Das beste Controlling der Welt

ANZEIGE

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.445
3.653
FRA
ANZEIGE
Ein Glück, dass er mit der Freundin noch nicht verheiratet ist, sonst müsste er wohl auch für den Betrug aufkommen...

Bevor man jetzt das Controlling auslacht: ist es in eurem Unternehmen 100% sicher, dass kein einziger Mitarbeiter sowas durchziehen kann?
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
4.570
0
Das ist in jedem Großunternehmen so.

Eben, von daher kann ich die Kritik nicht wirklich nachvollziehen, wir reden von 100.000 Beschaeftigten und mal ganz ehrlich, das ist doch eher Kleinkram. 2 Millionen verteilt ueber mehrere Jahre spricht nicht fuer die LH, ist aber nicht mal ein Fingernagelbruch..., von daher sollte die LH die Filme zeigen, man sich finanziell einigen und den Rest einem psychologischen Gutachten und einem Richter ueberlassen..., offensichtlich braucht die gute Frau Hilfe und wir besseres Entertainment an Bord.
 

derpelikan

Erfahrenes Mitglied
08.02.2010
2.323
155
die LH soll die filme schonmal als schadensersatz nehmen, und wirklich ausstrahlen im bordmenue :)
wenn die dinger auch schon awards gewonnen haben, ist es ja schade drum...
 

FTL2SEN2HON

Erfahrenes Mitglied
17.01.2011
1.131
127
"Bei der Lufthansa gibt es zwar einen Rechnungsprüfer, aber er prüft kaum."

Selbst bei einem Laden wie LH muss es eine große Mannschaft geben, die nichts anderes als Rechnungsprüfung macht. Wahrscheinlich geschieht dies auch teilweise automatisiert. Wie auch immer die Realität bei LH aussieht - so dilettantisch wie im Artikel dargestellt, kann es einfach nicht gewesen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

sunflyer30

Erfahrenes Mitglied
13.07.2010
3.182
6
ZRH, MUC, BLR
Ich arbeite selbst im Corporate Audit Department in einem bekannten Blue Chip Unternehmen. Und dieser Satz hat mich am meisten stutzig gemacht:

"Bei der Lufthansa gibt es zwar einen Rechnungsprüfer, aber er prüft kaum."

Selbst bei einem Laden wie LH muss es eine große Mannschaft geben, die nichts anderes als Rechnungsprüfung macht. Wahrscheinlich geschieht dies auch teilweise automatisiert. Wie auch immer die Realität bei LH aussieht - so dilettantisch wie im Artikel dargestellt, kann es einfach nicht gewesen sein.

Die Businesskasperquote wird hier auch immer höher!
 

sunflyer30

Erfahrenes Mitglied
13.07.2010
3.182
6
ZRH, MUC, BLR
Je nachdem was es ist: Ein Dax Unternehmen?

Ist aber kein Problem. Hier sind ja viele auch der englischen Sprache mächtig und verstehen, was gemeint ist.;)
 
Zuletzt bearbeitet:

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
9.536
5.353
51
MUC
www.oliver2002.com
Wie in jedem großen Unternehmen gilt auch bei LH das zwei paar Augen Prinzip: es ist mir Schleierhaft das ohne 2. Instanz die Bestellungen ausgezahlt wurden. Das rumreisen an die '200 Orte' in F geht mit ID Tarifen.
 

epericolososporgersi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
2.047
40
Wie in jedem großen Unternehmen gilt auch bei LH das zwei paar Augen Prinzip: es ist mir Schleierhaft das ohne 2. Instanz die Bestellungen ausgezahlt wurden. Das rumreisen an die '200 Orte' in F geht mit ID Tarifen.


Das "Vier - Augen - Prinzip" hat aber meist ein Problem:

Es ist aus organisatorischen Gründen meist von vorneherein festgelegt, wer derjenige ist, der "kontrolliert". Und wenn demjenigen (z.B.) ein gefälschter Vertrag vorgelegt wird, aus dem sich diese immer wiederkehrende Zahlung ergibt, dann wird er die erste Zahlung auch abzeichnen. Später wird er sich an diesen Vertrag erinnern und auch die Folgezahlungen unterschreiben. Es ist ja meist nicht möglich, bei jeder Zahlung zu überprüfen, ob der Vertrag abgeschlossen wurde, ob er erfüllt wurde, ob die tatsächlichen Voraussetzungen für die Auszahlung aus anderen Gründen möglicherweise nicht erfüllt wurden.

