Als HON zum Ironman Hawaii

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Andycisa

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05.02.2026
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Nachdem das Feedback auf meinen Reisebericht über meinen Flug als HON nach Dakar erfreulich positiv ausgefallen ist, würde ich euch gerne wieder auf eine Reise mitnehmen.

Diesmal geht es allerdings nicht nur ums Fliegen.

Das Ziel ist Kona auf Hawaii (Big Island) wo für mich zum inzwischen vierten Mal der Ironman Hawaii ansteht (3 mal als Athlet plus 1 mal als Coach). Dieses Jahr kommt neben meiner Partnerin auch mein Sohn zum Anfeuern mit!

Die Route: ZRH–FRA–SFO–KOA-SFO-ZRH​

Los geht es am 1. Oktober früh morgens in Zürich.

Der Hinweg sieht folgendermaßen aus:

ZRH–FRA | LX1068 | 06:55–08:05
FRA–SFO | LH454 | 10:25–12:40
SFO–KOA | UA1723 | 18:50–21:27


In Frankfurt haben wir mit 2:20 Stunden hoffentlich einen recht entspannten Anschluss und schaffen es hoffentlich ins FCT.

In San Francisco haben wir dagegen gut sechs Stunden Aufenthalt. Hatte ich extra so gebucht damit ausreichend Zeit für Immigration, Gepäck und den Wechsel auf den United-Flug nach Kona bleibt und es die Bikes auch schaffen.

Besonders gespannt bin ich dort auf den kürzlich angekündigten United-Service für HON Circle Member. So richtig konnte mir bis jetzt keiner sagen ob es beim Ankommen auch schon einen Welcome Service gibt oder nur beim Abflug... mal schauen also wie das Ganze in der Praxis funktioniert.

Eine kleine zusätzliche Herausforderung könnte dabei sein, dass meine Partnerin und ich auf einer Buchung reisen, mein Sohn aber auf einer separaten da er nachträglich entschieden hat mitzukommen. Natürlich habe ich die beiden Buchungen über die HON Hotline miteinander verknüpfen lassen und sein Boardingpass zeigt als Status auch "HNCO". Allerdings habe ich in der Vergangenheit schon die Erfahrung gemacht, dass „die Buchungen sind miteinander verknüpft“ in der Theorie und Praxis durchaus zwei verschiedene Dinge sein können. 😜

Und wenn alles nach Plan läuft, landen wir am 1. Oktober um 21:27 Uhr Ortszeit auf Hawaii. Mal schauen wie wir das ganze Gepäck in unseren Mietwagen bekommen 🙈 Das Rennen selbst ist dann am 10. Oktober, sodass noch etwas Zeit für Akklimatisierung, ein bisschen Training und hoffentlich das eine oder andere Sightseeing auf Big Island bleibt.

Zurück geht es am 13. Oktober spätabends mit UA1724 von Kona nach San Francisco. Dort haben wir dann sogar über zwölf Stunden Aufenthalt, bevor uns LX39 direkt von San Francisco nach Zürich bringen soll. Angeblich können wir hier unser Gepäck nicht durchchecken da es mehr als 12h transfer sind... das wäre ein Alptraum, ich hoffe ich kann den Desk Agent in Kona beschwatzen dass er unser Gepäck bis Zürich durchchecked.....

Ankunft in Zürich wäre am 15. Oktober.

Soweit zumindest der Plan. 😜

Und dann wäre da noch das Upgrade-Lotteriespiel​

Gebucht hatten meine Partnerin und ich die Langstrecken ursprünglich in Premium Economy. Mein Sohn kam später auf einer separaten Buchung in Economy dazu da Economy Premium inzwischen fast doppelt so teuer war bei bei unserer Buchung.

Bereits bei der Buchung wurde mir für LH454 Frankfurt–San Francisco ein Cash-Upgrade in die Business Class angeboten. Das habe ich für meine Partnerin und mich angenommen. Bei meinem Sohn ist es etwas spannender. Er stand sowohl für Premium Economy als auch für Business auf der Warteliste via E-Voucher. Premium Economy ist inzwischen bestätigt. Ob es auf dem Hinflug vielleicht doch noch bis in die Business Class für Ihn reicht, werden wir vermutlich erst relativ kurzfristig erfahren.

