In 284 Stunden um die Welt

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HDH Aviation

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25.02.2018
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Stunde 65

Der nächste Morgen war wie der erste, nur dass ich heute beim Frühstück die Livecams an der Golden Gate Bridge beobachtete. Dorthin sollte es nämlich heute gehen. Um viertel nach 10 stand ich an der Bushaltestelle schräg gegenüber vom Hostel und wartete mal wieder auf einen Bus. Etwas verspätet kam der auch, ich bekam noch einen Sitzplatz, und 20 Minuten später stieg ich, und 80% aller anderen Fahrgäste ebenfalls, an der Golden Gate Bridge aus. Zuerst lief ich etwas über das Gelände vom Besucherzentrum und bestaunte die Brücke und Aussicht.

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Der Weg zum Fußweg war gut ausgeschildert und nicht zu übersehen, und so hakte ich dann über die nächste Stunde ein Bucket List Item ab. Ich lasse einfach ein paar Fotos hier.

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Ein interessantes Schild erweckte meine Aufmerksamkeit:

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Nachdem ich meinen Marschflugkörper enttäuscht wieder eingepackt hatte, ging ich weiter.

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Zum Ende nochmal ein Blick auf die Bucht, inklusive Schiff.

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Und dann nochmal zurück auf die Brücke.

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Angekommen am Parkplatz auf der anderen Seite vermeldete mein Magen wieder etwas Hunger, eigentlich wollte ich diesen erst am nächsten Halt stillen, durch die Anwesenheit zahlreicher Hot Dog Verkäufer*innen auf dem Parkplatz verwarf ich aber meinen Plan und erstand für heute 10$ eine Wurst im Brötchen, diesmal sogar mit etwas Gemüsebeilage. Ich verweilte noch etwas auf dem Parkplatz, bevor es Zeit wurde, die 500m Fußmarsch zur Bushaltestelle in Angriff zu nehmen, um den stündlichen Bus über die Brücke nach Sausalito zu erwischen.

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Dieser kam wie versprochen, und 10 Minuten später war ich unten in Sausalito. Ein schönes kleines Städtchen.

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Da bis zur Abfahrt der Fähre noch etwas Zeit war, schlenderte ich kurz die Hauptstraße entlang, und erstand für weitere 5$ eine (sehr leckere) Kugel Eis.

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Dieses hab ich dann am Ufer konsumiert.

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Das am Automaten erstandene Fährticket erleichterte mich um weitere 14$, und das Schiff wartete ebenfalls schon.

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Die Überfahrt nach San Francisco verlief dann schnell und pünktlich, unterwegs mit wunderbarer Aussicht erst zurück auf Sausalito,

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Dann auf die zuvor überquerte Golden Gate Bridge,

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Direkt darauf auf Alcatraz,

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Und zum Schluss auf San Francisco selbst.

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Wir dockten schließlich am Ferry Terminal an, wurden entlassen, und dann suchte ich mir einen vernünftigen Rückweg. Vernünftig erschien mir die Tram zum Pier 39, und dann per Bus wie am Vorabend zurück zum Hostel. Leider ließ die Tram aber auf sich warten, und kam dann bereits überfüllt an, und wurde noch überfüllter als sich 50 Menschen da reinquetschen wollten. Ich wartete stattdessen auf die nächste (gefährlich, ich weiß), die kam aber kurz darauf und war deutlich leerer. Auch der Umstieg auf den Bus klappte problemlos, so dass ich dann nach über einer Stunde zurück war.

Zum Abendessen sollte es in ein am Vortag entdecktes vietnamesisches Restaurant in der Nähe gehen. Dort wurde es dann frittiertes Hühnchen mit gebratenen Knoblauchnudeln. Für 18§ inklusive Tip sehr lecker.

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Danach ging es zurück ins Hostel und ich begann meine Sachen zusammenzupacken, am nächsten Morgen sollte es zu früh losgehen und ging dadurch auch früh schlafen.
 

