LH Streik 2025

ANZEIGE

CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.220
6.105
ANZEIGE
Zum dem ganzen Thema meine persönliche Sicht:

Ich bin ein Passagier, der nicht nicht in der Luftfahrtbranche arbeitet noch irgendwie mit der verbandelt ist. Einfach nur ein Reisender (zum überwiegenden Teil privat).

Ja, das ganze Thema LH Tarifverträge und die Piloten/ FA) ist komplex und es gibt da kein Schwarzweiß.

Aber in meiner Wahrnehmung betreibt VC eine Strategie mit katastrophaler Wirkung auf die Öffentlichkeit - mit dem Ergebnis, dass ich persönlich keinerlei Respekt mehr für Piloten in der Gesamtheit über habe. Für mich sind das mittlerweile völlig überbezahlte Angestellte, deren Ego sich gegenläufig zu deren Respekt und Wertschätzung der Kunden, die ihren Job bezahlen, entwickelt hat.
Und das ist für mich inakzeptabel.

Warum sich bei mir dieser Eindruck entwickelt hat?

Die Luftfahrt ist eine Dienstleistungsbranche - sprich, alles was am Ende zählt, ist, dass es Kunden gibt, die für die Dienstleistung bezahlen und sie in Anspruch nehmen.
Ohne Passagiere und Fracht ist die Fliegerei eine absolute brotlose Kunst und Piloten sind absolut überflüssig.

Und als Dienstleister ist es die oberste Priorität, die eigene Arbeit zuverlässig (und sofern nicht im direkten Kundenkontakt) und unscheinbar (also möglichst ohne die Kundenabläufe zu beeinträchtigen) zu machen.

Dieser Grundzusammenhang scheint den Piloten, die die Handlungen der VC dominieren, aber nicht bewusst zu sein (alleine schon diese Nummern wie auf dem A350 eine Passagiertoilette in Beschlag zu nehmen).

Und das Thema Streik ist das nächste Beispiel:
Historisch entstanden Streiks in Sekundären Sektor (Produktion) - und da ist die Streikwirkung auch direkt auf den Arbeitgeber/ Fabrikant) - streiken die Arbeiter, wird nichts produziert und der Hersteller kann nichts verlaufen (Verlust an Gewinn).
Die Auswirkung auf die Kunden ist eine indirekte - es gibt noch Lagerbestände oder andere Alternativanbieter. Die Streikkosten trifft zu allererst den Arbeitgeber.

Im Tertiären Sektor (Dienstleistungen) funktionieren Streiks aber nicht nach dem gleichen Prinzip - da entfaltet der Streik seine Wirkung nur, wenn möglichst viele Kunden betroffen werden.
Sprich - den direkten Schaden haben die Kunden (durch abgesagte Flüge im Falle Luftfahrt), den indirekten Schaden der Arbeitgeber/ Firmeninhaber (Umsatzausfälle und Kosten durch Umbuchungen etc). Die Hoffnung der Streikenden ist, dass der Streik sich mittelfristig auf das Unternehmen auswirkt durch Umsatzverluste etc.) Aber das erfolgt unter der Inkaufnahme, dass die Kunden massiven direkten Schaden erleiden - ohne diesen direkten Endkundenschaden entfaltet der indirekte Schaden auf die Arbeitgeber nicht die erhoffte Wirkung. Sprich man schadet bewusst denen, die die den eigenen Job finanzieren.
Und es gibt das ekelhafte Szenario (bei defizitären Bereichen), dass der Arbeitgeber am Ende durch den Streik sogar spart (Verlust vermeidet), also profitiert...

Und das ist für mich der Knackpunkt!
Was habe ich als Kunde damit zu tun? Warum soll ich akzeptieren, dass die Forderungen der Piloten meine Reise beeinträchtigen (einschließlich finanzieller Folgekosten)?
Ergo richtet sich meine Abneigung auf den Verursacher - und das sind die Piloten. Sorry - nicht die Anbieter. Gilt auch für die Flugbegleiter - aber die haben wenigsten als Plus sich nicht auch noch ohne Wertschätzung gegenüber Kunden zu verhalten.
Daher habe ich keinerlei Mitleid mit den (in diesem Fall) Piloten.

Das gilt in der Form für alle Dienstleistungen (hallo Lokführer!)...

Wenn man sich seine Sympatien nicht verspielen will, muss man sich was einfallen lassen, wie man dem Anbieter schadet und nicht dem Kunden.

Ja, jetzt kommt sicher jemand, und sagt, aber das Streikrecht gilt für alle - ja tut es, dass befreit einen aber nicht von der Außenwirkung des Inanspruchnehmens dieses Rechts.

