Tag 18 Cairns - Sydney
Der Tag startete in Cairns mit Regen, nun gut, dann wird es leider nichts mit dem Strandausflug per Bus nach Palm Cove. Länger im Hotelzimmer bleiben war auch keine Option, da Check-Out um 10 Uhr ist oder besser gesagt, in fast allen Hotels in Australien.
Koffer packen, für ein paar Stunden Zwischenlagern im Hotel, danach zum Check-Out, kurz abklären wie lange es zum Flughafen per Taxi dauert.
Es wird momentan an einer Busverbindung zum Flughafen Cairns gearbeitet, bis jetzt steht noch nicht fest wann diese eröffnet wird.
Es regnet teilweise weiter, wir erkunden die Stadt und laufen in das Einkaufszentrum Cairns Central, rein in den Supermarkt Woolworths, Obst kaufen und dann in den Food Court.
Es gibt reichlich Auswahl, die Entscheidung fällt für mich auf Sushi und ich freue mich schon darauf. Für meine Reisebegleitung wird es dann Mc Donalds und im Anschluss ein 50 Cent Softeis.
Cairns ist bekannt als Startpunkt für die Ausflüge ins Great Barrier Reef und ist aufgrund seiner Geschichte sehr international und bunt durchgemischt.
Es gibt hier ein paar Museen, die ich mir heute ansehen möchte.
Das erste hat heute aufgrund irgendeiner privaten Veranstaltung geschlossen. Schade, ich hätte es mir gerne angesehen.
Das zweite hat glücklicherweise geöffnet und ist eine interessante Kunstgalerie mit Ausstellungsstuecken von Aborigines.
Das dritte hätte mich gereizt, endlich eine Ausstellung über Rochen zu sehen, doch dieses entpuppte sich sehr zu meinem bedauern, als Ausstellung zum Thema "Feminismus" und es gab nur Videos zum ansehen. Hier war ich also komplett falsch, beim nächsten Mal am besten nicht durch das Aussehen eines Museums blenden lassen, da drinnen etwas anderes sein könnte.
Weiter zum Quallen- und Krokodilfreien Schwimmbad auf der Esplanade. Ja, dass mehr ist leider Quallen- und Krokodil verseucht, daher bitte nicht im Meer schwimmen gehen. Es wurde reichlich gearbeitet, ob in der Höhe oder am BBQ Grill, ich mag die australischen Monteuranzüge mit den auffälligen Farben und die Sicherheitsschuhe.
Zeit um fotografieren der Vögel am Holzsteg hatte ich auch noch und nun weiter zum Hotel. Taxi über die Rezeption anfordern, rein ins Taxi, Smalltalk mit dem Taxi Fahrer führen.
Ich mag die Taxis hier in Cairns, offiziell steht "no surcharge" drauf. Das freut mich, der Flughafen ist ca. 10 km von der Stadt entfernt und 26,50 AUD kostet die kurze Taxifahrt. Ich gebe den Taxifahrer 30 AUD und der Taxifahrer wollte mir noch Wechselgeld geben, sehr freundlich von ihm. Ich verzichtete auf das Wechselgeld.
Der Flughafen Domestic und International ist recht klein, im Abflugbereich gibt es max. 2 Bistros und zwar vor dem Eingang. Die beiden Terminals sind durch ca. 400 Meter zu Fuß von einander entfernt.
Vor dem Domestic Terminal warteten ca. 10 Polizisten und führten ihre Besprechung und gingen dann wieder in den arrival Bereich zurück und warteten dort.
Gegen 15 Uhr öffnete sich der Schalter von Virgin Australia. Australier sagen über VA folgendes:"Virgin Australia is interesting".
Australien-Kenner dürfen sehr gerne mitteilen was damit gemeint ist.
Wie beschreibe ich am besten Virgin Australia mit den Erfahrungen aus meinen 3 Inlandsflügen?
