angeblich gekaufte WM 2006 ?

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Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
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Man könnte das über einfache Regeln festlegen: Z.B. der Weltmeister vom letzten Mal darf das nächste Mal ausrichten. Und wenn man nicht will, daß es immer die selben sind, ergänzt um "sofern er nicht schon in den letzten X Jahren Ausrichter war / sofern er nicht schon 3x Ausrichter war" etc. etc.. Dann rückt entsprechend der Vize- der Dritt-Plazierte etc. nach.
Wäre aber viel zu einfach, und dann könnten sich gewisse Leute nicht mehr wichtig fühlen. :rolleyes:

Ironieschalter bitte auf "EIN"

Das einfache ist doch viel zu kompliziert.
Mit solchen eindeutigen, klaren und durchführbaren Vorstellungen könnt doch jeder kommen.
Da müßte erstmal ein Arbeitskreis gebildet werden, besetzt durch die drei Streifen, dem Puma, CocaCola, McDoof und den Verbandspöstcheninhabern. Die werden dann zunächst mal den neuen "CashFlow" ermitteln müssen. Für Änderungen wird dann die Stimmenverteilung festgelegt. Die Stimmen der echten Fussballverbände sind einfach zu werten, die der Wirtschaftsvertrete rund den Pöstcheninhabern immer plus einer Stimme, bzw. einer doppelten Wichtung und wenn es nicht reicht, wird den Pöstcheninhabern ein Vetorecht eingeräumt.....:p
 
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HB2174

Erfahrenes Mitglied
02.04.2014
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ZRH
Ich zahle den Preis, wenn bei mir während der WM auf der Straße alle Kneipen schon vor dem Spiel per Lautsprecher TV-Werbung schreiend laut auf den Bürgersteig übertragen, weil die FIFA es so vertraglich von denen fordert.
"Wir" weil da "Nationalmannschaften" gegeneinander spielen und nicht "Gazprom" gegen "korrupt Wallis". Die TV-Übertragungen werden wesentlich durch meine Öffentlich-Rechtlichen-Zwangsgebühren mitfinanziert, ohne dass ich da was gegen machen kann.

War mir nicht bewusst, dass die Nationalmannschaften staatlich sind.

Und wegen den Gebühren, da kann man von mir aus das ganze Programm streichen, ich will nämlich auch nicht irgendwelche "Kultur" unterstützen. Billiger würde es ohne Sport wohl auch nicht. Eigentlich will ich gar kein staatliches Fernsehen. Das ist aber kein Fussballproblem.

Das der Lärm nervt ist klar, und das hier Gebühren verschleudert werden auch, aber staatlich eingreifen? Ich bitte Dich...
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Eine Nationalmannschaft ist nicht staatlich, sie tritt aber im Namen der Nation an. Staatliches Eingreifen ist nötig, wenn korrupte Verbände, wie hier, ein Eigenleben entwickeln. Vermutlich steckt da längst die Wettmafia tief mit drin. Ich bin dagegen, dass man da noch irgendwelche öffentlichen Gelder reinsteckt. Für TV-gerechte Stadionneubauten und so nen Quatsch. Sehr gut, dass sich bereits unter anderem Berlin und Garmisch der Olympiade widersetzt haben. Diese korrupten Sportdiktaturen sind nicht mehr zeitgemäß.
 
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GoldenEye

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30.06.2012
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Im Grunde passiert hier das, was immer passiert, wenn man Leuten erlaubt, anderer Leute Geld auszugeben: Es werden nicht die Einnahmen maximiert, sondern die "Kosten"... :eek::sick:

und zwar ohne adäquaten Gegenwert.
 
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chillhumter

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16.11.2014
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Man könnte das über einfache Regeln festlegen: Z.B. der Weltmeister vom letzten Mal darf das nächste Mal ausrichten. Und wenn man nicht will, daß es immer die selben sind, ergänzt um "sofern er nicht schon in den letzten X Jahren Ausrichter war / sofern er nicht schon 3x Ausrichter war" etc. etc.. Dann rückt entsprechend der Vize- der Dritt-Plazierte etc. nach.
Wäre aber viel zu einfach, und dann könnten sich gewisse Leute nicht mehr wichtig fühlen. :rolleyes:

Nein, denn dann hätten wir nie WMs in so fußballbegeisterten Ländern wir Süd-Afrika oder Qatar :rolleyes:
Oder wählen wir dann die auffällige Variante das Qatar mal Weltmeister wird :eek:
 
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Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
Nee, gerade bei dir ist die Keule in 90% deiner Posts das beste Werkzeug, um dein dumm-primitives Gelaber zu beenden.

