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Dem Leitbild der autogerechten Stadt folgend ist das ja auch insbesondere in meinen Ruhrgebietsstädten DAS planerische Leitbild der 60er Jahre gewesen. Und es ist furchtbar.Wenn ich hier noch meine Einschätzung hinzufügen darf: Südamerika ist Autoland, die Städte wurden für die Autos gebaut.
Ich hab selbst ein Auto und Motorrad, aber innerhalb der Stadt benutze ich beides quasi nie. Die theoretische Verfügbarkeit mag ich natürlich. Sonst bin ich bis so fünf Kilometer mit dem von mir absolut gelebten bikesharing auch nicht langsamer. Aber es ist ein großer win - für alle.
Gerade in Lima ist mir unbegreiflich wie man nicht merkt oder es hin nimmt, dass der dortige MIV Verkehr eine absolute Katastrophe ist.
Latent habe ich auch mit mehr Verspätung gerechnet. Ich bin noch nicht sicher, ob man für den Fahrplan nicht einfach mindestens eine Stunde länger planen sollte, oder ob es irgendwann zu sehr abschreckt wie lange es wirklich dauert.Rechne mal grundsätzlich 2 Stunden drauf... Mein Bus von Cusco nach Ica (vielleicht 10 Jahren her) wurde irgendwo um Abancay von Demonstranten mit Steinen attackiert, da gingen Scheiben zu Bruch... die Verspätung lag dann irgendwo bei 9 Stunden.
Der Post zum IB Rückflug und der Epilog folgen die Tage noch. Bevor es auf weitere abenteuerliche Reisen geht.Danke fürs mitnehmen, schöne grosse Fotos ermöglichen viel Erinnerung. Danke! Bin gerne mitgereist.