Digitales Geschäftskonto?

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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
238
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Hallo ich bin auf der Suche nach einem Geschäftskonto das spätestens nach der Registrierung und meinetwegen Identifizierung bzw. zuschicken der Karten wirklich nur noch digital funktioniert, (Abgesehen vom Austausch der Karten wenn nötig).

Aktuell habe ich das Problem mit zwei Banken und jeweils zwei Zugängen (GLS Bank und INGDiba) das ich seit 9 Tagen auf irgendwelche Codes per Post warte um mein Konto wieder benutzen zu können. Einmal wurde mir der Zugang durch einen internen Fehler gesperrt (INGDiba) und einmal hat ein Updaten auf dem Handy bzw. auf zwei Handys dafür gesorgt das die SecureGo App der Volksbank (GLS) zerschossen wurde. Lässt sich alles nur wiederherstellen wenn die Post ankommt. Das ist aktuell ärgerlich/nervig weil ich keine Überweisungen tätigen kann ABER es hat mich sozusagen wachgerüttelt das ich eine Bank brauche bei der solche Prozesse digital möglich sind. Glücklicherweise bin ich aktuell nicht auf Reisen und kann damit relativ entspannt umgehen und auch regelmässig telefonisch nachfragen. Doof auch das ich jetzt die ganze Zeit den Briefkasten zuhause (Meldeadresse) checken muss und daher auch ein längerer Aufenthalt an meinem zweiten Arbeitsplatz nicht möglich ist.

Mir wäre egal was für eine Bank, diese muss nur alles digital machen, für GmbHs zugänglich sein und die Kontodaten der DATEV Automatsch bereitstellen. Wäre der letzte Punkt nicht würde ich einfach Revolut oder SumUp nehmen.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
238
Bin bei Fyrst, Marke der Postbank, und damit sehr zufrieden.
Da habe ich einmal ein Konto beantragt und war dann von der Formularflut die ausgefüllt und unterschrieben werden sollte (bei einer digitalen Bank) extra genervt und habe das Konto dann nicht eröffnet, evtl. muss ich mir das noch mal anschauen. Aber alleine der Bogen um die Branchenzugehörigkeit zu bestätigen....... Was für ein Quatsch, steht alles im Handelsregister.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es geht nicht um ein Geschäftskonto, sondern um ein Geschäftskonto von dem der ein oder andere gesichert weiss das es nicht immer wieder zu erneuten Briefversand kommt. Ein gutes Geschäftskonto finde ich auch bzw. habe ich schon.

Letzter relevanter Eintrag in dem Thread den du verlinkt hast ist dann auch fast zwei Jahre alt.
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
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NRW
Na ja, ich fürchte um einen "Briefempfang" kommst du v.a. mit einer GmbH nicht herum. Du benötigst ja eine ladungsfähige Anschrift. Und an diese kann und wird dir eine Bank auf mal Post senden, allein aus Verifikationsgründen das die Geschäftsanschrift auch noch stimmt.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
238
Na ja, ich fürchte um einen "Briefempfang" kommst du v.a. mit einer GmbH nicht herum. Du benötigst ja eine ladungsfähige Anschrift. Und an diese kann und wird dir eine Bank auf mal Post senden, allein aus Verifikationsgründen das die Geschäftsanschrift auch noch stimmt.
Das Problem ist nicht der Briefempfang bei der GmbH, die bekommt die Briefe nämlich nicht, sondern diese Briefe betreffend des Kontoszugangs gehen immer an die privaten Adressen. Als ich vorgeschlagen habe die Post an die GmbH zu senden kann nur ein "das dürfen wird nicht"..

Die Geschäftsanschrift einer GmbH ist doch über das Handelsregister klar nachvollziehbar, also das sollte als Verifikation schon reichen, wenn Versandadresse und Handelsregister übereinstimmen.
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.446
1.597
NRW
[...]

