OS: AUA schließt Ticketschalter an Bundesländer-Flughäfen

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bren

Aktives Mitglied
24.05.2011
104
0
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25 Jobs fallen weg, bei Umbuchungen soll dann an den Bundesländer-Flughäfen alles übers Call Center laufen...
hmmm, das dürfte dann im Winter bei Nebel und Schnee ja heiter werden

AUA: Aus f
 

sehammer

Erfahrenes Mitglied
08.06.2011
7.460
2.431
LOWW / LOWG / LOGI / LOXZ / LOKW
das dürfte dann im Winter bei Nebel und Schnee ja heiter werden
Das mit Sicherheit, aber seien wir uns ehrlich: wieviele Kundenkontakte hatten diese Ticketschalter über das Jahr gerechnet? OS kann es sich schlicht nicht leisten für ein paar wenige Chaostage im Jahr Personal an den Bundesländer-Ticketschaltern vorzuhalten, das sich die allermeiste Zeit dort langweilt.

Das wäre ungefähr so wie an jedem Bundesländerflughafen eine DH4 als Reserve für etwaige Technicals abzustellen...
 

rcs

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Teammitglied
06.03.2009
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5.138
München
Eine Umbuchung von OS auf OS ohne Streckenänderung ist überhaupt kein Problem, das geht im Check-In-System ohne Ticketingkenntnisse.

Spannend wird es dann, wenn die Streckenführung geändert werden muss und man von OS auf eine andere Airline, einschließlich LH, umbuchen will/muss/soll, da werden die Mädels am Check-In bzw. am Gate wahrscheinlich dann scheitern... (selbst bei passenden Kenntnissen, da das Check-In-System keine Ticketingfunktionen hergibt).
 

bren

Aktives Mitglied
24.05.2011
104
0
ich verstehe die AUA-Argumentation voll und ganz...
an dem Schalter ist ja wirklich so gut wie gar nichts los, außer eben bei irr-ops,
und wenn die Check-inn-Mitarbeiter nix oder wenig zu tun haben, hängen die dort zum Quatschen ab,

aber trotzdem: ich hab allein 2013 bei 14 Abflügen ab INN den Ticketschalter viermal gebraucht,
unter anderem zweimal wie von rcs beschrieben, wg einer Umbuchung auf LH ab MUC,
(wobei spannend war, dass jedes Mal sicher zehn bis 15 Taxi-Ladungen an passagieren,
die meisten zu zweit oder in ihrer privaten Reisegruppe, zum Flughafen München gefahren worden sind,
für OS sicher ein teurer spaß!)
ein anderes mal hab ich einen Flug am SO-Abend wg megastau auf Autobahn nicht geschafft,
musste umbuchen und MO-früh fliegen, Ticket wurde umgeschrieben,
aber die Aufzahlung funktionierte weder über Call-Center noch über FTL-Hotline (!?!),
musste ich dann direkt vor Ort am schalter zahlen...
Fall vier war ohne Streckenänderung,
Mega-Schlange am Ticketschalter, einige telefonierten parallel zum Call-Center,
die am Schalter waren meist schneller,
empörte Aussage eines Wartenden hinter mir:
"So eine Frechheit, nach 10min Warteschleife war die Auskunft, wenden Sie sich an den Ticketschalter"

Wie gesagt - ich bin gespannt...
 

FlyingT

Erfahrenes Mitglied
17.11.2010
2.777
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Hm, irgendwie sehe ich das ganze zweigespalten ….

Es ist sicherlich zu verstehen, dass die Ticket-Schalter an den Flughäfen nicht mehr in der Form benötigt werden wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.
Folglich bietet sich hier ein nachvollziehbares Einsparpotential an.

Es sollte aber auch bedacht werden, dass es immer mal wieder Situationen gibt, in denen eine persönliche Betreuung notwendig ist.
Wie soll mit ausländischen Gästen umgegangen werden, die lokal nicht mobil telefonieren können?
Ist es dem Kunden zuzumuten die Mobilfunkkosten zu tragen, selbst wenn das Problem auf Seiten der Airline liegt? Speziell wenn Roaming-Gebühren anfallen?