Und es ist persönliches Pech des Berufs der Piloten, dass ihr Auftreten direkt vor den Kunden stattfindet und auf sie selbst zurückfällt.
Es gibt gibt zig Dienstleistungsberufe, die agieren im Hintergrund - sprich die Ausführungen eines Streiks im tertiären Sektor treffen auch da zu - aber ohne direkten Kundenkontakt fällt zumindest nicht auf, dass es im sonstigen Verhalten keine Wertschätzung der Kunden gibt

Für das Maulen der Piloten und und (hoffentlich!) wegfallender Privilegien, bis die wieder auf dem Boden Normalität angekommen sind - da gilt in der alte Spruch aus dem Film 'Sonnenallee' - 'da haste mal so richtig schön Pech gehabt, Keule!'

Das die LH Konzern Politik jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei ist, steht außer Frage. Aber die Piloten ruinieren sich ihren Ruf ganz alleine.

Disclaimer - mein User Name hat absolut nichts mit dem aktuellen LH CEO zu tun - der User Name ist älter...
 
Zuletzt bearbeitet:

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.732
2.997
Zum dem ganzen Thema meine persönliche Sicht:

Ich bin ein Passagier, der nicht nicht in der Luftfahrtbranche arbeitet noch irgendwie mit der verbandelt ist. Einfach nur ein Reisender (zum überwiegenden Teil privat).

Ja, das ganze Thema LH Tarifverträge und die Piloten/ FA) ist komplex und es gibt da kein Schwarzweiß.

Aber in meiner Wahrnehmung betreibt VC eine Strategie mit katastrophaler Wirkung auf die Öffentlichkeit - mit dem Ergebnis, dass ich persönlich keinerlei Respekt mehr für Piloten in der Gesamtheit über habe. Für mich sind das mittlerweile völlig überbezahlte Angestellte, deren Ego sich gegenläufig zu deren Respekt und Wertschätzung der Kunden, die ihren Job bezahlen, entwickelt hat.
Und das ist für mich inakzeptabel.

Warum sich bei mir dieser Eindruck entwickelt hat?

Die Luftfahrt ist eine Dienstleistungsbranche - sprich, alles was am Ende zählt, ist, dass es Kunden gibt, die für die Dienstleistung bezahlen und sie in Anspruch nehmen.
Ohne Passagiere und Fracht ist die Fliegerei eine absolute brotlose Kunst und Piloten sind absolut überflüssig.

Und als Dienstleister ist es die oberste Priorität, die eigene Arbeit zuverlässig (und sofern nicht im direkten Kundenkontakt) und unscheinbar (also möglichst ohne die Kundenabläufe zu beeinträchtigen) zu machen.

Dieser Grundzusammenhang scheint den Piloten, die die Handlungen der VC dominieren, aber nicht bewusst zu sein (alleine schon diese Nummern wie auf dem A350 eine Passagiertoilette in Beschlag zu nehmen).

Und das Thema Streik ist das nächste Beispiel:
Historisch entstanden Streiks in Sekundären Sektor (Produktion) - und da ist die Streikwirkung auch direkt auf den Arbeitgeber/ Fabrikant) - streiken die Arbeiter, wird nichts produziert und der Hersteller kann nichts verlaufen (Verlust an Gewinn).
Die Auswirkung auf die Kunden ist eine indirekte - es gibt noch Lagerbestände oder andere Alternativanbieter. Die Streikkosten trifft zu allererst den Arbeitgeber.

Im Tertiären Sektor (Dienstleistungen) funktionieren Streiks aber nicht nach dem gleichen Prinzip - da entfaltet der Streik seine Wirkung nur, wenn möglichst viele Kunden betroffen werden.
Sprich - den direkten Schaden haben die Kunden (durch abgesagte Flüge im Falle Luftfahrt), den indirekten Schaden der Arbeitgeber/ Firmeninhaber (Umsatzausfälle und Kosten durch Umbuchungen etc). Die Hoffnung der Streikenden ist, dass der Streik sich mittelfristig auf das Unternehmen auswirkt durch Umsatzverluste etc.) Aber das erfolgt unter der Inkaufnahme, dass die Kunden massiven direkten Schaden erleiden - ohne diesen direkten Endkundenschaden entfaltet der indirekte Schaden auf die Arbeitgeber nicht die erhoffte Wirkung. Sprich man schadet bewusst denen, die die den eigenen Job finanzieren.
Und es gibt das ekelhafte Szenario (bei defizitären Bereichen), dass der Arbeitgeber am Ende durch den Streik sogar spart (Verlust vermeidet), also profitiert...

Und das ist für mich der Knackpunkt!
Was habe ich als Kunde damit zu tun? Warum soll ich akzeptieren, dass die Forderungen der Piloten meine Reise beeinträchtigen (einschließlich finanzieller Folgekosten)?
Ergo richtet sich meine Abneigung auf den Verursacher - und das sind die Piloten. Sorry - nicht die Anbieter. Gilt auch für die Flugbegleiter - aber die haben wenigsten als Plus sich nicht auch noch ohne Wertschätzung gegenüber Kunden zu verhalten.
Daher habe ich keinerlei Mitleid mit den (in diesem Fall) Piloten.

Das gilt in der Form für alle Dienstleistungen (hallo Lokführer!)...

Wenn man sich seine Sympatien nicht verspielen will, muss man sich was einfallen lassen, wie man dem Anbieter schadet und nicht dem Kunden.