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HDH Aviation

Erfahrenes Mitglied
25.02.2018
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D-AIEP
Stunde 84

Den Uber hatte ich für 4:50 Uhr vorbestellt und daher meinen Wecker auf 20 Minuten vorher gestellt. Da ich aber durch meine nicht besonders rücksichtsvollen Mitbewohner nicht gut schlafen konnte, erklärte ich die Nacht bereits um viertel nach vier für beendet, gönnte mir noch eine Dusche und kam dann gleichzeitig mit meinem Uber unten an. Die Fahrt durch das nächtliche SF dauerte erstaunlich lange, dennoch kam ich gegen 5:15 Uhr am SFO an. Ich machte mich auf direktem Weg zum Check-in Schalter, denn ich konnte online nicht einchecken und hatte sowieso noch einige Probleme (also eigentlich nur ein sehr Großes) zu klären. Leider konnte auch die freundliche Mitarbeiterin am Schalter nach mehreren Versuchen meinen Oneworld Sapphire Status nicht erfolgreich zur Buchung hinzufügen, obwohl die FF-Nummer in der Buchung hinterleget war. Somit war ich mir unsicher, ob mein Plan für Frühstück aufgehen wird, nachdem ich aber sehr schnell durch die TSA durchgekommen bin, erbat ich dennoch am Eingang vom Admirals Club um Einlass. Nachdem die Mitarbeiterin meinen Status in der App gesehen hat und selbst erfolglos versucht hat ihn hinzuzufügen, durfte ich dennoch die heilige Halle betreten. Selbst zu so früher Stunde war bereits gut was los, ich bekam noch einen letzten Platz am Fenster und plünderte danach das Buffet. Dort gab es warme und kalte Speisen, ich nahm mir von allem etwas und mampfte genüsslich vor mich hin.

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10 Minuten vor Boardingbeginn machte ich mich dann auf den relativ kurzen Weg zum Gate, ich wollte unterwegs noch versuchen mir ein neues Ladekabel zu kaufen, da das alte einen Wackelkontakt am iPhone aber nicht am iPad hat. Ich wurde tatsächlich fündig, und musste nicht mehr lange am Gate warten, und auch wenn es draußen noch dunkel war versuchte ich mich an einem Foto des wartenden A319.

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Ohne Status hieß es dann für mich mit Gruppe 8 zu boarden, immerhin konnte ich mir im Vorfeld an der Hotline einen Platz in der MCE reservieren lassen, und mein Nebensitz blieb sogar frei. Vor dem Fenster ging die Sonne so langsam auf, überpünktlich pushten wir, machten uns auf den sehr kurzen Weg zur 01L, und hoben um 07:07 Uhr ab, parallel mit einer 737 Max 9 von United.

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Im Gegensatz zu ihrer Rechtskurve machten wir eine Linkskurve und ich konnte gerade so noch einen Blick auf Downtown erhaschen bevor der Flügel die Sicht verdeckte.

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Der Flug verlief ereignislos, mein IFE befand aus dem Blick aus dem Fenster und als 2. Frühstück gab es eine Packung Biscoff und Ginger Ale, das, wie ich mittlerweile herausgefunden habe, mein internistisches Problem beim Fliegen löst. Aber genug davon, die Sicht auf Kalifornien war hervorragend:

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Zumindest bis wir Los Angeles erreichten, denn wie so oft hüllte die Marine Layer die Gegend in dichten Nebel. So konnte ich aber immerhin im Landeanflug die Spitzen der Wolkenkratzer in Downtown sowie das Hollywood Sign erspähen.

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Am LAX selber herrschte noch dichtester Nebel, der mich aber weniger interessierte da ich ob der langen Rollzeit etwas besorgter wurde. Die App zeigte noch ein Gate im T4 an, doch eine Minute später meldete sich die Besatzung und verkündete unsere Ankunft im TBIT. Kotz. Dann hoffte ich wenigstens auf ein schnelles Deboarding. Aber auch das geschah nicht. Aus unbekannten Gründen dauerte es gute 10 Minuten bis die Tür geöffnet wurde, und ich hatte nur noch 25 Minuten bis zum offiziellen Doors Closing um nach T5 zu kommen. Unterwegs machte ich aber noch ein kurzes Foto bei Tageslicht vom A319 und ging ansonsten im Laufschritt nach T5.

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Das erreichte ich nach rekordverdächtigen 12 Minuten, hätte mich aber gar nicht beeilen müssen weil erst eine Minute nach meiner Ankunft mit dem Boarding begonnen wurde. Auch hier war ich wieder Gruppe 8, fand aber schnell zu meinem Sitzplatz und fand auch noch in meiner Nähe Platz für mein Köfferchen. Pushback erfolgte pünktlich, aber trotz unserer Nähe zu den Südbahnen rollten wir zu den Nordbahnen. Da mittlerweile aber der Nebel etwas nachgegeben hatte, konnte ich immerhin ein bisschen Flugzeuge gucken.