Wenn dann in Unternehmen auch noch eine gewisse Fluktuation da ist und jemand z.B. zum passenden Zeitpunkt einen "gefaketen" Rahmenvertrag ins System einschmuggelt, dann kann so etwas eine ganze Weile funktionieren. Selbst bei kleineren mittelständischen Unternehmen und erst recht bei Großunternehmen. Irgendwann wird es der Rechnungsprüfung (Innenrevision usw.) auffallen, aber das kann dauern.
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
9.536
5.353
51
MUC
www.oliver2002.com
Hmmm... auch wenn Du einen Rahmenvertrag ins System eintragen lässt, hat der ein Limit? Wer an solchem Limit 'fummelt' kriegt dann definitiv Probleme mit der Revision da sicher die Zeichnungsrahmen dessen der den Vertrag ursprünglich gesegnet hat sicher nicht für 2 mio+ gelten.
 

epericolososporgersi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
2.047
40
Hmmm... auch wenn Du einen Rahmenvertrag ins System eintragen lässt, hat der ein Limit? Wer an solchem Limit 'fummelt' kriegt dann definitiv Probleme mit der Revision da sicher die Zeichnungsrahmen dessen der den Vertrag ursprünglich gesegnet hat sicher nicht für 2 mio+ gelten.

Das kann eine zusätzliche Sicherheit sein, muss es aber nicht. Im Ausgangsfall wurde ja wohl ein gefälschter Dienstvertrag installiert und dann genutzt. Ein Außenstehender kann so etwas normalerweise nicht zustandebringen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Weg für einige wenige Insider (eben die, die ausreichend nahe an den jeweiligen Entscheidern dran sind) in fast allen Unternehmen möglich ist.

Im Ausgangsfall wurde ja wohl ein gefälschter Dienstvertrag installiert und dann genutzt. Dienst-/ oder Arbeitsverträge haben aber meist gesonderte Bedingungen. Der hohe Schaden beruht ja hier hauptsächlich in den absolvierten Flügen (und ist *hüstel* wohl anhand der Fullfare F - Tarife berechnet. Bei den angesprochenen 8.500 € / Monat würde es fast 20 Jahre dauern, bis die 2 Mio Grenze deutlich überschritten wäre.


Es ist auch gar nicht möglich, jede Form von Mißbrauch im Vorfeld zu verhindern. Geht man mit den Kontrollmaßnahmen zu weit, dann verhindert man, dass im Unternehmen effektiv gearbeitet werden kann. Das ist nach meiner Einschätzung ohnehin einder der granz großen Fehler in großen (privaten und erst recht öffentlichen) Verwaltungseinheiten. Der LH zugefügte Schaden ist nicht gering. Aber hätte man Kontrollmechanismen installiert, die derartige Fehler zu (sagen wir) 99% verhindern, dann wären die dadurch verursachten Kosten sehr wahrscheinlich deutlich höher.

100% ige Sicherheit gibt es nicht und ich stelle es mir auch nicht sehr erstrebenswert vor, in einem Unternehmen mit 99%iger Sicherheit vor Straftaten der Mitarbeiter zu arbeiten.

Ein Unternehmen ist schon ziemlich gut, wenn es Kontrollmechanismen installiert die dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter befürchten muss, bei einer potentiellen Straftat früher oder später erwischt zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: FTL2SEN2HON

Stanley

Erfahrenes Mitglied
25.03.2009
1.037
150
DTM
Der hohe Schaden beruht ja hier hauptsächlich in den absolvierten Flügen (und ist *hüstel* wohl anhand der Fullfare F - Tarife berechnet. Bei den angesprochenen 8.500 € / Monat würde es fast 20 Jahre dauern, bis die 2 Mio Grenze deutlich überschritten wäre

Kann ich mir gar nicht vorstellen, in dem Artikel wird erwähnt, das es ca. 200 Überweisungen gewesen sein sollen. Würde mich schon interessieren, was er da abgerechnet hat.
 
