Obama vs. Romney - the Debate

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Timtim

Erfahrenes Mitglied
29.10.2009
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4
STR
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America, the hope of the earth... :rolleyes:
 

unblack

UA-VollHONk.
02.08.2009
5.050
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LEB/ERF
Ich war ja "beeindruckt" von den großen Plakatwerbungen entlang der Interstates in FL.

"OBAMA SUPPORTS ABORTION AND SOCIALISM. DO YOU? Vote Republican!"

Dass die Welt so einfach ist...
 

phxsun

Erfahrenes Mitglied
02.01.2010
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OWL
Ich war ja "beeindruckt" von den großen Plakatwerbungen entlang der Interstates in FL.

"OBAMA SUPPORTS ABORTION AND SOCIALISM. DO YOU? Vote Republican!"

Dass die Welt so einfach ist...

An welcher Interstate hattest Du das gesehen ? - Bin gerade auch in FL.
 

Sunchaser

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12.09.2011
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ZRH
Ich war ja "beeindruckt" von den großen Plakatwerbungen entlang der Interstates in FL.

"OBAMA SUPPORTS ABORTION AND SOCIALISM. DO YOU? Vote Republican!"

Dass die Welt so einfach ist...

Was noch nicht heisst, dass dies jeder beachtet, bzw. für sich ernst nimmt. Diejenigen Amerikaner die ich kenne, können da sehr gut differenzieren. Man ist sich diese Art von Wahlkampf halt gewohnt und nimmt nicht alles für bare Münze. Desweiteren gibt es genauso Plakate von den Democrats. Florida ist ein ja klassischer swing state.
 

unblack

UA-VollHONk.
02.08.2009
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LEB/ERF
An welcher Interstate hattest Du das gesehen ? - Bin gerade auch in FL.

Entweder I95 oder die 826 Richtung Fort Lauderdale, auf der rechten Seite. Zumindest kann ich mich auf der Strecke dran erinnern.

Was noch nicht heisst, dass dies jeder beachtet, bzw. für sich ernst nimmt. Diejenigen Amerikaner die ich kenne, können da sehr gut differenzieren. Man ist sich diese Art von Wahlkampf halt gewohnt und nimmt nicht alles für bare Münze. Desweiteren gibt es genauso Plakate von den Democrats. Florida ist ein ja klassischer swing state.

Natürlich, auch von meinen ganzen Freunden in den USA können sie das alle ganz gut auseinander halten. Aber es gibt auch genügend Vollpfosten - gerade in den Südstaaten - für die diese Plakate gemacht wurden.
 
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Sunchaser

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12.09.2011
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ZRH
Es ist schon so, dass diese Plakate eine ziemlich niedere Form des Wahlkampfes sind und die Personen, die sich davon leiten lassen wohl doch auch eher bildungsfern sind.
Dass in den Südstaaten - wozu ich Florida übrigens nicht zähle - viele red states sind, hat aber damit aus meiner Sicht auch nur bedingt etwas zu tun. Es gibt auch für sehr gebildete Menschen genügend Gründe republikanisch zu wählen. Ich will damit nur sagen, dass man nicht automatisch demokratisch wählt, wenn einem solche Plakate unbeeindruckt lassen.

In Europa wird teilweise auf subtilere Weise "Einfluss" genommen, aber ich habe doch das gefühl, dass in der Europäischen Presse - aus meiner Sicht zu Unrecht - stark gegen Mitt Romney geschrieben wird. Ob das besser ist als billige Wahlkampfslogans auf Plakaten?
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.402
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FRA/QKL
In Europa wird teilweise auf subtilere Weise "Einfluss" genommen, aber ich habe doch das gefühl, dass in der Europäischen Presse - aus meiner Sicht zu Unrecht - stark gegen Mitt Romney geschrieben wird. Ob das besser ist als billige Wahlkampfslogans auf Plakaten?
Sorry, aber für die ganzen Fettnäpfe die Romney auf seinem Weg in den letzten Monaten betreten hat ist schon er selbst verantwortlich. In Europa schaut man auch auf die möglichen außenpolitischen Außwirkungen eines amerikanischen Presidenten und da gibt es leider viele Vorfälle, die ganz stark an seinen Fähigkeiten diesbezüglich zweifeln lassen.
 