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Um 09:27 Uhr hoben wir dann vom Festland ab und es ging auf direktem Weg nach Hawaii. Als IFE nutzte ich diesmal das BYOD Angebot von AA und schaute ein paar Folgen einer Serie, welche genau weiß ich nicht mehr. Es wurde abermals eine Runde Kekse angeboten, sonst gab es den ganzen Flug über nichts. Nichts zu essen, nichts zu sehen. Außer ein paar Wolken über dem tiefblauen Pazifik.

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Eine Stunde vor der Landung gab es nochmal Kekse und gleichzeitig eine Einreisekarte für Hawaii, die kurz darauf auch ausgefüllt wieder eingesammelt wurde. Nach langen 5,5 Stunden erspähte ich endlich Land aus dem Fenster, das auch schnell näher kam.

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Nach fast 6 Stunden landeten wir schließlich recht unsanft auf der kurzen Bahn am Flughafen Lihue und rollten dann zu unserer Parkposition. Als letzter Flug der Welle vom Mainland bekamen wir eine ohne Jetbridge und durften so ins Terminal laufen.

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Das Deboarding verlief viel geordneter als ich es bisher aus den USA kenne, vielleicht weil alle im Urlaub waren wollte niemand ganz schnell raus? Ich nutzte die Vorfeldposition um noch ein Foto der Maschine zu machen, und huschte dann schnell in den klimatisierten Bereich vom Terminal, aus dem es dann auch schnell wieder herausging.

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Lihue ist ebenfalls ein Open Air Port und nur die Gates und Geschäfte sind klimatisiert. Nach einem Pitstop schaute ich mir die Essensoptionen in einem der beiden Geschäfte an, es wurde dann eine Packung mit drei Hawaiian King’s Rolls belegt mit Wurst und Käse für schlanke 17$. Willkommen auf Hawaii! Immerhin gab es hier auch klimatisierte Sitzgelegenheiten, die ich direkt nutzte und den vorherigen Flug nach HNL bei der Abfertigung beobachtete.

Danach ging es auch für mich zum Gate, das für HNL mit HA anscheinend immer 5/6 ist. Mit hawaiianischer Gemütlichkeit wurde das Flugzeug abgefertigt, trotzdem war ich schnell an Bord und konnte meinen Platz 24A in der 717 einnehmen. Das Fenster war zwar saudreckig, aber was anderes war auch nicht zu erwarten.

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Wir starteten fast pünktlich auf der anderen Bahn nach Norden, drehten dann nach Osten ab und stiegen nicht besonders hoch.

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Die Flugbegleiterinnen verteilten im Rekordtempo Getränke, Wasser oder Saft, ich nahm natürlich den sehr leckeren Saft.

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10 Sekunden nach Erreichen der Reiseflughöhe ging es dann wieder in den Sinkflug, ich hatte eine fantastische Aussicht auf Oahu und schließlich landeten wir nach 22 Minuten Flugzeit in Honolulu.

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Weitere 2 Minuten später parkten wir am Gate und 5 Minuten später schoss ich noch ein Erinnerungsfoto aus dem Terminal.

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Der Ausgang war schnell gefunden, ein Blick auf Apple Maps zeigt den anvisierten Bus aber mit ordentlich Verspätung an, also bestellte ich mir ein Lyft, das war nicht nur deutlich günstiger als ein Uber, sondern auch deutlich schneller und bequemer als der Bus. Kurz nachdem ich das bestellt hatte, kam dennoch ein Bus an, ich blieb aber bei meiner Wahl. Der nette Fahrer brachte mich in 25 Minuten vom Flughafen nach Waikiki, wo ich mich mal wieder in einem Hostel einquartiert hatte. Dieses war allerdings ein echtes Hostel, mit all seinen Vor- (nette Mitbewohner) und Nachteilen (dreckig, unbequem).

Nachdem ich also meine Sachen geordnet hatte ging ich gleich mal los auf Erkundungstour. Das Meer war nur eine Querstraße weit weg und daher eine logische erste Anlaufstelle. Ich schlenderte anfangs entlang der Strandpromenade gen Westen, danach entlang der Straße bis kurz vor das Hilton wo ich zum Strand für eine kurze Verschnaufpause zurückkehrte und die Aussicht genoss.

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Irgendwie konnte ich es immer noch nicht ganz glauben, dass ich jetzt endlich auf Hawaii war, wo ich schon seit Jahren mal hin wollte.

