Umsatz pro A380 Flug FRA-JNB

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maxwes

Erfahrenes Mitglied
06.02.2011
608
0
HAM
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Also ich würde das sogar fast noch etwas höher als die 30000 ansiedeln. Man darf nicht vergessen, dass man mit der Langstrecke die defizitäre Kurzstrecke mitfinanziert, also muss der Gewinn auf der Lansgtrecke sogar wahrscheinlich weit über 1.000.000€ pro Tag liegen

Wie kann der Gewinn auf der Langstrecke weit über 1 Mio € pro Tag liegen - wenn insgesamt pro Tag nur 1 Mio € Gewinn gemacht wird?

Nach Adam Riese und Eva Zwerg passt das nicht so ganz ;) Eine Teilmenge kann nie größerer als die jeweilige ganze Menge sein :idea:
 

the_jo

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
344
0
MUC
Wie kann der Gewinn auf der Langstrecke weit über 1 Mio € pro Tag liegen - wenn insgesamt pro Tag nur 1 Mio € Gewinn gemacht wird?

Nach Adam Riese und Eva Zwerg passt das nicht so ganz ;) Eine Teilmenge kann nie größerer als die jeweilige ganze Menge sein :idea:

Durch Verluste auf der Kurzstrecke? Ergo "negative Gewinne"?

Ich denke auch nicht, dass es sich um ein Problem der Mengenlehre handelt...
 

Diogenes

Erfahrenes Mitglied
20.02.2011
618
0
STR/CAN/HKG/HGH/XMN
Anders sieht es mit Caracas aus. Diesen Kurs stellt LH zu Beginn des WFP von 346 auf 343 um ... mal schauen, wie sich die Preise auf der Strecken entwickeln werden. Viele Flüge sind schon zu 90-100% in Eco ausgelastet...
Und das obwohl Iran Air mit ihrer schicken 747SP von Teheran via Damaskus auch nicht mehr nach Caracas fliegt? :)
Mir scheint, da will auch niemand hin :)
 

Matze20111984

Erfahrenes Mitglied
08.12.2009
687
0
Wie kann der Gewinn auf der Langstrecke weit über 1 Mio € pro Tag liegen - wenn insgesamt pro Tag nur 1 Mio € Gewinn gemacht wird?

Nach Adam Riese und Eva Zwerg passt das nicht so ganz ;) Eine Teilmenge kann nie größerer als die jeweilige ganze Menge sein :idea:

Weil die Kurzstrecke bekanntermaßen defizitär ist, sprich dort werden Verluste eingeflogen, die man mit der Langstrecke ausgleichen muss. Kurz und knapp gesagt, man muss auf der Langstrecke mehr Gewinn machen, als man Verlust auf der Kurzstrecke macht. Also um es mal konkret zu beziffern, angenommen man fliegt auf der Kurzstrecke am Tag 200.000€ Verlust ein, dann muss man auf der Langstrecke 1.200.000€ Gewinn am Tag einfliegen um im Ganzen auf 1.000.000€ Gewinn am Tag zu kommen.
 
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Reaktionen: maxwes

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
8.175
3.716
CGN
Wie kann der Gewinn auf der Langstrecke weit über 1 Mio € pro Tag liegen - wenn insgesamt pro Tag nur 1 Mio € Gewinn gemacht wird?

Nuja angenommen die 1 Mio € stimmen, kann der Gewinn auf der Langstrecke natürlich über 1 Mio € liegen, wenn die Kurzstrecke entsprechenden Verlust produziert.
 

maxwes

Erfahrenes Mitglied
06.02.2011
608
0
HAM
Nuja angenommen die 1 Mio € stimmen, kann der Gewinn auf der Langstrecke natürlich über 1 Mio € liegen, wenn die Kurzstrecke entsprechenden Verlust produziert.

Das kommt davon wenn mal den Oberlehrer raushängen lässt. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil - sorry Matze ;) Da hatte ich nicht weitgenug gedacht.

Aber sind die Kurzstrecken in sich (mal von Strecken die nur wegen Prestige, Konkurrenz oder als Feeder aufrecht erhalten werden) wirklich so defizitär? Es soll ja auch Airlines geben, die ausschließlich Kurz- und Mittelstrecke fliegen...

Das mit der Kurzstrecke nicht viel Geld gemacht wird ist mir schon klar - aber, dass wir alle Kurzstrecken nur haben weil es Langstrecke gibt, kann ich mir trotzdem schwerlich vorstellen.

Konkret: HAM-DUS auf LH wird über FRA-JNB gegenfinanziert? Sprich wenn ich FRA-JNB einstelle muss ich auch HAM-DUS einstellen...?
 

Matze20111984

Erfahrenes Mitglied
08.12.2009
687
0
Konkret: HAM-DUS auf LH wird über FRA-JNB gegenfinanziert? Sprich wenn ich FRA-JNB einstelle muss ich auch HAM-DUS einstellen...?

