Entsendung nach Norwegen Region Oslo

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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.375
17.551
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Hier sind nur leitende Angestellte unterwegs, die eine horrende Vergütung erhalten.

Aber wenn Du kein Leitender bist, kannst Du keine 81 Stunden pro Woche arbeiten :confused:

Hier geben überwiegend Leute Ihren Senf dazu, die überhaupt keine Ahnung haben wie die Arbeitsbedingungen in der Bauindustrie sind zumindest in Deutschland.

Ich habe keine Ahnung von der Bauindustrie. Wie ist es dort? Wird dort tatsaechlich flaechendeckend das ArbZG verletzt? Und zwar nicht nur "*zwinkerzwinker* wir machen einen 40-Stunden-Vertrag, verteilen die Stunden aber kreativ", sondern so richtig offen per Arbeitsvertrag?
 

OneMoreTime

Erfahrenes Mitglied
23.04.2019
3.388
5
Hier sind nur leitende Angestellte unterwegs, die eine horrende Vergütung erhalten.
Trotzdem Danke an diejenigen die hier vernünftige Antworten gegeben haben.

Deine Angabe das du in Zukunft 80 Stunden die Woche arbeitest (mit einem deutschen Arbeitsvertrag) impliziert das du ebenfalls leitender Angestellter bist. Und wie kommst du darauf das leitende automatisch eine horrende Vergütung erhalten?

Schau die mal deine Lohnabrechnung an, höchstwahrscheinlich liegst auch du mit deinem Einkommen bereits im oberen Fünftel der deutschen Gehälter.
 

TXL3000

Erfahrenes Mitglied
18.06.2016
1.676
1.056
TXL
Ihr mit Euren Stunden. Gefühlt arbeitet doch jeder mindestens 60 Stunden pro Woche. Ständig will mir irgendwer irgendwo erklären, wenn er 40 Stunden machte, wäre er schon Mittwochnachmittag durch und 80 Stunden seien eher die Regel als die Ausnahme. Bei kaum einer anderen Sache klaffen eigene Wahrnehmung und Wirklichkeit derart auseinander wie bei der Arbeitszeit (während zugleich bei Kollegen stets angenommen wird, sie würden praktisch nie arbeiten und dürften Schwierigkeiten haben, auch nur das vertragliche Minimum zu erreichen, sind ja schließlich nie da oder beim Arzt oder im Urlaub!). Vielleicht hilft das hier: bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 80 Stunden verteilt auf sieben Tage (d.h. KEIN freier Tag!) müssten montags bis freitags jeweils 11,42 Stunden (netto!) gearbeitet werden. Wie wäre das zu schaffen? Der AN beginnt um 9 Uhr und arbeitet bis ca. 20:45 Uhr ohne (!) Pause. Mit jeder Pause (Lunch, wohl auch Dinner) verlagert sich der Feierabend nach hinten. Tag für Tag. Ist das wirklich Realität?
 

OneMoreTime

Erfahrenes Mitglied
23.04.2019
3.388
5
Ihr mit Euren Stunden. Gefühlt arbeitet doch jeder mindestens 60 Stunden pro Woche. Ständig will mir irgendwer irgendwo erklären, wenn er 40 Stunden machte, wäre er schon Mittwochnachmittag durch und 80 Stunden seien eher die Regel als die Ausnahme. Bei kaum einer anderen Sache klaffen eigene Wahrnehmung und Wirklichkeit derart auseinander wie bei der Arbeitszeit (während zugleich bei Kollegen stets angenommen wird, sie würden praktisch nie arbeiten und dürften Schwierigkeiten haben, auch nur das vertragliche Minimum zu erreichen, sind ja schließlich nie da oder beim Arzt oder im Urlaub!). Vielleicht hilft das hier: bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 80 Stunden verteilt auf sieben Tage (d.h. KEIN freier Tag!) müssten montags bis freitags jeweils 11,42 Stunden (netto!) gearbeitet werden. Wie wäre das zu schaffen? Der AN beginnt um 9 Uhr und arbeitet bis ca. 20:45 Uhr ohne (!) Pause. Mit jeder Pause (Lunch, wohl auch Dinner) verlagert sich der Feierabend nach hinten. Tag für Tag. Ist das wirklich Realität?

Ja aber komischerweise ist jeder "gerade nicht am Platz" wenn man anruft, trinkt Kaffee oder raucht eine oder oder oder.

