Lufthansa nach der Rettung - Diskussion zu Zukunft, Sparmaßnahmen und Firmenpolitik

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thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
3.558
950
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Der Normungsausschuss darf dem Verein keine Kosten verursachen, daher finanzieren die Gremienmitglieder ihre Teilnahme selbst, die Unternehmen müssen zudem einen Basisbeitrag für ihre Mitarbeit im Normungsausschuss zahlen...
Das stimmt in der Allgemeinheit einfach nicht. Unversitäten zahlen etwa nicht. Es ist wie immer, irgendwer muss die Party zahlen.
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
9.976
5.976
52
MUC
www.oliver2002.com
Normen gibt es schon früher... die Briten haben z.B. damit 1902 angefangen. Primär um die Industrialisierung voran zu treiben, auch helfen Normen enorm, wenn du eine Rüstungsindustrie effizienter gestalten möchtest.
 

thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
3.558
950
Es ist eine Frage der Entwicklung. Wenn alles normiert wird, kommt das Unbehagen, siehe Bürokratie in D oder der EU.
"Normierung" hat nichts mit Bürokratie zu tun. Normierung hat was mit "Interoperabilität" zu tun. Dinge, die einfach zusammenpassen und zusammen funktionieren müssen. Das sind so elementare Dinge wie Schrauben oder Steckdosen oder etwa auch Bild- und Videoformate. Normen sorgen dafür, dass Dein Fernseher und Dein Radio funktioniert und alle Stationen empfangen kann, dass das Internet funktioniert und vieles mehr.

Und ja, ich sehe die EU als Fortsetzung des deutschen Regulierungs und Normierungswahns.
ANSI ist, pardon das sagen zu müssen, US und nicht EU.
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
1.220
1.923
Ist halt immer noch Deutschland und die Deutsche Lufthansa.

Ein Land, in dem nicht nur ein erfolgloser Kinderbuchautor Wirtschaftsminister, ein Nur-Student-gewesen-sonst-gar-nix Finanzminister, sondern sogar der Mr Burns Kanzler werden kann,

Ach ja, das ist – auch wenn es mit der Zukunft der LH nur begrenzt zu tun hat – ein weites Feld. Wenn man sich ansieht, wer heute auf welche Weise Politiker(in) wird und ein bisschen Einblick in die längst im Oberschulalter beginnenden Klimmzüge diverser Parteijugenden hat, wird einem anders.

Der erfolglose Kinderbuchautor hat immerhin promoviert und auch ein erfolgreich absolviertes MINT-Studium schützt nicht vor merkwürdigen politischen Entscheidungen, wie man gerade an der Nachfolgerin des Skribenten für junge Leser sieht (wie auch – in anderer Hinsicht – bei unserer früheren Kanzlerin oder auch einer Dame aus Großbritannien, die letztlich auch nichts als einen gigantischen Flurschaden hinterlassen hat.)​

Amüsant ist aber diese Zusammenstellung.

die ohnehin nicht funktionierende Bahn keine Pommes mehr anbietet, ein nagelneuer riesengroßer Bahnhof mit extrem gut überbezahlten Bauleitern ohne notwendige Kabel für die Zugkommunikation ausgestattet wird.

Man muß Prioritäten setzen.
 
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bonkers

Erfahrenes Mitglied
19.03.2011
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984
Das stimmt in der Allgemeinheit einfach nicht. Unversitäten zahlen etwa nicht. Es ist wie immer, irgendwer muss die Party zahlen.
Schrieb ich von Universitäten? Die wollen keine Produkte verkaufen, sondern Forschungsaufträge einwerben. Unternehmen bezahlen Geld für Mitarbeit an einer Norm, die möglichst ihrem Produkten entsprechen soll. Für die Unternehmen super, für den Endnutzer nicht so. Normen werden halt als Mittel zur Verhinderung von Wettbewerb genutzt.
 
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DerSenator

Erfahrenes Mitglied
08.01.2017
7.883
6.521
MUC/INN
Ach ja, das ist – auch wenn es mit der Zukunft der LH nur begrenzt zu tun hat – ein weites Feld. Wenn man sich ansieht, wer heute auf welche Weise Politiker(in) wird und ein bisschen Einblick in die längst im Oberschulalter beginnenden Klimmzüge diverser Parteijugenden hat, wird einem anders.