So kann man das natürlich nicht sehen :) Sicherlich sind nicht alle Strecken defizitär, das ist klar. Aber auf sehr vielen Flügen sitzen eben bei Lufthansa Passagiere, die auf die Langstrecke umsteigen und dieser Feederflug bringt der Airline eben kein Geld, das Geld bringt der Langstreckenflug aber man muss den Passagier eben erst nach FRA,MUC oder DUS bringen und das kostet eben Geld. Das Ziel ist ja auch das Europageschäft wieder profitabel zu machen, aber das ist eben nicht leicht, da man die Preise nicht beliebig diktieren kann, da es viel Wettbewerb gibt. Wenn man sich die ganzen Netzwerkcarrier anschaut, die dürften alle das selbe problem mit der Europastrecke haben. Airlines, die nur kurz- bzw. Mittelstrecke fliegen sind meistens LCC, die ganz andere Kostenstrukturen haben wie Netzwerkcarrier und deshalb auch profitabel operieren können ohne Langstrecke
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.001
767
So kann man das natürlich nicht sehen :) Sicherlich sind nicht alle Strecken defizitär, das ist klar. Aber auf sehr vielen Flügen sitzen eben bei Lufthansa Passagiere, die auf die Langstrecke umsteigen und dieser Feederflug bringt der Airline eben kein Geld, das Geld bringt der Langstreckenflug aber man muss den Passagier eben erst nach FRA,MUC oder DUS bringen und das kostet eben Geld. Das Ziel ist ja auch das Europageschäft wieder profitabel zu machen, aber das ist eben nicht leicht, da man die Preise nicht beliebig diktieren kann, da es viel Wettbewerb gibt. Wenn man sich die ganzen Netzwerkcarrier anschaut, die dürften alle das selbe problem mit der Europastrecke haben. Airlines, die nur kurz- bzw. Mittelstrecke fliegen sind meistens LCC, die ganz andere Kostenstrukturen haben wie Netzwerkcarrier und deshalb auch profitabel operieren können ohne Langstrecke

Ich wage zu behaupten das LH auch im Kurz- und Mittelstrecken Geld verdient.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.001
767
Gibt es da irgendwelche besonderen Gründe für? Gutes Beispiel ist doch auch Air Berlin, die seit Jahren Verluste einfliegen, die haben nur eine sehr kleine Langstrecke

Nö, ich habe auch keinerlei Kenntnisse über die Strukturen von Airlines. Aber nach allen was man so lesen kann ist das entweder ein Geschäft das nur von Idioten betrieben wird die keine Ahnung haben wie man einen Taschenrechner benutzt, oder aber ein Geschäft mit dem clevere Typen mit hohen Risiko viel Geld verdienen können. Ich tendiere zu zweiten.
 

Matze20111984

Erfahrenes Mitglied
08.12.2009
687
0
Die Frage ist ob man beides überhaupt getrennt betrachten kann, ohne die Kurzstrecke würde die Langstrecke auch kein Gewinn machen.

Eigentlich kann man es nicht vollkommen getrennt betrachten, denke ich. Aber dennoch setzt man sich zum Ziel, dass man den Europaverkehr kostendeckend gestalten will, was ja eigentlich auch nur wünschenswert wäre. Allerdings je mehr Umsteiger in einem Zubringerflug sitzen, desto weniger Platz ist für Passagiere, die dazu beitragen die Kosten des Fluges zu decken. Im Endeffekt ist es fast ein kleiner Teufelskreis. Hat man wenige Umsteiger drin, fehlen die Passagiere auf der Langstrecke, kann dann allerdings mehr Passagiere transportieren, die zur Kostendeckung des Europaflugs beitragen. Hat man viele Umsteiger, dann stärkt das die Langstrecke, wo richtig Kohle verdient wird, schwächt aber die Europastrecke, weil man weniger Nicht-Umsteiger drin hat. Also irgendwie ein kleiner Teufelskreis :) Wenn man es aber irgendwie schaffen würde, die Europaflüge noch besser auszulasten, könnte man vielleicht an die Kostendeckung rankommen. Dazu trägt natürlich auch die NEK bei, da jetzt mehr Kapazität zur Verfügung steht und die Kosten pro Sitzplatz gesenkt werden.
 

maxwes

Erfahrenes Mitglied
06.02.2011
608
0
HAM
Die Frage ist ob man beides überhaupt getrennt betrachten kann, ohne die Kurzstrecke würde die Langstrecke auch kein Gewinn machen.

Sehr interessanter Ansatz.

Fakten in dem Bereich sind wohl schwierig zu finden. Auffällig ist allerdings schon, dass reine Kurzstrecken Airlines eigentlich entweder Charter(Toursimus)-Airlines sind oder LCCs sind, während man auf der langen Distanz eigentlich nur Linien-Linien (hehe :D) findet. Sagt uns das, dass Langstrecke nur funktioniert, wenn die Flüge dort dank einem Feedernetzt immer gut gefüllt sind (weil dort leere Plätze deutlich teurer sind)? Dies hieße dann ja ganz klar, dass auch die großen Airlines ohne ihr Kurzstreckennetz kein Gewinn bei den "Gewinnbringenden-Langstrecken" hätten. Vielleicht ist die Kurzstrecke doch garnicht so böse? Ein beängstigender Gedanke...

Kann sich nicht vielleicht mal einer der LH Insider hier äußern? ;)
 

Matze20111984

Erfahrenes Mitglied
08.12.2009
687
0
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300x250
Ich glaube dem Gedanken,d ass die Langstrecke nur mit Feedernetz funktioniert kann man uneingeschränkt zustimmen, zu mindestens in Europa. Weltweit sieht das wieder etwas anders aus, da gibt es ja einige Linien-Linien :) die auch ohne Feedernetz auskommen. Bei denen sit oft quasi das ganze Langstreckennetz eine Art Feedernetz, wie bei den Airlines aus den Emiraten, oder die Airline hat ihren Hub an einer absoluten Mega-Metropole wie Singapore Airlines, wobei die auch einen erheblichen Prozentsatz an Umsteiger in Singapur haben.

Airlines wie British Airways oder Air France sind wahrscheinlich nicht so stark von ihrem Feedernetz abhängig, wie Lufthansa das ist auf Grund der Metropolen Paris und London mit dessem Lokalverkehr, aber ganz ohne Feedernetz könnten die wahrscheinlich auch nicht.