CHASE – die ING-DiBa 2.0?

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selaf

Erfahrenes Mitglied
24.08.2018
1.974
1.626
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Girokonto als Verrechnungskonto im Depot, gibt zusätzliche Buying Power. Ist beim Umschichten/Traden sehr hilfreich. Da beides mit T+2 wertgestellt wird, fallen auch keine Dispo-Zinsen an, da Überziehung und Ausgleich valutarisch taggleich erfolgen.
Wurden dafür nicht Wertpapierkredite erfunden? Bei Flatex gibt es mit wenig Aufwand 250k, das wird man als Dispo eher nicht so einfach bekommen.
 
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Reaktionen: canbalk und knauserix

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.285
823
sollte hinreichende Cashpositionen haben
und die kosten ebenfalls Geld (weil oft weitgehend unverzinst).
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich kenne den einen oder anderen, der über die revolvierende Nutzung des Dispos in die Insolvenz geraten ist. Und mit Kreditkarten geht das auch recht einfach.

da muss man sich -gelinde gesagt- schon ziemlich unvernünftig (mir fallen noch unfreundlichere Worte dazu ein) verhalten, wenn man das nicht unter Kontrolle hat.
 

dragobert

Reguläres Mitglied
27.11.2023
44
16
Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt auch Vermögensanlagen, die nicht sehr liquide sind, z.B. Immobilien, Gold, spezielle Investment- bzw. Fondsanlagen etc., und trotzdem kann es zwischendurch zu Zahlungsverpflichtungen kommen, die ungeplant hereinkommen.

Wer ausschließlich über ein Gehalt einer Festanstellung verfügt und sonst keine wirtschaftlichen Betätigungen betreibt, kennt so etwas aber möglicherweise nicht, schon klar.
Beitrag automatisch zusammengeführt:



Z.B. für ungeplante Ausgaben, wenn die nicht besonders liquiden Vermögenswerte noch längere Zeit gebunden sind oder man diese halt gerade nicht verflüssigen möchte (weil ohnehin bald wieder neue Geldmittel hereinkommen).
Und wieso nicht einen 0%-Kredit per Kreditkarte (51 Tage zinsfreies Zahlungsziel recht üblich, bei diversen Karten auch über Revolut auszahlbar, falls Kartenzahlung nicht möglich sein sollte), Depot beleihen (Scalable Capital: 3,24% p.a. in PRIME+, 4,24% p.a. in FREE, variabler Sollzins), Krypto beleihen (z. B. 4,00% p.a. bei Ether.fi), illiquide Vermögenswerte wie Immobilien beleihen oder eine 0%-Finanzierung (z. B. bei Händlern wie IKEA oder Mediamarkt)?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Girokonto als Verrechnungskonto im Depot, gibt zusätzliche Buying Power. Ist beim Umschichten/Traden sehr hilfreich. Da beides mit T+2 wertgestellt wird, fallen auch keine Dispo-Zinsen an, da Überziehung und Ausgleich valutarisch taggleich erfolgen.
Das würde ja voraussetzen, dass Trading / Market Timing überhaupt ein finanziell sinnvoller Zeitvertreib ist?
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.285
823
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Und wieso nicht einen 0%-Kredit per Kreditkarte (51 Tage zinsfreies Zahlungsziel recht üblich, bei diversen Karten auch über Revolut auszahlbar, falls Kartenzahlung nicht möglich sein sollte), Depot beleihen (Scalable Capital: 3,24% p.a. in PRIME+, 4,24% p.a. in FREE, variabler Sollzins), Krypto beleihen (z. B. 4,00% p.a. bei Ether.fi), illiquide Vermögenswerte wie Immobilien beleihen oder eine 0%-Finanzierung (z. B. bei Händlern wie IKEA oder Mediamarkt)?

ja, sicher, die 5-7-Wochen zinsfreier Zeit bei Barclays/Bawag oder Advanzia nutze ich ja auch.
Auch einen Wertpapier -Kredit (bei mir: comdirect), wobei Scalable jetzt offenbar mit die besten Konditionen bietet.
Beleihung von Immobilien geht nicht kurzfristig, alles andere ist ohnehin kompliziert.

Und dann kommt eben doch wieder der Dispo ins Spiel, weil schnell und unkompliziert verfügbar. Den nutzt ja auch kein vernünftiger Mensch über einen längeren Zeitraum als z.B. 1-4 Wochen am Stück, oder auch nur wenige Tage.