Sunchaser

Erfahrenes Mitglied
12.09.2011
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ZRH
Sorry, aber für die ganzen Fettnäpfe die Romney auf seinem Weg in den letzten Monaten betreten hat ist schon er selbst verantwortlich. In Europa schaut man auch auf die möglichen außenpolitischen Außwirkungen eines amerikanischen Presidenten und da gibt es leider viele Vorfälle, die ganz stark an seinen Fähigkeiten diesbezüglich zweifeln lassen.

Das mag schon sein, aber dennoch sehe ich insbesondere in der Boulevardpresse, aber teils auch in namhaften Zeitungen zu wenig Objektivität diesbezüglich. Obama hat sich durchaus auch Fehler und Peinlichkeiten erlaubt, was aber hier in den Medien nur halb so lautstark preisgegeben wird.

Das man sich in Europa möglichst positive Auswirkungen für Europa erhofft ist natürlich verständlich. Das aber einige Blätter, deren Journalisten sich wohl kaum ernsthaft mit dem US Wahlkampf und mit wichtigen innenpolitischen Themen befasst haben, meinen sie müssten politische Statements nach dem Motto "Hauptsache obligatorische Krankenversicherung" abgeben und dabei Europa nicht selten als das Vorbild schlechthin definieren, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
Das mag schon sein, aber dennoch sehe ich insbesondere in der Boulevardpresse, aber teils auch in namhaften Zeitungen zu wenig Objektivität diesbezüglich. Obama hat sich durchaus auch Fehler und Peinlichkeiten erlaubt, was aber hier in den Medien nur halb so lautstark preisgegeben wird.

Das man sich in Europa möglichst positive Auswirkungen für Europa erhofft ist natürlich verständlich. Das aber einige Blätter, deren Journalisten sich wohl kaum ernsthaft mit dem US Wahlkampf und mit wichtigen innenpolitischen Themen befasst haben, meinen sie müssten politische Statements nach dem Motto "Hauptsache obligatorische Krankenversicherung" abgeben und dabei Europa nicht selten als das Vorbild schlechthin definieren, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Boulevardpresse lese ich nicht und kann das nicht beurteilen. Den gängigen Wochenmagazinen plus FAZ und Zeit, um ein paar Beispiele zu nennen, traue ich schon hintergruendigen Journalismus zu. Und Romneys Aussetzer in London wurde z.b. direkt in BBC übernommen.

Klar ist die Krankenversicherung ein kontroverses Thema. Aber manchmal/oft braucht es auch Visionäre, um bestimmte Dinge in Gang zu bringen, die nachfolgende Generationen dann als selbstverständlich erachten.

Ja, auch Obama hat Fehler gemacht, aber sein größter Fehler war wohl zu viel Hoffnung zu wecken, was durch die unsägliche Vergabe des Friedensnobelpreis noch ins Unermässliche gesteigert wurde.
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
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Boulevardpresse lese ich nicht und kann das nicht beurteilen. Den gängigen Wochenmagazinen plus FAZ und Zeit, um ein paar Beispiele zu nennen, traue ich schon hintergruendigen Journalismus zu. Und Romneys Aussetzer in London wurde z.b. direkt in BBC übernommen.

Klar ist die Krankenversicherung ein kontroverses Thema. Aber manchmal/oft braucht es auch Visionäre, um bestimmte Dinge in Gang zu bringen, die nachfolgende Generationen dann als selbstverständlich erachten.