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Da ich den Sonnenuntergang nicht verpassen wollte, entschied ich mich jetzt schon die Nahrungsaufnahme zu erledigen, tat es daher @sgnflyer gleich und kehrte bei Panda Express im Royal Hawaiian Center ein. Sehr lecker und vor allem Preis-Leistungstechnisch unschlagbar.

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Danach kaufte ich im damunterliegenden ABC-Store noch eine Tagesfahrkarte für den Bus für den nächsten Tag und lief dann zum Strand zurück, wo sich das Schauspiel bereits ankündigte. Ich lasse hier mal die Bilder sprechen, aber der Sonnenuntergang war wirklich beeindruckend.

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Unter den Palmen natürlich nochmal was anderes als ohne Palmen.

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Mit untergegangener Sonne sollte dann auch der Tag für mich bald enden, ich schickte noch ein paar Bilder in die Heimat mit dem Titel "Hier geht die Sonne unter, bei euch gleich auf", und nach der unruhigen Nacht davor und zusätzlicher Zeitverschiebung war ich durchaus müde und ging daher gegen 21 Uhr ins Bett.
 

HDH Aviation

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25.02.2018
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Stunde 111

Trotz des unbequemen Betts konnte ich erstaunlich gut schlafen, stand wie gewohnt um 8 Uhr auf, duschte und ging dann zum nahegelegenen ABC-Store um mir ein ordentliches Frühstück und eine Kopfbedeckung zu kaufen. Zurück im Hostel tüftelte ich beim Frühstück den Tagesplan aus, der durch zwei vorgegebene Zeitslots diktiert wurde. Zuerst ging es also, jetzt mit Hut, zur Bushaltestelle für den Bus nach Diamond Head.

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Von der Bushaltestelle bis zum Tunnel war es noch ein guter Kilometer Fußweg, der mich schonmal einstimmte auf das was noch folgen sollte. Im Tunnel war es dann auch schön kühl und es ging dann nochmal 500m etwas bergab, bevor ich um Punkt 10 Uhr am Kassenhäuschen stand und mein Ticket für 10-11 Uhr gescannt wurde.

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Ich schaute mich kurz unten etwas um und folgte dann den Schildern zum Trail. Dieser fing recht angenehm an, und ließ dann stark nach sobald es in Richtung Hang ging. Mit unregelmäßigen kurzen Verschnauf- und Aussichtpausen erreichte ich die Spitze nach knapp 30 Minuten.

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Von ganz oben war die Aussicht natürlich phänomenal und ich ließ mich erstmal vom Wind etwas herunterkühlen.

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Ich war auch froh eine zweite Wasserflasche erstanden zu haben und war leicht schockiert wie viele Menschen den Aufstieg komplett ohne Wasser oder nur mit einer kleinen 0,33l Flasche absolvierten. Oben traf ich dann zufällig auch auf einen Zimmernachbarn aus dem Hostel und wir unterhielten uns kurz. Nachdem ich dann den empfohlenen Abstieg durch die Treppe inspiziert hatte und nicht mit meiner leichten Platzangst und großen Größe nicht durch den sehr engen Eingang quetschen wollte, entschied ich mich für den gleichen Weg wie hinauf.

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Viele Pausen machte ich nicht, war aber trotzdem froh am Ende wieder unten abgekommen zu sein. Am Wasserspender füllte ich noch kurz meine Vorräte wieder auf und ging dann zurück zur Bushaltestelle.

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Mit dem Bus ging es dann schnell zurück in die Nähe vom Hostel, wo ich kurz Pause machte und dann bereits Teil 2 des Programms anging. Am Vortag hatte ich mir im Lyft nämlich ein Ticket für die USS Arizona Tour reserviert, und diese sollte um 16:15 ablegen. Ich hatte also etwa 3 Stunden Zeit um nach Pearl Harbor zu kommen, und da ich eh mit dem Bus dort lang kam und umsteigen musste, legte ich noch eine kurze Tour durch den Government District in Downtown Honolulu ein. Das State House war eingezäunt, daneben fand aber ein Straßenfest mit Autoshow statt.

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Iolani Palace war auch eingezäunt.

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Das King Kamehameha V Judiciary History Center aber nicht, und so konnte mein Hawaii Five-O Herz endlich auch befriedigt werden.

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Ich lief noch etwas durch die Gegend, und fotografierte noch weitere schöne Gebäude.

