Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.070
12.953
irdisch
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Strom im Elektroauto aus Braunkohle ist z.B. nicht "sauber". Für einen selbst ernannten "Experten" sehr schwach.
Fake news. Dein link ist nicht der von mir.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.415
11.682
Dahoam
Komischerweise ist der Energieverbrauch eines sauschweren E-Autos in der Regel niedriger als die des Verbrenners. Zudem habe ich von vergleichbaren Fahrzeugen gesprochen.
 

falke3

Erfahrenes Mitglied
01.02.2018
1.127
1.062
Komischerweise ist der Energieverbrauch eines sauschweren E-Autos in der Regel niedriger als die des Verbrenners. Zudem habe ich von vergleichbaren Fahrzeugen gesprochen.
Deutscher Kohlestrom hat einen Co2-Ausstoß von 1130 g/kWh, ist sogar höher als bei den meisten anderen Ländern, weil wir besonders viel Braunkohle verwenden. Ein Golf-Benziner hat einen Co2-Ausstoß von 150 g/km, ein e-Golf bei 30 kWh/100 km demzufolge 339 g/km.

Der e-Golf ist also meistens schlechter, wenn man ihn nachts lädt (da gibts nunmal keinen Solarstrom), wenn man ihn bei warmem Wetter tagsüber lädt dürfte er weniger haben (allerdings auch nicht so viel weniger) als der Golf-Benziner.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.926
638
"Besser" hängt sehr stark vom Einsatzzweck ab und von der Art des geladenen Stroms.
Besser hängt für den Besitzer doch nicht wirklich am CO2 Ausstoss, damit alleine würde man kaum eAutos auf die Strasse bekommen. Besser bedeutet für den Fahrer und auch den Hersteller - weniger Kosten bei Herstellung, Wartung und Betrieb. Dazu ein besseres Fahrgefühl. Schlechter ist der Wertverlust und die Wiederverkaufbarkeit. Große Blackbox nach wie vor, wie gut lassen sich alte Fahrzeuge reparieren, kann man auch noch 20 Jahre alte eAutos sinnvoll betreiben/warten?

Insgesamt fahren sich eAutos (natürlich subjektiv) besser, agiler gerade in der Stadt macht das einen riesigen Unterschied. Was mich nervt ist diese komplette Steuerung aller Features über Touchscreens (natürlich Modell abhängig, aber schon ausgeprägter als bei Verbrennern)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das sauschwere E-Auto rettet die Welt so jedenfalls nicht.
Glücklicherweise gibt es die ja auch in leichter. Insgesamt ist der Trend zu schweren und großen Autos (egal mit welchen Antrieb) aber nicht förderlich wenn man die Welt retten möchte.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.926
638
Gab es nicht von VW Mal ein ein Liter-Auto,
und von AUDI ein drei Liter-Auto?
Wo sind die geblieben?
Das ein Liter Auto gab es nie in Serie, das 3 Liter Auto steht z.B. bei mir in der Garage und wird relativ hoch gehandelt.

Das hat aber nichts mit dem Thema zu tun, die Technik ist lange da, man hätte viel tun können um die "Welt zu retten" doch Marketing, Politik und der Verbraucher haben sich anders entschieden.

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen in der <50PS für kleine Autos normal war, seit Jahrzehnten wird suggeriert das es mindestens 100PS sein müssen wenn man sich auf die Autobahn begibt.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.090
4.700
Und beim Verbrenner-Golf kommen nochmal irgendwas um die 2-10 kWh/100km für die Herstellung und Logistik des Kraftstoffs dazu.
Wir halten mal fest: auch ein BEV wird nicht ohne Energie gebaut und ja, auch Strom aus den EE brauchen Energie für die "Logistik" im Netz. Oder kommt der Strom mal wieder mal aus der Steckdose, äh Charger? Und halten wir weiter fest, falke3 hat ein Faktum, wenn er sagt, dass ein BEV mit Braunkohlestrom betrieben nicht weniger, sondern selbst bei 20 kWh nur etwas weniger, bei steigenden kWh-"Verbrauch" gleichviel, bei weiter steigenden "Verbrauch" mehr CO2 im Betrieb erzeugt.

Und so unrealistisch sind 30 kWh im Winter bei Minusgraden bei verschiedenen BEV nicht.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.193
17.064
IAH & HAM
falke3 hat ein Faktum, wenn er sagt, dass ein BEV mit Braunkohlestrom betrieben nicht weniger, sondern selbst bei 20 kWh nur etwas weniger, bei steigenden kWh-"Verbrauch" gleichviel, bei weiter steigenden "Verbrauch" mehr CO2 im Betrieb erzeugt.

Und wieviele BEV in Deutschland werden ausschliesslich (oder auch nur überwiegend) mit aus Braunkohle erzeugtem Strom betrieben? Wo kann man diesen Braunkohlestrom gezielt kaufen, wenn man mittels Wind und Solar erzeugten Strom aus Prinzip ablehnt?
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.348
6.681
Deutscher Kohlestrom hat einen Co2-Ausstoß von 1130 g/kWh, ist sogar höher als bei den meisten anderen Ländern, weil wir besonders viel Braunkohle verwenden. Ein Golf-Benziner hat einen Co2-Ausstoß von 150 g/km, ein e-Golf bei 30 kWh/100 km demzufolge 339 g/km.

Der e-Golf ist also meistens schlechter, wenn man ihn nachts lädt (da gibts nunmal keinen Solarstrom), wenn man ihn bei warmem Wetter tagsüber lädt dürfte er weniger haben (allerdings auch nicht so viel weniger) als der Golf-Benziner.
… und natürlich wird nur ein immer kleinerer Teil des Stroms in DE mit Kohle hergestellt.

