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Interessante Dialogform, immer mit dem Geschnauze.
Das ist ja wie als wenn man jemanden erklärt, dass Industrie 4.0 nicht meint, dass der Facharbeiter dank Wegfall einer AV auch noch sein Material selber bestellt.Natürlich kann man KKW skalieren. Die deutschen KKW waren aufgrund von Gleichteilen und -technik in Serie baubar und kleinteilig regelbar. Hat tatsächlich die SPD und die damalige (geniale!) Generation von Ingenieuren bewerkstelligt. GENAU deshalb war eure Kerntechnik so begehrt und ist es noch. Nur baut ihr sie nicht mehr.
Du glaubst gar nicht, was es alles an Projekten gibt... Wahrscheinlich mehr als auf überhaupt irgendeiner Liste auftauchen könnten.Vielleicht solltest du deine Liste nicht von Wikipedia nehmen, sondern die tatsächlichen Anzahl an Projekten recherchieren. Ist einfacher, als man denkt.
Der einzige verbliebene Grund neben Sonderanwendungen (Eisbrecher, Atom-U-Boote), auf allein privat-kommerzieller Basis ist das derzeit nicht zu verantworten.Aber aus anderen Gründen, Stichwort Kernwaffentechnik.
Indien wird noch weiter überlegen und überlegen und überlegen. Das hat auch eine politische Dimension, es braucht bei einer Nuklearmacht aber immer eigene Reaktoren. Kommerziell werden das vielleicht 10-20 GW neu installierte Leistung in 50 Jahren - wenn man sich das leisten mag.Indien überlegt, welche Technik sie verbauen wollen. Rosatom ist nicht überall der Renner
Entweder verschwinden bei Dir Reaktoren durch simples Vergessen von alleine oder Du scheinst einen sehr eingeschränkten Blick auf Deutschland zu haben oder irgendwo vor der Wiedervereinigung stehengeblieben zu sein.Tja, ein guter Anfang. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland mal 16-19 KKW standen.
Biblis A und B sind _2_ Reaktoren, zusammen ca. 500 TWh von 1975 bzw. 1977 bis 2011, das Ganze bei einer Anlagenverfügbarkeit von 68,7% bzw. 74,5%. Sicherlich pro Reaktor nicht das Beste im Ranking, weder in der Gesamtstromerzeugung noch in der Leistung.Zahlenskala falsch. Du solltest dir mal ansehen, was alleine ein KKW (nimm Biblis 2) erezugt hat, rund 500 Milliarden kWh. Isar 2 hat 12% des bayrischen Energie (Strom)bedarfs alleine gedeckt. Grohnde war in seiner Leistung 8-fach Schnitt, etc. etc. Die EE können weder bei Leistung, Stärke, Verfügbarkeit und Grundlastfähigkeit mithalten; bei weitem nicht.
KI kann die USA - im Gegensatz zu China - so schnell auch nicht weiter ausbauen. Dafür fehlt der Strom.KI und Dienstleistung könnt ihr aber auch nicht mehr betreiben, die brauchen noch mehr.
Wegen der Energieknappheit ist der Aktuelle Plan in Orbit Rechenzentren. Ob es einfacher ist Rechenzentren in Orbit hochzufahren oder Gasturbinen oder AKWs auf der Erde zu bauen wird sich zeigen. Beide Lösungen haben vor und Nachteile.Vielleicht hat die KI -alleine schon aus Selbsterhaltungstrieb- eine Lösung des Problems in petto. Nicht, das es noch in einer selbsterfüllenden Prophezeihung endet.![]()
So ist das eben, wenn man wie bestimmte andere User (ständig) falsch liegt. Ich bin total entspannt und lasse es über mich ergehen. Ich weise einmalig auf falsche Thesen, Grundannahmen oder faktische Fehler hin und dann war es das und schreibe nur noch Ein-Wort-Sätze; wenn ich Lust habe auch mehr. Ansonsten habe dafür keine Zeit (mehr); ich will die Sonne, meinen Garten und meine Autos genießenInteressante Dialogform, immer mit dem Geschnauze.