... und beim lesen der Beiträge stelle ich fest: BangkokDangerous scheint da nicht ganz unrecht zu haben, nur hätte ich das anders geschrieben. Nämlich so: Lese deine Posts mal genau durch, da scheint sich der "rechte Volkszorn" schon recht verfestigt zu haben.

.... oder hab ich da was falsch verstanden.
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
So sieht er also aus und selbst der linkversiffte Spiegel spricht von einer "Affäre Dreyfus" und weist darauf hin, dass er katholisch war - warum eigentlich dieser Hinweis?
Einen hätte ich dafür:
"Besser durchgeknallt (oder vollgekifft)und linksversifft als rechtsversaut und auf Parolen gebaut"
 
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HB2174

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02.04.2014
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ZRH
Eine Nationalmannschaft ist nicht staatlich, sie tritt aber im Namen der Nation an. Staatliches Eingreifen ist nötig, wenn korrupte Verbände, wie hier, ein Eigenleben entwickeln. Vermutlich steckt da längst die Wettmafia tief mit drin. Ich bin dagegen, dass man da noch irgendwelche öffentlichen Gelder reinsteckt. Für TV-gerechte Stadionneubauten und so nen Quatsch. Sehr gut, dass sich bereits unter anderem Berlin und Garmisch der Olympiade widersetzt haben. Diese korrupten Sportdiktaturen sind nicht mehr zeitgemäß.

Das Auftreten im Namen der Nation rechtfertigt aber die Intervention nicht. Man kann durchaus die Meinung vertreten, dass im nichtstaatlichen Bereich Korruption straffrei sein soll/bleiben soll, weil es den Staat nichts angeht. Da werden wir uns also nicht einig werden und ich akzeptiere Deine Meinung.

Wenn Du der Meinung bist, dass durch einem Verband Mehrkosten für die Öffentlichkeit verursacht werden, darfst Du als Teil der Öffentlichkeit natürlich Dich dafür einsetzen, dass dann kein Geld fliesst. Hingegen soll es nach meinem Verständnis den Mitgliedern des Verbands vorbehalten bleiben, gegen allfällige Korruption vorzugehen. Sehe ich bei Firmen übrigens genauso.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Meiner Meinung nach sollte man der FIFA jegliches Recht entziehen, irgendwelche Entscheidungen, die unsere Nationalmannschaft betreffen, zu fällen. Notfalls muss dafür auch der DFB umgebaut oder mit entmachtet werden. Man kann nicht privat Gewinne einstreichen und der Öffentlichkeit systematisch irgendwelche Kosten aufbürden. Noch dazu, wenn diesen undemokratischen Entscheidungen mit Schmiergeld nachgeholfen wird. Die FIFA ist nur eine Scheindemokratie, vor allem aus lauter Karibikinseln, die alle volle Stimmrechte haben und von Blatter Zuwendungen erhalten und damit jederzeit "Mehrheitsbeschlüsse" als seine Marionetten bewirken können.

Die FIFA soll mit sich selber spielen oder mit reinen Kommerzvereinen, wenn sie möchte. So wie Bernies Formel 1. Da weiß man, was es ist. Auch da bin ich dagegen, öffentlich-rechtliche Fernsehgebühren zum Kauf von Lizenzen zu benutzen. Wer sowas mag, soll sich bitte ein Abo kaufen oder hingehen.
 
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Airsicknessbag

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11.01.2010
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Die FIFA spielt mit sich selber. Sie organisiert rein privat eine Weltmeisterschaft, bei der die Mannschaften von Verbaenden Fussball spielen. Nichts staatliches, rein kommerziell und jederzeit mit einer Konkurrenzveranstaltung kopierbar. Im Boxen gibt es solche konkurrierenden Verbaende. Der Oeffentlichkeit werden keine Kosten aufgebuerdet, sie zahlt diese freiwillig. Das muss man nicht moegen; hinsichtlich der Ausrichtung solcher Ereignisse scheint ja ein Umdenken einzusetzen, wenn man sieht, wie Volksabstimmungen in westlichen Demokratien ausgehen. Nun muss es "nur noch" ein aehnliches Umdenken geben in Bezug auf den Kauf von Uebertragungsrechten mit Steuergeld.
 
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Edd

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13.09.2011
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VIE
die Öffentlichkeit zahlt eben nicht freiwillig, sondern Entscheidungsträger bekommen viel Geld, wenn sie das Geld anderer Leute ausgeben.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
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Ich bin von der Schlechtigkeit des Systems ueberzeugt - aber dass gewaehlte deutsche Volksvertreter FIFA und Co im Wege der Korruption Geld zuschanzen, moechte ich einstweilen nicht glauben.
 