Die Geschäftsanschrift einer GmbH ist doch über das Handelsregister klar nachvollziehbar, also das sollte als Verifikation schon reichen, wenn Versandadresse und Handelsregister übereinstimmen.
Nein, das reicht leider nicht. Die GmbH als auch die Geschäftsführer müssen unter ihrer Postanschrift auch anzutreffen zu sein. Das ist die aktuelle Gesetzeslage. "Virtuelle" Unternehmen sind auch den verschiedensten Gründen nicht erwünscht (die Banken interessiert hier z.B. das Thema Geldwäsche und Legitimation, aber auch rechtliche Zustellung, schau dazu mal in die AGBs).
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
238
Nein, das reicht leider nicht. Die GmbH als auch die Geschäftsführer müssen unter ihrer Postanschrift auch anzutreffen zu sein. Das ist die aktuelle Gesetzeslage. "Virtuelle" Unternehmen sind auch den verschiedensten Gründen nicht erwünscht (die Banken interessiert hier z.B. das Thema Geldwäsche und Legitimation, aber auch rechtliche Zustellung, schau dazu mal in die AGBs).
Es geht nicht um den Sitz der GmbH und die entsprechende Adresse, auch nicht um die Adresse des Geschäftsführers - es geht um meine private Adresse. Und Post zu bekommen ist prinzipiell nicht das Problem, das Problem ist es das es eben Situationen gibt da kann und will man nicht warten bis die Post denn da ist. Ich habe die neuen Zugangsdaten am Mo. den 19.01. bestellt (bei GLS und INGDiba) es sollten jeweils Zugangsdaten an meine Adresse und an die GmbH Adresse geschickt werden - ist noch nix da. Post können die mir und der GmbH soviel schicken wie sie wollen, nur muss eben im Ernstfall die Aktivierung des Kontos auch online möglich sein. Ist bei SumUp oder Revolut beides kein Problem und von den beiden habe ich zur Eröffnung einen Brief bzw. die GmbH einen Brief mit den Daten und der Karte bekommen seitdem braucht es keine Post mehr - beide können halt nicht DATEV.
 

LE2012

Erfahrenes Mitglied
14.05.2012
4.488
2.034
LEJ
Neben Vivid (für GmbH) nutze ich noch Qonto für eine UG. Bei letzterem gab es nur 1x Post mit der Karte. Die App finde ich sehr gut, auch wenn ich nur einen Bruchteil der Funktionen nutze.

Via Spartanien bekommt Du 200 +250 € Cashback bei entsprechender Nutzung.
 
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Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
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Das Problem ist nicht der Briefempfang bei der GmbH, die bekommt die Briefe nämlich nicht, sondern diese Briefe betreffend des Kontoszugangs gehen immer an die privaten Adressen. Als ich vorgeschlagen habe die Post an die GmbH zu senden kann nur ein "das dürfen wird nicht"..

Gerade eine GmbH soll der Trennung von beruflichem und privatem dienen. Natürlich geht Post an die GmbH ausschließlich an die im Handelsregister/ Gewerbeschein hinterlegte Adresse der GmbH.
Zu Dir privat nach hause kommt nur für Dich privat bestimmte Post. Aber kein Kontoauszug/ keine Zugangsdaten des Kontos, bei dem die GmbH Inhaber ist.

Und Du kannst Dir ganz sicher sein, dass jede gescheite Bank Dir, wenn Du das so möchtest, Dinge in Schriftform nur dann zusendet, wenn das gesetzlich notwendig ist. Alles andere kommt ins Postfach im Online-Banking.
Aber dazu musst Du eventuell aktiv werden, bzw. Einstellungen vornehmen.

Und: Beim Geschäftskonto einer GmbH kommt es nicht darauf an, dass es 0€ kostet. Die Arbeitszeit des Geschäftsführers kostet Geld. Bei einem Spk-Konto hättest Du neue Zugangsdaten direkt sofort in der Filiale mitnehmen können, ohne irgendwelchen weiteren Zeitaufwand und Ärger…
 
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Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
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Und Post zu bekommen ist prinzipiell nicht das Problem, das Problem ist es das es eben Situationen gibt da kann und will man nicht warten bis die Post denn da ist.