Ja, jetzt kommt sicher jemand, und sagt, aber das Streikrecht gilt für alle - ja tut es, dass befreit einen aber nicht von der Außenwirkung des Inanspruchnehmens dieses Rechts.

Und es ist persönliches Pech des Berufs der Piloten, dass ihr Auftreten direkt vor den Kunden stattfindet und auf sie selbst zurückfällt.
Es gibt gibt zig Dienstleistungsberufe, die agieren im Hintergrund - sprich die Ausführungen eines Streiks im tertiären Sektor treffen auch da zu - aber ohne direkten Kundenkontakt fällt zumindest nicht auf, dass es im sonstigen Verhalten keine Wertschätzung der Kunden gibt

Für das Maulen der Piloten und und (hoffentlich!) wegfallender Privilegien, bis die wieder auf dem Boden Normalität angekommen sind - da gilt in der alte Spruch aus dem Film 'Sonnenallee' - 'da haste mal so richtig schön Pech gehabt, Keule!'

Das die LH Konzern Politik jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei ist, steht außer Frage. Aber die Piloten ruinieren sich ihren Ruf ganz alleine.

Disclaimer - mein User Name hat absolut nichts mit dem aktuellen LH CEO zu tun - der User Name ist älter...
Das Ganze könnt ich jetzt auch über Carsten S. aus M schreiben....Scheisse fällt von oben nach unten. Wie schon an verschiedenen Stellen hier geschrubert wurde.. hier geht es schon lange nicht mehr um ein Paar €. Hier geht es um Wertschätzung und Respekt. Der Konflikt geht weit über diesen Streik hinaus.
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
960
1.470
Ansonsten bleibt mein Post von den letzten Tagen der DDR. Das ist nur noch pure Verzweiflung.
Nach dem D-Day Stunt von heute (die Geburtstagssause musste abgewartet werden) erinnert mich das eher an das Ende der Ampel.
Die überwiegend greisen Genossen wurden von der Dynamik der Ereignisse überrollt, Spohr und die seinen wissen genau, was sie tun, ob mit erfolgreichen Ausgang (siehe die FDP Analogie) ist eine andere Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Okin und jensbert

CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.220
6.105
Das Ganze könnt ich jetzt auch über Carsten S. aus M schreiben....Scheisse fällt von oben nach unten. Wie schon an verschiedenen Stellen hier geschrubert wurde.. hier geht es schon lange nicht mehr um ein Paar €. Hier geht es um Wertschätzung und Respekt. Der Konflikt geht weit über diesen Streik hinaus.

Wie ich schon schrieb - ich behaupte nirgends, die LH Konzern Politik ist toll und habe auch festgehalten es ist keine klare Verortung der Verantwortlichkeit möglich.

Aber wenn es um Wertschätzung geht - ich als Kunde habe für Piloten schon mal keine mehr. Alleine dadurch, dass ihr Verhalten direkte Auswirkungen auf mich hat, obwohl ich als Kunde (wenn überhaupt) nur indirekt an der vertrackten Situation innerhalb der Lufthansa beteiligt bin.

Die Ticketerlöse der Passagiere finanzieren den Job der Piloten - daher ist völlig bescheuert, den Passagieren Schaden zuzufügen.

Wenn die LH mich schlecht behandelt, buche ich woanders. Ebenfalls Konsequenzen für LH - aber nicht für mich...
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.227
3.509
LH hat "interessante" Geschäftsmethoden.

Da macht man den Servicebereich am größten Schweizer Flughafen dicht, obwohl man genau weiß dass Paxe ankommen die noch Unterstützungsleitungen brauchen, und zwar nicht irgendwann in der Nacht sondern um 22:10-22:15 Uhr selbst die DB hält es mit ihrer DB Infrago normalerweise bis Mitternacht aus.

Besonders "frech" ist natürlich wenn man den Paxen vorher mitteilt der Service in ZRH würde das regeln, gut ich bin mit einer ordentlichen Kreditkarte bewaffnet und muss nur meinen Plan B anwerfen aber es gibt genügend Reisende die diese Möglichkeiten nicht haben.

Tja so hat LH jetzt eine Rechnung von umgerechnet knapp 420 Euro provoziert, Forderungsschreiben ist schon mit Fristsetzung raus ist am 1.5. kein Geld auf dem Konto wird das AG in Köln ein neues Aktenzeichen anlegen, die Mahnung per gelben Brief wird wegfallen.

Aber auch von Swiss eine unterirdische Leistung die Servicestellen dicht zu machen bevor überhaupt alle Flüge abgehoben haben, und das nicht an einem Buschflughafen sondern dem mit Abstand größtem Flughafen der Schweiz.

Aber so kann man natürlich auch eine Masche mit Sparpotenzial etablieren, denn wenn manche Paxe sich nicht trauen oder es können sich einfach schnell eine Unterkunft und zusätzliche Logistik bereit zu stellen, dann wird ja vermeintlich Geld eingespart.
 

dermatti

Erfahrenes Mitglied
03.06.2019
2.380
3.927
MUC / EWR
LH hat "interessante" Geschäftsmethoden.