-teilweise nette Crews und Bodenpersonal
- Flugbegleiter müssen nach Ausstieg der Passagiere, die Sitzgurte wieder so akkurat auf jeden Sitzplatz legen, damit schnelles anschnallen möglich ist. Das habe ich bisher noch bei keiner Fluggesellschaft gesehen
- kostenlose Getränke wie Wasser, Tee oder Kaffee, der Rest ist zahlungspflichtig
- trotz Reservierung der Sitzplätze bei der Buchung erhalten eur diese nicht
- ein online Check-in werden unsere Sitzplätze zuerst bestätigt und dann am bemannten Check-In Schalter wieder weggenommen und durch andere Sitzplätze ersetzt
- 2 von 3 Flüge hatten Verspätung
- Economy Sitze nicht empfehlenswert bei 1,85cm
- die letzte Reihe im Flug, Reihe 31 bei den Inlandsflügen wird sehr gerne für die Flugbegleiter reserviert, dass sieht man leider nicht bei der Reservierung der Flüge.
- sehr gute Schulung und Umsetzung des Sunflower Lanyard (Hidden disability), auch an Bahnhöfen und im Museum
Travelers with Disabilities:
Australia enforces laws prohibiting discrimination against access to premises, facilities, and accommodation.
Hier teste ich zum vorletzten Mal das Sunflower Lanyard, es geht schneller durch die Sicherheitskontrolle. Diesmal war der Schalter dafür nicht besetzt, ein junger Mitarbeiter der zuständig für die Auswertung des Handgepäcks war, welches durch den Scanner ging, winkte und herüber zu ihm. Und jetzt hätten wir die Option den alten Standard Scanner oder neuen Body Scanner für die Sicherheitskontrolle zu nehmen. Gleich 2 Sicherheitsmitarbeiter sollten sich um uns kümmern, ein jüngerer mit etwas weniger Erfahrung und ein Älterer mit reichlich Lebenserfahrung. Der ältere Mitarbeiter an der Sicherheitskontrolle der sich um uns kümmerte, wechselte auf deutsch und durften dann den alten Standard Scanner nehmen und wünschte uns eine schöne Reise.
Der Flug von Cairns nach Sydney war verspätet, auf der linken Seite des Flugzeugs sieht man das Opernhaus und die Harbour Bridge.
Ich hätte ehrlich gesagt keine große Lust den teuren Flughafenzuschlag zu zahlen und dann 50 AUD zu verschenken.
Dank der hilfreichen Mitarbeiter am Flughafen ging es per Bus 420 nach Mascot. Vorbei laufende Passanten nach dem Mascot Bahnhof zu fragen und siehe da, es war eine günstige Fahrt zum Bahnhof Central.

Da wir so hilflos aussehen und wohl zu viel fotografierten sprach uns eine Bahnhofsmitarbeiterin an und erklärte uns den sehr großen Bahnhof, dafür sind wir ihr jetzt gerade sehr dankbar.
Unser Hotel liegt in Chinatown direkt gegenüber dem Musical 'The Lion King', das Musical habe ich zum ersten Mal im Jahr 2010 in New York gesehen, wie die Zeit vergeht.
Am Check-In Schalter wurde ich von einem jungen, sehr freundlichen, höflichen, exzellent ausgebildeten Franzosen auf deutsch bedient. Die Sprache und Grammatik war mir nebensächlich, nur leider empfand das Paar, dass ein paar Meter weiter weg von mir stand und vor mir von einem anderen Mitarbeiter bedient wurde, dass leider nicht. Das vermutlich deutsche Paar, korrigierte seine Aussprache, das missfiel mir sehr. Das ging mir gegen den Strich.
Als kein Hotelgast mehr am Schalter war, musste ich mich für die Idioten entschuldigen, und auf Nachfrage meinte er, dass dies häufig bei deutschsprachigen Gäste vorkommen und das diese seine Aussprache unbewusst oder sehr
direkt korrigieren.
Und jetzt sind wir live in Sydney!
Falls ihr noch Tipps für Sydney haben solltet, dann sammel ich die sehr gerne und schaue was wir hier umsetzen können. Wir sind bis Samstag hier.
Vielen Dank!