Falsch.So ist das eben, wenn man wie bestimmte andere User (ständig) falsch liegt. Ich bin total entspannt und lasse es über mich ergehen. Ich weise einmalig auf falsche Thesen, Grundannahmen oder faktische Fehler hin und dann war es das und schreibe nur noch Ein-Wort-Sätze; wenn ich Lust habe auch mehr. Ansonsten habe dafür keine Zeit (mehr); ich will die Sonne, meinen Garten und meine Autos genießen
Die Ergebnisse eurer verfehlten Energiepolitik inkl. der Kernkraft spürt man ja in Deutschland recht deutlich. Und das wird politisch sogar offen auf allen Eben bis hoch zur EZ eingeräumt; die Taxonomie (seit 2022 sind KKW sogar nachhaltig!) spricht Bände, worüber wird also noch diskutiert?
In dem, was Musk da macht, erkenne ich ein Art Kombinatsgedanken.Das sind die Üblichen disclaimer amerikanischer Firmen. Wie gesagt Musk setzt bisher ziemlich zuverlässig alles angekündigte um. Und wenn die Umsetzung von Rechenzentren an Land günstiger ist als in Orbit, wird auch er die Rechenzentren wie bisher an Land bauen.
Es gibt bisher mehrere Industrien welche sich anfänglich über ihn lustig gemacht haben. Die meisten dieser Industrien lachen inzwischen nicht mehr... Ich weiss wovon ich spreche, ich arbeite in einer dieser Industrien. Als Musk bei uns vor fast 20a versprach, hat man ihn ausgelacht. Inzwischen bereut man es und muss befürchten dass die meisten unserer Grosskunden an den neuen Realitäten zugrunde gehen.
Wenn man in einer dieser Industrien arbeitet (oder gearbeitet hat, und davon haben wir ein paar hier im Forum), dann weiß man, dass die Kernkraft gerade wieder hochfährt; egal, was die Politik stellenweise gerne hätte oder Wirtschaftsbosse öffentlich in Interviews (noch) erzählen. Es zählen drei Kennzahlen: Umsatz, Gewinn und (politische) Verlässlichkeit und Unterstützung.Bezüglich AKWs sind die empirischen Daten und auch die Investitionen in diese Industrie eigentlich klar. Man kann sich der Realität verleugnen und zurechtbiegen, kommt damit halt nicht sehr weit. Wären die ganzen Theorien über EE richtig wäre der Strompreis an der Börse jetzt nicht doppelt so hoch wie in den Jahren bis 2021...
Das hat nix mit EE zu tun, da könnten auch 25% Kohlekraftwerk oder 25% Gaskraftwerk oder 25% Nuklear stehen.Oh, das fossile Kraftwerk zieht "virtuell" im Stromnetz um und versorgt nun ein Rechenzentrum und die EE reichen nur für 25% der Bevölkerung?
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US-Stromerzeuger dreht wegen Rechenzentren 50.000 Menschen den Saft ab
Unternehmen in den USA investieren Hunderte Milliarden Dollar in Künstliche Intelligenz. Das sorgt für einen enormen Bedarf an Rechenzentren, die große Mengen an Energie brauchen. Normale Verbraucher ziehen deswegen immer öfter den Kürzeren - der Protest in der Bevölkerung wächst.www.n-tv.de
Ach, das ist keinem aufgefallen, dass die EE bei weitem nicht die Leistung liefern? Das jetzt dank EE die Strompreise sogar steigen? Das Nevada kein KKW in der Nähe hat?
Wie gesagt Musk setzt bisher ziemlich zuverlässig alles angekündigte um.
Das ist halt der Unterschied zwischen den USA und Europa. Manchmal hat politische Regulierung auch positive Seiten.Das hat nix mit EE zu tun, da könnten auch 25% Kohlekraftwerk oder 25% Gaskraftwerk oder 25% Nuklear stehen.