Genau, Visionaere wie Dr. Franz (y)
 

west-crushing

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03.08.2010
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CGN
In Europa wird teilweise auf subtilere Weise "Einfluss" genommen, aber ich habe doch das gefühl, dass in der Europäischen Presse - aus meiner Sicht zu Unrecht - stark gegen Mitt Romney geschrieben wird. Ob das besser ist als billige Wahlkampfslogans auf Plakaten?

Das mag sein. Ich finde das aber eher beruhigend. Dabei bin ich sicher kein Obama-Fan SOG hat dazu ja schon alles gesagt; doch vertritt Hr. Romney und die 'far right' die derzeit die republikanische Partei kontrolliert doch offensiv einige Dinge, die hierzulande verfassungswidrig wären. Insofern ist es doch eher logisch, dass dies in der hiesigen Presse kritisiert wird.
 
F

feb

Guest
Genau, Visionaere wie Dr. Franz (y)

Helmut Schmidt: Wer Visionen hat, möge den Arzt aufsuchen. Ein wenig forsch der Spruch, aber:

Auf die Visionen von Franz trifft Schmidts Bonmot jedenfalls zu.

Ich sehe den Tag kommen, an dem Franz und O'Leary gemeinsam in TV und Internet werbend herumprollen.
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
4.570
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Helmut Schmidt: Wer Visionen hat, möge den Arzt aufsuchen. Ein wenig forsch der Spruch, aber:

Auf die Visionen von Franz trifft Schmidts Bonmot jedenfalls zu.

Ich sehe den Tag kommen, an dem Franz und O'Leary gemeinsam in TV und Internet werbend herumprollen.

Mal unter uns:

Franz ist aehnlich visionaer wie der Bauer Mueller beim Pfluegen seines Ackers nach 30 Jahren...

Helmut Schmidt ist leider auch mehr und mehr Witzfigur, aber wen hat die SPD denn sonst noch?

Dann doch lieber ne Stunde Schmidt als die gute Nahles per Liveschaltuing aus der Eifel fuer eine Minute...

Passt auch ins Bild:

Lieber Obama und das was im Rahmen seiner dann doch offensichtlich beschraenkten Moeglichkeiten machbar ist... als den Romney, der die geistige Tiefe einer Tan-Generators mitbringt...

Zumal Obama auch noch ein `Baller ist (y)
 
F

feb

Guest
Mal unter uns: Franz ist aehnlich visionaer wie der Bauer Mueller beim Pfluegen seines Ackers nach 30 Jahren...

Volle Zustimmung.

Helmut Schmidt ist leider auch mehr und mehr Witzfigur, aber wen hat die SPD denn sonst noch?

Uuuups. Diesen OT wollte ich nicht provozieren. Weder ist Helmut Schmidt eine Witzfigur, noch fehlen der SPD Alternativen zu der Laienspielgruppe, die derzeit regiert. Alle paar Monate muss aus der derzeit führenden Regierungsgruppe jemand vom Platz gehen, weil dessen Inkompetenz erwiesen wurde. Zugegeben, es ist ein Leichtes, die derzeit regierende Gruppe zu übertreffen....
 

adiru

Erfahrenes Mitglied
05.10.2009
1.143
326
JFK
Heute morgen zurück nach 2 Woche USA. Meine Einschätzung: Es wird nicht reichen für Obama.
 
Y

YuropFlyer

Guest
Heute morgen zurück nach 2 Woche USA. Meine Einschätzung: Es wird nicht reichen für Obama.

Nur die Amis sind so dämlich, einen Typen wie R. Money tatsächlich zu wählen.. haben selbst aus zweimal Bush nichts gelernt..

Jedem die Regierung, die er verdient - und bei den Amis ist es zumindest semi-demokratisch..
 
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GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
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Alle paar Monate muss aus der derzeit führenden Regierungsgruppe jemand vom Platz gehen, weil dessen Inkompetenz erwiesen wurde. ......

