Diskussionen zu Kernenergie (aus "Elektromobilität")

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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.626
2.199
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Und noch einer aus dem Hause EWN:

Da ich mich die letzten 3,75 Jahre auch ein sehr artverwandtes Thema (Betonblöcke, nicht WT…) begleitet habe, ist es für mich nicht überraschend, dass
a) im Kontrollbereich zur Vermeidung von Inkorporation nicht gegessen und getrunken wird
b) die regulären Pausenzeiten um etwa 30 min für Aus- und Ankleiden samt Schleuse verlängert werden müssen
c) die Toilette sich nicht im KB befindet und ausschließlich während der Pausenzeiten erreichbar ist
d) idealerweise überhaupt kein fließendes Wasser im KB ist und trotzdem sämtliche Stäube durch Feinfilter gehen müssen
e) Dekont-Farbe verwendet wird

Den Sozialteil zu planen (mit Schleusen, Messstationen, Doku, Umkleide, Toiletten, Pausenräume) bis hin zu Reinigung, Putzlappen, Anschlagmittel (übertragende Kontamination), Staubentsorgung, Abluft aber auch Einbringung von Ersatzteilen und Reparatur durch geschultes Personal (was ebenso dem Strahlenschutz unterliegt…) etc. ist in der Planung ähnlich aufwendig wie die Planung der eigentlichen Zerlegearbeit.

Der sog. Kran ist hier der Träger für die Roboterarme, die dann unter Wasser die Zerlegearbeiten durchführen.
Es handelt sich also mitnichten um eine reine Brückenkrananlage sondern um ein ziemlich multifunktionelles System.
Es ist nicht so, dass sowas noch nie gemacht wurde. Aber es ist nicht häufig und der Teufel ist ein Eichhörnchen.

Und die im Artikel genannten 41 Mio (für das Teilprojekt) sind mittlerweile Hörensagen.
 
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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.626
2.199
Und nochmal Ungarn:

Zusammenfassung: Es ist knapp, es war gestern schon mal knapper (dann wurde ja ein Felsen gesprengt) und aktuell schaffen sie wohl auf dem letzten noch laufenden Reaktor 10% der möglichen Leistung.

Hauptsache, das letzte bisschen Kühlwasser löst sich nicht mit einem leisen pfffffff in Dampf auf….
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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6.606
Gut also, wenn wir inzwischen alles mit Rechenzentren zupflastern. Die benötigen ja bekannter weise weder Energie noch Kühlung bzw. Wasser. :rolleyes:
 

chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
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Zürich
Da geht es jetzt glaube ich nicht mehr um die Temperatur im Fluss sondern um die absolute Wassermenge.
Da gehen jetzt vermutlich nicht nur KKW sondern alle Anlagen außer Betrieb, die auf Kühlwasser angewiesen sind und keine geschlossenen Kühlkreisläufe haben.
Die Pumpen und Ansaugung wurden nicht tief genug gebaut. Wasser wäre genug da..
 

VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
1.129
991
Also wieder eine Fehlkonstruktion, an was haben die Ing. noch so alles nicht gedacht. Die weiteren Planungsfehler kommen bestimmt erst später zum Vorschein, hoffentlich stören diese dann nicht auch den „reibungslosen“ Betrieb.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.626
2.199
Die Pumpen und Ansaugung wurden nicht tief genug gebaut. Wasser wäre genug da..
Sagen wir so: Flussbett Donau führt in der Mitte noch Wasser für die Schiffahrt (eingeschränkt), der Donau-Seitenkanal ist durch Sedimentation vor der Staustufe etwas verlandet - und da kommt nur noch ein Rinnsal an.
Zu den örtlichen Verhältnissen:

IMG_5175.jpeg

Der Marker ist etwas irreführend- Rechts finden sich die 5 Reaktorbauten in Nord-Süd-Richtung, nur die 2 südlichsten sind fertiggestellt.
 