Auf dem Rückweg ist die Situation interessanterweise genau umgekehrt. Mein Sohn wurde per eVoucher bereits von Economy in die Business Class auf LX39 SFO–ZRH bestätigt. Meine Partnerin und ich stehen dagegen mit unseren Premium-Economy-Tickets weiterhin auf der Warteliste für Business. Warum das Upgrade für meinen Sohn (FTL) bereits bestätigt wurde und unsere (HON und SEN) noch nicht, konnte man sich bei der Hotline auch nicht so ganz erklären, Platz hätte es wohl genug....

Aber gut, ein bisschen Spannung muss ja bleiben. 😜


Tag -1: Erst einmal das Gepäck loswerden​

Und wie wahrscheinlich jeder Triathlet bestätigen kann, beginnt so eine Reise nicht erst am Abflugtag. Wer mit Fahrrad beziehungsweise in unserem Fall gleich mehreren Fahrrädern unterwegs ist, kennt das Problem. Während normale Menschen für eine Reise einen Koffer packen, sieht das bei Triathleten etwas anders aus da wir gleich für 3 Sportarten alles dubai haben müssen... dazu kommen Renn-Verpflegung, etc.. Ich habe mir deshalb inzwischen angewöhnt, bei solchen Reisen bereits am Vortag einzuchecken und vor allem die Bikes aufzugeben.

Und diesmal sollte sich das als ziemlich gute Entscheidung herausstellen.

Am First Check-in hatte die Mitarbeiterin zunächst einmal Schwierigkeiten, unsere beiden Buchungen überhaupt richtig zu finden (Wo genau fliegen sie hin?). Nachdem das irgendwann geklappt hatte, begann Teil zwei der Übung: Welches Gepäckstück gehört auf welche Buchung und zu welcher Freigepäckmenge? Welches Bike gehört zu wem und war vorher angemeldet? Und wie verteilen wir das Ganze jetzt korrekt? Mit zwei Buchungscodes, drei Personen, zwei Bikes und entsprechendem Gepäck entwickelte sich daraus eine durchaus längere Angelegenheit. Am Ende dauerte unser Check-in über 30 Minuten. Für uns war das kein Problem, genau deshalb waren wir schließlich schon am Vortag gekommen.

Etwas unangenehmer war mir allerdings der Blick hinter uns. Dort warteten inzwischen einige First-Class-Passagiere darauf, dass die Triathlon-Fraktion endlich den Schalter freigibt. Und ganz ehrlich: Hätte ich dort gestanden, hätte mich das vermutlich auch ein wenig genervt. 😜 Irgendwann war dann aber tatsächlich alles erledigt. Bikes und Gepäck waren weg.

Das dauert erfahrungsgemäß gerne etwas länger und hat einen weiteren Vorteil: Man kann am nächsten Morgen zumindest halbwegs beruhigt zum Flughafen fahren, weil die Fahrräder schon einmal von der Airline angenommen wurden. Ob sie deshalb am Ende auch tatsächlich auf Hawaii ankommen, steht natürlich auf einem anderen Blatt. 😜

Zumindest der erste Teil des Plans hat funktioniert.

Fortsetzung folgt …
 

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ratzfatz

Erfahrenes Mitglied
17.01.2012
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Mein Sohn ist auch zum 2. mal auf Hawaii dabei und fliegt mit komplatter Family, heißt 2 Erwachsene und 4 Kids mit united in Eco ohne großes Aufsehen, allerdings jedesmal mit zwischenübernachtung in Frisko.
 

Andycisa

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05.02.2026
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Mein Sohn ist auch zum 2. mal auf Hawaii dabei und fliegt mit komplatter Family, heißt 2 Erwachsene und 4 Kids mit united in Eco ohne großes Aufsehen, allerdings jedesmal mit zwischenübernachtung in Frisko.
Ja das hatten wir die letzten Male auch gemacht. Der einzige Nachteil ist, dass man dann immer das komplette Gepäck inklusive allem geraffte Bike etc. mit zum Hotel schleppen muss und am nächsten Morgen wieder zurück und einchecken. Deswegen haben wir diesmal entschieden direkt durch zu fliehen. Ich werde berichten!
 
