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Zum dem ganzen Thema meine persönliche Sicht:
Ich bin ein Passagier, der nicht nicht in der Luftfahrtbranche arbeitet noch irgendwie mit der verbandelt ist. Einfach nur ein Reisender (zum überwiegenden Teil privat).
Ja, das ganze Thema LH Tarifverträge und die Piloten/ FA) ist komplex und es gibt da kein Schwarzweiß.
Aber in meiner Wahrnehmung betreibt VC eine Strategie mit katastrophaler Wirkung auf die Öffentlichkeit - mit dem Ergebnis, dass ich persönlich keinerlei Respekt mehr für Piloten in der Gesamtheit über habe. Für mich sind das mittlerweile völlig überbezahlte Angestellte, deren Ego sich gegenläufig zu deren Respekt und Wertschätzung der Kunden, die ihren Job bezahlen, entwickelt hat.
Und das ist für mich inakzeptabel.
Warum sich bei mir dieser Eindruck entwickelt hat?
Die Luftfahrt ist eine Dienstleistungsbranche - sprich, alles was am Ende zählt, ist, dass es Kunden gibt, die für die Dienstleistung bezahlen und sie in Anspruch nehmen.
Ohne Passagiere und Fracht ist die Fliegerei eine absolute brotlose Kunst und Piloten sind absolut überflüssig.
Und als Dienstleister ist es die oberste Priorität, die eigene Arbeit zuverlässig (und sofern nicht im direkten Kundenkontakt) und unscheinbar (also möglichst ohne die Kundenabläufe zu beeinträchtigen) zu machen.
Dieser Grundzusammenhang scheint den Piloten, die die Handlungen der VC dominieren, aber nicht bewusst zu sein (alleine schon diese Nummern wie auf dem A350 eine Passagiertoilette in Beschlag zu nehmen).
Und das Thema Streik ist das nächste Beispiel:
Historisch entstanden Streiks in Sekundären Sektor (Produktion) - und da ist die Streikwirkung auch direkt auf den Arbeitgeber/ Fabrikant) - streiken die Arbeiter, wird nichts produziert und der Hersteller kann nichts verlaufen (Verlust an Gewinn).
Die Auswirkung auf die Kunden ist eine indirekte - es gibt noch Lagerbestände oder andere Alternativanbieter. Die Streikkosten trifft zu allererst den Arbeitgeber.
Im Tertiären Sektor (Dienstleistungen) funktionieren Streiks aber nicht nach dem gleichen Prinzip - da entfaltet der Streik seine Wirkung nur, wenn möglichst viele Kunden betroffen werden.
Sprich - den direkten Schaden haben die Kunden (durch abgesagte Flüge im Falle Luftfahrt), den indirekten Schaden der Arbeitgeber/ Firmeninhaber (Umsatzausfälle und Kosten durch Umbuchungen etc). Die Hoffnung der Streikenden ist, dass der Streik sich mittelfristig auf das Unternehmen auswirkt durch Umsatzverluste etc.) Aber das erfolgt unter der Inkaufnahme, dass die Kunden massiven direkten Schaden erleiden - ohne diesen direkten Endkundenschaden entfaltet der indirekte Schaden auf die Arbeitgeber nicht die erhoffte Wirkung. Sprich man schadet bewusst denen, die die den eigenen Job finanzieren.
Und es gibt das ekelhafte Szenario (bei defizitären Bereichen), dass der Arbeitgeber am Ende durch den Streik sogar spart (Verlust vermeidet), also profitiert...
Und das ist für mich der Knackpunkt!
Was habe ich als Kunde damit zu tun? Warum soll ich akzeptieren, dass die Forderungen der Piloten meine Reise beeinträchtigen (einschließlich finanzieller Folgekosten)?
Ergo richtet sich meine Abneigung auf den Verursacher - und das sind die Piloten. Sorry - nicht die Anbieter. Gilt auch für die Flugbegleiter - aber die haben wenigsten als Plus sich nicht auch noch ohne Wertschätzung gegenüber Kunden zu verhalten.
Daher habe ich keinerlei Mitleid mit den (in diesem Fall) Piloten.
Das gilt in der Form für alle Dienstleistungen (hallo Lokführer!)...
Wenn man sich seine Sympatien nicht verspielen will, muss man sich was einfallen lassen, wie man dem Anbieter schadet und nicht dem Kunden.
Ja, jetzt kommt sicher jemand, und sagt, aber das Streikrecht gilt für alle - ja tut es, dass befreit einen aber nicht von der Außenwirkung des Inanspruchnehmens dieses Rechts.
Und es ist persönliches Pech des Berufs der Piloten, dass ihr Auftreten direkt vor den Kunden stattfindet und auf sie selbst zurückfällt.
Es gibt gibt zig Dienstleistungsberufe, die agieren im Hintergrund - sprich die Ausführungen eines Streiks im tertiären Sektor treffen auch da zu - aber ohne direkten Kundenkontakt fällt zumindest nicht auf, dass es im sonstigen Verhalten keine Wertschätzung der Kunden gibt
Für das Maulen der Piloten und und (hoffentlich!) wegfallender Privilegien, bis die wieder auf dem Boden Normalität angekommen sind - da gilt in der alte Spruch aus dem Film 'Sonnenallee' - 'da haste mal so richtig schön Pech gehabt, Keule!'
Das die LH Konzern Politik jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei ist, steht außer Frage. Aber die Piloten ruinieren sich ihren Ruf ganz alleine.
Disclaimer - mein User Name hat absolut nichts mit dem aktuellen LH CEO zu tun - der User Name ist älter...
