United flight strikes light pole, damages truck while landing in Newark

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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Mann muss kein Experte sein, um zu merken, dass eine Maschine, die gerade einen Transatlantikflug abschließt gar nicht mehr "voll beladen" sein kann. Dazu fehlen schon Mal die gerade eben verflogenen zig Tonnen Sprit.
… und selbst das MLW erreicht man nach Langstrecken Passagierflügen nie.
 
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marcus67

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17.01.2015
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Es gibt ihn schon seit Jahrzehnten: Madeira (früher z.B. für Tristar, heute A330). Dort sogar noch garniert mit topographischen Verwirbelungen.
Madeira wurde inzwischen aber erheblich entschärft (Bahnverlängerung auf knapp 2800m).
Außerdem braucht es eine zusätzliche Schulung der Crews.
 

N140SC

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01.01.2024
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Madeira wurde inzwischen aber erheblich entschärft (Bahnverlängerung auf knapp 2800m).

Es ging primär um die Kurve im Endanflug und eigentlich überhaupt nicht um die Bahnlänge.

Außerdem braucht es eine zusätzliche Schulung der Crews.

Wenn das das Argument und im Umkehrschluss für die Bahn in EWR keine zusätzliche Schulung notwendig ist, wovon reden wir hier überhaupt? Dann wäre doch alles ganz easy und für jeden Piloten problemlos zu machen.
 

marcus67

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17.01.2015
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Wenn das das Argument und im Umkehrschluss für die Bahn in EWR keine zusätzliche Schulung notwendig ist, wovon reden wir hier überhaupt? Dann wäre doch alles ganz easy und für jeden Piloten problemlos zu machen.
Wir reden davon, dass Madeira ein spezieller Fall mit speziellen Regeln und Verfahren ist.

Die 29 in EWR aber nicht.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Als Du noch nicht in dieser "argumentativen Zwangslage" warst hast Du das Gegenteil behauptet (und, nota bene, damit auch Recht gehabt).
Verstehe ich nicht. Beide Aussagen haben nicht viel miteinander zu tun und stehen auch nicht im Widerspruch.

Beide sind so oder so zutreffend
 
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N140SC

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01.01.2024
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Verstehe ich nicht. Beide Aussagen haben nicht viel miteinander zu tun und stehen auch nicht im Widerspruch.

Beide sind so oder so zutreffend

BTW, jetzt, da der Preliminary raus ist zeigt sich, dass ich mit allem Recht hatte: in böigen Bedingungen viel zu aggressiv Schub rausgenommen und verpasstes go-around. Zudem neue Info (für mich jedenfalls), dass die Besatzung evtl. genervt war, weil es vorher schon 2 Runway Changes während des Sinkfluges gab.
 
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marcus67

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17.01.2015
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BTW, jetzt, da der Preliminary raus ist zeigt sich, dass ich mit allem Recht hatte: in böigen Bedingungen viel zu aggressiv Schub rausgenommen und verpasstes go-around. Zudem neue Info (für mich jedenfalls), dass die Besatzung evtl. genervt war, weil es vorher schon 2 Runway Changes während des Sinkfluges gab.
Das hatte doch auch niemand bezweifelt.

Interessant auch die Anmerkung zum G/A der nicht stattfand:

As they descended, the airspeed began to decay, and the first officer recalled that he stated, “hey you are slow,” followed moments later by, “you are still slow and a little low.” The PM then looked back outside, and at that point recalled “I thought we were low”, however they were just about to touch down, and he didn’t process the information in time to get a go-around callout verbalized.

Das ging alles wohl so schnell, dass man die Laterne umgemäht hatte, bevor überhaupt auf die Geschwindigkeit und daraus resultierend die Höhe reagiert werden konnte.

Weiterhin:

The captain was not concerned about the approach. He stated that he expected to fly the final portion of the approach at 3 red and 1 white on the Precision Approach Path Indicator (PAPI).

Den Anflug von Anfang an mit 3 rot auf der Papi zu planen ist natürlich ebenfalls höchst fragwürdig und verkleinert die ohnehin schon kleiner Sicherheitsmarge noch weiter.

EDIT: Ich habe mal gerechnet: Je nach Bahn sollte eine zusätzliche Lampe einem abweichenden Winkel von 10' oder 15' entsprechen.

Auf ein ILS bezogen sind 21' halber Skalenausschlag und damit der Wert, wo der Anflug nicht mehr als stabilisiert gilt. Wenn man den Anflug also mit 3 rot plant, ist man bewusst schon fast an dem Punkt, wo auf einem ILS ein G/A nötig wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:

Volume

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01.06.2018
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Wenn man den Anflug also mit 3 rot plant, ist man bewusst schon fast an dem Punkt, wo auf einem ILS ein G/A nötig wäre.
Genau deshalb ist es auch kein ILS approach.