Da macht man den Servicebereich am größten Schweizer Flughafen dicht, obwohl man genau weiß dass Paxe ankommen die noch Unterstützungsleitungen brauchen, und zwar nicht irgendwann in der Nacht sondern um 22:10-22:15 Uhr selbst die DB hält es mit ihrer DB Infrago normalerweise bis Mitternacht aus.

Besonders "frech" ist natürlich wenn man den Paxen vorher mitteilt der Service in ZRH würde das regeln, gut ich bin mit einer ordentlichen Kreditkarte bewaffnet und muss nur meinen Plan B anwerfen aber es gibt genügend Reisende die diese Möglichkeiten nicht haben.

Tja so hat LH jetzt eine Rechnung von umgerechnet knapp 420 Euro provoziert, Forderungsschreiben ist schon mit Fristsetzung raus ist am 1.5. kein Geld auf dem Konto wird das AG in Köln ein neues Aktenzeichen anlegen, die Mahnung per gelben Brief wird wegfallen.

Aber auch von Swiss eine unterirdische Leistung die Servicestellen dicht zu machen bevor überhaupt alle Flüge abgehoben haben, und das nicht an einem Buschflughafen sondern dem mit Abstand größtem Flughafen der Schweiz.

Aber so kann man natürlich auch eine Masche mit Sparpotenzial etablieren, denn wenn manche Paxe sich nicht trauen oder es können sich einfach schnell eine Unterkunft und zusätzliche Logistik bereit zu stellen, dann wird ja vermeintlich Geld eingespart.
Ja gut irgendwann lohnt es sich halt nicht mehr den Schalter spät abends zu Randzeiten zu betreiben, macht die LX auch nicht viel anders als die LH in Deutschland und auch die DB schließt am FRA beispielsweise bereits um 22 Uhr und lässt zahlreiche Strandungen zu, obwohl noch Züge bis 1-2 Uhr da durchrollen. Ist nachts immer ein Trauerspiel, wie viele Personen (insbesondere internationale Passagiere) ihre Rechte dort nicht kennen und die Nacht auf den Bänken verbringen.

Wäre auch alles kein Problem, wenn die digitalen Dienste wenigstens laufen würden.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.227
3.509
Ja gut irgendwann lohnt es sich halt nicht mehr den Schalter spät abends zu Randzeiten zu betreiben
Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber 22 Uhr während der Flugbetrieb noch voll läuft geht das einfach nicht.

Besonders dann, wenn klar wird, dass noch Paxe ankommen die Unterstützung brauchen, da es sich um eine Ausnahmesituation handelt und man vorallem eine rechtliche Verpflichtung erfüllen muss.

Es geht ja um ZRH und nicht um eine irrelevante Außenstation, im Fall der DB fährst du eben zum Hbf und dort kannst du dann das ganze lösen.

Ist nachts immer ein Trauerspiel, wie viele Personen (insbesondere internationale Passagiere) ihre Rechte dort nicht kennen und die Nacht auf den Bänken verbringen.
Wo wir wieder beim Thema Absicht sind, jeder Pax der diesen Unsinn mitmacht spart LH Geld.

Es müsste eben nur mehr Paxe geben, die deutlich höhere Rechnungen produzieren bis dann LH merkt, dass es am Ende weniger kostet.

Letzten Freitag hat es LH sicher nur etwa ein Drittel gekostet mich im B&B unter zu bringen aber wahrscheinlich haben eben sich eben wieder gleichzeitig fünf Paxe das bieten lassen und haben am ZRH campiert somit kommt doch eine positive Rechnung raus, nun ja es gibt ja noch die Chance auf 7000 Euro Verfahrenskosten ...

Wäre auch alles kein Problem, wenn die digitalen Dienste wenigstens laufen würden.
Welche digitalen Dienste sollen das sein?

Das einzige was schon digital meistens funktioniert ist das Guthaben auf der Bordkarte, wobei man sich am MUC wieder fragt was man damit anfangen soll.

Alles andere ist doch nicht existent?

Bei KLM habe ich schon einen Hotelvoucher aus dem Automaten am AMS bekommen, oder bei Delta kam so zu sagen der Voucher mit dem man den eigentlichen Voucher bekommen konnte aus dem Automat, aber bei LH kommt gar nichts.

Der Chatbot schreibt nur man sollte die Belege einreichen, die Hotline oder den Livechat habe ich nicht versucht weil das bei der aktuellen Lage keinen Sinn macht, aber wäre interessant gewesen ob da auch die Antwort gekommen wäre, "buchen sie selbst etwas und reichen sie es zur Erstattung ein" ich würde sagen zu 95% ja.
 

Global-Flyer

Reguläres Mitglied
21.02.2026
67
65
Das ist doch kein Problem, morgen Abend gibts dann ne Info auf der Website... *g*
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Wie läuft das eigentlich mit den Crews? Wäre es nicht gerade sinnvoll möglichst lange und ohne Pause durchzustreiken?

