Grundsätzlich kann man dennoch den Airlines die Schuld geben. Jeder von uns weiß doch, dass man für eine Fahrt mit dem Auto Zeit X einplant, die Puffer Y enthält. Y ist an die zu erwartende Verkehrssituation angepasst (bspw. Berufsverkehr). Nun hat der gemeine Autofahrer den Vorteil, dank Google Maps auf die aktuelle Situation zu reagieren. Die Airlines können allerdings auch mindestens aus Erfahrung agieren und Puffer Y anpassen. Wenn es reicht und man pünktlich ist, alles gut. Wenn nicht hat man schlecht geplant. Ja, es ist nicht ganz so einfach, dennoch könnten Umläufe grundsätzlich mit mehr Puffer geplant werden und nicht auf Kante genäht sein.
Ehrliche Begründungen für Verspätungen, abseits vom nicht beeinflussbaren Wetter, würden immer den Nebensatz „hat nicht zu unserer Planung gepasst“ enthalten. Kommt es häufiger vor, könnte man ja mal reagieren (bspw. lange Rollzeiten am NewIST, hier jetzt weniger zutreffend), statt immer weiter zu jammern und die Schuld bei anderen zu suchen.