Ich muss seit Ewigkeiten ab und an mal wirklich zwei, drei Tage 14Std bis 16Std am Arbeitsplatz sein - das nervt und ich nehme mir direkt an den Folge Tagen auch die entsprechende Freizeit. Und das war auch schon so als ich noch deutlich jünger war.
 

peter42

Moderator
Teammitglied
09.03.2009
13.382
1.246
Moderationshinweis: Die unnötigen Kommentare und das bashen eines neuen Users sind jetzt in der Box. Das ist nicht der Diskussionsstil, der hier gewünscht ist - danke!
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.462
1.743
im Paralleluniversum
Mir erschließt sich noch nicht, um was es hier eigentlich genau geht, ich meine: Warum führen wir diese Diskussion eigentlich bzw. mit welcher Intention hat der TO hier die Diskussion eröffnet?

- An einem wirklichen Austausch und an Kritik ist der TO offenkundig nicht interessiert.
- Ich habe das Gefühl, dass er eigentlich gar nicht nach Norwegen will und vorzugsweise hier nach Bestätigung sucht (was meine erste Frage in Teilen beantworten würde).
- Was ich auch nicht verstehe: Wenn das Gehaltsangebot jetzt meinetwegen 50% höher wäre, wäre dann das Problem der Grabpflege oder des Fußballvereins oder der Freunde gelöst? Dieser Zusammenhang bleibt für mich nicht herzustellen.

Nur ein Bauchgefühl: Typisches Generation Y Problem.

Ich habe viele Jahre als Veranstaltungstechniker auf Tourneen gearbeitet. Regel hier: 30 Tage unterwegs, 30 Tage zu Hause. Es war halt einfach so. Und mit 10 Stunden am Tag hätte keine einzige Show stattfinden können. Man kann sich natürlich auch auf Regeln berufen. Das erinnert mich an die Langzeitarbeitslosen, die mal zum Spargel Ernten geholt wurden und sich dann krank gemeldet haben nach 1 Tag und sich darüber beschwert haben, dass die Toiletten in so komischen Plastikboxen namens Dixie sind. So können man ja schließlich nicht arbeiten. Und da kanns ja sogar regnen. Wurde ganz schnell wieder eingestampft.

Meine Meinung: Der TO hat ein Angebot vorliegen. Er kann (und sollte) es prüfen und prüfen lassen, mit seinem privaten Umfeld besprechen (würde ich nie ohne machen) und sich dann entscheiden.
Aber warum - wenn es keine Troll Aktion ist - melde ich mich dafür in einem fachfremden Forum an?

Ich bin ratlos.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.462
1.743
im Paralleluniversum
Klar doch, nur dummerweise ist da vieles ja eben keine wirkliche Arbeitszeit, sondern eher Wartezeit - sagt jemand der viele Jahre als Tourmanager gearbeitet hat.

Ja und nein. Bei mir nannte sich das Technischer Leiter der Produktion. Ist wahrscheinlich das Gleiche. Und daher weißt Du auch, dass Du zwar nicht permanent körperlich aber durchgängig geistig gefordert warst.
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
6.979
5.006
Ja und nein. Bei mir nannte sich das Technischer Leiter der Produktion. Ist wahrscheinlich das Gleiche. Und daher weißt Du auch, dass Du zwar nicht permanent körperlich aber durchgängig geistig gefordert warst.

Sowas soll es geben - ich bin eigentlich nur dann im Beruf körperlich gefordert, wenn ich in den Flieger steige oder einen Brief unterschreibe. Sowas soll es geben.
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
10
SIN
Wenn sein Arbeitsvertrag vorsieht, dass er weltweit eingesetzt werden kann, dann ist es im Gehalt reflektiert. Und wenn er das nicht berücksichtigt hat bei Einstellung, hat er einen Fehler gemacht. Mein Anstellungsvertrag (kein Arbeitsvertrag) sieht das vor und im Falle des Falles trägt das Unternehmen Reise und Unterkunft und übliche Tagespauschalen, der Rest ist für mich abgegolten. Ob ich von Düsseldorf, Hong Kong oder London arbeite ist da ziemlich egal.

In der Bauindustrie sind die Vertraege anderst gestrickt. Da bekommt niemand etwas ins Gehalt eingestrickt, weil er vielleicht mal im Ausland arbeiten wird. Da geht sowas noch klassisch ueber Entsendevertraege. Wenn das in der Berater- und Anwaltsbranche anderst geregelt ist ist das erstmal schoen fuer euch, hilft aber dem OP kaum weiter., oder?