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chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
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1.484
Zürich
Hier gut zusammengefasst:
Fazit, KKWs müssen und können den sich verändernden klimatischen Bedingungen angepasst werden. Bei WKA und Wasser ist eine Anpassung im Gegensatz Systembedingt unmöglich.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.626
2.199
Also wieder eine Fehlkonstruktion, an was haben die Ing. noch so alles nicht gedacht. Die weiteren Planungsfehler kommen bestimmt erst später zum Vorschein, hoffentlich stören diese dann nicht auch den „reibungslosen“ Betrieb.
Mit dem Begriff Planungsfehler wäre ich vorsichtig, müsste man das bewerten müsste man das gegen die zum Baubeginn geltende/vereinbarte Norm tun.

Es ist aber richtig, dass regelmäßig Umweltparameter angenommen werden, die während der Laufzeit zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr zutreffen. Entweder weil die Annahmen nicht hinreichend mit der Realität übereinstimmten, teilweise halte ich das für Themen des Respekts unter verschiedenen Ingenieurdisziplinen.

Das führt auch dazu, das Bauingenieure in Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsverfahren- und Ausführungsplanung denken.
Schiffbauingenieure kennen Grundlagenermittlung, Projekt, Basic Design, Detailed Design 1 und 2 und dann die Werkstattzeichnungen. Letztere setzen Kenntnisse der konkreten Fertigung voraus, die Brennfiles kennen Schrumpfungszugaben etc.

Nur mal als Beispiel für die Großstatiker:

Das ist natürlich auch ein kritischer Lastfall für die Struktur selbst…

Es gibt schon Unterschiede zwischen Civil Engineering und Marine Engineering. Und vernünftige Ergebnisse gibt es nur in offener Kooperation.

Ich kenne das mit Offshore-Plattformen in der deutschen Nordsee, die alle Unterkante mindestens 19 m über Normal-Null liegen, wo die 100m-Welle Hs <=19 m angenommen wird. Das ist aber nicht die absolute sondern die signifikante Wellenhöhe… Signifikant meint hier: maßgeblich für die einwirkenden Kräfte, die Auslegung. Die Welle selbst kann so auch 27-30 m erreichen. Was wurde da schon an Geländern getauscht…

Fukushima hatte übrigens ein ähnliches Problem. Da war die Mauer hoch und stabil genug für Hs, der Rest der Welle ging trotzdem einfach drüber. Das ist übrigens bei solchen Mauern in der Verbindung mit der Wellendynamik nicht der Effekt, dass der untere Teil der Welle nicht drübergeht, sondern es gibt einen Grundsee-Effekt wie bei einer Welle, die auf Küste trifft und die Richtung der Kraft aufgrund der geringeren Wassertiefe nach oben ändert.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.626
2.199
Hier gut zusammengefasst:
Fazit, KKWs müssen und können den sich verändernden klimatischen Bedingungen angepasst werden. Bei WKA und Wasser ist eine Anpassung im Gegensatz Systembedingt unmöglich.
Du kannst für Kühlwasser auch Brunnen bohren oder das Wasser aus dem Schwarzen Meer pumpen bis das Asovsche Meer trockenfällt. Du kannst auch den Donau-Seitenkanal ausbaggern bis die Spuntwände ins Wasser kippen.

Bei Wasserkraft geht es eher um die Minimierung der Verdunstung.

WKA haben eher das Thema der Auslegung für hohe Windgeschwindigkeiten, da aber die Anlagen in Deutschland identisch mit den in Taiwan installierten sind (niemand macht eine zweite Typzertifizierung!) und deshalb auch Taifun-tauglich sind, ist da noch viel Luft… (Auslegung IMHO 57 m/s bzw. 205 km/h OHNE Böen, mit Böen etwa das 1,5fache - um 300 km/h!) Ansonsten gibt es dort klassisch Split-Klima.
 
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VAE

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16.03.2022
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Hier gut zusammengefasst:
Fazit, KKWs müssen und können den sich verändernden klimatischen Bedingungen angepasst werden. Bei WKA und Wasser ist eine Anpassung im Gegensatz Systembedingt unmöglich.

