Zugfahren und die Zivilcourage

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Unwissender

Erfahrenes Mitglied
04.05.2012
481
3
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Mir ist heute etwas in einem Regionalzug passiert, von dem ich berichten möchte, weil es mich immer noch etwas beschäftigt. Vorab: Die Situation war für mich aufgrund beruflicher Erfahrung nicht besonders "schlimm", für andere hätte sich das vermutlich schon anders "angefühlt".

Ich sitze ganz gemütlich in diesem Zug auf seiner Fahrt in die nächstgrößere Stadt. Unterwegs steigen ein paar "obskure Gestalten" zu. Wenig später, der Zug stand noch am Bahnhof, höre ich die Zugbegleiterin rufen: "Ich lass mich nicht verarschen." Daraufhin ging sie zügig zum Zugführer, während des Durchschreitens des Zuges sagte sie zu mir: "Die fahren ohne Ticket". (warum auch immer ausgerechnet zu mir?). Wenig später fuhr der Zug an und sie kam zu mir. Es entwickelte sich folgendes Gespräch.

Sie: Darf ich Sie um einen Gefallen bitten?
Ich: Ja, um was geht's denn?
Sie: Es sind ein paar Leute zugestiegen, die schon im Zug davor ohne Ticket unterwegs waren (anscheinend in der anderen Richtung, Anm. des Verf.). Und einer ist recht schnell mit der Faust.
Ich: Okay, die Polizei können Sie nicht rufen?
Sie: Das habe ich schon, die können aber nicht, weil sie noch zu einem Unfall müssen und außerdem sind Pferde ausgebrochen (Über die Prioritäten könnte man jetzt streiten, Anm. des Verf.). Der Zugführer sagte eben zu mir, dass er heute noch normal in den Feierabend gehen möchte (Ich verdrehe die Augen, Anm. des Verf.). Ich gehe jetzt zu den Leuten hin, bin ganz freundlich und frage sie nach ihren Fahrkarten. Könnten Sie kurze Zeit später auf die Toilette gehen und dabei nach mir schauen?
Ich: Ja, mach ich.

Ich also zwei Minuten später zur Toilette und anscheinend hatten sich die Leute Tickets besorgt. Die Situation war ruhig und so hat es mir die Zugbegleiterin dann auch erklärt. Was ich nun nicht verstehe: Warum geht der Zugführer nicht zumindest einmal hin? Dass der Klügere nachgibt, mag ja bei der Klientel das "Beste" für die eigene Gesundheit sein, aber im Sinne des sozialen Umgangs (schließlich bezahlen ja dann andere für evtl. Schwarzfahrer mit) ist das eigentlich nicht verträglich. Nur: Warum muss da ein Fahrgast "helfen"? Für mich war das selbstverständlich, aber eigentlich müsste doch zunächst einmal das Personal (Zugführer, evtl. Aufsichtspersonen am Bahnhof, letztendlich Polizei) einschreiten, zumal die Zugbegleiterin (wie es die Endung schon suggeriert) weiblich war. Das verstehe ich einfach nicht.

Zum Glück kann sowas im Flugzeug nicht vorkommen (außer bei FR, wenn das Gepäck nicht passt :D ).
 
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Davisscholar

Erfahrenes Mitglied
04.08.2010
2.210
1
Auch wenn ich selbst vermutlich das Schaf wäre, das aus Verpflichtungsgefühl hilft, ist die m.E. etwas viel verlangt. Man riskiert die Gefährdung der eigenen Gesundheit, weil Zuständige Ihren Pflichten nicht nackommen.

Bei Zivilcourage dachte ich erst an eine andere Art von Situation. (Für mich impliziert Zivilcourage, dass man von sich aus (=unaufgefordert) als REAKTION auf eine Situtation tätig wird.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.991
44
Wien
Sie hat klugerweise einen unbeteiligten gebeten mal unauffällig auf die Toilette zu gehen um nachzusehen ob eventuell die Rettung benötigt wird.
Personen aus gewissen Herrenländern argumentieren recht schnell mit dem Messer.
Sie hat ja nicht verlangt einzuschreiten.

