen armen Menschen eine warme Unterkunft zu bieten.
 

red_travels

Reisender
16.09.2016
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Evtl. könnte man da über einen generellen Pflichtdienst für alle wieder an Zivildienstleistende kommen die solche Jobs übernehmen.

dafür brauchen die Leute eine fundierte Ausbildung, nicht jeder junge Mensch kann da direkt mit umgehen. Zivildienst ja, aber dann eher in geordneten Umgebungen wie sozialen Einrichtungen, Heimen, Krankenhäusern
 
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Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
dafür brauchen die Leute eine fundierte Ausbildung, nicht jeder junge Mensch kann da direkt mit umgehen. Zivildienst ja, aber dann eher in geordneten Umgebungen wie sozialen Einrichtungen, Heimen, Krankenhäusern
Zumindest war ein problembewusster und ein guter Ansatz zu lesen und kein "die müssen weg und vertrieben werden"
 
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red_travels

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16.09.2016
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Zumindest war ein problembewusster und ein guter Ansatz zu lesen und kein "die müssen weg und vertrieben werden"

ich will auch keinen vertreiben, ich kann auch gut damit leben, wenn sie ruhig sind und nicht im Übermaß nach Geld fragen, 90% der Obdachlosen stören auch nicht... die meisten wollen ja gar keinen Kontakt etc. wenn da mal ein Becher steht, okay, sehe ich und beachte ich nicht weiter... sie gehen ihre Wege und ich meine.

Aber es sind ja meist die organisierten Banden, die das Bild der Obdachlosen missbrauchen und ihre Familienmitglieder (meist Frauen mit Kleinkindern oder ihre älteren Mütter) auf die Straße jagen, die mit irgendwelchen Blumen oder Karten durch die Züge gehen und Geld dafür verlangen. Am besten noch mit einer gefälschten Unterschriftenliste, damit man ja sieht, wie viel andere bereits gegeben haben.

Da sind die Pfandsammler noch die angenehmsten Kandidaten.
 

Zocker1899

Erfahrenes Mitglied
27.05.2016
600
270
Bürgergeld bekommt man doch gerade dann wenn man keiner (legalen) Arbeit nachgeht.

Aber nur wenn man alleine lebt.
Wenn man in einer Bedarfsgemeinschaft mit seinem Partner/ Partnerin lebt sieht das ganze anders aus.

Wenn da die eine Person 2600€/ Netto verdient, dann kommen bei dem Bürgergeldantrag genau 0,00€ für die antragstellende Person rum.

Sorry für Off topic aber diese Infos haben mich die Tage doch überrascht.🙌

PS.: Ausgaben für das abbezahlen eines KfW Studienkredits werden bei den 2600€ nicht angerechnet.
 
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