Die „unabhängige“ Nuklearia definiert es ganz gut mit der Wortschöpfung Sommerflaute (dickgedruckt). Also aufgrund Temperatur bedingter Veränderungen, eine absolute Fehlplanung was den Standort angeht. Welchen Fluss in Europa möchte man da noch nehmen? Die Temperatur sind bereits vor Nutzung zu hoch!
Ja die Nuklearia gibt auch an, das durch die Sommerflaute aktuell weltweit nur 0,3% der jährlichen Leistung aus KKW fehlt, verschweigt allerdings die Entwicklung der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte. Gefühlt kann man davon ausgehen, das es noch vor Beginn der 2030er Jahre 1% wird, bis 2040er 10% usw…
Das zahlt dann eben wieder auf die Unwirtschaftlichkeit solcher Anlagen ein. Deswegen will ja auch keiner ernsthaft neue Anlagen bauen, alle angeblichen Projekte scheinen wohl nur Zeit- und Ressourcenverschwendung zu sein.

Bezüglich WKA und Anpassungsfähigkeit würde ich an deiner Stelle noch einmal nachlesen.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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Die Pumpen und Ansaugung wurden nicht tief genug gebaut. Wasser wäre genug da..
Anmerkung: man hat die Ansaugung mit Absicht nicht in Bodennähe gesteckt - niemand will ernsthaft Schlamm im Kühlkreislauf.

Und wenn die Kühlwasserpumpe gelegentlich Luft zieht und damit die Pump-/ Kühlleistung nicht erbringt braucht es ggf. eine andere Bauart von Kühlwasserpumpe. Gibt es. Wasser braucht es dennoch.

Kenne das Problem von meinen ziemlich flachgehenden RoPax-Fähren - den Fehler haben aber sowohl meine Firma als auch die Werft und der Lieferant des Motorenpakets (inkl. Kühlwasserpumpen) nicht gesehen und erst auf Probefahrt auf See erkannt, wenn die Wellen höher wurden und von der Seite kamen…

Hier hat man einen Felsen weggesprengt, in der Donau eine Sperre aus Binnenschiffen und den Resten des Felsens gebaut damit ein paar cm Wasser ankamen… Das ist eine absolute Notmaßnahme, sicher keine dauerhafte Lösung.
 
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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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Oder man baut einfach Kühltürme und Closed Condenser oder Tiefbrunnen oder, oder, oder.
Hätte ja nicht gedacht dass das nochmal passiert, aber bei Tiefbrunnen haben wir mal ein Match ;)
Aber niemand auf der Welt nutzt ernsthaft Tiefwasserbrunnen für industrielle Kühlwassergewinnung, oder?

Ansonsten bleibt auch noch eine 45-50 km lange Druckwasserleitung nach irgendwo zwischen Corbu und Constanta. Das wäre auch nicht die erste Druckwasserleitung auf der Welt und auch nicht die erste für ein Kraftwerk.

Es gab in Deutschland sowas auch schon beim Steinkohlekraftwerk in Wilhelmshaven - mit Wasser aus dem Wattenmeer. Und natürlich gab es da auch das Thema Fischzählung, d.h. Ansaugen in ein Basin, von dort erst Kühlwasserentnahme aber auch Fischrückführung und der Erfolg dieser genehmigungsrelevanten Maßnahme musste über Jahre durch Fischzählung nachgewiesen werden. Bin mir ziemlich sicher, dass man Mitte der 1990 solche Themen in Rumänien noch nicht kannte.
 