Na dann hole Dein Konto da, wo Dir ohne Postlaufzeit in der Filiale direkt geholfen wird. Wo ist Dein Problem?
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
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Gerade eine GmbH soll der Trennung von beruflichem und privatem dienen. Natürlich geht Post an die GmbH ausschließlich an die im Handelsregister/ Gewerbeschein hinterlegte Adresse der GmbH.
Zu Dir privat nach hause kommt nur für Dich privat bestimmte Post. Aber kein Kontoauszug/ keine Zugangsdaten des Kontos, bei dem die GmbH Inhaber ist.
Das stimmt halt nicht weil die "GmbH" keine Zugangsdaten bekommt, diese bekommen nur Bevollmächtigte und da geht die Post an die private Adresse. Wobei ich mir das generell nicht so vorstellen kann - aber bei einer kleinen Inhaber geführten GmbH/Firma ist es so,

Wäre schön wenn alles an die GmbH gehen würde, dann gäbe es kein Problem. Sorry du hast keine Ahnung, gerade die Zugangsdaten gehen nur an die privaten Adressen der Bevollmächtigten. So bei Commerzbank, Deutsche Bank, Sparkasse, Volksbank und jetzt eben GLS und INGDiba erlebt.

Kontoauszüge per Papier? Warum das? Dafür gibt es die Datev und den Online Zugang.
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Na dann hole Dein Konto da, wo Dir ohne Postlaufzeit in der Filiale direkt geholfen wird. Wo ist Dein Problem?
Wenn ich in Asien oder den USA bin dann hilft auch ein Fillialbesuch nicht, daher die Suche nach einem Kto das sich weitesgehend digital managen lässt.
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@Hotel

Da kannst du lachen, aber das ist die Realität. Ein juristische Person bekommt keine Zugangsdaten, nur der Bevollmächtigte, ist doch auch irgendwie logisch.

Wie gesagt wie es bei Großkonzernen geregelt ist weiss ich nicht aber bei kleinen Firmen ist das die Realität.
 
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Apfelwein

Aktives Mitglied
14.09.2010
130
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Bei rein digital kann ich auch Vivid empfehlen. Noch nie Post von denen bekommen und Eröffnung ging innert weniger Stunden; Datev-Schnittstelle ebefalls vorhanden.

(Falls Du magst: Da gibt's gerade eine KWK-Aktion mit EUR 150,- Bonus).

Ansonsten unterhalten wir noch eine ganz klassisches Konto bei der lokalen Sparkasse. Möchte ich nicht missen.
 
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lazy.man

Aktives Mitglied
17.05.2011
102
4
MUC
Ich kann TIDE empfehlen, ging auch sehr schnell mit meiner GmbH.
Alles online, sogar die Verifikation ohne dämlichen Anruf bei WebId. Kurzes Foto vom Perso, dann noch ein Selfi und fertig war die Online Verifikation.
 

avakh

Neues Mitglied
14.07.2024
2
1
Vivid Money, bis jetzt alles digital, die Daten der GmbH hat sich Vivid aus dem HR geholt, Kontoeröffnung binnen Stunden, Web + App geht, bischen bunt

Es ist noch keine Briefpost angekommen, denn darum ging es ja.
Tide ist ähnlich
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich kann TIDE empfehlen, ging auch sehr schnell mit meiner GmbH.
Alles online, sogar die Verifikation ohne dämlichen Anruf bei WebId. Kurzes Foto vom Perso, dann noch ein Selfi und fertig war die Online Verifikation.
Und Wise
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
238
Gerade, wenn es um Bargeldeinzahlungen auf das eigene Konto geht.
Daher hatte ich mir die GLS Bank ausgesucht vor allem weil sie auch eine Filiale in Berlin haben. Nur ist in der Filiale nur Beratung zu Finanzierung möglich. Einzahlung nur am Automaten der gerne mal außer Betrieb ist.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.416
14.643
FRA/QKL
Na ja, ich fürchte um einen "Briefempfang" kommst du v.a. mit einer GmbH nicht herum. Du benötigst ja eine ladungsfähige Anschrift. Und an diese kann und wird dir eine Bank auf mal Post senden, allein aus Verifikationsgründen das die Geschäftsanschrift auch noch stimmt.
Da eine GmbH im Handelsregister eingetragen ist und eine Adressänderung auch ohne Verlegung des Sitzes inzwischen über einen Notar beurkunden lassen muss für dessen hoheitliche Leistung die geänderte Adresse elektronisch im Handelsregister einzutragen sehe ich das Problem mit der nicht mehr stimmenden Adresse aus Verifikationsgründen nicht mehr.
 