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chillhumter

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16.11.2014
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Ich bin von der Schlechtigkeit des Systems ueberzeugt - aber dass gewaehlte deutsche Volksvertreter FIFA und Co im Wege der Korruption Geld zuschanzen, moechte ich einstweilen nicht glauben.

Hmm, wie bezeichnest du es wenn eine Veranstaltung 'Champions League Finale' von der Steuer befreit wird :confused:
Korruption ? Wer weiß

Ja, ich weiss
Das ermöglicht der Paragraf 50, Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes. Seit 2008 können die Finanzbehörden der Länder die Steuer ganz oder teilweise erlassen, wenn dies "im besonderen öffentlichen Interesse liegt".

In meinem Interesse ist es jedenfalls nicht und geht eindeutig zu Lasten der Allgemeinheit


Die Frage ist halt wie die Entscheidungsträger davon überzeugt wurden,
das es "im besonderen öffentlichen Interesse liegt"
 
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GoldenEye

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30.06.2012
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Ich bin von der Schlechtigkeit des Systems ueberzeugt - aber dass gewaehlte deutsche Volksvertreter FIFA und Co im Wege der Korruption Geld zuschanzen, moechte ich einstweilen nicht glauben.

Das glaube ich in der Tat auch nicht. Aber wenn ein deutscher Industriekonzern irgendeinem afrikanischen Potentaten Geld zahlt, um an Aufträge zu kommen, verurteilt man das. Zu Recht. Und wenn dieser Industriekonzern auch noch öffentlich-rechtlich wäre, wäre das noch wesentlich problematischer. Und dann soll es unproblematisch sein, wenn ein öffentlich-rechtlicher Medienkonzern vom Bürger qua Gesetz erhobene Zwangsabgaben an eine korrupte Organisation überweist? Für die Vergangenheit kann man sich ja vielleicht noch darauf berufen, man habe das alles ja gar nicht gewußt. Für die Zukunft....? :rolleyes:
 

chillhumter

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16.11.2014
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Durch die einfache Gleichung
Einschaltquote = Wählerstimmen ? :sick:

Glaube ich eher weniger, da der gemeine Wähler nicht ansatzweise das eine mit dem anderen in Verbindung bringt

Frei nach:

Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht.
Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht
 

concordeuser

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01.11.2011
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Hamburg
Wer ist denn überrascht?: Deutsche Bank, Fifa, Geld von Adidas - DFB, Bayern München / Hoeness, VW, Siemens, ADAC - passt doch alles zusammen
 
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GoldenEye

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30.06.2012
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Das mag so sein. Es hat aber noch nie eine amtierende Regierung eine Wahl verloren, wenn die Stimmung (aka das "Verbrauchervertrauen") sehr gut war. Rousseff ist ja auch prompt wiedergewählt worden, und das sogar trotz des 1:7... :D
 

pepone100

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06.12.2011
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Der deutsche Fußball und der deutsche Staat kaufen die Weltmeisterschaft, Volkswagen belügt und betrügt Behörden und Millionen von Autokäufern, Siemens korrumpiert Regierungen, die deutsche Bundeskanzlerin wird als U-Boot der Stasi bezeichnet. Da wundert ihr euch, dass die Menschen in Dresden auf die Strasse gehen und "Volksverräter" brüllen?

und der Ärger über einen verdienten Galgen ist auch noch gross !!!
 
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concordeuser

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01.11.2011
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Hamburg
(oder die Hadertauerbande) - kein Widerspruch - da kann man noch viel hinzusetzen .......
 
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somkiat

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30.05.2013
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Gummersbach
Wenn ich , Herr Somkiat , das riesengroße Glück gehabt hätte, daß ich irgendwie in das FiFa Exekutivkommitee gelangt wäre und es wäre jemand um die Ecke gekommen und hätte mir 2 Millionen Dollar geboten wenn ich für egal wen stimme würde , meinetwegen sowas Blödes wie Qatar , dann hätte ich die 2 Millionen auf der Stelle eingesackt und für Qatar gestimmt . Ich hätte aber schwer darauf geachtet , daß die Knete nicht von der FiFa kommt und auch nicht bei der Kreissparkasse Gummersbach Verwirrung stiftet . Dieses Verhalten muß als moralisch äußerst verwerflich betrachtet werden , aber 2 Millionen sind irgendwie gut . Vom Gefühl her jetzt . Dies alles vor dem Hintergrund , daß die FiFa so wie auch die Formal 1 mit Pulver nur so zugeschüttet wird und das größte Problem darin besteht , die ganze Knete wieder zu verballern . Dabei würde ich helfen wollen . Im Exekutivkommitee der Welthungerhilfe sähe es wieder anders aus .
 
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