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chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
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Zürich
Bezüglich WKA und Anpassungsfähigkeit würde ich an deiner Stelle noch einmal nachlesen.
Wenn kein Wind steht die WKA. Durch den Klimawandel nehmen die Wetterlagen mit Europaweiter Flaute zu. Da stehen dann eben systembedingt alle WKA und nicht nur einzelne wie bei den AKWs mit Kühlwasserproblemen... Man kann das ignorieren, man lebt dann halt nur in einer Traumwelt 🤷‍♂️
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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IAH & HAM
Wenn kein Wind steht die WKA. Durch den Klimawandel nehmen die Wetterlagen mit Europaweiter Flaute zu. Da stehen dann eben systembedingt alle WKA und nicht nur einzelne wie bei den AKWs mit Kühlwasserproblemen... Man kann das ignorieren, man lebt dann halt nur in einer Traumwelt 🤷‍♂️
Nein man kann (und sollte) das nicht ignorieren. Deshab ist es wichtig auf eine Kombination von Wind, Solar und Wasserkraft, zusammen mit leistingsfaehigen Speichern, zu setzten.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.626
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Wenn kein Wind steht die WKA.
Sicher.
Nur darfst Du die Höhe eine WEA nicht vernachlässigen, die sind nicht umsonst so hoch. Meint: Wind in 10 m Höhe (Referenzhöhe, wie üblicherweise angegeben) ist deutlich geringer als Wind in 100 m oder 200 m Höhe. Hat was mit Rauheit des Geländes zu tun.
Die Berechnung der Windlasten findest Du z.B. in DNV-RP-C205. Um eine Vorstellung von den Verhältnissen der Windgeschwindigkeiten in unterschiedlichen Höhen zu bekommen kannst Du unter “Tabelle: Höhenbeiwerte Ch nach DNV / IMO“ auch bei Google was finden.

Ich rede da noch nicht vom Höhenwindturm in Schipkau mit einer Nabenhöhe von 300 m / bzw. ca. 365 m gesamt, die Höhe lässt etwa die 2fache Windgeschwindigkeit erwarten. Das Projekt finde ich übrigens, der nur in Randbereichen beruflich Berührung mit Onshore-Wind hat, schon wieder so spannend, dass ich mir das Ende diesen Monats bei einem Fachforum vor Ort anschaue.

Durch den Klimawandel nehmen die Wetterlagen mit Europaweiter Flaute zu.
Bis auf ein paar Standorte direkt am Mittelmeer liegen wir in Europa derzeit bei über 30 km/h@10 m. Das ist etwa doppelte Einschaltgeschwindigkeit und halbe Volllast. Die Ursache, dass wenig Windstrom im Netz liegt eher in Verfügbarkeit von noch billigerem PV-Strom.

Da stehen dann eben systembedingt alle WKA
Sicher nicht total und alle gleichzeitig. Zu keinem Zeitpunkt.
Da stehen vielleicht 50 GW von 300 GW europaweit, wenn es einen Standort wie Deutschland mit viel WEA trifft. Und der Rest bei 50%.
Es ist natürlich ein Thema der Verteilung und der Netze. Und das alles bei relativ geringen Luftdruck-Unterschieden.
Aus ist da nicht.

und nicht nur einzelne wie bei den AKWs mit Kühlwasserproblemen... Man kann das ignorieren, man lebt dann halt nur in einer Traumwelt 🤷‍♂️
Wir müssen mal langsam unterscheiden, welches Wetter welche Energieform prädestiniert.
Mit PV machst Du zumindest in Deutschland im Winter nichts Sinnvolles, in südlicheren Breiten ist das nochmals deutlich anders - das war ja auch der Charme von Desertec. Wobei ich persönlich ganz froh bin, dass man nicht die Sahara zugebaut hat.
Und Wind brauchst Du im Sommer aufgrund des Solarangebotes nur sehr begrenzt in der Nacht.
Übrigens könnte PV den Einbruch bei den KKW gerade ganz hervorragend abfedern, wenn Rumänien ein besser ausgebautes Stromnetz hätte.