Hintergrund: bei den bisherigen 1-2 Tage Streiks bleibt ja die Crew samt Flieger einfach an der Aussenposition und fliegt dann bei Streikende zurück, und der Flugplan läuft am ersten Tag nach dem Streik aus LH Sicht wieder zu fast 100%.

Wenn nun 7-10 Tage am Stück gestreikt wird, bleibt die Maschine vielleicht an der Aussenposition, aber spätestens nach 3-4 Tagen fliegt doch die Crew sicherlich Deadhead nach Hause und dann hat LH überall Maschinen ohne Personal rumstehen. Ist das denkbar?
ja, so wirds kommen
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die haben auch 12 A319 in der Flotte
werden auch stillgelegt. Flugprogramm übernimmt LH
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Im Summe bedeutet das aber keine Deeskalation des aktuellen Streiks - ich gehe davon aus, dass es am Montag munter weitergeht.
davon kann man sicher ausgehen
 

monty81

Erfahrenes Mitglied
05.05.2017
1.142
1.781
Da macht man den Servicebereich am größten Schweizer Flughafen dicht, obwohl man genau weiß dass Paxe ankommen die noch Unterstützungsleitungen brauchen, und zwar nicht irgendwann in der Nacht sondern um 22:10-22:15 Uhr selbst die DB hält es mit ihrer DB Infrago normalerweise bis Mitternacht aus.
Außer man ist in der Provinz, da macht die DB auch mal 22.30 zu. z.B. in Dresden
Besonders "frech" ist natürlich wenn man den Paxen vorher mitteilt der Service in ZRH würde das regeln, gut ich bin mit einer ordentlichen Kreditkarte bewaffnet und muss nur meinen Plan B anwerfen aber es gibt genügend Reisende die diese Möglichkeiten nicht haben.
Es gibt vermutlich ein paar auch wenn ausreichend Zahlungsmittel und das finden eines Hotels für jemanden, der es schafft international zu fliegen eingentlich kein Problem sein dürften. Ich frage mich manchmal auch, wie das eigentlich vor Einführung von Fluggast- und Fahrgastrechten war?

Aber auch von Swiss eine unterirdische Leistung die Servicestellen dicht zu machen bevor überhaupt alle Flüge abgehoben haben, und das nicht an einem Buschflughafen sondern dem mit Abstand größtem Flughafen der Schweiz.
Das stimmt allerdings, hätte da in ZRH auch längere Öffnungszeiten erwartet.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.423
13.293
irdisch
Natürlich sucht man sich selber was und reicht es dann ein. Es gibt aber auch Leute, die es nicht so oft machen oder Hilfe brauchen. Sich in Standardsituationen als Dienstleister einfach zu verstecken geht nicht. Was spricht dagegen, einem Voucher für Taxi, Essen oder Hotel oder die neue Verbindung mit ihren Bordkarten und Sitzen gleich am Bordkartendrucker auszudrucken oder aufs Handy zu mailen? Das spart ja auch bei der Airline Prozesse, es lässt sich alles vorplanen. Manche können es.
 

alphairspace

Reguläres Mitglied
13.12.2021
44
29
Da macht man den Servicebereich am größten Schweizer Flughafen dicht, obwohl man genau weiß dass Paxe ankommen die noch Unterstützungsleitungen brauchen, und zwar nicht irgendwann in der Nacht sondern um 22:10-22:15 Uhr selbst die DB hält es mit ihrer DB Infrago normalerweise bis Mitternacht aus.

Wo warst du denn?
Transit A sollte eigentlich bis mindestens 23:00 geöffnet haben.
 
  • Like
Reaktionen: dermatti

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.227
3.509
Es gibt vermutlich ein paar auch wenn ausreichend Zahlungsmittel und das finden eines Hotels für jemanden, der es schafft international zu fliegen eingentlich kein Problem sein dürften.
Nun es viele mögliche Faktoren die zum Problem werden könnten, in der Schweiz hätten wir zB noch das Roaming usw. aber es geht auch darum, dass vorsätzlich den Reisenden Rechte vorenthalten werden.

Wo warst du denn?
Transit A sollte eigentlich bis mindestens 23:00 geöffnet haben.
Busankunft - Baggage Claim - links Rolltreppe hoch zum Bereich der Check-in und Service Schaltern.

Wobei mir einfällt, letztens in FRA war es das gleiche Trauerspiel nach meiner Rundreise wurde ich ja nach FRA zurück geleitet, dort war im Terminal um 22:00 Uhr nichts mehr besetzt, dort habe zuerst im Sicherheitsbereich gesucht, am Ende wollte ich nur beim Businesscheck-in wo noch Personal war fragen wo ich den Serviceschalter findet dort hat dann aber der Mitarbeiter selbst alles geregelt.
 
  • Like
Reaktionen: Gulliver

jensbert

Erfahrenes Mitglied
05.05.2011
263
452
Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber 22 Uhr während der Flugbetrieb noch voll läuft geht das einfach nicht.

