Uluru: 1 oder 2 Nächte?

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tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
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DTM
Sehr schöne Fotos!
Mit dem Hubschrauber bin ich dort leider nicht geflogen. Das hätte nochmal andere Perspektiven geboten. Das Fliegen von Drohnen war nur außerhalb des Nationalparks gestattet. Habe den Uluru zu Fuß einmal umrundet. Stellenweise waren Fotos verboten, da es sich um eine heilige Stätte handelt. Damals, im Dezember 2016, waren es teilweise deutlich über 40 Grad Celsius und die Wanderung zum Karingana Lookout im Valley of the Winds in den Olgas (Kata Tjuta) würde ich heute bei diesen Bedingungen wohl nicht mehr schaffen.
Es bleiben die schönen Erinnerungen. Mittlerweile waren es zwei Reisen nach Australien und ich hoffe, ich komme irgendwann wieder dorthin.

Ayers Rock - Uluru
IMG-2284.jpg


Auf der Anfahrt über den Lasseter Highway passiert man den Mount Conner („Fake Uluru“)
IMG-2222.jpg
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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Stellenweise waren Fotos verboten, da es sich um eine heilige Stätte handelt.

Nach meinem Verständnis sind Bilder wie Dein verlinktes (also Weitwinkel vom ganzen Uluru) an keiner Stelle verboten, sondern nur Detailaufnahmen bestimmter Felszeichnungen. Die einschlägigen Ratgeber schränken sogar das noch ein, indem angeboten wird, die sensiblen Stellen auf dem Foto einfach "hinter einem Busch zu verstecken".
 
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tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
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DTM
Nach meinem Verständnis sind Bilder wie Dein verlinktes (also Weitwinkel vom ganzen Uluru) an keiner Stelle verboten, sondern nur Detailaufnahmen bestimmter Felszeichnungen.
Ja, mein Satz mit dem Hinweis auf teilweise geltende Fotoverbote bezieht sich auf Erinnerungen während der Umrundung des Uluru (zu Fuß). Dort wurde teilweise auf Fotoverbote hingewiesen, wenn ich mich richtig erinnere. Dies war an einigen Stätten der Ureinwohner innerhalb von Nationalparks durchs Top End im Northern Territory, bei meinem vergangenen Trip im Oktober 2025, genauso (beispielsweise an einigen Stellen im Kakadu NP).

Hier ein paar Eindrücke vom in 12/2016 noch möglichen Aufstieg. Ich war niemals auf dem Berg.
Die Eisenkette (Hilfsmittel zum Aufstieg) wurde 1963 von Peter Severin installiert. Die Familie betreibt die Curtin Springs Cattle Station am Lasseter Highway (ca. 100 km östlich von Yulara).
Ich habe dort Halt gemacht und auch eine Nacht genächtigt. Peter Severin ist 2021 leider verstorben. Eine nette Familie.



gcgahpaz.jpg


axuppu4o.jpg


pmhefmp6.jpg


xccroudx.jpg
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Ja, mein Satz mit dem Hinweis auf teilweise geltende Fotoverbote bezieht sich auf Erinnerungen während der Umrundung des Uluru (zu Fuß). Dort wurde teilweise auf Fotoverbote hingewiesen, wenn ich mich richtig erinnere. Dies war an einigen Stätten der Ureinwohner innerhalb von Nationalparks durchs Top End im Northern Territory, bei meinem vergangenen Trip im Oktober 2025, genauso (beispielsweise an einigen Stellen im Kakadu NP).

Hier ein paar Eindrücke vom in 12/2016 noch möglichen Aufstieg. Ich war niemals auf dem Berg.
Die Eisenkette (Hilfsmittel zum Aufstieg) wurde 1963 von Peter Severin installiert. Die Familie betreibt die Curtin Springs Cattle Station am Lasseter Highway (ca. 100 km östlich von Yulara).
Ich habe dort Halt gemacht und auch eine Nacht genächtigt. Peter Severin ist 2021 leider verstorben. Eine nette Familie.



gcgahpaz.jpg


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Nicht ganz. Die Regel, die auch vor Ort kommuniziert wird, verbietet Fotos auf ganzen Weg Abschnitten. Die dafür angeführten kulturellen Gründe sind, sagen wir mal, "interessant". :sneaky:
 
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Alfalfa

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23.01.2022
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Der Hügel ist eine heilige Stätte für die Ureinwohner. Es kommt ja auch keiner auf die Idee, im Petersdom auf dem Altar herum zu klettern ...
Darum geht es in der Diskussion doch gar nicht. Es geht um Stellen die öffentlich zugänglich sind aber nicht fotografiert werden dürfen.
 

Ein Klavierspieler

Erfahrenes Mitglied
10.04.2015
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Da liegst du vollkommen falsch.
Der Ayers Rock war schon vor 500 Millionen Jahren dort. Und er wird in 500 Millionen Jahren auch noch dort sein.
Im Gegensatz zu irgendwelchen Ureinwohnern.
Du sprichst mir aus der Seele..., was denkt sich das Elbsandsteingebirge wenn ringsum die Ureinwohner " Deutschland den Deutschen" trällern
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
5.810
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DTM
KI-Infos (ähnliches gilt beispielsweise auch für den Kakadu Nationalpark):
"Der Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark wurde 1985 an die ursprünglichen Besitzer, den lokalen Stamm der Anangu-Aborigines, zurückgegeben. Sie verpachteten das Land umgehend für 99 Jahre an die australische Regierung (Parks Australia) zurück, womit die Verwaltung gemeinsam erfolgt. Das Klettern auf dem heiligen Berg ist seit dem 26. Oktober 2019 offiziell verboten.

Wichtige Fakten zur Rückgabe und Pacht:
Rückgabe 1985: Am 26. Oktober 1985 erhielt der Anangu-Stamm die Landtitel offiziell zurück.
Verpachtungsvertrag: Der Vertrag läuft über 99 Jahre, in denen der Park als Nationalpark durch Parks Australia verwaltet wird.
Kletterverbot: Nach jahrzehntelangem Kampf der Anangu wurde das Besteigen des Uluru am 26. Oktober 2019 verboten. Bei Missachtung drohen hohe Geldstrafen oder Haft.
Kulturelle Bedeutung: Der Uluru gilt den Anangu als heiliger Ort der Traumzeit (Tjukurpa).

Die Ureinwohner (Anangu) verwalten den Park heute mit, um den Tourismus mit ihrer Kultur in Einklang zu bringen, wobei die spirituelle Bedeutung des Berges im Vordergrund steht."


Kakadu- & Uluru/Kata Tjuta-NP fordern einen eigenen Eintrittspreis (es gibt auch einen Pass, der mehrere NPs im Northern Territory umfasst - die beiden Parks gehören aber nicht dazu) - aktuell 38 AUD (ca. 23 EUR) für den Uluru NP (Gültigkeit 3 Tage)
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Du sprichst mir aus der Seele..., was denkt sich das Elbsandsteingebirge wenn ringsum die Ureinwohner " Deutschland den Deutschen" trällern
BITTE erläutere was hat dein Geschwurbel von " Deutschland den Deutschen" mit dem Thema zu tun. Für die edlen Wokis hier überraschend, aber das Betretungsverbot hat nicht mit heiligem Berg an sich oder der böse Touri muß den edlen Ureinwohner schützen und so zu tun. Eher anders herum.