Der erfolglose Kinderbuchautor hat immerhin promoviert und auch ein erfolgreich absolviertes MINT-Studium schützt nicht vor merkwürdigen politischen Entscheidungen, wie man gerade an der Nachfolgerin des Skribenten für junge Leser sieht (wie auch – in anderer Hinsicht – bei unserer früheren Kanzlerin oder auch einer Dame aus Großbritannien, die letztlich auch nichts als einen gigantischen Flurschaden hinterlassen hat.)
Wenn man keine Ansprüche an sich selbst hat, hat man meistens auch keine Ansprüche an seine Dienstleister und damit auch nicht an das Regierungspersonal.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Generell finde ich es schon erstaunlich, wenn neue Flugzeuge mit neuen Grundrissen und einer neu dafür konzipierten Kabine als Nutzung nur entweder oder erlauben. Da nützt einem der freie Zugang zum Gang ja gar nichts. Das ist meiner Meinung nach falsch konzipiert. So wie zu wenig Bin-Volumen bei verdichteten Standardrumpf-Bestuhlungen. Klos mit Küchen zu mischen ist aber heutzutage die neueste Mode der Kabinengrundrißoptimierung.
Man könnte zumindest und selbst in einem Konzern erwarten, dass man ein neues Projekt immerhin mal trocken testet. Es geht also nicht um neue FLugzeuge und neue Grundrisse, denn die Flugzeuge und Grundrisse sind älter als FOX. Sondern, dass irgendeiner in dem Wasserkopf mal auf die Idee kommt, das praktisch zu testen.
 

thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
3.558
950
Schrieb ich von Universitäten? Die wollen keine Produkte verkaufen, sondern Forschungsaufträge einwerben. Unternehmen bezahlen Geld für Mitarbeit an einer Norm, die möglichst ihrem Produkten entsprechen soll. Für die Unternehmen super, für den Endnutzer nicht so. Normen werden halt als Mittel zur Verhinderung von Wettbewerb genutzt.
So ein Quatsch. Normen bestehen nicht aus dem Rubberstamping bestehender Produkte, sondern dem Findnen eines Konsenz zur Lösung eines gemeinsam identifizierten Problemes. Was aus einer Standardisierung hervorgeht entspricht in den seltensten Fällen einem bestehenden Produkt. Sage mal, weißt Du eigentlich, wie ein Standardisierungsvorgang von innen ausschaut, oder ist das der übliche Ausbruch des Deutschen Wutbürgers?
 

bonkers

Erfahrenes Mitglied
19.03.2011
1.745
984
So ein Quatsch. Normen bestehen nicht aus dem Rubberstamping bestehender Produkte, sondern dem Findnen eines Konsenz zur Lösung eines gemeinsam identifizierten Problemes. Was aus einer Standardisierung hervorgeht entspricht in den seltensten Fällen einem bestehenden Produkt. Sage mal, weißt Du eigentlich, wie ein Standardisierungsvorgang von innen ausschaut, oder ist das der übliche Ausbruch des Deutschen Wutbürgers?
Es wäre ja schön, wenn es so wie von Dir beschrieben wäre. Ist es nach meiner Erfahrung aber nicht, was aber mit “meinem“ Wirtschaftszweig zu tun haben mag. Ist fehlende Differenzierung und der Unwillen dazu sowie im Kontext falsch genutzte Begrifflichkeit (Wutbürger kann man nachschlagen) jetzt ein Ausweis wissenschaftlicher Fähigkeiten? Lass mal gut sein, da gibt es kein Mehrwert, wenn es nur das gibt, was man selbst erlebt hat.
 

thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
3.558
950
Ich mach ja den Job erst seit 25 Jahren, was weiß ich schon, was bei einer Standardisierungsinitiative passiert.
 

E Francesco

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19.10.2021
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Aktuelle Zahlen:
Die Lufthansa Group hat ihren Umsatz im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 11,1 Milliarden Euro gesteigert (Vorjahr: 10,3 Milliarden Euro). Dabei verzeichnete das Unternehmen einen operativen Gewinn (Adjusted EBIT) von 383 Millionen Euro, eine deutliche Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: 870 Millionen Euro). Haupttreiber für den Ergebnisrückgang waren Treibstoffkosten, die rund 750 Millionen Euro über Vorjahr lagen, sowie finanzielle Belastungen in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro durch Streiks. Demgegenüber standen verbesserte Durchschnittserlöse, die auf den Asien Strecken mehr als 13 Prozent über Vorjahr lagen.