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Andycisa

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05.02.2026
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Nein, aber für den zwischenzeitlichen Wechsel auf das Rad steht ein Personal Assistant zur Verfügung... :p

Schwimmt und laeuft man scheller als HON oder warum wird das so prominent erwaehnt?
Leider nein. Ich habe bei meinem letzten Kona-Start trotz HON weder beim Schwimmen noch beim Laufen einen Priority Lane gefunden. 😜

Aber die Idee mit dem Personal Assistant in T1 gefällt mir. Ich werde in Frankfurt mal im FCT fragen, ob der Transfer-Service auch bis Kona durchgebucht werden kann. 😂
 

JCsen

Erfahrenes Mitglied
13.04.2013
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Oh oh, "Frisco" ist bei einem Großteil der Einheimischen eine unbeliebte wenn nicht gar verhasste Bezeichnung für ihre "The City".
Vielen Dank für die Aufklärung. Ich dachte die Massiven Töne hätte mit dem alten guten deutschen Sprechgesang die Coolnes von "The City" mitverteilt.

"...So dass sich die Stadt Stuttgart gezwungen sah, uns mit 'nem Lufthansa-Jumbo in die USA nach FRISCO zu den Rappern von Eco zu schicken..."

Jumbo stimmt schonmal - Eco eher nicht ;):LOL:

Viel Spaß, Viel Erfolg und eine schöne Reise!!!
 
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Andycisa

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05.02.2026
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Tag 1 – Es geht los: ZRH–FRA–SFO

Nach dem erfolgreichen Gepäck-Marathon am Vorabend klingelte der Wecker erwartungsgemäß zu einer Uhrzeit, zu der Urlaub eigentlich noch gar nicht erlaubt sein sollte. Mit der ersten brauchbaren Verbindung ging es um 04:49 Uhr Richtung Flughafen Zürich.

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Die Stimmung war trotzdem erstaunlich gut. Vielleicht lag es daran, dass wir diesmal wenigstens keine zwei Bike Cases und drei Koffer mehr mit uns herumschleppen mussten. 😜

Erster Stopp: SWISS First Lounge

Am Flughafen ging es ohne größere Umwege in die SWISS First Lounge.
Und wer meinen letzten Reisebericht gelesen hat, wird beim Frühstück ein gewisses Déjà-vu erleben.
Für mich gab es wieder Avocado Toast, diesmal ergänzt um Rührei (aber ohne Foto :) )

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Bei meinem Sohn hatten dagegen die Pancakes keine Chance, unbestellt zu bleiben.

Dazu Kaffee und noch etwas Zeit, bevor wir bereits relativ früh zum Flugzeug abgeholt wurden.

LX1068 nach Frankfurt – Improvisationstalent inklusive

Unser Zubringer nach Frankfurt war überraschend gut gefüllt. An Bord hatten wir dann noch ein kleines technisches Problem: Ausgerechnet über unserem Platz befand sich eine defekte Lüftungsdüse, die offenbar beschlossen hatte, ihre gesamte Leistung während des Fluges auf uns zu konzentrieren. Die Crew löste das Problem allerdings mit erstaunlichem Improvisationstalent und einer Kombination aus Klebeband und Kreativität. Man muss sich nur zu helfen wissen. 😜

Neben einem kleinen Frühstück gab es auf dem kurzen Flug vor allem eines zu sehen: einen wirklich spektakulären Sonnenaufgang.

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Und kurz vor der Landung dann noch einen fantastischen Blick auf Frankfurt im Morgenlicht.

Zwei Stunden Umstieg? Ab ins FCT!

In Frankfurt hatten wir rund 2:20 Stunden Zeit.

Im ersten Beitrag hatte ich ja geschrieben, dass wir versuchen wollten, noch ins First Class Terminal zu kommen. Also raus aus dem Terminal und zu Fuß rüber ins FCT. Und um es vorwegzunehmen: Es hat sich definitiv gelohnt.