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Nach der kleinen Rundtour lief ich rechtzeitig zurück zur Bushaltestelle, um den Bus nach Pearl Harbor nicht zu verpassen. Ich hatte zwar etwas Puffer but you never know. Der Bus kam mit hawaiianischer Pünktlichkeit und nach ein paar weiteren Stops in der Stadt ging es über den Highway direkt nach Pearl Harbor. Dort stiegen dann auch fast alle Mitfahrer aus und es ging in gemütlichem Tempo zum Visitor Center die Straße herunter.

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Da im Visitor Center keine Rucksäcke oder sonstigen Taschen erlaubt sind, musste ich meinen für 7$ in die Baggage Storage nebenan stecken. Eine klare Flasche Wasser durfte man aber mitnehmen. Wie großzügig. Ich hatte jetzt wie empfohlen noch über eine Stunde Zeit hier und begutachtete daher die verschiedenen Ausstellungen im Außenbereich mehr als genau.

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In der Nähe parkten auch ein U-Boot und das Arizona Denkmal war ebenfalls zu sehen.

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Irgendwann hatte ich genug von der brütenden Sonne, erstand im Shop ein preislich akzeptables Eis am Stiel und setzte mich dann auf die Wartebänke im Schatten. Als ich die Packung vom Eis dann wegschmeißen wollte, sah ich diesen wunderschönen Gecko auf der Mülltonne hocken.

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Apples clevere Fotoapp sagte mir dann, dass das ein Goldstaub-Taggecko ist, die eigentlich auf der anderen Seite der Welt im Südindik wohnt und nach Hawaii eingeschleppt wurde. Nach dieser naturgeschichtlichen Geschichtsstunde ging es dann auch für mich historisch weiter. Als dann endlich mein Zeitslot aufgerufen wurde, machte ich mich auf den Weg in die Schlange und nach dem Ticketscan ging es in einen Kinosaal, wo allen Teilnehmenden kurz etwas über die geschichtliche Bedeutung erzählt wird. Danach wurden wir auf die Fähre gelotst und begannen die kurze Überfahrt sowie dem Fotoverbot beim Aussteigen, aber nicht beim Wiedereinsteigen.

Recht gesittet ging es dann auf das Denkmal selber und auch als (nach aktuellen Ereignissen zum Glück) nicht-US-Amerikaner war das Gebotene doch sehr beeindruckend und vor allem auch nach über 80 Jahren immer noch bedrückend. Einige Teile der Arizona ragten noch aus dem Wasser oder lagen fast direkt unterhalb der Oberfläche, zu sehen auf der Übersichtskarte am Ende der Bilderreihe.

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Im hinteren Raum standen dann die Namen aller Soldaten an der Wand, die den Angriff nicht überlebt haben und immer noch unter unseren Füßen ruhten, sowie die der Überlebenden die aber auch in der Arizona beigesetzt wurden.

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Nach 10 Minuten kam dann die Rückfahrgelegenheit und es ging wieder an Festland, diesmal aber noch mit ein paar schnellen Fotos vom Denkmal aus der Nähe.

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Für mich ging es direkt zurück zur Gepäckaufbewahrung, holte meinen Rucksack ab, und lief wieder zur Bushaltestelle. Diesmal fuhr ich mit dem Bus direkt nach Waikiki und kehrte wieder im Food Court vom Royal Hawaiian Center ein, diesmal aber bei Raising Cane. Auch lecker und preislich angemessen.

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Da es bis zum Sonnenuntergang noch etwa hin war, ging ich erst schnell zurück ins Hostel, wechselte von Sneaker in Badelatschen und lief dann zum Strand, wo ich meine Füße nach dem anstrengenden Tag ins kühle Nass steckte. Ich suchte mir für den Sonnenuntergang dann ein nettes Fleckchen unter den Palmen und genoss die zweite Runde Magie.

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Als das Spektakel vorbei war ging ich zurück zum Hostel, wo ich bereits so weit wie möglich packte und dann wieder zeitig ins Bett ging, es sollte am nächsten Morgen mal wieder und zum Glück ein letztes Mal auf dieser Reise sehr früh losgehen.
 

HDH Aviation

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25.02.2018
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D-AIEP
Stunde 131

Wie schon vor zwei Tagen ging mein Wecker um 04:30 Uhr, diesmal konnte ich auch besser schlafen, war dann aber auch sehr schnell wach als ich gesehen hab dass Lyft meine Vorbestellung storniert hat. Also schnell geduscht, neu bestellt, und dann stand ich unten am Eingang und musste nur noch kurz auf meinen Fahrer warten. Dieser war trotz der frühen Uhrzeit sehr gesprächig und wir haben uns nett unterhalten. Ausgesetzt hat er mich dann vor dem Eingang zu United Airlines, wo bereits einiges los war.