Ich bin ein Passagier, der nicht nicht in der Luftfahrtbranche arbeitet noch irgendwie mit der verbandelt ist. Einfach nur ein Reisender (zum überwiegenden Teil privat).
Ja, das ganze Thema LH Tarifverträge und die Piloten/ FA) ist komplex und es gibt da kein Schwarzweiß.
Aber in meiner Wahrnehmung betreibt VC eine Strategie mit katastrophaler Wirkung auf die Öffentlichkeit - mit dem Ergebnis, dass ich persönlich keinerlei Respekt mehr für Piloten in der Gesamtheit über habe. Für mich sind das mittlerweile völlig überbezahlte Angestellte, deren Ego sich gegenläufig zu deren Respekt und Wertschätzung der Kunden, die ihren Job bezahlen, entwickelt hat.
Und das ist für mich inakzeptabel.
Warum sich bei mir dieser Eindruck entwickelt hat?
Die Luftfahrt ist eine Dienstleistungsbranche - sprich, alles was am Ende zählt, ist, dass es Kunden gibt, die für die Dienstleistung bezahlen und sie in Anspruch nehmen.
Ohne Passagiere und Fracht ist die Fliegerei eine absolute brotlose Kunst und Piloten sind absolut überflüssig.
Und als Dienstleister ist es die oberste Priorität, die eigene Arbeit zuverlässig (und sofern nicht im direkten Kundenkontakt) und unscheinbar (also möglichst ohne die Kundenabläufe zu beeinträchtigen) zu machen.
Dieser Grundzusammenhang scheint den Piloten, die die Handlungen der VC dominieren, aber nicht bewusst zu sein (alleine schon diese Nummern wie auf dem A350 eine Passagiertoilette in Beschlag zu nehmen).
Und das Thema Streik ist das nächste Beispiel:
Historisch entstanden Streiks in Sekundären Sektor (Produktion) - und da ist die Streikwirkung auch direkt auf den Arbeitgeber/ Fabrikant) - streiken die Arbeiter, wird nichts produziert und der Hersteller kann nichts verlaufen (Verlust an Gewinn).
Die Auswirkung auf die Kunden ist eine indirekte - es gibt noch Lagerbestände oder andere Alternativanbieter. Die Streikkosten trifft zu allererst den Arbeitgeber.
Im Tertiären Sektor (Dienstleistungen) funktionieren Streiks aber nicht nach dem gleichen Prinzip - da entfaltet der Streik seine Wirkung nur, wenn möglichst viele Kunden betroffen werden.
Sprich - den direkten Schaden haben die Kunden (durch abgesagte Flüge im Falle Luftfahrt), den indirekten Schaden der Arbeitgeber/ Firmeninhaber (Umsatzausfälle und Kosten durch Umbuchungen etc). Die Hoffnung der Streikenden ist, dass der Streik sich mittelfristig auf das Unternehmen auswirkt durch Umsatzverluste etc.) Aber das erfolgt unter der Inkaufnahme, dass die Kunden massiven direkten Schaden erleiden - ohne diesen direkten Endkundenschaden entfaltet der indirekte Schaden auf die Arbeitgeber nicht die erhoffte Wirkung. Sprich man schadet bewusst denen, die die den eigenen Job finanzieren.
Und es gibt das ekelhafte Szenario (bei defizitären Bereichen), dass der Arbeitgeber am Ende durch den Streik sogar spart (Verlust vermeidet), also profitiert...
Und das ist für mich der Knackpunkt!
Was habe ich als Kunde damit zu tun? Warum soll ich akzeptieren, dass die Forderungen der Piloten meine Reise beeinträchtigen (einschließlich finanzieller Folgekosten)?
Ergo richtet sich meine Abneigung auf den Verursacher - und das sind die Piloten. Sorry - nicht die Anbieter. Gilt auch für die Flugbegleiter - aber die haben wenigsten als Plus sich nicht auch noch ohne Wertschätzung gegenüber Kunden zu verhalten.
Daher habe ich keinerlei Mitleid mit den (in diesem Fall) Piloten.
Das gilt in der Form für alle Dienstleistungen (hallo Lokführer!)...
Wenn man sich seine Sympatien nicht verspielen will, muss man sich was einfallen lassen, wie man dem Anbieter schadet und nicht dem Kunden.
Ja, jetzt kommt sicher jemand, und sagt, aber das Streikrecht gilt für alle - ja tut es, dass befreit einen aber nicht von der Außenwirkung des Inanspruchnehmens dieses Rechts.
Und es ist persönliches Pech des Berufs der Piloten, dass ihr Auftreten direkt vor den Kunden stattfindet und auf sie selbst zurückfällt.
Es gibt gibt zig Dienstleistungsberufe, die agieren im Hintergrund - sprich die Ausführungen eines Streiks im tertiären Sektor treffen auch da zu - aber ohne direkten Kundenkontakt fällt zumindest nicht auf, dass es im sonstigen Verhalten keine Wertschätzung der Kunden gibt
Für das Maulen der Piloten und und (hoffentlich!) wegfallender Privilegien, bis die wieder auf dem Boden Normalität angekommen sind - da gilt in der alte Spruch aus dem Film 'Sonnenallee' - 'da haste mal so richtig schön Pech gehabt, Keule!'
Das die LH Konzern Politik jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei ist, steht außer Frage. Aber die Piloten ruinieren sich ihren Ruf ganz alleine.
Disclaimer - mein User Name hat absolut nichts mit dem aktuellen LH CEO zu tun - der User Name ist älter...
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