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Für meine Partnerin und mich gab es erst einmal eine Dusche, während mein Sohn die Gelegenheit sinnvoller nutzte und ungefähr eine Stunde schlief.
Danach noch etwas essen und die übliche Ruhe genießen. Gerade bei einem langen Reisetag Richtung Hawaii sind zwei entspannte Stunden hier schon ziemlich angenehm. Und natürlich wartete am En(t)e noch eines der kleinen HON-/First-Class-Rituale, über deren Sinn man durchaus diskutieren kann, die aber trotzdem Spaß machen!

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LH454 nach San Francisco – Upgrade-Lotterie beendet

Unser nächster Flug war LH454 nach San Francisco mit der 747-8. Für meine Partnerin und mich war das Cash-Upgrade in Business bereits bestätigt. Bei meinem Sohn hatte ich im ersten Beitrag ja noch auf ein mögliches Upgrade aus Premium Economy spekuliert. Die Auflösung: Es blieb bei Premium Economy. Der Flieger war schlicht voll. Damit war das Upgrade-Lotteriespiel für den Hinflug beendet.

Für uns ging es ins Oberdeck der 747-8, erste Reihe.

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Ich mag die 747 nach wie vor sehr und oben zu sitzen hat einfach etwas Besonderes. Allerdings merkt man der Lufthansa Business Class inzwischen durchaus ihr Alter an. Das gilt nicht nur für den Sitz selbst. Auch an einigen Details sieht man inzwischen ziemlich deutlich, dass dieses Produkt schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Fernbedienung meines Entertainment-Systems hatte beispielsweise auch schon bessere Tage gesehen. 😜 Dafür war die Crew ausgesprochen freundlich und aufmerksam. Als kleine Aufmerksamkeit gab es unter anderem eine Tafel Schokolade sowie einen Voucher für das WLAN, den ich auf diesem Flug tatsächlich ziemlich intensiv nutzen sollte.

Business vs. Premium Economy – interessanter als gedacht

Da mein Sohn in Premium Economy saß, hatte ich diesmal einen ziemlich guten direkten Vergleich. Und dabei fand ich etwas durchaus überraschend: Sein Sitz machte teilweise sogar den moderneren Eindruck. Auch das Entertainment wirkte neuer als bei uns vorne. Natürlich würde ich auf einem solchen Langstreckenflug trotzdem lieber in Business sitzen, alleine schon wegen der Möglichkeit, flach zu liegen. Aber der Unterschied beim eigentlichen Sitz- und Entertainment-Produkt war weniger eindeutig, als ich erwartet hätte. Und selbst beim Essen lag die Business nicht unbedingt vorne. Aber wenn man nach einigen Stunden die Lehne zurückfährt und versucht zu schlafen, weiß man dann doch wieder ziemlich genau, warum man vorne sitzt. 😜

IRONMAN-Anmeldung auf 10.000 Metern

Dass ich den WLAN-Voucher tatsächlich intensiv genutzt habe, hatte übrigens noch einen anderen Grund. Ausgerechnet während unseres Fluges öffnete die Anmeldung für ein weiteres IRONMAN-Rennen, bei dem ich mich anmelden wollte. Also Laptop auf und versucht, das Ganze irgendwo über dem Atlantik beziehungsweise Nordamerika zu erledigen. Das WLAN funktionierte grundsätzlich erstaunlich ordentlich. Für eine zeitkritische IRONMAN-Anmeldung war es dann allerdings doch nicht ordentlich genug. Als wir schließlich in San Francisco landeten und ich wieder vernünftiges Internet hatte, waren die günstigsten Startplätze natürlich bereits fast alle weg. Timing ist alles. 😜

