Es stimmt einfach nicht, dass die "armen" Banken
keine andere Wahl hatten, als in "riskante Geschäfte"
einzusteigen.
Sicher gab es nach der Finanzkrise, Corona und dem
Ukrainekrieg Herausforderungen zu bewältigen.
Aber spätestens seit der Zinswende kann keine Bank
mehr sagen, mit dem Girokonto ist kein Geld zu verdienen.
Das seltsame ist nur, dass seit Corona bzw. dem Krieg in
der Ukraine beinahe alle Banken (nicht nur im Genosektor)
die Konditionen, zu den sie ihren Kunden ein Girokonto
anbieten "angepasst" haben.
(sprich aus Kundensicht stes verschlechtert).
Die meisten VR-Banken haben wie auch die Kollegen aus
dem "roten Sektor" (also Sparkassen) für die Kunden
"Mehrwertmodelle" aufgelegt.
Die von mir so bezeichnete "Hausbank Pest".
Aber es gibt ja noch Ausnahmen. Die Berliner Volksbank,
die Sparda Bank Baden-Württemberg, die Sparda Bank
Nürnberg und die Sparda Bank Hessen sind einen "anderen
Weg" gegangen und haben keine "kundenunfreundlichen"
Lösungen gesucht.
Die einzige "größere" Bank außerhalb des Genossenschafts-
sektors, die aus Sicht der Kunden meiner meine nach eine
"Verbesserung" des Produktes Girokonto vorgenommen hat
ist nach meiner Ansicht die Cosorsbank.
Und das zeigt dann wohl auch, dass es keinesfalls an "alternativen
Lösungen" gefehlt hat!