Warum manche Tfzf sich nicht um ihre Besatzungsmitglieder scheren ist mir nach wie vor ein Rätsel.
In Österreich zumindest gehören die Tfzf einem anderen Unternehmen an und deren Aufgaben umfasst nicht das Aushelfen bei Fahrgaststreitigkeiten.

Fahrgaststreitigkeiten unterliegen dem Tarif und Tfzf sind Tariflich nicht geschult. (Ende und Aus) :(
 
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NCC1701DATA

WM-Tippgott 2010
07.03.2009
6.183
6
Duisburg
weil Zuständige Ihren Pflichten nicht nackommen.

Die Polizei kann nicht.

Man sollte sich über solche Situationen nicht wundern, wenn immer mehr Polizisten abgebaut werden und der verbliebene Rest nur noch hinter irgendwelchen Hecken sitzt um Knöllchen zu generieren, während an anderen Stellen gesetzeswidriges Verhalten keinerlei Folgen mehr hat.
 
M

Mr. Burns

Guest
...

Vorab: Die Situation war für mich aufgrund beruflicher Erfahrung nicht besonders "schlimm", für andere hätte sich das vermutlich schon anders "angefühlt".


...

Unterwegs steigen ein paar "obskure Gestalten" zu.
...

Ich also zwei Minuten später zur Toilette und anscheinend hatten sich die Leute Tickets besorgt. Die Situation war ruhig....


Folgende Fragen zum Sachverhalt habe ich, bevor ich einen zielführenden Ratschlag geben kann:

1. Welche berufliche Erfahrung hast du, die dir in einer solchen Situation hilft: Bist du Türsteher in einer Disco, Schülerlotse, Berufsschullehrer oder Kampfsportlehrer? Bitte präzisiere deine Ausführungen.

2. Es sind obskure Gestalten zugestiegen, schreibst du. Hast du sie selbst gesehen? Inwiefern obskur? Ausländer? Türken? Araber? Zigeuner? Neger? Japanische Sumo-Ringer? Polnische Wanderarbeiter? Ostdeutsche Skinheads? Ostdeutsche Antifa aus Neuruppin? Gewaltbereite Fußballfans des MSV Duisburg, von Dynamo Dresden oder der Münchener Löwen? Hatten die obskuren Gestalten lange Haare, keine Haare (Nazi-Glatzen) oder waren es Transen mit Perücken? Waren es Berufsverbrecher?

3. Als du deinen Kontrollgang zur Toilette machtest, war die Situation ruhig, schreibst du. Die obskuren Gestalten hatten Tickets. Genauso wie im gleichen Zug fahrende Rentner, Hausfrauen, Arbeitslose, Schüler, Arbeiter und Angestellte. Wo ist jetzt das eigentliche Problem?

4. Wie meinst du soll die Polizei reagieren, wenn folgender (fiktiver) Anruf eingeht:

"Hier Polizeistation Bremen-Vergesack. Was liegt vor?"

"Mein Name ist Gertrude Müller und ich bin Fahrkartenkontrolleurin im Regionalexpress Fürth - Ingolstadt. Hier sind eben zwei Zigeuner eingestiegen. Ich glaube, die haben keine Fahrkarten."

"Bleiben Sie ruhig. Wir kommen sofort. Schließen Sie sich in der Toilette ein."

Zehn Minuten später ...

"Hier ist noch Mal die Gertrude Müller. Die hatten doch Fahrkarten dabei, die habe ich geknipst. Was soll ich jetzt tun?"






*Das Telefongespräch ist fiktiv, die Namen sind auch fiktiv, die diversen (politisch nicht korrekten) Bezeichnungen für die Beteiligten dienen der pointierten Darstellung und sind Teil der Freiheit des Ausdrucks und stellen keine Diffamierung dar.*
 
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NCC1701DATA

WM-Tippgott 2010
07.03.2009
6.183
6
Duisburg
4. Wie meinst du soll die Polizei reagieren, wenn folgender (fiktiver) Anruf eingeht:

"Hier Polizeistation Bremen-Vergesack. Was liegt vor?"