Willkommen in San Francisco

Nach der Landung ging es zunächst durch die Immigration. Hier hatten wir Glück: Die Schlange war erfreulich kurz und wir waren deutlich schneller durch als befürchtet. Dann kam der Teil, vor dem ich bei der ganzen Reise eigentlich am meisten Respekt hatte: Unser Gepäck. Vor allem natürlich die Bikes. Und tatsächlich standen unsere Sachen bereits bereit als wir von der Immigration kamen. Die HON-Tags hatten also zumindest bis San Francisco ihren Zweck erfüllt denn von dem anderen Gepäck war weit und breit noch nichts zu sehen. Damit begann das in den USA bekannte Spiel: Gepäck vom Band beziehungsweise aus dem Bereich holen, durch den Zoll und anschließend für den Weiterflug wieder abgeben. Mit zwei Bike Cases und dem restlichen Gepäck waren es zum Glück nur ein paar hundert Meter. Dann hieß es: Bikes wieder abstellen und darauf vertrauen, dass wir sie irgendwann auf Hawaii wiedersehen. Ein seltsames Gefühl ist das trotzdem jedes Mal. 🙈

Der erhoffte HON-Service bei United – nun ja …

Auf diesen Teil war ich nach der grosspurigen Ankündigung der neuen HON-Benefits bei United besonders gespannt. Also schauen wir mal, was passiert. Die kurze Antwort: Nicht besonders viel. Abgeholt hat uns niemand (davon hatte die HON Hotline was erzählt). Und auch die angekündigte Global Reception beim Abflug erwies sich in unserem Fall, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt als Highlight des Tages. Da am Flughafen gerade glücklicherweise nicht besonders viel los war, war es uns am Ende egal. Wir gingen einfach durch die normale Security und waren relativ schnell wieder airside. Ein echter Mehrwert durch den neuen HON/United-Service? Zumindest bei unserem ersten Versuch eher nicht.

Sechs Stunden SFO - Kann, muss aber nicht sein.....

Um nicht Gefahr zu Laufen die Verbindung zu verpassen weil die Bikes noch nicht da sind oder die Schlange bei der Immigration zu lange ist hatte ich mich ursprünglich für die längere Umsteigezeit bei der angebotenen Verbindung entschieden. In den letzten Jahren hatten wir wie oben geschrieben jeweils 1-2 Tage Stop Over in SFO bzw LAX gemacht, aber das heist auch immer mit den Bikes zum Hotel und dann wieder zum Flughafen etc. Allerdings ging es heute so schnell das wir deutlich ZU VIEL Zeit in SFO hatten, denn so toll ist der Flughafen dann auch wieder nicht....

Auch bei der Lounge gab es eine kleine Ernüchterung. Die Polaris Lounge war für uns mit unserem anschließenden United-Inlandsflug nach Kona nicht zugänglich, sodass wir im normalen United Club landeten. Nach SWISS First Lounge und FCT war das natürlich ein gewisser Kulturschock. 😜 Aber für ein paar Stunden war es völlig in Ordnung. Das Buffet war eher überschaubar. Mein Sohn und meine Partnerin machten sich trotzdem auf die Suche nach etwas Essbarem, während ich die Zeit noch anderweitig nutzte. Unter anderem hatte ich schließlich genügend Zeit diesen Beitrag zu schreiben und meine inzwischen fällige IRONMAN-U Coach Rezertifizierung fertigzustellen. Wenn man schon sechs Stunden in SFO herumhängt, kann man die Zeit ja wenigstens sinnvoll nutzen.

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Damit waren inzwischen Zürich, Frankfurt, rund elf Stunden in der 747 und die US-Immigration geschafft....... Kona Baby!

P.S: Bin mal wieder zu doof um das mit den Fotos geregelt zu kriegen, wie ging das nochmal die Auflösung kleiner zu machen ohne jedes Bild einzeln bearbeiten zu müssen?
 