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.684
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Daher hatte ich mir die GLS Bank ausgesucht vor allem weil sie auch eine Filiale in Berlin haben. Nur ist in der Filiale nur Beratung zu Finanzierung möglich. Einzahlung nur am Automaten der gerne mal außer Betrieb ist.

Wurdest Du gezwungen, das für Dich nicht geeignete Konto zu buchen/ abzuschließen?

Aktuell habe ich das Problem mit zwei Banken und jeweils zwei Zugängen (GLS Bank und INGDiba) das ich seit 9 Tagen auf irgendwelche Codes per Post warte um mein Konto wieder benutzen zu können.

Wenn Dir guter Service wichtig ist: Warum nutzt Du dann servicearme Online-Anbieter?

Es gäbe hinsichtlich Zugangsdaten besseres:

Spk versendet neue Zugangsdaten sofort per Post. Früher ging das ohne Brief. Leider gab es zu viel Betrügereien.
Abgesehen davon gäbe es neue Zugangsdaten in der Filiale sofort. Für Dich und von Dir bevollmächtigte Personen.

DeuBa hat zumindest in der Vergangenheit einen QR-Code zur Freischaltung gesendet. Dieser Code konnte auch Jahre später zum Generieren neuer Zugangsdaten genutzt werden.
 
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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.179
1.163
CGN
wir haben ein Firmenkonto bei einer Sparkasse hier um die Ecke. Wir haben ein Firmenkonto bei einer kleinen Privatbank in BaWü, die sind so old-school, dass ich (zumindest damals, ist 15 Jahre her) für eine Girocard da wohl vorbeifahren müsste um sie in der einzigen Filiale abzuholen. Und für eine Tochterfirma, die wir mal gekauft haben, ein Konto bei einer bayerischen Sparkasse (das haben wir halt mitgekauft und nie geändert).

Ich wüsste bei keiner der drei Banken, wann die mir das letzte Mal irgendwas zugeschickt hätten an mich privat (außer der Sparkassen-Karte. Die landet im Safe). Generell sind die Anzahl an Papier-Aussendungen sehr selten: Bei unserer Sparkasse erinnere ich mich an Bettelbriefe zur Zustimmung zu ihren neuen Preisen (kam per Post, war mir aber nicht wichtig sondern denen. Und wurde dann im Onlinebanking bestätigt). Beim Bankhaus Gebr. Martin war eine Papier-Vereinbarung für DATEV-Zugang nötig, wobei wir unsere Eingangspost scannen lassen (Dropscan) und ich hab das PDF am PC unterschrieben und meiner Sachbearbeiterin geschickt (ich kommuniziere da seit 15 Jahren immer mit exakt einer Person per E-Mail). Lief aber über die GmbH-Anschrift.

Nun bin ich die meiste Zeit zuhause, aber ich will hier kein Papier haben. Und das klappt mit diesen Banken ganz hervorragend. (Außer, dass Karten eben leider dank Dropscan auch oft nur als Scan hier ankommen, aber da kann die Bank nichts für).

Wenn ich mich aus Konten ausgesperrt hatte, oder z.B. Probleme bei Gerätewechsel mit der 2FA-App hatte, ließ sich das auch immer ohne irgend einen Filialbesuch oder irgend einen Brief klären.

Ich käme daher gar nicht auf die Idee, eine Bank nach "das muss papierlos gehen"-Kriterien suchen zu müssen, weil ich mal grob sagen würde, das kann jede noch so kleine Bank auch heute schon halbwegs. (Und Briefpost bei einer GmbH hat man immer mal irgendwelche, d.h. um Dropscan würde ich eh nicht drum herumkommen).