Die Adjusted EBIT-Marge reduziert sich auf 3,4 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Das Konzernergebnis sank unter anderem aufgrund des geringeren operativen Ergebnisses sowie durch Bewertungseffekte und einen einmaligen Steuereffekt im Vorjahr auf 123 Millionen Euro (Vorjahr: 1,0 Milliarden Euro). Der Adjusted Free Cashflow sank auf -365 Millionen Euro (Vorjahr: 138 Millionen Euro).

Ausblick:
Die Lufthansa Group erwartet für das Geschäftsjahr 2026 nun ein Adjusted EBIT zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden Euro. Das obere Ende der Bandbreite entspricht weiterhin einem Ergebnis deutlich über Vorjahr und liegt damit im Rahmen der bisherigen Ergebnisambition. Die Bandbreite reflektiert die gestiegene Unsicherheit infolge der hohen Kerosinpreisvolatilität sowie der verkürzten Buchungszyklen im Passagiergeschäft. Wesentliche Einflussfaktoren für die weitere Ergebnisentwicklung sind die Entwicklung der Treibstoffkosten, der Stückerlöse, der operativen Stabilität des Flugbetriebs sowie des Luftfrachtgeschäfts. Die Lufthansa Group erwartet für das Gesamtjahr nun eine Kapazität auf Vorjahresniveau. Die Prognose für den Adjusted Free Cashflow von rund 0,9 Milliarden Euro bleibt unverändert.
https://newsroom.lufthansagroup.com...nen-operativen-gewinn-von-383-millionen-euro/
 
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frabkk

Erfahrenes Mitglied
12.11.2013
2.599
922
CGN
+13% Erlöse auf Asienstrecken. Dass das noch extra hervorgehoben wird, verwundert mich. Die Gründe liegen doch auf der Hand und sind nur temporärer Natur. Nächstes Jahr heißt es dann "- 10% Erlöse auf Asienstrecken" und die bösen MEA3 sind wieder der Buhmann.
 

Travel4Fun

Erfahrenes Mitglied
15.04.2020
1.887
2.657
Umso mehr Fragezeichen hab ich beim Umsatzrückgang. Der hätte dann ja steigen müssen.
Wo fehlts?
Wo ist denn die Rede von Umsatzrückgang?
"Die Lufthansa Group hat ihren Umsatz im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 11,1 Milliarden Euro gesteigert (Vorjahr: 10,3 Milliarden Euro)."
 

nello1985

Erfahrenes Mitglied
20.06.2015
3.529
2.335
TXL
Kann es sein, dass LH wieder K Klassen freigeschaltet hat und den internationalen Zuschlag wieder etwas reduziert hat? Für 2027 finde ich tatsächlich ex BER wieder Flüge für 150€ rt in Light.
 

CGNFlyer

Erfahrenes Mitglied
23.05.2012
5.505
2.121
Kann es sein, dass LH wieder K Klassen freigeschaltet hat und den internationalen Zuschlag wieder etwas reduziert hat? Für 2027 finde ich tatsächlich ex BER wieder Flüge für 150€ rt in Light.
Nicht nur in K auch in P ist gefühlt mehr verfügbar als vor ein paar Wochen. Vielleicht haben die ja endlich gemerkt dass die den Bogen überspannt haben und die Buchungen zurückgehen.
 

E Francesco

Erfahrenes Mitglied
19.10.2021
3.599
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300x250
Neues zu LH und VC.
In schwelende Tarifkonflikte zwischen Lufthansa und Piloten kommt Bewegung: Konzern und Personalvertreter haben sich auf eine "Verfahrensvereinbarung" zur Lösung offener Tarifthemen und eine Mediation verständigt, die Raum für eine Gesamtlösung schafft.
Eine zwischen Konzern und Group-Tarifkommission (GTK) vereinbarte "Verfahrensvereinbarung" umreißt "einen möglichen Weg, die bestehenden Tarifkonflikte zwischen der Vereinigung Cockpit und mehreren Airlines der Lufthansa Group in einem strukturierten Verfahren zu bearbeiten", informierte die VC ihre Mitglieder am Montag.

Das Memo liegt aero.de vor. Die GTK weist darin auf "Chancen als auch Risiken" hin. Wesentlicher Bestandteil der Verfahrensvereinbarung seien "Schlichtungsverfahren für die Flugbetriebe Lufthansa Passage, LCAG, CLH und Eurowings", ergänzt durch eine "Mediation, die auch weitere Themen unserer Tarifbeziehungen umfassen soll".
https://www.aero.de/news-53344/Lufthansa-und-Vereinigung-Cockpit-vereinbaren-Schlichtung.html