Oder auch mal innovativ gedacht wie in Palo Verde.
Hast Du die künstliche Seenlandschaft (Wasserreservoirs für rund 4 Mio Tonnen Wasser) und die Solarparks (RWE…) drumrum gesehen?
 

chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
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Zürich
Alle 3 Antworten gehen entweder an Physikalischen, Ökonmischen oder beiden Realitäten vorbei 🙄 Und genau diese Realitätsverweigerung ist Deutschlands Abgrund. EE sind nicht per see schlecht, sie sind in dem Aussmass jedoch komplett ungeeignet in unseren Breiten eine Industrienation zu betreiben.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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Alle 3 Antworten gehen entweder an Physikalischen, Ökonmischen oder beiden Realitäten vorbei 🙄 Und genau diese Realitätsverweigerung ist Deutschlands Abgrund. EE sind nicht per see schlecht, sie sind in dem Aussmass jedoch komplett ungeeignet in unseren Breiten eine Industrienation zu betreiben.
Also lieber extrem teurer Atomstrom aus noch zu bauenden AKWs? Ob das ein Wettbewerbsvorteil ist? Da musst Du vermutlich selber lachen...
 

chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
1.468
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Zürich
Wäre Atomstrom teuer, wären die Strompreise mit dem Atomausstieg gesunken. Oder Deutschland hätte einen günstigeren Strompreis als Frankreich haben. Da beides nicht der Fall ist, solltest du deine Annahmen nochmal auf Glaubwürdigkeit überprüfen...
 

VAE

Erfahrenes Mitglied
16.03.2022
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Alle 3 Antworten gehen entweder an Physikalischen, Ökonmischen oder beiden Realitäten vorbei 🙄 Und genau diese Realitätsverweigerung ist Deutschlands Abgrund. EE sind nicht per see schlecht, sie sind in dem Aussmass jedoch komplett ungeeignet in unseren Breiten eine Industrienation zu betreiben.
Du meinst die Alternative sind die alten physikalisch schlecht konstruierten KKW welche durch die Sommerflaute (Wortschöpfung der Nuklearia) immer mehr Stillstandszeiten erleben und erleben werden. Hinzu kommt eben der Marode Kraftwerkspark auf der Welt. Die ökonomische Realität siehst du bei KKW französischer, chinesischer, amerikanischer und südkoreanischer Bauart. Alles leider viel zu teuer, zu lang und eben zu zentral für große Produktionsmengen und dadurch bei Stillstand eben ein enormes Klumpenrisiko. Das Sabotagerisiko bei der aktuellen Kriegsführung ist bei zentralen Produktionen eben auch enorm, sieht man ja bei fossilen Produktionsstätten in der Ukraine und Russland.
Da bietet sich eine dezentraler Erzeugungsformen an. Und SMR ist es leider nicht, diese Art der Stromerzeugung produziert leider nur Insolvenzen…

Bist du mit dieser Realität einverstanden?
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.564
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IAH & HAM
Wäre Atomstrom teuer, wären die Strompreise mit dem Atomausstieg gesunken. Oder Deutschland hätte einen günstigeren Strompreis als Frankreich haben. Da beides nicht der Fall ist, solltest du deine Annahmen nochmal auf Glaubwürdigkeit überprüfen...

1. Macht es einen Unterschied ob man betsehende AKWs weiterbetreibt, oder neue AKWs baut
2. Schau Dir die Verschuldung der EDF an, getragen vom Französischen Staat.

Ansosnten empfehle ich Dir diesen Artikel, der FOCUS steht nun wahrlich nicht im Ruf links-gruen versifft zu sein.

 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.625
4.894
Du meinst die Alternative sind die alten physikalisch schlecht konstruierten KKW welche durch die Sommerflaute (Wortschöpfung der Nuklearia) immer mehr Stillstandszeiten erleben und erleben werden. Hinzu kommt eben der Marode Kraftwerkspark auf der Welt. Die ökonomische Realität siehst du bei KKW französischer, chinesischer, amerikanischer und südkoreanischer Bauart. Alles leider viel zu teuer, zu lang und eben zu zentral für große Produktionsmengen und dadurch bei Stillstand eben ein enormes Klumpenrisiko. Das Sabotagerisiko bei der aktuellen Kriegsführung ist bei zentralen Produktionen eben auch enorm, sieht man ja bei fossilen Produktionsstätten in der Ukraine und Russland.
Da bietet sich eine dezentraler Erzeugungsformen an. Und SMR ist es leider nicht, diese Art der Stromerzeugung produziert leider nur Insolvenzen…
Falsch.
 
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