"Mein Name ist Gertrude Müller und ich bin Fahrkartenkontrolleurin im Regionalexpress Fürth - Ingolstadt. Hier sind eben zwei Zigeuner eingestiegen. Ich glaube, die haben keine Fahrkarten."

"Bleiben Sie ruhig. Wir kommen sofort. Schließen Sie sich in der Toilette ein."

Zehn Minuten später ...

"Hier ist noch Mal die Gertrude Müller. Die hatten doch Fahrkarten dabei, die habe ich geknipst. Was soll ich jetzt tun?"

*Das Telefongespräch ist fiktiv, die Namen sind auch fiktiv, die diversen (politisch nicht korrekten) Bezeichnungen für die Beteiligten dienen der pointierten Darstellung und sind Teil der Freiheit des Ausdrucks und stellen keine Diffamierung dar.*

Launiger Beitrag voller politischer Korrektheiten inklusive politisch korrektem Disclaimer - mehr aber auch nicht.

Vielleicht hättest Du den OP besser mal aufmerksam durchgelesen:

Sie: Es sind ein paar Leute zugestiegen, die schon im Zug davor ohne Ticket unterwegs waren (anscheinend in der anderen Richtung, Anm. des Verf.). Und einer ist recht schnell mit der Faust.
 
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Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.991
44
Wien
Sicher gibt es so etwas und das hat nichts mit braun zu tun. Dazu sollte man aber nicht unbedingt auf der roten und politkorrekten wikipedia nachschauen.

z.B. für die Schweiz:

Anhang anzeigen 33869

Diese Nationalitäten sind mir durchaus im Gedächtnis.
Manche brechen mal schnell wo ein
Andere nutzen schnell mal das Messer, meist sind es jene aus dem Osten
 
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Wimbai

Erfahrenes Mitglied
30.03.2009
323
0
Rosenheim
Sicher gibt es so etwas und das hat nichts mit braun zu tun. Dazu sollte man aber nicht unbedingt auf der roten und politkorrekten wikipedia nachschauen.

z.B. für die Schweiz:

Anhang anzeigen 33869

So ganz unabhängig von dem Glauben ob gewisse Volks- oder Bevölkerungsgruppen häufiger illegale Aktionen durchführen, darf man eines nicht vergessen.

Die Häufung gewisser Nationalitäten in solchen Statistiken hat auch damit zu tun, daß Inländer oder EU-Bürger z.B. keine Asyl- oder Visavergehen begehen können, die dort auch erfasst werden.
 
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Mr. Burns

Guest
Vielleicht hättest Du den OP besser mal aufmerksam durchgelesen:

Das habe ich durchaus gelesen, aber woher will der OP wissen, dass diese obskuren Gestalten schon die Gegenstrecke ohne Fahrschein gefahren sind? Hier im Forum kommt auf die Frage, "welche FIRST-Bestuhlung ist auf BKK-FRA am 25. Februar 2013 unterwegs" häufig die Antwort: "Meine Kristallkugel ist defekt ... . " Damit soll wohl ausgedrückt werden, dass die Antworter keine Hellseher oder Wahrsager sind. Hat denn der OP diese Fähigkeiten? War er dabei oder hat er diese Information nur aus zweiter, dritter Hand? Darum geht es mir aber nicht so sehr.

Mir geht es vielmehr darum, wie ein durchschnittlicher Polizist, in einem durchschnittlichen Polizeirevier reagieren soll? Sofort die Kavallerie losschicken?
 
M

Mr. Burns

Guest
Sicher gibt es so etwas und das hat nichts mit braun zu tun. Dazu sollte man aber nicht unbedingt auf der roten und politkorrekten wikipedia nachschauen.

z.B. für die Schweiz:

Anhang anzeigen 33869


Vielen Dank für diese "Statistik". Was sagt sie aus? Auf was bezieht sie sich? Wer hat sie erstellt?

Wie muß ich diese Statistik lesen?

6,3 % aller Straftaten im Ort Arolla Vs. (25 Einwohner und 3 Straftaten pro Jahr und 15 Bußgelder wegen Falschparken) werden von Angolanern verübt?
 