Daher:
Wenn dieser Schritt gegangen wird, dann sollten die Check-In-Rechner an das Ticketing-System angeschlossen werden.
Oder spricht etwas dagegen, dass auf einem Rechner mehr als ein System installiert wird?
Die etwaige Schulung des Personals gehört dann einfach dazu, so man dem Kunden ein zuverlässiges Produkt, auch im Problemfall, anbieten möchte.
 
A

Anonym38428

Guest
Letzteres will man nicht, das kostet ja ... soll man halt wenigstens Telefonzellen mit direktem Draht nach Innsbruck aufstellen. Wirtschaftlich nachvollziehbar ist die Entscheidung ja, aber imho auch nur wenn man rein die Zahlen betrachtet. Bei 25 eingesparten Stellen vs. einem guten Dutzend mehr im Callcenter reden wir immer noch über eine signifikante Summe p.a., aber die AUA muss sich die Frage gefallen lassen, ob das noch zu dem eigenen Anspruch als Full Service Carrier passt und man nicht besser beraten wäre insbesondere im Heimatmarkt Präsenz zu zeigen.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.166
3.526
ZRH / MUC
"Ruf bei der Hotline an" ist die Alternative.

Super, und dann kommst Du nach 25 Minuten "symphony of Angels" (SEN/HON, bei statuslosen heisst es "bitte rufen Sie später nochmal an") beim Kompetenzcenter in Istanbul an, die Dir auch nicht weiterhelfen können resp. nicht dürfen.

Wenn ich ein Ticketing brauche, ist die Kacke eh schon am Dampfen (=airlineverursacht), dann braucht es Leute, die eine Farerule überschreiben oder einen Trick anwenden können.

Österreich hat wenigstens den Vorteil, dass in den meisten Fällen Wien per Bahn erreichbar ist. Das Problem wird sich dafür bei den LH-Flügen nach FRA um so mehr zeigen.
 
A

Anonym38428

Guest
Super, und dann kommst Du nach 25 Minuten "symphony of Angels" (SEN/HON, bei statuslosen heisst es "bitte rufen Sie später nochmal an") beim Kompetenzcenter in Istanbul an, die Dir auch nicht weiterhelfen können resp. nicht dürfen.

Wenn ich ein Ticketing brauche, ist die Kacke eh schon am Dampfen (=airlineverursacht), dann braucht es Leute, die eine Farerule überschreiben oder einen Trick anwenden können.

Österreich hat wenigstens den Vorteil, dass in den meisten Fällen Wien per Bahn erreichbar ist. Das Problem wird sich dafür bei den LH-Flügen nach FRA um so mehr zeigen.

Bin ich voll bei dir ... aber den Service will man sich nicht mehr leisten.
 

klaus79856

Erfahrenes Mitglied
27.12.2009
1.998
39
Von der technischen Seite her betrachtet könnten diese Mitarbeiter vor Ort Call Center Gepräche annehmen wenn gerade vor Ort nichts zu tun ist.
 
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martin_

Erfahrenes Mitglied
19.02.2010
2.948
3
INN
Für die AUA mag das ja wirtschaftlich gesehen Sinn machen sein, aber ich freue mich da jetzt schon auf meine nächsten Langstrecken, die in der Früh ex INN starten, wenn der Frühflug nach FRA oder VIE canx ist (6:15 FRA/6:40 VIE; selbiges übrigens für den zweiten Flug INN-VIE, der startet um 08:15, auch für den ist das ein Problem). Da stehen dann 70-100 Pax in INN, und das Callcenter der AUA öffnet um 08:00. Die Erreichbarkeitszeiten kann man hier nachlesen: Kontakt.

Die SEN/HON Hotline nützt mir um die Zeit ebenfalls einen feuchten ... die fangen auch erst um 8:00 an.

Bisher war es so, Umbuchung auf MUC/SZG, und ab ins Taxi.