Besonders dann, wenn klar wird, dass noch Paxe ankommen die Unterstützung brauchen, da es sich um eine Ausnahmesituation handelt und man vorallem eine rechtliche Verpflichtung erfüllen muss.

Es geht ja um ZRH und nicht um eine irrelevante Außenstation, im Fall der DB fährst du eben zum Hbf und dort kannst du dann das ganze lösen.


Wo wir wieder beim Thema Absicht sind, jeder Pax der diesen Unsinn mitmacht spart LH Geld.

Es müsste eben nur mehr Paxe geben, die deutlich höhere Rechnungen produzieren bis dann LH merkt, dass es am Ende weniger kostet.

Letzten Freitag hat es LH sicher nur etwa ein Drittel gekostet mich im B&B unter zu bringen aber wahrscheinlich haben eben sich eben wieder gleichzeitig fünf Paxe das bieten lassen und haben am ZRH campiert somit kommt doch eine positive Rechnung raus, nun ja es gibt ja noch die Chance auf 7000 Euro Verfahrenskosten ...


Welche digitalen Dienste sollen das sein?

Das einzige was schon digital meistens funktioniert ist das Guthaben auf der Bordkarte, wobei man sich am MUC wieder fragt was man damit anfangen soll.

Alles andere ist doch nicht existent?

Bei KLM habe ich schon einen Hotelvoucher aus dem Automaten am AMS bekommen, oder bei Delta kam so zu sagen der Voucher mit dem man den eigentlichen Voucher bekommen konnte aus dem Automat, aber bei LH kommt gar nichts.

Der Chatbot schreibt nur man sollte die Belege einreichen, die Hotline oder den Livechat habe ich nicht versucht weil das bei der aktuellen Lage keinen Sinn macht, aber wäre interessant gewesen ob da auch die Antwort gekommen wäre, "buchen sie selbst etwas und reichen sie es zur Erstattung ein" ich würde sagen zu 95% ja.
Ich weiss ehrlich gesagt im digitalen Zeitalter wirklich nicht mehr, wozu ein Servicedesk überhaupt noch gut sein soll – ausser vielleicht in Lounges. Ich muss meine digitalen Prozesse im Griff haben und dem Pax idealerweise seinen Voucher vorab aufs Natel schicken.

Für die letzten wenigen, die keinen digitalen Service nutzen können/wollen oder bei denen der Prozess einmal nicht funktioniert, stelle ich Kabinen auf und statte diese mit einem Tablet, Kamera und Drucker aus. So kann ich eine Verbindung zu einem Call Center irgendwo herstellen und das Problem rund um die Uhr lösen.

Ich kann dabei sogar serviceorientierter und persönlicher auftreten: Ich kann verschiedene Sprachen anbieten, den Service auch an Aussenpositionen verfügbar machen und sehe meinen Gegenüber direkt. Gleichzeitig spare ich Kosten, weil ich kein teures Team in ZRH, MUC, FRA etc. vorhalten muss. Stattdessen setze ich das Team – ein gut geschultes Team – irgendwo in einem kostengünstigeren Land ein und nutze zusätzlich noch die Zeitverschiebung.

Ausserdem kann ich Spitzen besser abfedern: Wenn in MUC mal wieder alles zusammenbricht und das Servicecenter dort nicht hinterherkommt, wird anderswo gerade Däumchen gedreht. Ferner hätte ich auch keine Öffnungszeiten mehr.

Wenn ich es mir recht überlege, brauche ich dann in der Lounge eigentlich auch nur noch diese Kästen und keinen Servicedesk mehr.
 

monty81

Erfahrenes Mitglied
05.05.2017
1.142
1.781
Nun es viele mögliche Faktoren die zum Problem werden könnten, in der Schweiz hätten wir zB noch das Roaming usw. aber es geht auch darum, dass vorsätzlich den Reisenden Rechte vorenthalten werden.
Wlan sollte in ZRH eigentlich gehen und muss Roaming nicht am Ende eh die Airline bezahlen? Oder nur für Anrufe?
Aber welches Recht wird denn vorenthalten? Gibt es ein Recht auf besetzte Serviceschalter? Dachte eigentlich, dass z.B. eine Hotline dafür auch ausreicht.
Digitaler Service bei LH ist ja leider noch nicht ganz auf dem gewünschten Stand.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.227
3.509
Ich weiss ehrlich gesagt im digitalen Zeitalter wirklich nicht mehr, wozu ein Servicedesk überhaupt noch gut sein soll – ausser vielleicht in Lounges. Ich muss meine digitalen Prozesse im Griff haben und dem Pax idealerweise seinen Voucher vorab aufs Natel schicken.
Du hast völlig recht, wenn es diese digitalen Lösungen geben würde.

Das Problem besteht doch darin, dass man das wahrscheinlich gar nicht möchte weil wenn jeder ein Hotelzimmer bekommt dann kostet das ja mehr Geld, als wenn sich einige Paxe von ihren Rechten abhalten lassen oder denen das einfordern zu aufwendig ist.

