Hat jemand mit Revolut Erfahrungen?

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eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.623
1.797
NRW
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Ich Überweise monatlich 300 Euro ins Ausland nicht Euro. Dafür kassiert Revolut 50 Eurocent Gebühren. Bei der VR Bank würde ich für das Gleiche 7,50 Euro Gebühren zahlen.
Bei jeder Auslandsüberweisung (außerhalb EUR-SEPA) gilt: Augen auf bei den Gebühren und dem Wechselkurs. Revolut kann in vielen Szenarien sehr günstig sein. Den Hinweis mit den Fremdwährungsgebühren von @Debating0745 finde ich trotzdem sehr wertvoll: es zeugt nämlich, dass man mit seiner Revolut Debitkarte gar nicht so günstig wegkommt, wie man gemeinhin glauben würde:

Gebühr /AboStandardPlusPrem/Metal/Ultra
Über "fair use" pro Monat (€1000/3000)+ 0,5 %+ 0,5 %0%
Wochenende (ab Fr 17 Uhr!)+ 1,0 %+ 0,5 %0%
Monatsgebührkostenlos€ 2,99ab € 7,99

Dazu kommt, dass Revolut keine klare Aussage trifft, welchen Wechselkurs sie denn nun einsetzen.

Für den Gelegenheitsnutzer im Ausland ist dann eine (kostenlose) Karte ohne Fremdwährungsgebühr und offiziellen MC/Visakursen sicher besser geeignet.
 

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
5.140
5.324
Wer kein Abo abschließen möchte, zahlt unter Umständen mehr als bei einer Filialbank,

Selten größeren Blödsinn gelesen als das.

wenn Wochenende (+1%-Punkte), Tauschlimit (+0,5%-Punkte) und ungünstiger Revolut-Kurs (für USD hatte ich im Schnitt ca. +0,1-0,2%-Punkte über Visa und Mastercard) zusammentreffen, der zudem davon abhängt, wie viel man tauscht.

Bei Filialbanken, vor allem den von dir genannten VR und Spk, liegst du mit 2% noch im absoluten Niedrigpreisbereich.
 
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bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
897
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Ich verstehe nicht, warum man sich das mit den Fremdwährungsspielereien bei Revolut antut. Wer kein Abo abschließen möchte, zahlt unter Umständen mehr als bei einer Filialbank, wenn Wochenende (+1%-Punkte), Tauschlimit (+0,5%-Punkte) und ungünstiger Revolut-Kurs (für USD hatte ich im Schnitt ca. +0,1-0,2%-Punkte über Visa und Mastercard) zusammentreffen, der zudem davon abhängt, wie viel man tauscht.

Umgehen kann man das zwar, aber nur, indem man mehr für das Abo ausgibt, als viele Sparkassen und Volksbanken im Monat haben wollen.

Es ist keineswegs verwunderlich, warum Revolut so gute Gewinne einfährt.
Wer regelmäßig größere Summen in Fremdwährungen überweist, sollte sich wahrscheinlich woanders umschauen. Da gebe ich dir recht. Aber für den Gelegenheitsnutzer im Urlaub ist Revolut auch mit den Gebühren am Wochenende noch ein praktisches Produkt. Mir gefällt zum Beispiel, dass Kleinkram von einem separaten Konto abgebucht wird, und die Übersicht über Ausgaben ist in der App ist auch wesentlich besser als bei anderen Konten.
 

schwerelos

Reguläres Mitglied
16.03.2026
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Ich verstehe nicht, warum man sich das mit den Fremdwährungsspielereien bei Revolut antut. Wer kein Abo abschließen möchte, zahlt unter Umständen mehr als bei einer Filialbank, wenn Wochenende (+1%-Punkte), Tauschlimit (+0,5%-Punkte) und ungünstiger Revolut-Kurs (für USD hatte ich im Schnitt ca. +0,1-0,2%-Punkte über Visa und Mastercard) zusammentreffen, der zudem davon abhängt, wie viel man tauscht.
Alle Anbieter haben einen gewissen Spread. Viele auch einen etwas größeren am WE (wie eben auch Revolut).
Umgehen kann man das zwar, aber nur, indem man mehr für das Abo ausgibt, als viele Sparkassen und Volksbanken im Monat haben wollen.
Man kann die WE-Aufschläge für viele praxisrelevante Anwendungen auch umgehen, indem du vorab tauscht. Dann sparst du sowohl den 1% WE-Aufschlag als auch den weiteren Spread am WE. Eher unter der Woche ein wenig zurücktauschen (dann hast du eben dann zweimal einen Spread von ca. 0.1% im Falle etwa EUR/USD gezahlt statt potentiell den höheren EUR/USD Spread von 0.6% bis 0.7% am WE; Revolut überwältzt die Kosten des FX-Hedgings am WE, wo die Märkte geschlossen sind, auf den User).

Das Fair Use Limit ist natürlich nur sehr bedingt umschiffbar (manchmal passt es, den Tausch 1-2 Tage vor neuem Abrechnungsmonat durchzuführen)
 
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Debating0745

Aktives Mitglied
29.01.2024
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Selten größeren Blödsinn gelesen als das.

Bei Filialbanken, vor allem den von dir genannten VR und Spk, liegst du mit 2% noch im absoluten Niedrigpreisbereich.
Nö, ich hab zufällig eine VR-Karte. Da bezahle ich ein AEE von 1%. Die Sparkasse hier hat 1,75%. Nicht optimal oder gut, aber im Fall der VR halt am Wochenende durchaus auch mal wettbewerbsfähig. Meine Fremdwährungstransaktionen lasse ich aber trotzdem über günstigere Karten laufen und eine Visa oder MC mit 0% AEE/FWG ist eine super Alternative, wenn man hauptsächlich zahlen möchte. Revolut hat andere tolle Vorteile, aber garantiert kein schönes oder günstiges Fremdwährungshandling. Für Überweisungen würde ich z.B. eher noch Wise nehmen. Da gibt es dann auch sowas wie eine US Routing Number.
 
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