M

matchcut30

Guest
Kann ich mir gar nicht vorstellen, in dem Artikel wird erwähnt, das es ca. 200 Überweisungen gewesen sein sollen. Würde mich schon interessieren, was er da abgerechnet hat.

Vermutlich haben die Filmproduktionen selbst auch noch was gekostet: Mitarbeiterhonorare, Equipmentmiete, Postproduktionshäuser... ;)
 
H

HONig

Guest
Jedenfalls würde LH jetzt Humor beweisen, würden sie sich daraus einen kleinen Film drehen lassen, die eh schon gemachten und wohl nicht schlechten Filme nehmen und sich freuen, was gutes für 2 Mio bekommen zu haben.

Denn:
a) Ist das Ergebnis schon jetzt prüfbar gut.
b) Dürfte Schadenersatz beizutreiben an einmal Eid leisten scheitern
c) Hat der Autor anscheinend nicht mitgewirkt
d) Macht humorvoller Umgang mit eigenen Fehlern eher sympathisch.
e) Kosten neue Imagefilme auch einen Haufen.
f) Ist allein die Anwaltsgage für das Schadenersatzverfahren nicht ganz billig. Das ist gutes Geld, das schlechtem nachgeworfen wird.

Aber zum Glück können wir ausschließen, daß in diesem Unternehmen zu viel Humor in der Führung ist. Da werden mit Sicherheit 2,3 Mio eingeklagt. Die junge Frau hebt die Schwörhand. Und Ende. Lösungsorientiert und menschenfreundlich, vielleicht gar selbstkritisch? So kennen wir die Herren Studienfreunde da nicht.
 
  • Like
Reaktionen: MLang2

epericolososporgersi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
2.047
40
Jedenfalls würde LH jetzt Humor beweisen, würden sie sich daraus einen kleinen Film drehen lassen, die eh schon gemachten und wohl nicht schlechten Filme nehmen und sich freuen, was gutes für 2 Mio bekommen zu haben.

Denn:
a) Ist das Ergebnis schon jetzt prüfbar gut.
b) Dürfte Schadenersatz beizutreiben an einmal Eid leisten scheitern
c) Hat der Autor anscheinend nicht mitgewirkt
d) Macht humorvoller Umgang mit eigenen Fehlern eher sympathisch.
e) Kosten neue Imagefilme auch einen Haufen.
f) Ist allein die Anwaltsgage für das Schadenersatzverfahren nicht ganz billig. Das ist gutes Geld, das schlechtem nachgeworfen wird.

Aber zum Glück können wir ausschließen, daß in diesem Unternehmen zu viel Humor in der Führung ist. Da werden mit Sicherheit 2,3 Mio eingeklagt. Die junge Frau hebt die Schwörhand. Und Ende. Lösungsorientiert und menschenfreundlich, vielleicht gar selbstkritisch? So kennen wir die Herren Studienfreunde da nicht.

Dahin ging auch mein Gedanke. Vielleicht kann man auch vereinbaren, dass LH die exklusiven Rechte an der Story bekommt und damit im Ergebnis sogar noch finanziellen Gewinn machen.
 

flysurfer

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
26.001
45
www.vielfliegertreff.de
Dahin ging auch mein Gedanke. Vielleicht kann man auch vereinbaren, dass LH die exklusiven Rechte an der Story bekommt und damit im Ergebnis sogar noch finanziellen Gewinn machen.

Wenn der Videoproduzent in gutem Glauben gehandelt hat, und danach sieht es zumindest beim Lesen des Artikels aus, kann LH eigentlich keinen Cent zurückfordern.

Dass der Vertrag ungültig war, ist ja ein LH-internes Problem. Wenn eine Firma für zwei Millionen Euro Ware bei Amazon bestellt, und Amazon liefert und die Firma bezahlt - dann har Amazon auch nichs damit zu tun, wenn der Besteller innerhalb der Firma gar nicht berechtigt war, die Bstellung aufzugeben. Als Lieferant bin ich wohl kaum für interne Probleme bei meinem Kunden verantwortlich.