Fakt ist, dass NVEnergy, die 75% der bisherigen Stromlieferungen für den lokalen Bedarf ausmachten (das ist in ähnlichen Konstellationen bei vielen Stadtwerken in Deutschland ähnlich), den bisher bestehenden Liefervertrag nicht weiter erfüllen werden, weil sie RZ versorgen wollen/müssen.
Nun fehlt mangels besserer politischer Regelungen, die zunächst die Versorgung des Bestandes vor die Versorgung von Neuanschlüssen setzt, Stromerzeugungskapazität für die dort lebenden Menschen. Wäre die Priorität beim Bestand, gäbe es Jammern bei der KI-Industrie. Aber hier scheint sich KI vorerst gegen die Menschen durchgesetzt zu haben.
Bleiben neben einer anderen politischen Prioritätensetzung die Möglichkeiten Ausbau der Stromerzeugung mit Autarkieanspruch oder Schrumpfung des Ortes. Und das ziemlich kurzfristig.
Da steht wie gesagt. Und wo das erste Mal gesagt steht, dass er zuverlässig umsetzt aber zeitlich meistens mit Verspätung. Also, guter Versuch deinerseits. Schauen wir in 5-10a wie die verschiedenen Hersteller bezüglich autonomen Fahren dastehen. Ich wette mit dir, Tesla wird da vorne dabei sein.
Genauso richtig ist allerdings, dass wir im Sommer eine massive Überkapazität an EEGs haben und deshalb teilweise noch draufzahlen müssen, damit uns jemand den Strom abnimmt. Dann exportieren wir ja sogar! Entscheidend ist doch aber letztlich was am Jahresende bei der Bilanz rauskommt. Liegen wir da monetär im Plus?Was KKW angeht, so produzieren diese zumindest in Frankreich insgesamt oberhalb dessen, was Bedarf an KKW-Strom ausmacht. In Phasen hoher Verfügbarkeit der Kernkraftwerke kommt es so an der Strombörse teilweise zu extrem niedrigen oder negativen Preisen.
Daher muss man den Strom in diesen Situationen loswerden und das ist daher ausschließlich _auf dem damit einhergehenden niedrigen Preisniveau_ für den Import in Deutschland interessant.
Die Meldung bezog sich ja auf das 1. Quartal 26, d.h. Winterquartal und von manchen mit Dunkelflaute, Gasmangel etc. assoziiert.Genauso richtig ist allerdings, dass wir im Sommer eine massive Überkapazität an EEGs haben und deshalb teilweise noch draufzahlen müssen, damit uns jemand den Strom abnimmt. Dann exportieren wir ja sogar! Entscheidend ist doch aber letztlich was am Jahresende bei der Bilanz rauskommt. Liegen wir da monetär im Plus?
Man kann auch noch eine zeitliche Komponente rein bringen, da das Wetter nicht jedes Jahr gleich ist. Dann sollte sich aber im Durchschnitt der Jahre die Bilanz zumindest um die 0 bewegen, ansonsten zahlen wir bei der Stromerzeugung nämlich wahrscheinlich drauf. Ich weiß, dass das stark vereinfacht ist, weil man ja dafür ggf. weniger Reserve vorhalten muss, die sonst extra kosten würde. Allerdings muss man das langfristig schon im Auge behalten und entsprechend steuern.Monetär kann man das je nach Sichtweise bewerten. Und es gibt da sicherlich die Sicht der Energieerzeuger, die des Bundeshaushalts und auch die Außenhandelsbilanz.
Überangebot an PV-Strom heißt für Stromerzeuger "verkaufe ich wie immer", für Bundeshaushalt "Katastrophe" und für Außenhandelsbilanz große Mengen zu kleinen Preisen = insgesamt relativ unbedeutend für den Außenhandelsüberschuss. Die Sichtweise der ersten beiden ist quasi gesetzlich geregelt.