Insgesamt waren es 2024 daher 343g CO2/kWh. 2025 wird es noch weniger sein.

Mit realistischen Zahlen für den E Golf (15kWh/100km; oberer Range der WLTP Angabe) kommt man auf rd. 51g CO2/100km. Also rd. 1/3 des Verbrenners. Das sind die Werte, die man derzeit über alle Klassen von E Autos ermittelt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und wieviele BEV in Deutschland werden ausschliesslich (oder auch nur überwiegend) mit aus Braunkohle erzeugtem Strom betrieben? Wo kann man diesen Braunkohlestrom gezielt kaufen, wenn man mittels Wind und Solar erzeugten Strom aus Prinzip ablehnt?
Genau ein rein fossiler Stromtarif um es den blöden Grünen mal so richtig zu zeigen.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.225
6.120
FRA
Strom im Elektroauto aus Braunkohle ist z.B. nicht "sauber". Für einen selbst ernannten "Experten" sehr schwach.
Fake news. Dein link ist nicht der von mir.
Dem Strom im eAuto ist es herzlich egal, wie er hergestellt wurde.
Selbst, wenn man nur TtW rechnet, damit man Förderung; Erzeugung und Transport zur Tankstelle von Diesel und Strom nicht mitrechnet, dann ist ein BEV immer effektiver als ein vergleichbarer Verbrenner. (30% Wirkungsgrad vs. 70% Wirkungsgrad).
Kostenmässig ist ein BEV bis zu einem kWh-Preis von ca. 70ct/kWh günstiger.

Natürlich ist der Link ja nicht von Dir, du hast aus einem Artikel über Müllhalden von BEV auf die Ablehnung von BEV insgesamt geschlossen, ich habe einen Artikel über Müllhalden voller Fahrräder gepostet, der deiner Logik nach dann ja die totale Abkehr vom Fahrrad beweist.

Ein Golf-Benziner hat einen Co2-Ausstoß von 150 g/km, ein e-Golf bei 30 kWh/100 km demzufolge 339 g/km
Damit ein e-Golf 30kWh/100km verbraucht muss er mit 220 km/h über die Autobahn getrieben werden, da stösst dein Benziner-Golf auch deutlich mehr aus, da ja dann alle Betrugsabschaltungen und Mogelpackungen, Thermofenster u.ä. nicht mehr greifen.

Und beim Verbrenner-Golf kommen nochmal irgendwas um die 2-10 kWh/100km für die Herstellung und Logistik des Kraftstoffs dazu.
Selbstverständlich hat der BEV einen grösseren CO2-Rucksack durch die Produktion der Batterie, typischerweise liegen Verbrenner bei 7,2t CO2-Equivalent für Produktion und Recycling (ohne Nutzung), BEV liegen bei 6,5t CO2-Equivalent für Produktion und Recycling zzgl. 3,5t CO2-Equivalent für die Batterie, also insg. 10t CO2-Equivalent für das BEV.
Je nach Angaben ist dieser Vorsprung nach 17.000-60.000km egalisiert.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.090
4.700
Wir halten fest dass du gar nicht ohne Nebelkerzen kannst. Bei einer Fahrstrecke von 100km ist der Bau gar nicht relevant. (Und bei Gesamtbetrachtung gibt es sehr viel mehr, was sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite Relevanz hat)
Verbraucht nun der Bau eines BEV Energie und CO2 oder nicht? Eben, verbraucht er. Deswegen genauso anrechnen. Danke.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.415
11.682
Dahoam
Was mich nervt ist diese komplette Steuerung aller Features über Touchscreens (natürlich Modell abhängig, aber schon ausgeprägter als bei Verbrennern)
Da muss man als Kunde sich aktiv für Modelle mit vernünftiger Bedienung entscheiden. Aber zumindest haben einige Hersteller realisiert wie blödsinnig dieser Touchmurks ist und verbauen inzwischen wieder mehr echte Knöpfe.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.415
11.682
Dahoam
Die Verbote sind auch sinnvoll begründet. Auch die Vorgaben die jetzt an die Touch-System gemacht werden sind sinnvoll.
Bin gespannt was Tesla macht. Aber die sind ja nicht alleine betroffen. Gibt ja genügend chinesische Hersteller die das genauso irrsinnig gemacht haben wegen denen das wahrscheinlich auch kommt.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.225
6.120
FRA
Diese blöden, neuen Türgriffe verbieten sie auch.
Es gibt so viel Schwachsinn auf dieser Welt, der hat halt vor den Türgriff-Entwicklern nicht halt gemacht.
Ich kenne auch bei Verbrennern selten dämliche unintuitive Türgriffe.

Die könnten auch gleich diese ganzen Flügeltüren; Scherentüren; nach vorne öffnenden Türen etc. mit verbieten
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.926
638
Da muss man als Kunde sich aktiv für Modelle mit vernünftiger Bedienung entscheiden. Aber zumindest haben einige Hersteller realisiert wie blödsinnig dieser Touchmurks ist und verbauen inzwischen wieder mehr echte Knöpfe.
Was mich immer verwundert, irgendjemand hat ja gedacht das es vernünftig ist.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.415
11.682
Dahoam
Designer, Marketingleute und Manager. In der Regel Leute ohne technische Ahnung. Und andere aus diesem Kreis finden das dann ganz toll und klopfen sich selber auf die Schulter. Sehr ähnlich wie so manche Businessclass einer Premiumairline.

Außerdem denke die meisten nicht das es "vernünftig" ist, sondern reden in emotionalen Marketinggeblubber wie "innovativ". Oder es ist halt eine Modeerscheinung bei der man ohne Verstand nachmacht was andere falsch machen. Bei den Türgriffen dürfte es sich ja nicht einmal um eine Einsparung handeln wie bei dem Touch-Murks.