Ich habe keine Ahnung von der Bauindustrie. Wie ist es dort? Wird dort tatsaechlich flaechendeckend das ArbZG verletzt? Und zwar nicht nur "*zwinkerzwinker* wir machen einen 40-Stunden-Vertrag, verteilen die Stunden aber kreativ", sondern so richtig offen per Arbeitsvertrag?

Wenn man in einem schoenen warmen Buero, aka Hauptverwaltung wie man sowas frueher genannt hat, arbeitet, kann sich selbstverstaendlich ueber nette Arbeitszeiten gemaess Tarifvertag freuen. Auf Baustellen ist eine 38.5h Wochen dann doch eher unueblich und ueber Ueberstundenzuschlaege ala Automotive wuerden sich viele sicher freuen. Und bei Auslandseinsaetzen wird Mehrarbeit ueblicherweise pauschal ueber Prozentsaetze aufs Grundgehalt abgegolten.
 
F

Floridafreund

Guest
Genau deswegen versteht die breite Masse der Bevölkerung nicht, warum Rechtsanwälte so viel Geld bekommen.
Money for nothing.

Ganz so exorbitant stellen sich die Gehälter nicht dar,
sie liegen bei angestellten RA längst nicht in Sphären, die gerne vorgegeben werden.

Bei 10 Jahren Berufserfahrung betragen die DurchschnittsBRUTTOgehälter zwischen 77k und 105k, der Mittelwert liegt bei 88k
> 10 Jahren zwischen 124k und 171k, wobei der Mittelwert 146k beträgt.
und das betrifft nicht Klitschenkanzleien oder Mittelständler.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.462
1.743
im Paralleluniversum
Ganz so exorbitant stellen sich die Gehälter nicht dar,
sie liegen bei angestellten RA längst nicht in Sphären, die gerne vorgegeben werden.

Bei 10 Jahren Berufserfahrung betragen die DurchschnittsBRUTTOgehälter zwischen 77k und 105k, der Mittelwert liegt bei 88k
> 10 Jahren zwischen 124k und 171k, wobei der Mittelwert 146k beträgt.
und das betrifft nicht Klitschenkanzleien oder Mittelständler.

Meine Rede.
 
R

rolst01

Guest
Sowas soll es geben - ich bin eigentlich nur dann im Beruf körperlich gefordert, wenn ich in den Flieger steige oder einen Brief unterschreibe. Sowas soll es geben.

Und wenn du den Anwälten Kaffee und Kekse im Konferenzraum servierst.
Tststs, stell doch dein helles Lichtlein nicht so untern den Scheffel... :yes:
 

Pascal1101

Erfahrenes Mitglied
31.12.2013
530
82
DXB
Ganz so exorbitant stellen sich die Gehälter nicht dar,
sie liegen bei angestellten RA längst nicht in Sphären, die gerne vorgegeben werden.

Bei 10 Jahren Berufserfahrung betragen die DurchschnittsBRUTTOgehälter zwischen 77k und 105k, der Mittelwert liegt bei 88k
> 10 Jahren zwischen 124k und 171k, wobei der Mittelwert 146k beträgt.
und das betrifft nicht Klitschenkanzleien oder Mittelständler.

Wobei man hier auch nicht vergessen darf, dass diese Gehaelter das Doppelte von dem sind, was ein normaler Arbeitnehmer in Deutschland verdient.
 
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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.375
17.551
Bei 10 Jahren Berufserfahrung betragen die DurchschnittsBRUTTOgehälter zwischen 77k und 105k, der Mittelwert liegt bei 88k
> 10 Jahren zwischen 124k und 171k, wobei der Mittelwert 146k beträgt.
und das betrifft nicht Klitschenkanzleien oder Mittelständler.

Ja, da haben doch glatt volle 1 bis 2 % der Bevoelkerung hoehere Einkommen. Dann sind es natuerlich keine Sphaeren, denn die fangen bekanntlich erst im Promillebereich an ;)
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.122
5.849
Z´Sdugärd
Spielt doch jetzt mal keine Rolle ob der Flying Rechtsverdreher 200K oder 50k verdient (der wert ist), oder ob er körperlich oder geistig schwer am schuften ist. Es geht um Bau, Norwegen und Mimimi.
 

Daoane

Erfahrenes Mitglied
17.10.2011
1.124
49
MUC
Wie ist das dann, wenn der AG einen in ein Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten entsenden will? Müsste man dann nach dieser Logik für eine derartige Entsendung weniger verdienen als zuhause? ;)