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Andycisa

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Tag 1 – Der letzte Flug oder: Alle Jahre wieder ist United überrascht

Leider sollte der letzte Flug dann doch noch etwas aufregender werden als gedacht. Es fing bereits beim Boarding in San Francisco an. Dass United Pre-Boarding unter anderem für Military macht, ist ja bekannt. Danach sollte irgendwann Gruppe 1 folgen. Sollte. Einige meiner deutschen Freunde hatten offenbar andere Pläne und schafften es tatsächlich, sich noch irgendwie vor Gruppe 1 hineinzudrängeln. 😜 Mein persönlicher Favorit war allerdings der Kollege, der sich mit besonderem Ehrgeiz ganz nach vorne gearbeitet hatte, um anschließend direkt im Gang in aller Seelenruhe seinen Koffer ein- und wieder auszuräumen. Hinter ihm stand währenddessen gefühlt der halbe Flieger und versuchte irgendwie vorbeizukommen. Es gibt einfach Menschen, die beherrschen so etwas. 😂

SFO–KOA in Economy Plus

Dank HON-Status (bzw. united Matching) konnte ich uns zumindest Sitze in Economy Plus reservieren und saß auf 8F relativ weit vorne. Die zusätzliche Beinfreiheit war auf dem knapp sechs Stunden langen Flug durchaus angenehm. Ansonsten hat mich United Economy Plus allerdings nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Sitz und Material wirkten eher einfach und der Unterschied zur normalen Economy besteht für mich im Wesentlichen tatsächlich in der zusätzlichen Beinfreiheit. Für diesen Flug aber völlig ausreichend. Etwas weniger optimal war die Nähe zur Toilette. Ich weiß nicht, ob es an der ungewöhnlich hohen Anzahl an Ironman-Athleten an Bord lag, die alle sehr gewissenhaft ihre Hydration betrieben haben, aber praktisch während des gesamten Fluges bildete sich vor der Toilette eine Schlange. Von 8F aus hatte ich damit zumindest immer etwas Unterhaltung. 😜

Überraschung: Zum Ironman reisen Menschen mit Fahrrädern

Dann kam ein Phänomen, das ich von United im Zusammenhang mit Kona inzwischen schon kenne. Alle Jahre wieder scheint man einigermaßen überrascht davon zu sein, dass rund um den Ironman plötzlich sehr viele Menschen mit Fahrrädern nach Hawaii fliegen möchten. Wer hätte damit rechnen können? 😜 Im Gegensatz zu Lufthansa und einigen anderen Airlines kann man das Fahrrad bei United nicht einfach vorab anmelden. Ich hatte es im Vorfeld mehrfach versucht und bekam sinngemäß immer die Antwort, dass man natürlich wisse, dass zum Ironman sehr viele Athleten mit ihren Bikes nach Kona fliegen. Soweit die Theorie. In der Praxis standen dann offensichtlich doch wieder mehr Fahrräder vor dem Flugzeug, als man sinnvoll unterbringen konnte. Das führte zunächst zu einer deutlichen Verspätung, während versucht wurde, möglichst viele der Bike Cases noch in die Maschine zu bekommen. Immerhin hatten wir Glück: Beide Fahrräder kamen mit. Bei unseren drei Koffern sah die Bilanz dagegen etwas schlechter aus. Einer von drei. Damit kamen von unseren insgesamt fünf aufgegebenen Gepäckstücken immerhin drei gemeinsam mit uns in Kona an. Die anderen beiden Koffer sollten laut United am nächsten Tag folgen. Im ersten Moment natürlich ärgerlich. Wie sich wenige Minuten später herausstellte, hatte das Ganze allerdings auch einen unerwarteten Vorteil.

Willkommen in Kona!

Irgendwann landeten wir dann tatsächlich auf Big Island. Nach Zürich, Frankfurt, San Francisco und ziemlich vielen Stunden unterwegs endlich: Am Gepäckband bestätigte sich dann endgültig, was wir bereits wussten. Drei von fünf Gepäckstücken waren da. Die beiden wichtigsten allerdings auch: Unsere Fahrräder. Und spätestens beim Mietwagen stellte sich heraus, dass United unsere Reiseplanung möglicherweise einfach besser verstanden hatte als wir selbst. Denn mit zwei Bike Cases, drei Personen und unserem restlichen Gepäck war der Jeep Wrangler bereits ziemlich gut ausgelastet. Mit den beiden fehlenden Koffern hätten wir vermutlich ein echtes Tetris-Problem bekommen. 🙈 Also beschlossen wir, die Sache positiv zu sehen. Die Koffer sollten schließlich am nächsten Tag kommen. Was sollte schon schiefgehen?