Wenn das schon nicht funktioniert dann muss man dafür sorgen, dass die Leute wieder entschädigt werden.

Auch da gäbe es Lösungen, ich glaube es war in Canada dort musste ich Hotel, Transfer usw auch selbst buchen weil eben kleine Außenstation spät Abends, aber am nächsten Vormittag war ich nach dem Check-in an einem Serviceschalte die haben meine Belege genommen und mir so eine einmalige Visacard mit dem Betrag aufgeladen den ich ausgegeben hatte.

Beim Stichpunkt Lounge fällt mir auf, dass die auch schon um 22:00 Uhr dicht sind.
 
  • Like
Reaktionen: LINDRS und CarlD

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.227
3.509
Aber welches Recht wird denn vorenthalten?
Die Unterstützungsleistungen natürlich, lies einfach die 261/2004.

Die müssen nämlich angeboten werden.
Dachte eigentlich, dass z.B. eine Hotline dafür auch ausreicht.
Ganz schlaue Aussage, die Hotline die mitteilt das Anrufaufkommen sei zu hoch und man könnte keine neue Anrufe mehr annehmen?

Selbst man in die Warteschlange auf Platz 90 kommt, soll man dann irgendwann um 2 Uhr die Reihe kommen?
 
  • Like
Reaktionen: Schoizi

reifel

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
1.494
1.428
Wie ich schon schrieb - ich behaupte nirgends, die LH Konzern Politik ist toll und habe auch festgehalten es ist keine klare Verortung der Verantwortlichkeit möglich.

Aber wenn es um Wertschätzung geht - ich als Kunde habe für Piloten schon mal keine mehr. Alleine dadurch, dass ihr Verhalten direkte Auswirkungen auf mich hat, obwohl ich als Kunde (wenn überhaupt) nur indirekt an der vertrackten Situation innerhalb der Lufthansa beteiligt bin.

Die Ticketerlöse der Passagiere finanzieren den Job der Piloten - daher ist völlig bescheuert, den Passagieren Schaden zuzufügen.

Wenn die LH mich schlecht behandelt, buche ich woanders. Ebenfalls Konsequenzen für LH - aber nicht für mich...
Kann ich unterscjhreiben. Allerdings dürfte den Piloten und de VC die Aussenwirkung relativ egal sein. Man braucht keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Nice to have, sicher, aber letztendlich völlig irrelevant.

Für LH sieht das anders aus. Wobei ich zur Zeit konkret auch nicht den Eindruck habe dass es die LH Führung irgendwie interessiert.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber 22 Uhr während der Flugbetrieb noch voll läuft geht das einfach nicht.

Besonders dann, wenn klar wird, dass noch Paxe ankommen die Unterstützung brauchen, da es sich um eine Ausnahmesituation handelt und man vorallem eine rechtliche Verpflichtung erfüllen muss.

Es geht ja um ZRH und nicht um eine irrelevante Außenstation, im Fall der DB fährst du eben zum Hbf und dort kannst du dann das ganze lösen.


Wo wir wieder beim Thema Absicht sind, jeder Pax der diesen Unsinn mitmacht spart LH Geld.

Es müsste eben nur mehr Paxe geben, die deutlich höhere Rechnungen produzieren bis dann LH merkt, dass es am Ende weniger kostet.

Letzten Freitag hat es LH sicher nur etwa ein Drittel gekostet mich im B&B unter zu bringen aber wahrscheinlich haben eben sich eben wieder gleichzeitig fünf Paxe das bieten lassen und haben am ZRH campiert somit kommt doch eine positive Rechnung raus, nun ja es gibt ja noch die Chance auf 7000 Euro Verfahrenskosten ...


Welche digitalen Dienste sollen das sein?

Das einzige was schon digital meistens funktioniert ist das Guthaben auf der Bordkarte, wobei man sich am MUC wieder fragt was man damit anfangen soll.

Alles andere ist doch nicht existent?

Bei KLM habe ich schon einen Hotelvoucher aus dem Automaten am AMS bekommen, oder bei Delta kam so zu sagen der Voucher mit dem man den eigentlichen Voucher bekommen konnte aus dem Automat, aber bei LH kommt gar nichts.

Der Chatbot schreibt nur man sollte die Belege einreichen, die Hotline oder den Livechat habe ich nicht versucht weil das bei der aktuellen Lage keinen Sinn macht, aber wäre interessant gewesen ob da auch die Antwort gekommen wäre, "buchen sie selbst etwas und reichen sie es zur Erstattung ein" ich würde sagen zu 95% ja.
Zumindest in MUC und FRA erhält man einen Hotelvoucher auch per Handy. Bin mir nicht sicher ob es immer funktioniert, aber die Möglichkeit besteht. Aber grundsätzlich bin ich bei Dir. Es gibt auch ältere Leute, Leute die kein Visum haben usw.
 