Sorry, aber das ist unzumutbar. Da muss zumindest der Checkin Zugriff auf das Ticketing bekommen und dann umschreiben können! Und ich freue mich auch schon auf die Hotline, wenn dann 100 Leute gleichzeitig versuchen ihr Ticket umzuschreiben und einen Taxi-Voucher zu bekommen ... wie geht der übrigens online?

Der Zug ist nur dann eine Alternative, wenn ich nur nach VIE muss. Leider muss ich aber auch mal woanders hin, und da ist der Zug sinnfrei!
 
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Anonym19514

Guest
sauerei sowas.. ich glaube da denkt sich niemand von den hohen herren der aua wie es für die jahrelang treuen angestellten dann weitergeht. wenn er/sie nun haus familie oder so am land hat wird er nicht check-in tante am vie...
 

INNSEN

Erfahrenes Mitglied
29.07.2013
686
18
Innsbruck
Für die AUA mag das ja wirtschaftlich gesehen Sinn machen sein, aber ich freue mich da jetzt schon auf meine nächsten Langstrecken, die in der Früh ex INN starten, wenn der Frühflug nach FRA oder VIE canx ist (6:15 FRA/6:40 VIE; selbiges übrigens für den zweiten Flug INN-VIE, der startet um 08:15, auch für den ist das ein Problem). Da stehen dann 70-100 Pax in INN, und das Callcenter der AUA öffnet um 08:00. Die Erreichbarkeitszeiten kann man hier nachlesen: Kontakt.

Die SEN/HON Hotline nützt mir um die Zeit ebenfalls einen feuchten ... die fangen auch erst um 8:00 an.

Bisher war es so, Umbuchung auf MUC/SZG, und ab ins Taxi.

Sorry, aber das ist unzumutbar. Da muss zumindest der Checkin Zugriff auf das Ticketing bekommen und dann umschreiben können! Und ich freue mich auch schon auf die Hotline, wenn dann 100 Leute gleichzeitig versuchen ihr Ticket umzuschreiben und einen Taxi-Voucher zu bekommen ... wie geht der übrigens online?

Der Zug ist nur dann eine Alternative, wenn ich nur nach VIE muss. Leider muss ich aber auch mal woanders hin, und da ist der Zug sinnfrei!

Ohne Personal wird die Umbuchung in INN nicht funktionieren, vor allem nicht für FRA Flüge.
Habe selbst in LEX (vergleichbar mit INN) bei UA erlebt. UA schickte zuerst nach der Absage LEX ORD PAXe zur Hotline, es wurden am Ende alle Umbuchungen von CI Personal durchgeführt.
 
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martin_

Erfahrenes Mitglied
19.02.2010
2.948
3
INN
Danke für den Link. Also wenn die AUA wirklich nur 1-2 Tickets pro Tag verkauft hat, dann kann ich es wirklich verstehen...

Ja. Sie müssen nur vernünftige Alternativen für den Notfall bereitsstellen! Das Callcenter kann in der heutigen Struktur und mit den aktuellen Servicezeiten nicht die ganze Lösung sein.
 

sehammer

Erfahrenes Mitglied
08.06.2011
7.460
2.431
LOWW / LOWG / LOGI / LOXZ / LOKW
Es ist mMn sowieso fraglich wie lange die kleinen Bundesländerflughäfen (KLU, GRZ, LNZ) noch von OS angeflogen werden. Spätestens wenn der Fernbahnhof in VIE in Betrieb ist, ist es schneller (zumindest von LNZ) mit der Bahn nach VIE zu fahren.
Es hilft trotzdem nix, die Morgenwelle in VIE kann man nicht mit dem Zug erreichen. Tagesrandflüge werden also bestehen bleiben.

Und bis man von einer Bahnanbindung von GRZ und KLU auch nur im Ansatz sprechen kann (ergo Koralm- aber vor allem Semmeringtunnel in Betrieb sind), wird noch sehr viel Zeit vergehen.