Carsten (VL, A220) wird sich freuen:
„Air Baltic verhandelt mit ihren Gewerkschaften über einen Stellenabbau. Vorstandsvorsitzender Erno Hildén sagte, die Airline führe derzeit die Konsultationen mit den Gewerkschaften durch. Der Schritt folgt auf die Ankündigung der lettischen Fluggesellschaft, freiwillig ein Verfahren nach "Chapter 11" des US-Insolvenzrechts einzuleiten.
Angesichts der geplanten Kapazitätsreduzierung sei eine Anpassung der Belegschaft eine "natürliche Konsequenz", sagte Hildén. Konkrete Zahlen nannte er nicht. "Wenn all das abgeschlossen ist, dann wird es Zeit, wirklich mit Zahlen zu kommen", sagte er.“
Das hat aber nix mit Baltic direkt zu tun, sondern mit dem allgemeinen Piloten-Markt.Es gibt schon Gründe, warum man VL von Anfang an als Airline mit "english only" Unternehmenssprache aufgesetzt hat.
Air Baltic ist seit vielen Jahren für Pay2Fly-Modelle bekannt, bei denen "frische" Piloten für das Fliegen selbst fünfstellige EUR-Beträge bezahlen. Dies aber nur am Rande. Es scheint, als ob der umkämpfte europäische Markt für Berufspiloten bald wohl leider noch ein paar mehr Arbeitslose hinzubekommen könnte.Das hat aber nix mit Baltic direkt zu tun, sondern mit dem allgemeinen Piloten-Markt.
BT: „Anders als beim klassischen Pay2Fly zahlen die Piloten nicht mehrere zehntausend Euro, um ins Cockpit steigen zu dürfen, sondern erhalten während einer achtmonatigen, "saisonalen Beschäftigtung" ein Minimalgehalt zwischen 370 und 1100 Euro monatlich. In dieser Zeit fliegen sie bereits im regulären Cockpiteinsatz zahlende Passagiere durch die Weltgeschichte. Die Kosten für das Type Rating in Höhe von 27.400 Euro müssen die Piloten selbst zahlen. Im Anschluss können sie auf eine Anstellung für 3140 Euro hoffen. Die schriftliche Nachfrage von BR24 blieb unbeantwortet.“Air Baltic ist seit vielen Jahren für Pay2Fly-Modelle bekannt, bei denen "frische" Piloten für das Fliegen selbst fünfstellige EUR-Beträge bezahlen.