Aber:

Ich habe die neuen Zugangsdaten am Mo. den 19.01. bestellt (bei GLS und INGDiba) es sollten jeweils Zugangsdaten an meine Adresse und an die GmbH Adresse geschickt werden - ist noch nix da. Post können die mir und der GmbH soviel schicken wie sie wollen, nur muss eben im Ernstfall die Aktivierung des Kontos auch online möglich sein

Es gibt Dinge, die sind sensibel. Neue Zugangsdaten, also einen Schlüssel mit dem man explizit Dinge in meinem Namen machen kann (und wenn mit denen Unsinn auch auf dem Geschäftskonto gemacht wird, kann das sehr schnell zu einem persönlich haftenden Thema werden) finde ich völlig sinnvoll, dass die auch der Person zugeschickt werden. Ich habe mich vor 15 Jahren mal aus einer Firma operativ zurückgezogen - es ist richtig, dass mein ehemaliger Vorstandskollege dann bei der Bank meine Kontovollmacht, ec-Karte etc. gesperrt hat. Aber ich hätte es nicht richtig gefunden, wenn er Ersatzkarte, PIN-Nummer und Zugangsdaten Onlinebanking an die Firmenanschrift hätte bestellen können.

Und gerade vor dem Hintergrund von möglichen Identitätsdiebstahl finde ich es beruhigend, dass bestimmte Dinge nicht "auf Zuruf, nur weil jemand Zugangsdaten zu einem Account von mir hat. Oder weil jemand mit irgendwelchen am Ende nicht 100% sicheren Videoident-o.ä.-Diensten so tut als sei er ich" an einen beliebiges anderes Ziel geschickt werden.

Gerade wenn Du bei zwei Banken gleichzeitig Zugangsdaten angefordert hast, klingt das nach "Daten kompromittiert und damit sicherheitshalber ausgesperrt" oder nach "Daten zerstört und damit ausgesperrt". Im ersten Fall wäre das so ein Fall, wo ich froh wäre, dass die Zugangsdaten an eine vertrauenswürdige Anschrift gehen.

Und für den zweiten Fall könnte man sich (vorher) vorbereiten. Was Aufwand ist, aber auch nicht mehr als extra deshalb eine andere Bank zu suchen und zu wechseln. (Denn Vorbereitung auf so einen Datenverlust ist ja nicht nur beim Banking sinnvoll)
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
238
Es gibt Dinge, die sind sensibel. Neue Zugangsdaten, also einen Schlüssel mit dem man explizit Dinge in meinem Namen machen kann (und wenn mit denen Unsinn auch auf dem Geschäftskonto gemacht wird, kann das sehr schnell zu einem persönlich haftenden Thema werden) finde ich völlig sinnvoll, dass die auch der Person zugeschickt werden. Ich habe mich vor 15 Jahren mal aus einer Firma operativ zurückgezogen - es ist richtig, dass mein ehemaliger Vorstandskollege dann bei der Bank meine Kontovollmacht, ec-Karte etc. gesperrt hat. Aber ich hätte es nicht richtig gefunden, wenn er Ersatzkarte, PIN-Nummer und Zugangsdaten Onlinebanking an die Firmenanschrift hätte bestellen können.

Und gerade vor dem Hintergrund von möglichen Identitätsdiebstahl finde ich es beruhigend, dass bestimmte Dinge nicht "auf Zuruf, nur weil jemand Zugangsdaten zu einem Account von mir hat. Oder weil jemand mit irgendwelchen am Ende nicht 100% sicheren Videoident-o.ä.-Diensten so tut als sei er ich" an einen beliebiges anderes Ziel geschickt werden.

Gerade wenn Du bei zwei Banken gleichzeitig Zugangsdaten angefordert hast, klingt das nach "Daten kompromittiert und damit sicherheitshalber ausgesperrt" oder nach "Daten zerstört und damit ausgesperrt". Im ersten Fall wäre das so ein Fall, wo ich froh wäre, dass die Zugangsdaten an eine vertrauenswürdige Anschrift gehen.

