Vermeintliche Bombendrohung via Bluetooth

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chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
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13.271
HAM

Japandi

Erfahrenes Mitglied
06.04.2014
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1.095
BRN
Ben von OMAAT hat da eine klare Meinung zu, welche ich teile:

Wegen einem Wifi oder Bluetooth-Namen so viel Zeit und Geld zu verschwenden, ist lächerlich. Und erhöht / dient zu exakt 0% der Sicherheit.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.379
6.267
Für hauptberufliche Armchair Panik Macher auch. 🙄
Btw., war nicht letztens was ähnliches oder ist das die selbe Geschichte neu aufgewärmt?
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.142
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So ähnliche Vorfälle gab es auch in der Vergangenheit schon, auch dumme (und folgenreiche) Witze an der SiKo.
Würde ich gerade bei einer US-Airline allerdings besser drauf verzichten.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.019
777
Sorry aber das ist albern, man gibt seinen Bluetooth Geräten Namen, da gibt es keine wirklich verbotenen Namen, und danach vergisst man den Namen meist sofort, gerade wenn es sich um Geräte wie Kopfhörer oder Boxen handelt.

Also ich wüsste aktuell keinen Namen einer Bluetoothbox oder eines Kopfhörers kann sein das einer TNT heisst - Flugabbruch? BoobyTrap? - Flugabbruch? oder Timebomb? - Flugabbruch?

Also wenn man wegen so etwas Ärger bekommt dann sollte man öffentlich machen welche Namen unerwünscht sind. Hat im übrigen nix mit schlechten Scherzen an der SiKo zu tun - das sind schlicht Namen die man irgendwann mal vergeben hat.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.587
13.411
irdisch
Solche Namensgebung ist nicht gut und unnötig, aber ganz normale, harmlos-"doofe" Leute und Passagiere sind halt nicht in diesem polizeilichen Sicherheits-Mindset drin, der auf der Profi-Seite solche Aktionen triggert. Mal ein anderes Beispiel: Wer läuft heute nicht alles mit Tarnklamotten rum und führt trotzdem nichts Böses im Schilde? So ähnlich sind diese Quatschnamen. Und dann wird noch per Durchsage gebeten, Bluetooth auszuschalten? Wenn da jemand wirklich eine Bombe mit hätte, würde er sie doch spätestens dann gezündet haben.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
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1.295
CGN
Im Nachhinein lässt sich das leicht sagen als Armchair Flight Captain.

Hier übrigens ein Livemitschnitt:
Naja, aber in der Durchsage sagen sie ja selbst, dass es ein Joke sei, aber kein witziger. Und dass es die Sicherheit von Crew und Passagieren kompromittiert (wieso?)

Wenn es erkennbar ein Joke ist, dann muss ich nicht umkehren, es sei denn ich traue den Spaniern am Ende der Reise nicht zu, mit der nötigen Härte gegen .... was auch immer ... vorzugehen.

Wenn man Angst haben muss, dass da wirklich jemand eine Bombe dabei hat und per App und Bluetooth steuern will, würde man dann nicht besser unauffällig umkehren statt so eine Show zu machen? Und ist die Bombe wirklich entschärft wenn man den Attentäter per Durchsage bittet, das Bluetooth Modul unsichtbar zu schalten?

Wenn man Angst hat, dass davon einem vorherigen Pax eine Bombe an Bord ist, dann würde das "bitte schalten Sie Ihre Geräte aus" ja noch vielleicht Sinn ergeben, denn als das Ding nicht ausgegangen ist musste man davon ausgehen, dass das Gerät keinen Passagier gehört. Aber wenn man dann schon umkehrt (ist der Sicherheitsgewinn gegenüber weiterfliegen wirklich da? Immerhin hatten sie schon 2h Flugzeit hinter sich), würde man das dann nicht diskreter kommunizieren?

Alles irgendwie seltsam.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.669
17.787
IAH & HAM
Naja, aber in der Durchsage sagen sie ja selbst, dass es ein Joke sei, aber kein witziger. Und dass es die Sicherheit von Crew und Passagieren kompromittiert (wieso?)

Und jetzt stell Dir nur für eine Minute vor, das Flugzeug waere weitergeflogen und auf halben Weg nach PMI waere eine Bombe explodiert...... Der Schaden für UA waere nicht und Geld zu bemessen.....Nachdem die erste Ansage gemacht wurde, war dies die einzige Option.
 

Japandi

Erfahrenes Mitglied
06.04.2014
1.577
1.095
BRN
Mit der Argumentation hätte man aber sofort nach Halifax runter müssen, anstatt gemütlich die 2 Stunden zurückzufliegen.

Ich bleibe bei meiner Ansicht, sinnlose Verschwendung von Zeit und Geld.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.669
17.787
IAH & HAM
Mit der Argumentation hätte man aber sofort nach Halifax runter müssen, anstatt gemütlich die 2 Stunden zurückzufliegen.

Ich bleibe bei meiner Ansicht, sinnlose Verschwendung von Zeit und Geld.

Es war reputation risk management. Wenn sie weitergeflogen waeren, und die Presse das Thema auch ohne Zwischenfall ausgeschlachtet haette, waeren die Public Relations Kosten für UA um ein vielfaches teurer gewesen....
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.019
777
Es war reputation risk management. Wenn sie weitergeflogen waeren, und die Presse das Thema auch ohne Zwischenfall ausgeschlachtet haette, waeren die Public Relations Kosten für UA um ein vielfaches teurer gewesen....
Klar aber jeden Tag gibt es hunderte Vorfälle an Flughäfen oder in Flugzeugen, die meisten schaffen es nicht in die Medien. Wenn man alleine bedenkt das statistisch mindestens ein Mensch am Tag an Bord eines Flugzeuges stirbt - und man dann die aufgeregte Berichterstattung zu einem Fall alle 8 - 16 Monate liest. Die anderen Toten interessieren nicht. Startabbrüche, unruly passengers, alles kommt jeden Tag vor - nur nicht alles schafft es in die Medien..

Ich frage mich hier aber tatsächlich, trägt der Passagier überhaupt eine Schuld? bzw. kann man ihn in die Haftung nehmen? Ich denke eher nicht.