Ich kann zwar zu Buenos Aires nichts beitragen, aber mal ganz grundsätzlich, wie ich südamerikanische Großstädte so wahrnehme.
2024 hab ich das erste Mal einen Fuß auf den Kontinent gesetzt, war sofort begeistert und kann User
@CarstenS nur beipflichten. Ohne Buenos Aires (dafür bspw. Rio, Sao Paulo, Manaus, Brasilia, Salvador, Bogota, Medellin, Cartagena und Ciudad del Este) zu kennen, hatten alle Städte dort drüben einen wunderbaren Charakter und wirklich Seele. Die heruntergekommene Kolonialarchitektur bspw. im Zentrum Rios hat mich so fasziniert, dass ich sofort wusste, in diese Region kommst du immer wieder zurück. In der zweiten Jahreshälfte ist dann Peru und nochmals Kolumbien dran.
Man musste in Brasilien, Kolumbien und Paraguay in den großen Städten überall aufpassen. Das dürfte auch für Argentinien gelten. Die Vermögensungleichheit, die hierfür zugrundeliegenden Ursachen sowie einhergehenden Probleme zeigen sich konzentriert und besonders anschaulich in den Städten. Selbst in den besten Vierteln, so zumindest meine Erfahrung, muss man wachsam sein. Mit den Schickimicki-Accessoirs am Körper - die bspw. in den VAE zum guten Ton gehören oder mit denen du in Asien kaum Begehrlichkeiten weckst - bist du dort drüben sofort Mode. Low profile und ein wachsames Auge für die unmittelbare Umgebung sollten selbstverständlich sein. Für wen das nix ist, bleibt besser zu Hause, verschanzt sich die ganze Zeit ins Hotel, ein (meist langweiliges) Reichenviertel oder investiert in eine Reise in sicherere Gefilde.
Wer sich aber darauf einlässt, am besten ein AirBnB in den bei Einheimischen belebten Viertels bucht, den Leuten mit Respekt begegnet und sich nicht gleich durch völlig unbedarftes Handeln zum wandelnden Geldautomaten (dis)qualifiziert, wird erleben, was südamerikanische Lebensfreude und Gelassenheit tatsächlich heißt. Und erkennt dadurch den fantastischen Charme südamerikanischer Großstädte.
In diesem Sinne ganz viel Vorfreude und tolle Eindrücke in Buenos Aires!