Moderiert:
M

Mr. Burns

Guest
Diese Nationalitäten sind mir durchaus im Gedächtnis.
Manche brechen mal schnell wo ein
Andere nutzen schnell mal das Messer, meist sind es jene aus dem Osten


Also Angolaner, Ceylonesen und Nigerianer? Sind die das, die du mit jenen aus dem Osten meinst?
 
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Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.991
44
Wien
Mir geht es vielmehr darum, wie ein durchschnittlicher Polizist, in einem durchschnittlichen Polizeirevier reagieren soll? Sofort die Kavallerie losschicken?

Wie die Polizei reagiert kann ich gerne beantworten.
Voraussetzung für das Anfordern der Polizei ist dass der Passagier jetzt in diesem Zug zweifelsfrei keinen gültigen Fahrausweis bei sich trägt und sich weigert eine Lichtbildausweisleistung oder die erhöhte Kontrollgebühr zu erbringen.

Vorherige Züge mache ich aufgrund fehlender Beweisführung nicht mehr geltend, sollten Sie sich dennoch weigern einen Fahrausweis zu zeigen haben aber einen bei sich.
Rufe ich dennoch die Polizei mit den Worten.

Hier spricht Zugchef der ÖBB, in meinem Zug befinden sich X Personen ohne Fahrausweis, ich brauche bitte die Polizei in der Station X zwecks Identitätsfeststellung.

Dann dauerts manchmal etwas länger aber bis jetzt wurde meine Anforderung der Exekutive noch nie abgelehnt, inkl Kaffs wie "Regelsbrunn" und "Siebenbrunn-Leopoldsdorf"
 

John Galt

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
1.233
62
ISBN 3932564030
Vielen Dank für diese "Statistik". Was sagt sie aus? Auf was bezieht sie sich? Wer hat sie erstellt?

Wie muß ich diese Statistik lesen?

6,3 % aller Straftaten im Ort Arolla Vs. (25 Einwohner und 3 Straftaten pro Jahr und 15 Bußgelder wegen Falschparken) werden von Angolanern verübt?

Quelle:
Schweiz - Tagesschau

Ist nur ein Beispiel von tausenden. Google benutzen sollte einfach sein.
 
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Mr. Burns

Guest
Das mit der Furcht "aus dem Osten" scheint aber zu stimmen:

In Portugal fürchtet man sich vor den Spaniern.
In Spanien vor den Katalanen und Basken.
Im Elsass vor den Deutschen.
Holländer erzählen mir immer, dass ihre Fahrräder im Krieg von deutschen Soldaten geklaut wurden. "Give me back my bicycle."
In Ostdeutschland hat man Angst vor den Polen.
In Finnland vor den Russen.

Nur in Österreich scheint man auch Angst vor den westlichen Nachbarn zu haben.




*Wenn ich mir aber auch die Namen auf den Klingelschildern in einem Wiener Mietshaus mit mehreren Stiegen anschaue, dann kann ich das aber verstehen. Der "gemeine Österreicher" scheint ja namenstechnisch vom Balkan, aus Böhmen, Rumänien, Ungarn oder Polen zu stammen.*
 
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Mr. Burns

Guest
Hier diskriminiere ich sicher nicht ein ganzes Volk nur wegen weniger Trottel.
Wenn du es wissen willst fährst du mal einen Tag mit mir mit!


Also ich bin immer von Fischamend in Richtung Wien-Florisdorf gefahren. Was sollte ich da bemerkt haben?
 

janfliegt

Erfahrenes Mitglied
28.07.2011
6.129
5
FHH (Feld hinterm Haus)
Also ich bin immer von Fischamend in Richtung Wien-Florisdorf gefahren. Was sollte ich da bemerkt haben?

Du stellst dich aber echt ganz schön doof. Hoffentlich dümmer als du wirklich bist ;)

Ob es nun politscih korrekt ist oder nicht: es gibt sehr wohl Häufungen von Straftaten Angehöriger bestimmter Volksgruppen oder Abstammung, wie z.B. Einbruchsdelikte rumänischer "Wanderdiebe" in Deutschland. Wenn man sein Gehirn einschaltet und mal darüber nachdenkt, findet man auch einige Gründe dafür, ohne dass man jemandenden per Gene als schlecht abstempeln muss (Lebensumstände, kurtureller Hintergrund, religiöser Hintergrund, ...)