Das ist aber kein Charakteristikum der derzeitigen Regierung. Das war unter früheren Regierungen nicht anders, wir neigen nur dazu, das zu verdrängen. Das einzige, was variierte, war die Zeitdauer, bis der jeweilige Regierungschef auf erwiesene Inkompetenz reagierte.
 

adiru

Erfahrenes Mitglied
05.10.2009
1.143
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JFK
Nur die Amis sind so dämlich, einen Typen wie R. Money tatsächlich zu wählen.. haben selbst aus zweimal Bush nichts gelernt..
Jedem die Regierung, die er verdient - und bei den Amis ist es zumindest semi-demokratisch..

Romneys Asset ist nicht seine Kompetenz, sondern seine starke Lobby-Allianz aus etlichen wichtigen Wirtschaftszweigen und der leading society die er im Rücken hat. Die haben vor 4 Jahren größtenteils Obama unterstützt, welcher sich aber als "unguided missile" erwiesen hat. In Romney sehen sie diesmal eine vielversprechendere Marionette.
 

NCC1701DATA

WM-Tippgott 2010
07.03.2009
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6
Duisburg
Ich bin gespannt:
Fliege nächste Woche nach Florida und bleibe bis nach der Wahl im vielleicht entscheidenden Staat. Werde dann ja "live"den Endspurt, die Wahl selber und Feiern sowie Katzenjammer hautnah erleben. Ich bin gespannt...
 
Y

YuropFlyer

Guest
Romneys Asset ist nicht seine Kompetenz, sondern seine starke Lobby-Allianz aus etlichen wichtigen Wirtschaftszweigen und der leading society die er im Rücken hat. Die haben vor 4 Jahren größtenteils Obama unterstützt, welcher sich aber als "unguided missile" erwiesen hat. In Romney sehen sie diesmal eine vielversprechendere Marionette.

Ja, das meinte ich ja. Unter Bush ging es den Wirtschaftsbossen - also einigen, wenigen Leuten - auch als 1% bekannt - ganz ordentlich. Tiefe Steuern, ordentlich Angriffskriege (Wichtig für eine Wirtschaft, deren Industrie praktisch nur noch aus der Rüstungsindustrie besteht) und schön viele neue arme Leute, die billigst ausgebeutet werden können. Obama hat 4 Jahre lang die Sche**se, die das Bush-Regime angerichtet hat, aufgekehrt, und dennoch will offenbar die Hälfte der Bevölkerung (+/-) weiter von der Wirtschaft bis auf die Knochen ausgebeutet werden, weil sie den BS glaubt, welcher die Reps/Neucons, und wie der Abschaum noch heisst, rauslassen.

Occupy waren zwar ein paar Spinner, aber ihr Grundsatz war durchaus korrekt. Immer mehr Geld bei wenigen Reichen, immer weniger bei vielen Armen, das kann nicht mehr gutgehen - aber die Amis wollen es ja weiter verschärfen..

Ich gebe den USA noch 5-10 Jahre bis zum totalen Zusammenbruch.. ein grösserer Krieg wird ihnen das Genick komplett brechen (Iran?)

Wenn Leute, welche Schwangerschaften nach Vergewaltigungen als "gottgegeben" bezeichnen, und sich selbst dann gegen Abtreibungen stellen, eine realistische Chance haben, gewählt zu werden, weiss man, das es höchste Zeit ist, dieses Land zu verlassen..
 
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BorussiaMG

Erfahrenes Mitglied
27.03.2012
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Heute morgen zurück nach 2 Woche USA. Meine Einschätzung: Es wird nicht reichen für Obama.

In welchen Staaten warst du denn? Obama vs. Mccain war von den absoluten Wählerstimmen ja auch fast auf Augenhöhe.

Interessant wird es die großen "Wackel"-Staaten hinter sich zu bekommen. Wirklich entscheidend sollte das ganze in North Carolina, Florida und Ohio werden.