Es ging primär um die Kurve im Endanflug und eigentlich überhaupt nicht um die Bahnlänge.
Bei diesem Approach geht es immer um die Bahnlänge. Wäre die länger, gäbe es eine versetzte Schwelle und die letzte Kurve würde höher geflogen.
Ist sie aber nicht, deshalb gibt es nach oben eben auch keine Toleranz, bei 3 weiss bist du schon fast an dem Punkt an dem die Pistenlänge nicht reicht.
 

marcus67

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17.01.2015
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Genau deshalb ist es auch kein ILS approach.
Schon klar. - Es ging nur darum, dass man die ganze Zeit kurz vor einem nicht stabilisierten Anflug ist - vor allem, wenn man mit 3 rot beginnt.

Mit der B767 ist die Bahnlänge nicht so kritisch - die Bahn wird ja nur genutzt, wenn starker Wind auf der Bahn steht. Mit einer B747 oder MD11 sieht das sicher anders aus.
 

MANAL

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29.05.2010
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Dahoam
Bei diesem Approach geht es immer um die Bahnlänge. Wäre die länger, gäbe es eine versetzte Schwelle und die letzte Kurve würde höher geflogen.
Ist sie aber nicht, deshalb gibt es nach oben eben auch keine Toleranz, bei 3 weiss bist du schon fast an dem Punkt an dem die Pistenlänge nicht reicht.
Wenn man da seriös planen würde, dann wäre die Schwelle weiter hinten und es dürften halt nur Flieger landen die dort auch bremsen können. So ist das irgendwie alles nur eine Frage der Zeit das was richtig schiefläuft. Aber das ist ja inzwischen ein allgemeines Problem in den USA, dass da so viel gerade noch irgendwie gut geht, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass was richtig schief läuft.
 

N140SC

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01.01.2024
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Bei diesem Approach geht es immer um die Bahnlänge. Wäre die länger, gäbe es eine versetzte Schwelle und die letzte Kurve würde höher geflogen.
Ist sie aber nicht, deshalb gibt es nach oben eben auch keine Toleranz, bei 3 weiss bist du schon fast an dem Punkt an dem die Pistenlänge nicht reicht.

Und deswegen ist es richtig, den Bahnanfang in 6ft. Höhe zu überfliegen, anstatt der normalen 50?
Ich stelle außerdem gern nochmal fest, dass die "letzte Kurve" nach jetzigem Stand keinerlei Rolle beim Hergang gehabt zu haben scheint. Als die fliegerischen Fehler/Fehleinschätzungen gemacht wurden lag die längst hinter der Maschine.
 

Volume

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01.06.2018
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"längst" ist bei diesem Anflug sehr relativ...
Die Planung mit 3 rot anzufliegen dürfte schon seit langer Zeit Routine sein, geduldete Normverletzung.
 

MANAL

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29.05.2010
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Dahoam
In der Luftfahrt sind solche Normverletzungen ein Unding und spricht für eine ganz schlechte Sicherheitskultur.
 

Loungepotato

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02.12.2016
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In der Luftfahrt sind solche Normverletzungen ein Unding und spricht für eine ganz schlechte Sicherheitskultur.
Leider sind Normverletzungen in einigen Bereichen der Luftfahrt aber eher der Standard als die Ausnahme. Das ist auch für mich immer wieder überraschend, aber leider die Realität.
 
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N140SC

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01.01.2024
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"längst" ist bei diesem Anflug sehr relativ...
Die Planung mit 3 rot anzufliegen dürfte schon seit langer Zeit Routine sein, geduldete Normverletzung.

In einer so hochdynamischen Situation sind auch 10-15 Sekunden eine kleine Ewigkeit.
 

CarlD

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03.04.2022
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In einer so hochdynamischen Situation sind auch 10-15 Sekunden eine kleine Ewigkeit.
Und die nächste kritische United-Landung in EWR. Ich hänge das hier mal an, obwohl es inhaltlich natürlich etwas anderes ist.

[URL unfurl="true"]https://edition.cnn.com/2026/06/27/us/drone-nearly-hits-united-plane-newark-hnk?iid=cnn_buildContentRecirc_end_recirc&recs_exp=up-next-article-end&tenant_id=related.en[/URL]

Überhaupt scheint es fliegerisch keine gute Woche in den USA zu sein - allein vier Bruchlandungen von Militär- und Kleinflugzeugen mit 21 Toten in den letzten Tagen:


Und wie immer greifen die Medien in einer solchen Situation andere Zwischenfälle auf, die ansonsten vielleicht unter dem Radar gehalten werden:

 

MANAL

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29.05.2010
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Dahoam
Für eine Drohne kann weder UA noch die amerikanische Flugsicherung was. Da haben einfach zu viele Hohlköpfe solche Teile die für die asozialen Medien möglichst spektakuläre Bilder machen.
 
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