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Mir ist heute etwas in einem Regionalzug passiert, von dem ich berichten möchte, weil es mich immer noch etwas beschäftigt. Vorab: Die Situation war für mich aufgrund beruflicher Erfahrung nicht besonders "schlimm", für andere hätte sich das vermutlich schon anders "angefühlt".
Ich sitze ganz gemütlich in diesem Zug auf seiner Fahrt in die nächstgrößere Stadt. Unterwegs steigen ein paar "obskure Gestalten" zu. Wenig später, der Zug stand noch am Bahnhof, höre ich die Zugbegleiterin rufen: "Ich lass mich nicht verarschen." Daraufhin ging sie zügig zum Zugführer, während des Durchschreitens des Zuges sagte sie zu mir: "Die fahren ohne Ticket". (warum auch immer ausgerechnet zu mir?). Wenig später fuhr der Zug an und sie kam zu mir. Es entwickelte sich folgendes Gespräch.
Sie: Darf ich Sie um einen Gefallen bitten?
Ich: Ja, um was geht's denn?
Sie: Es sind ein paar Leute zugestiegen, die schon im Zug davor ohne Ticket unterwegs waren (anscheinend in der anderen Richtung, Anm. des Verf.). Und einer ist recht schnell mit der Faust.
Ich: Okay, die Polizei können Sie nicht rufen?
Sie: Das habe ich schon, die können aber nicht, weil sie noch zu einem Unfall müssen und außerdem sind Pferde ausgebrochen (Über die Prioritäten könnte man jetzt streiten, Anm. des Verf.). Der Zugführer sagte eben zu mir, dass er heute noch normal in den Feierabend gehen möchte (Ich verdrehe die Augen, Anm. des Verf.). Ich gehe jetzt zu den Leuten hin, bin ganz freundlich und frage sie nach ihren Fahrkarten. Könnten Sie kurze Zeit später auf die Toilette gehen und dabei nach mir schauen?
Ich: Ja, mach ich.
Ich also zwei Minuten später zur Toilette und anscheinend hatten sich die Leute Tickets besorgt. Die Situation war ruhig und so hat es mir die Zugbegleiterin dann auch erklärt. Was ich nun nicht verstehe: Warum geht der Zugführer nicht zumindest einmal hin? Dass der Klügere nachgibt, mag ja bei der Klientel das "Beste" für die eigene Gesundheit sein, aber im Sinne des sozialen Umgangs (schließlich bezahlen ja dann andere für evtl. Schwarzfahrer mit) ist das eigentlich nicht verträglich. Nur: Warum muss da ein Fahrgast "helfen"? Für mich war das selbstverständlich, aber eigentlich müsste doch zunächst einmal das Personal (Zugführer, evtl. Aufsichtspersonen am Bahnhof, letztendlich Polizei) einschreiten, zumal die Zugbegleiterin (wie es die Endung schon suggeriert) weiblich war. Das verstehe ich einfach nicht.
Zum Glück kann sowas im Flugzeug nicht vorkommen (außer bei FR, wenn das Gepäck nicht passt
).
Ich sitze ganz gemütlich in diesem Zug auf seiner Fahrt in die nächstgrößere Stadt. Unterwegs steigen ein paar "obskure Gestalten" zu. Wenig später, der Zug stand noch am Bahnhof, höre ich die Zugbegleiterin rufen: "Ich lass mich nicht verarschen." Daraufhin ging sie zügig zum Zugführer, während des Durchschreitens des Zuges sagte sie zu mir: "Die fahren ohne Ticket". (warum auch immer ausgerechnet zu mir?). Wenig später fuhr der Zug an und sie kam zu mir. Es entwickelte sich folgendes Gespräch.
Sie: Darf ich Sie um einen Gefallen bitten?
Ich: Ja, um was geht's denn?
Sie: Es sind ein paar Leute zugestiegen, die schon im Zug davor ohne Ticket unterwegs waren (anscheinend in der anderen Richtung, Anm. des Verf.). Und einer ist recht schnell mit der Faust.
Ich: Okay, die Polizei können Sie nicht rufen?
Sie: Das habe ich schon, die können aber nicht, weil sie noch zu einem Unfall müssen und außerdem sind Pferde ausgebrochen (Über die Prioritäten könnte man jetzt streiten, Anm. des Verf.). Der Zugführer sagte eben zu mir, dass er heute noch normal in den Feierabend gehen möchte (Ich verdrehe die Augen, Anm. des Verf.). Ich gehe jetzt zu den Leuten hin, bin ganz freundlich und frage sie nach ihren Fahrkarten. Könnten Sie kurze Zeit später auf die Toilette gehen und dabei nach mir schauen?
Ich: Ja, mach ich.
Ich also zwei Minuten später zur Toilette und anscheinend hatten sich die Leute Tickets besorgt. Die Situation war ruhig und so hat es mir die Zugbegleiterin dann auch erklärt. Was ich nun nicht verstehe: Warum geht der Zugführer nicht zumindest einmal hin? Dass der Klügere nachgibt, mag ja bei der Klientel das "Beste" für die eigene Gesundheit sein, aber im Sinne des sozialen Umgangs (schließlich bezahlen ja dann andere für evtl. Schwarzfahrer mit) ist das eigentlich nicht verträglich. Nur: Warum muss da ein Fahrgast "helfen"? Für mich war das selbstverständlich, aber eigentlich müsste doch zunächst einmal das Personal (Zugführer, evtl. Aufsichtspersonen am Bahnhof, letztendlich Polizei) einschreiten, zumal die Zugbegleiterin (wie es die Endung schon suggeriert) weiblich war. Das verstehe ich einfach nicht.
Zum Glück kann sowas im Flugzeug nicht vorkommen (außer bei FR, wenn das Gepäck nicht passt