Einen Durschnittsdeutschen stört es ja auch nicht, dass C&A in bengalischen Schneidereien unter erbärmlichen Bedingungen produzieren lässt....
 

NCC1701DATA

WM-Tippgott 2010
07.03.2009
6.183
6
Duisburg
Und zur Grundsatzdiskussion "Politische Korrektheit":

Auch diejenigen, die immer gerne mit der braunen Keule mundtot machen wenn Mißstände - besonders im Zusammenhang mit "Ausländern" - bezüglich unserer anerkannten gesellschaftlichen Ordnung angeprangert werden, schließen hinter sich die Türe, wenn sie nach Hause kommen.

Ich hoffe, mein Bild wird verstanden. Ansonsten erkläre ich es den ganz Begriffsstutzigen gerne auch explizit.
 
Y

YuropFlyer

Guest
Ich finde es interessant zu sehen, wie gewisse Personen aus dem links-grünen Lager immer noch versuchen, die aktuelle Situation schönzureden.

Dabei will ja NIEMAND das es irgendwann wieder kracht, und Extremisten an die Macht kommen.. aber wenn man die Situation so weiter ausarten lässt, dann sind wir in 10, 15 Jahren dort angekommen..

Man müsste HEUTE viel rascher Lösungen durchsetzen - was halt in den westlichen Systemen nicht (mehr) geht..

Asylwesen zB:

Wie bisher, jeder Fall wird untersucht, sprich, JEDER hat eine Chance.

Dann aber:

Wer aus "sicheren Ländern" kommt, wird SOFORT abgeschoben. Sprich, die ganzen Montenigrener, Serben etc., werden innert 48h wieder in Bussen zurücktransportiert.

Ansonsten, wer Asyl erhält, aber straffällig wird, hat sein Aufenthaltsrecht ebenfalls per sofort verloren. Wenn eine Abschiebung aus Gründen nicht möglich ist (Bürgerkrieg etc.) dann wird diese Person solange, bis eine Abschiebung möglich ist, verpflichtet, der Allgemeinheit zu dienen. Es gäbe auch in Zentraleuropa einige Projekte, die ungelernte/angelernte Arbeiter benötigen, aber welche aufgrund von Arbeitskosten nicht durchzusetzen sind. Hier wäre die Lösung.. ja, das wäre eine Art Sklavenarbeit, aber die Arbeiter hätten sich ja freiwillig dazu gemeldet mit ihrer Straftat (Wobei noch genau festzulegen ist, was als Straftat gilt, ob für geringste Delikte evtl. noch 2 oder 3 Vergehen vorliegen müssen etc.) - wer NICHT arbeiten will, kann als Alternative in ein Billig-Gefängnis. 3qm Raum, Matratze, Brot und Wasser.. nach wenigen Tagen arbeiten die sicher freiwillig mit. Evtl. nach 1-2 Jahren guter Arbeit, eine zweite Chance (je nach Schwere des Verbrechens) - wenn die Abschiebung auch dann nicht möglich ist.

Wenn sich erstmal rumspricht, das man in Europa (Das Projekt müsste sich natürlich auf ganz Europa, und nicht bloss auf einzelne Länder beschränken) als Krimineller keine Honigtöpfe, sondern eine knallharte Justiz vorfindet, dann werden nur noch die wirklich Verfolgten kommen.

Auch die allgemeinen Gefängnisse müssten vom Standard zwei, drei, Stufen heruntergefahren werden.

5 Jahre Gefängnis in Deutschland/Schweiz sind von der Schwere wohl weniger schlimm als 5 Wochen in Afrika oder vielen asiatischen Ländern (resp. selbst schöner, als das "normale" Leben für viele Bewohner dort.. da muss man sich wirklich nicht wundern, weshalb so viele Personen aus diesen Ländern kriminell werden..

Europa wird mit der aktuellen Kinderrate NICHT stabil weiterleben, das ist klar. Wenn wir bevölkerungstechnisch stabil bleiben wollen, dann brauchen wir Immigranten. Aber wir sollen bitteschön entscheiden können, wer bleiben darf, und wer nicht.