Der erste volle Tag: Bikes, Koffer und der Hawaii-Preisaufschlag

Der erste richtige Tag auf Hawaii war dann noch nicht sonderlich touristisch. Zunächst musste natürlich das wichtigste Gepäckstück ausgepackt werden. Das Fahrrad! Danach konnten wir irgendwann auch unsere beiden vermissten Koffer in Empfang nehmen. Damit waren wir wieder vollständig und konnten uns der nächsten Herausforderung widmen: Einkaufen für die kommenden zehn Tage. Und hier bekamen wir relativ schnell die erste Lektion in Sachen Hawaii-Preise. Dass Lebensmittel auf einer Insel mitten im Pazifik nicht gerade günstig sein würden, wussten wir schon von den male vorher, trotzdem schluckt man kurz, wenn ein Glas Marmelade plötzlich um die 10 Dollar kostet. Oder eine Gurke ebenfalls in Regionen vorstößt, in denen man in Europa eigentlich langsam über ein Hauptgericht nachdenkt. 😜 Nach einem eigentlich recht überschaubaren Einkauf bei Walmart standen am Ende rund 300 Dollar auf dem Kassenzettel. Danach ging es noch zu KTA. Und dort noch einmal ungefähr 300 Dollar obwohl komplette Regale mit Frischsachen schon ausverkauft waren..... Willkommen auf Hawaii. 🙈

Führerschein auf Hawaiianisch

Ein kleines Highlight gab es am ersten Tag dann aber doch noch. Mein inzwischen 16-jähriger Sohn besitzt in der Schweiz bereits seinen Junglenker-Ausweis. Und wenn vor der Tür ein Jeep Wrangler steht, ist natürlich völlig klar, welche Frage irgendwann kommen muss. „Darf ich mal fahren?“ Nun hatte ich wenig Lust herauszufinden, wie lange ich einem amerikanischen Polizisten erklären müsste, was genau ein Schweizer Junglenker-Ausweis ist. 😜 Also beschränkten wir die erste amerikanische Fahrstunde auf einen abgesperrten Parkplatz. Dort durfte er dann zumindest einmal ausprobieren, wie sich unser Jeep fährt. Damit war der organisatorische Teil unserer Ankunft weitgehend erledigt. Alle Personen da. Alle Fahrräder da. Inzwischen sogar alle Koffer da.

Der Kühlschrank voll, wenn auch zu Preisen, bei denen man ihn besser abschließen möchte.

Und der Jeep hatte seine erste Nachwuchs-Testfahrt ebenfalls überstanden.

Jetzt kann der eigentliche Hawaii-Teil beginnen.

Die nächsten Tage stehen noch einmal im Zeichen des Trainings und der letzten Vorbereitung auf den Ironman.

Und natürlich werden wir zwischendurch auch versuchen, etwas von Big Island zu sehen.

Fortsetzung folgt …
 

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Führerschein auf Hawaiianisch

Ein kleines Highlight gab es am ersten Tag dann aber doch noch. Mein inzwischen 16-jähriger Sohn besitzt in der Schweiz bereits seinen Junglenker-Ausweis. Und wenn vor der Tür ein Jeep Wrangler steht, ist natürlich völlig klar, welche Frage irgendwann kommen muss. „Darf ich mal fahren?“ Nun hatte ich wenig Lust herauszufinden, wie lange ich einem amerikanischen Polizisten erklären müsste, was genau ein Schweizer Junglenker-Ausweis ist.
Obacht. Meines Wissens geht für Unter-21 Jährige in den USA gar nichts was Mietwagen angeht. Weder Anmieten, nach Fahren als Zusatzfahrer. Selbst bis einschließlich 24-Jahre kann das sehr tricky sein. Ich hatte mal eine diesbezügliche Diskussion mit Avis in Ft.Myers wo ich meine damals 24-jährige Tochter eintragen lassen wollte. Selbst gegen extra Gebühr wollte man sich nicht darauf einlassen und ich musste lange diskutieren und argumentieren.
 
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