Und für den zweiten Fall könnte man sich (vorher) vorbereiten. Was Aufwand ist, aber auch nicht mehr als extra deshalb eine andere Bank zu suchen und zu wechseln. (Denn Vorbereitung auf so einen Datenverlust ist ja nicht nur beim Banking sinnvoll)
Im Grunde alles richtig, aber eben manchmal unpraktisch. Daten sind nicht kompromittiert sondern ein System Update des Handys hat die App unbrauchbar gemacht. Das vermeintliche Back Up hatte ich bei dem GLS Konto, wir hatten nur einen von zwei Zugängen aktiviert - aber jetzt der Upfuck der kam, die Zugangsdaten/Aktivierungsdaten sind nur 20 Tage lang gültig, der Brief lag aber sein 2023 im Safe :)

Es scheint hier ein Missverständnis meines Eingangsposts zu geben, ich bin mit Konten (auch digitalen) gut versorgt, was mir fehlt wäre ein Konto bei dem der Zugang wenn er mal zerschossen ist online/telefonisch (ohne Brief) wiederverstellbar ist (dafür habe ich zwei Konten) und das die Daten dieses Kontos eben an die DATEV übermittelt werden können und das fehlt mir.

Alles andere passt, der Service ist wie erwartet öfter sogar netter, da Banken für mich aber reine Zahlungsdienstleister sind brauche ich nicht viel Beratung, Finazierung usw. usw. Ich will nur über mein Geld verfügen können, wann und wo ich es muss.

Danke das du mir bestätigst das die Zugangsdaten an die Bevollmächtigten geschickt werden und nicht an die GmbH Adresse, ich habe schon an mir gezweifelt weil das in den vergangenen 30 Jahren immer so gehandhabt wurde.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.179
1.163
CGN
ehrlicherweise leuchtet mir der Anwendungszweck immer noch nicht ein.

Du bist bei der GLS und der IngDiba und da zufrieden. Und suchst aber trotzdem oder zusätzlich ein weiteres Konto.

Das Konto wird auch ernsthaft benutzt werden. Einerseits wäre sonst bei einer Handvoll Buchungen die DATEV-Schnittstelle kein absolutes MustHave, andererseits willst Du es ja im Fall der Fälle nutzen können, also muss Geld oder Verfügungsrahmen drauf sein.

Und das ganze ist für den (seltenen) Fall da, dass Du Dich nochmal bei GLS, IngDiba und der neuen Bank gleichzeitig aussperrst. Zu einem Zeitpunkt, in dem Du auch keinen (auch nicht Nachbarn o.ä.) Zugang zu Deinem Heimatbriefkasten hast. Ach ja, und Deine GmbH ist ausreichend "ernsthaft", bei einer 1-Mann- oder Briefkastenfirma kommt man ja meistens auch noch ein paar Tage ohne Online-Zugang hin. Aber gleichzeitig gibt es da niemanden, der Dich vertreten könnte, weder gegenüber der Bank (Kontovollmacht) noch mal eben Deinen Briefkasten für Dich öffnen.

Du brauchst Dich nicht rechtfertigen, ich habe hier im VFT schon viel absurdere Dinge, die sich Leute gönnen, mitbekommen. Aber es wirkt für mich nach einer Reflex-Entscheidung, weil Du Dich geärgert hast, aber bei ernsthaftem drüber schlafen völlig unnötiger Aufwand.

Aber das ist nur meine Meinung :)
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.685
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ehrlicherweise leuchtet mir der Anwendungszweck immer noch nicht ein.

Du bist bei der GLS und der IngDiba und da zufrieden. Und suchst aber trotzdem oder zusätzlich ein weiteres Konto.

Das Konto wird auch ernsthaft benutzt werden. Einerseits wäre sonst bei einer Handvoll Buchungen die DATEV-Schnittstelle kein absolutes MustHave, andererseits willst Du es ja im Fall der Fälle nutzen können, also muss Geld oder Verfügungsrahmen drauf sein.
Die erste Frage diente nur der Information, wenn es ein Konto gäbe das diesen Ansprüchen entspricht dann hätte ich das GLS Konto evtl. gewechselt. Es ist halt deutlich praktischer wenn man alles, immer über ein Konto abwickeln kann und da die Daten automatisch bei DATEV landen.

Und warum ich danach gefragt habe? Weil mir eben aufgefallen ist das ein solches Problem, schier unlösbar wird wenn man 6 Wochen in Asien ist, und eine solche Situation wäre ausgesprochen doof.

Beste Grüße