Da ist sicherlich eine erhebliche zeitliche Komponente drin, es gibt ja auch gute und schlechte Windjahre. Allerdings sprechen wir da ohnehin von lokalen Werten und zudem hat der technische Stand der WEA eine Bedeutung.Man kann auch noch eine zeitliche Komponente rein bringen, da das Wetter nicht jedes Jahr gleich ist. Dann sollte sich aber im Durchschnitt der Jahre die Bilanz zumindest um die 0 bewegen, ansonsten zahlen wir bei der Stromerzeugung nämlich wahrscheinlich drauf. Ich weiß, dass das stark vereinfacht ist, weil man ja dafür ggf. weniger Reserve vorhalten muss, die sonst extra kosten würde. Allerdings muss man das langfristig schon im Auge behalten und entsprechend steuern.
Das man DAS immer wieder erklären muss: Es geht um Verfügbarkeit und Belastbarkeit.So, entgegen aller herbeigeschriebenen Energiekrisen (und ohne preisliche Bewertung) ist Deutschland nach 3 Jahren wieder Netto-Exporteur bei Strom im 1. Quartal.
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Deutschland wieder Strom-Nettoexporteur
In Deutschland wird im ersten Quartal des Jahres viel Strom produziert. Rund 2,5 Terawattstunden werden in die Nachbarländer mehr exportiert als von dort importiert. Dafür ist besonders eine Energiequelle verantwortlich.www.n-tv.de
Inzwischen produziert Deutschland ohne KKW und mit immer weniger Kohle.
Import- und Exportvolumen hängen nicht an den Stromerzeugungskapazitäten sondern an den Großhandelspreisen, d.h. es wird primär dort gekauft wo es gerade billig ist und ggf. niemand nach einem EEG-Zertifikat fragt.
Was KKW angeht, so produzieren diese zumindest in Frankreich insgesamt oberhalb dessen, was Bedarf an KKW-Strom ausmacht. In Phasen hoher Verfügbarkeit der Kernkraftwerke kommt es so an der Strombörse teilweise zu extrem niedrigen oder negativen Preisen.
Daher muss man den Strom in diesen Situationen loswerden und das ist daher ausschließlich _auf dem damit einhergehenden niedrigen Preisniveau_ für den Import in Deutschland interessant.
Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Die Verfügbarkeit ist gegeben, das Netz ist - wie gesteuert - nicht überlastet. Was nun?Das man DAS immer wieder erklären muss: Es geht um Verfügbarkeit und Belastbarkeit.
Du sprichst vom französischen Nuklearstrom, der billigst nach Deutschland exportiert wird und dort Gas und Kohle verdrängt?Was nutzt einem ingesamt so viel Strom, dass er an Tagen, wo er NICHT gebraucht wird, teuer exportiert und abgeleitet wird (gegen Zuzahlung also) und WENN er gebraucht wird, und nicht zur Verfügung steht, teuer importiert werden muss?
DIe aktuelle Übersicht, wieviel gerade jetzt gespeichert ist, habe ich nicht. Speicherkapazitäten bestehen derzeit i.H.v. etwa 50-52 GWh, davon etwas mehr als die Hälfte Batteriespeicher, der Rest Pumpspeicher. Der Bedarf an Batteriespeichern wird bis 2045 auf 500 - 600 GWh geschätzt.Und nur am Rande: wieviel Strom aus den EE sind den aktuell gespeichert verfügbar? Aha!
Warten wir doch mal ab, wo uns dieses Jahr hinführt. Bis jetzt sind wir - entgegen Deiner Prognose - jedenfalls nicht erfroren und haben auch nicht unter Stromausfällen gelitten. Die Großhandelspreise für Strom sinken tatsächlich dank Erneuerbarer Energien.Zudem ist sinnlos, auf ein Quartal zu schauen, wenn man die letzten drei Quartale dazuzählt, dann seit er ein extremer Netto-Importueur, sowohl von Strom, als auch Prozesswärme.
Die Primärenergie für PV und Wind brauchen keiner zu kaufen. Alle Energieformen, die zunächst gefördert werden müssen, schon.Und wie sieht es eigentlich bei der Primärenergie so aus? AhA!