  • Like
Reaktionen: CarstenS und dermatti

reifel

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
1.494
1.428
Ich weiss ehrlich gesagt im digitalen Zeitalter wirklich nicht mehr, wozu ein Servicedesk überhaupt noch gut sein soll – ausser vielleicht in Lounges. Ich muss meine digitalen Prozesse im Griff haben und dem Pax idealerweise seinen Voucher vorab aufs Natel schicken.

Für die letzten wenigen, die keinen digitalen Service nutzen können/wollen oder bei denen der Prozess einmal nicht funktioniert, stelle ich Kabinen auf und statte diese mit einem Tablet, Kamera und Drucker aus. So kann ich eine Verbindung zu einem Call Center irgendwo herstellen und das Problem rund um die Uhr lösen.

Ich kann dabei sogar serviceorientierter und persönlicher auftreten: Ich kann verschiedene Sprachen anbieten, den Service auch an Aussenpositionen verfügbar machen und sehe meinen Gegenüber direkt. Gleichzeitig spare ich Kosten, weil ich kein teures Team in ZRH, MUC, FRA etc. vorhalten muss. Stattdessen setze ich das Team – ein gut geschultes Team – irgendwo in einem kostengünstigeren Land ein und nutze zusätzlich noch die Zeitverschiebung.

Ausserdem kann ich Spitzen besser abfedern: Wenn in MUC mal wieder alles zusammenbricht und das Servicecenter dort nicht hinterherkommt, wird anderswo gerade Däumchen gedreht. Ferner hätte ich auch keine Öffnungszeiten mehr.

Wenn ich es mir recht überlege, brauche ich dann in der Lounge eigentlich auch nur noch diese Kästen und keinen Servicedesk mehr.
Grundsätzlich sehe ich das auch so, aber die Airlinebranche hat uralte IT Prozesse. Ein Callcenter kann zB nicht oder nur sehr begrenzt umbuchen, wenn Gepäck eingecheckt ist.

Bei LH konkret scheitert es ja schon oft daran dass der Chatbot bei größeren Situationen wie jetzt die Streiks keine Alternativen findet. Und in 10-20% der Fällen Quatsch bucht. Den Quatsch umzubuchen klappt dann nciht mehr.

Ich sag mal so: Callcenter und IT funktoniert gut solange der Flug nicht angetreten ist. Oder bei einfachen "Anschlussverlusten" usw.
Aber sobald der Flug angetreten ist klappt es über das Callcenter einfach nicht mehr, sprich verpasster Anschluss auf komplexen Routings, fremden Tickestocks, eingechecktes Gepäck usw. Und genau in diesen Situationen ist der Gast ja am Flughafen und ist auf die Hilfe vor Ort angewiesen.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.687
2.860
Wlan sollte in ZRH eigentlich gehen und muss Roaming nicht am Ende eh die Airline bezahlen? Oder nur für Anrufe?
Aber welches Recht wird denn vorenthalten? Gibt es ein Recht auf besetzte Serviceschalter? Dachte eigentlich, dass z.B. eine Hotline dafür auch ausreicht.
Digitaler Service bei LH ist ja leider noch nicht ganz auf dem gewünschten Stand.
Wo ist eigentlich das roaming Problem? Schweiz ist insofern doch mit EI gleich gestellt.
 

reifel

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
1.494
1.428
Natürlich sucht man sich selber was und reicht es dann ein. Es gibt aber auch Leute, die es nicht so oft machen oder Hilfe brauchen. Sich in Standardsituationen als Dienstleister einfach zu verstecken geht nicht. Was spricht dagegen, einem Voucher für Taxi, Essen oder Hotel oder die neue Verbindung mit ihren Bordkarten und Sitzen gleich am Bordkartendrucker auszudrucken oder aufs Handy zu mailen? Das spart ja auch bei der Airline Prozesse, es lässt sich alles vorplanen. Manche können es.
Macht es LH zumindest in FRA und MUC nicht genau so?
 
  • Like
Reaktionen: dermatti

monty81

Erfahrenes Mitglied
05.05.2017
1.142
1.781
Die Unterstützungsleistungen natürlich, lies einfach die 261/2004.

Die müssen nämlich angeboten werden.
In Bezug auf Betreuungsleistungen steht da "sind Fluggästen folgende Leistungen unentgeltlich anzubieten". Daraus kann man sicher schlussfolgern, dass etwas aktiv von der Airline passieren soll. Ein Recht auf besetzte Schalter zu jeder Zeit steht da aber auch nicht. Kann und könnte man anders regeln.

Ganz schlaue Aussage, die Hotline die mitteilt das Anrufaufkommen sei zu hoch und man könnte keine neue Anrufe mehr annehmen?
Selbst man in die Warteschlange auf Platz 90 kommt, soll man dann irgendwann um 2 Uhr die Reihe kommen?
In den 48-50 Wochen wo nicht gestreikt wird, hat man das Problem ja eigentlich nicht so.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wo ist eigentlich das roaming Problem? Schweiz ist insofern doch mit EI gleich gestellt.
Wenn EI eigentlich EU heißen soll wäre das aber neu. Gibt (teurere) Handyverträge, die CH einschliessen, aber generell ist das nicht der Fall.