Echte Flüchtlinge, die temporären Schutz brauchen? Ja! Evtl. auch permanent aufnehmen, wenn es die Situation erfordert!

Oder, alles obige kurz zusammengefasst:

Wieso soll Europa nicht Australien kopieren? DEREN Immigration funktioniert gut! Und zwar mit ähnlichen Methoden wie oben beschrieben. Wer fähig ist, darf kommen. Wer Schutz benötigt, hat eine Chance auf diesen.

Wer aber nur die hohle Hand machen will, und als Wirtschaftsflüchtling auf dick Kohle aus ist, der kann wieder zurück!

Bin ich mit meiner Einstellung "eher rechts"? Ja! Bin ich gleichzeitig aber auch durchaus eher links eingestellt? Ebenfalls ja! Man kann die heutige Parteienlandschaft nicht mehr ernst nehmen.. Es wird Zeit für eine Partei, welche folgendermassen ist:

-Wirtschaftsfördernd, aber nicht "Amigowirtschafter" (So einen Blödsinn wie die "Energiewende" tötet jede Wettbewerbsfähigkeit, inkl. den unsinnigen Subventionen)
-Förderung des öffentlichen Verkehrs UND guter Infrastruktur, inkl. Strassenverkehr.
-Faire Steuern, wer viel verdient soll auch relativ viel zahlen, ohne aber die Weihnachtsgans zu sein. Allgemein, die Steuerausgaben sollen vernünftig bleiben, der Staat soll seine Wasserköpfe entleeren müssen, und effizient werden, wo noch nicht geschehen. Gewisse Grundservices (Bahn, Strom-Netz (Erzeuger nicht unbedingt), Wasser, Sicherheit etc.) sollten aber durchaus vom Staat übernommen werden, und NICHT von der freien Wirtschaft. Das dies nicht funktioniert, haben wir glaube ich mittlerweile gemerkt..
-Hohe Sicherheit, hoher Zusammenhalt. Dies geschieht auch durch HARTE Bestrafung von Straftätern, aber gleichzeitig auch durch hohe Prävention. JEDER soll eine Chance haben, wer diese aber (zu oft) ausnützt, der soll kein schönes Leben mehr haben..
-Solidaritätsprinzip, nicht mehr dieses extreme Jeder-gegen-Jeden, sondern jeder soll sich ein Stück weit für die Gesellschaft einsetzen. Freiwilligenarbeit steuerlich zum Beispiel absetzbar/gefördert durch Abzüge.

Und noch einige weitere Punkte.. grundsätzlich, strengere Anwendung der Gesetze, etwas mehr Liberalismus punkto Wirtschaft, wobei Kernobjekte in staatlicher Hand bleiben müssen resp. wieder kommen (aber effizient geführt werden), ein faires Steuersystem das von allen Schichten akzeptiert werden kann, und allgemein, wieder mehr Zusammenhalt.

Ist eine solche Politik mehrheitsfähig? Aktuell, wie mir scheint nicht.. aber wie seht ihr das?
 

DSkywalker

Erfahrenes Mitglied
06.11.2011
5.303
7
MUC
Du stellst dich aber echt ganz schön doof. Hoffentlich dümmer als du wirklich bist ;)

Ob es nun politscih korrekt ist oder nicht: es gibt sehr wohl Häufungen von Straftaten Angehöriger bestimmter Volksgruppen oder Abstammung, wie z.B. Einbruchsdelikte rumänischer "Wanderdiebe" in Deutschland. Wenn man sein Gehirn einschaltet und mal darüber nachdenkt, findet man auch einige Gründe dafür, ohne dass man jemandenden per Gene als schlecht abstempeln muss (Lebensumstände, kurtureller Hintergrund, religiöser Hintergrund, ...)

Einen Durschnittsdeutschen stört es ja auch nicht, dass C&A in bengalischen Schneidereien unter erbärmlichen Bedingungen produzieren lässt....

Wobei hier in MUC inzwischen der Durchschnittstürke eher bei C&A einkauft...:rolleyes: