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Samstag
Der Samstag begann mit dem inkludierten Hotelfrühstück im Rooftop-Restaurant. Es gab Eierspeisen auf Bestellung und frischen O-Saft zum Selberpressen, aber nicht alles war frisch - die Melone war überreif, der Joghurt hat auch komisch geschmeckt. Von der Dachterrasse gab's eine tolle Aussicht aufs Meer.
Bis ca. 14 Uhr war Badewetter vorhergesagt, mit Sonne und +21°C Lufttemperatur. Ich bin auf der linken Straßenseite zur Paradise Bay gefahren, dort soll der beste Strand auf der Insel sein. Malta soll eine schöne Landschaft haben, aber um Ablenkungen und Fahrfehler zu minimieren, habe ich beim Fahren nur auf die Straße geschaut
Paradise Bay
In Paradise Bay soll es Strandliegen und weitere Annehmlichkeiten geben, aber wohl nicht im Dezember. Zum Glück hatte ich ein spartanisches Badetuch dabei. Ich habe gut 2 Stunden am Strand verbracht, habe auch zum ersten Mal im Dezember im Mittelmeer gebadet. Das Wasser war gefühlt 21 Grad warm und sehr klar, bei Sonnenschein passt es. Dann kamen Wolken, und zusammen mit dem Sonnenschein verschwand auch die Badelaune.
Ich habe das Hypogäum angerufen, Tickets für 16:00 waren noch zu haben. Ich hatte ca. 30 Minuten extra Zeit, bin entlang dem Marfa Ridge bis zur Kapelle am nördlichen Ende gefahren. Landschaftlich soll Marfa Ridge sehr schön sein, nur wenn man Ablenkungen vermeidet und vollkonzentriert auf die Straße schaut, um links zu fahren, bekommt man nur wenig davon mit
Dann ging's zum Hypogäum, mit einem kurzen Zwischenhalt am Strand Ghadira Bay. Hier wurde ich beim Einparken von hinten angehupt - verstehe nicht warum, habe ich vor dem Einparken in die sehr schmale linke Fahrspur wechseln sollen, die wie ein Radweg aussieht?
Ghadira Bay
Kurz vor dem Hypogäum gab's einen gefährlichen Fahrfehler.
Ich kam aus einer Nebenstraße, wollte links in die Hauptstraße einbiegen. Und wohin schaut man in Deutschland, wenn man aus einer Nebenstraße auf eine Hauptstraße kommt? Nach links! Also habe ich nach links geschaut statt nach rechts
Mir war dabei voll bewusst dass ich selbst genau in die Fahrspur links abbiege, in der ich von links kommende Fahrzeuge erwarte, aber irgendwie habe ich den Widerspruch nicht erkannt. Links war eine Hauswand, also habe ich mich sehr vorsichtig nach vorne vorgetastet - und plötzlich gesehen, wie nicht mal einen Meter vor mir jemand mit Tempo 50 meinen Weg von rechts nach Links querte. Das war knapp 
Nach dem Parken habe ich das Hypogäum besucht. Mit 50€ ist es eine teure Attraktion, und ich war der einzige Besucher auf dieser Tour. Fotos sind nicht erlaubt und man muss das Handy vor der Tour in ein Schließfach legen, ich habe da mein Zweithandy abgelegt
Die Anlage ist sehr beeindruckend, unter der Erde ins Gestein gemeißelte megalithische Tempel-Architektur. Soll eine Grabstätte mit 7000 Skeletten gewesen sein, die Skelette wurden inzwischen entfernt. Wer wie ich total auf unterirdische Geheimnisse, Bunker und Katakomben steht, für den ist das ein Top-Ziel. Ich frage mich aber, ob der "Normaltourist" für 50€ genug Gegenwert bekommt... Als meine Tour zu Ende war, waren plötzlich viele Menschen im Eingangsbereich - Tickets im Internet waren ja ausverkauft. Krass, sowas zu sehen nachdem man der einzige Besucher auf der vorherigen Tour war 
Das Hypogäum liegt in der "Stadt" Paola. Mit Städten scheint es auf Malta wie im Ruhrgebiet zu sein - wo eine Stadt endet, beginnt gleich die nächste. Ich bin noch gut eine Stunde lang spazierengegangen und habe die mehrfarbige Weihnachts-Illumination bewundert, habe dann bei einem günstigen Chinesen Peking-Ente und Fried Rice gegessen. Und schon ging's zurück zum Hotel.
Habe noch einen Spaziergang durch die Siedlung St. Paul's Bay unternommen, habe eine etwas belebtere Gegend mit einigen offenen Cafés gefunden, aber insgesamt war dort tote Hose.
Fazit vom Samstag:
Blech/Personenschäden: 0/0
Fahrfehler: 1
(Fortsetzung folgt)
Der Samstag begann mit dem inkludierten Hotelfrühstück im Rooftop-Restaurant. Es gab Eierspeisen auf Bestellung und frischen O-Saft zum Selberpressen, aber nicht alles war frisch - die Melone war überreif, der Joghurt hat auch komisch geschmeckt. Von der Dachterrasse gab's eine tolle Aussicht aufs Meer.
Bis ca. 14 Uhr war Badewetter vorhergesagt, mit Sonne und +21°C Lufttemperatur. Ich bin auf der linken Straßenseite zur Paradise Bay gefahren, dort soll der beste Strand auf der Insel sein. Malta soll eine schöne Landschaft haben, aber um Ablenkungen und Fahrfehler zu minimieren, habe ich beim Fahren nur auf die Straße geschaut
Paradise Bay
In Paradise Bay soll es Strandliegen und weitere Annehmlichkeiten geben, aber wohl nicht im Dezember. Zum Glück hatte ich ein spartanisches Badetuch dabei. Ich habe gut 2 Stunden am Strand verbracht, habe auch zum ersten Mal im Dezember im Mittelmeer gebadet. Das Wasser war gefühlt 21 Grad warm und sehr klar, bei Sonnenschein passt es. Dann kamen Wolken, und zusammen mit dem Sonnenschein verschwand auch die Badelaune.
Ich habe das Hypogäum angerufen, Tickets für 16:00 waren noch zu haben. Ich hatte ca. 30 Minuten extra Zeit, bin entlang dem Marfa Ridge bis zur Kapelle am nördlichen Ende gefahren. Landschaftlich soll Marfa Ridge sehr schön sein, nur wenn man Ablenkungen vermeidet und vollkonzentriert auf die Straße schaut, um links zu fahren, bekommt man nur wenig davon mit
Dann ging's zum Hypogäum, mit einem kurzen Zwischenhalt am Strand Ghadira Bay. Hier wurde ich beim Einparken von hinten angehupt - verstehe nicht warum, habe ich vor dem Einparken in die sehr schmale linke Fahrspur wechseln sollen, die wie ein Radweg aussieht?
Ghadira Bay
Kurz vor dem Hypogäum gab's einen gefährlichen Fahrfehler.
Ich kam aus einer Nebenstraße, wollte links in die Hauptstraße einbiegen. Und wohin schaut man in Deutschland, wenn man aus einer Nebenstraße auf eine Hauptstraße kommt? Nach links! Also habe ich nach links geschaut statt nach rechts
Nach dem Parken habe ich das Hypogäum besucht. Mit 50€ ist es eine teure Attraktion, und ich war der einzige Besucher auf dieser Tour. Fotos sind nicht erlaubt und man muss das Handy vor der Tour in ein Schließfach legen, ich habe da mein Zweithandy abgelegt
Das Hypogäum liegt in der "Stadt" Paola. Mit Städten scheint es auf Malta wie im Ruhrgebiet zu sein - wo eine Stadt endet, beginnt gleich die nächste. Ich bin noch gut eine Stunde lang spazierengegangen und habe die mehrfarbige Weihnachts-Illumination bewundert, habe dann bei einem günstigen Chinesen Peking-Ente und Fried Rice gegessen. Und schon ging's zurück zum Hotel.
Habe noch einen Spaziergang durch die Siedlung St. Paul's Bay unternommen, habe eine etwas belebtere Gegend mit einigen offenen Cafés gefunden, aber insgesamt war dort tote Hose.
Fazit vom Samstag:
Blech/Personenschäden: 0/0
Fahrfehler: 1
(Fortsetzung folgt)



























































