Da ich am Vortag online nicht einchecken konnte, ging ich direkt zu einem der Automaten und begann das Prozedere. Weit kam ich nicht, da ein Document Check erforderlich war, und so ging ich auf die Suche danach. Personal war auch schnell gefunden, kontrollierte meine Dokumente und dann bekam ich sechs Bordkarten ausgedruckt.

Damit ging ich dann einmal durch das ganze Terminal, da zu der frühen Uhrzeit erst eine Kontrollstelle offen war, und dementsprechend zog sich es auch über 20 Minuten bis ich durch war. Mein Gate war zum Glück nicht weit davon entfernt, und noch nicht offen, so dass ich mir erst bei Starbucks Verpflegung als Frühstück und für die Flüge sicherte. Immerhin konnte ich so bereits die 737 für den heutigen Island Hopper ablichten.

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30 Minuten vor Boarding wurde dann die Tür zum Gate geöffnet, und es wurden zum Betreten die Bordkarten kontrolliert und Sequenz-Nummern abgehakt. Im Warteraum lief immerhin die Klimaanlage, und so kühlte ich noch etwas ab, bevor pünktlich das Boarding ausgerufen wurde, vorher machte ich aber noch ein Foto der 737 bei beginnendem Tageslicht.

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Im Vorfeld hatte ich mir 30F reserviert, die Beinfreiheit war zwar eher so meh, aber noch akzeptabel. Nach Boarding Completed hatte ich dann die komplette 3-er Reihe für mich alleine, immerhin etwas. Mit minimaler Verspätung wurden wir gespusht und rollten dann zur Reef Runway, von der wir zunächst gen Osten starteten, dann aber direkt nach Westen abdrehten.

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Ein letzter Blick auf Oahu.

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Etwa eine Stunde nach Takeoff wurde dann ein Frühstück serviert, bestehend aus einem Criossantwich, einem (ekligen) Joghurt und einem Müsliriegel. Währenddessen schaute ich auf dem IFE einen der in Dauerschleife spielenden Film an, nicht besonders gut. Also wechselte ich aufs iPad, wo ich im Vorfeld auf Amazon Prime einige Folgen Yellowstone heruntergeladen hatte. Unterwegs war aus dem Fenster nicht viel zu sehen, doch nach 4,5 Stunden Flugzeit und 24 übersprungenen Stunden kamen dann endlich erste Ausläufer der Marshall-Inseln in Sicht, inklusive Regenbogen.

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Der Regenbogen deutete es schon an, das Wetter war nicht besonders paradiesisch und bei der Landung war es noch trocken aber auf dem kurzen Weg zur Parkposition setzte ein kräftiger Schauer ein. Während des Deboardings hoffte ich, dass das nur ein kurzer Schauer war, und tatsächlich, kaum war der letzte Passagier kurz vor der Türe schnappte ich mir meinen Rucksack und Köfferchen und folgte ihm durch die Tür und über das nasse Vorfeld ins kleine Terminal, natürlich nicht ohne das obligatorische Welcome-Schild zu fotografieren.

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Mein Aufenthalt war zwar kurz, aber ich zählte ihn als Land besucht, da ich wahrscheinlich so schnell nicht wiederkommen werde. Das Terminal war zwar klein, aber groß genug für die wartende Menge Passagiere, und bot Wifi und eine Klimaanlage. Das Reboarding verzögerte sich um etwa 15 Minuten, trotzdem nahm ich bald wieder Platz auf 30F, von wo ich nebenan noch eine Do-228 von Air Marshall Islands entdeckte.

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Mit jetzt 40 Minuten Verspätung ging es dann auf kurzem Weg zur Runway und wir erhoben uns auf den Weg nach Kwajalein. Mit 45 Minuten Flugzeit war das der kürzeste Hüpfer des Hoppers.

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Während des Getränkeservices fragte mich die Flugbegleiterin dann, bis wohin es für mich ging, und war von meiner Antwort „All the way to Guam“ verdächtig wenig überrascht (sie hat vermutlich vorher aufs Manifest geschaut, denn andere Passagiere hat sie das nicht gefragt), wurde aber sofort zu meiner neuen besten Freundin. Kaum waren wir oben auf der Reiseflughöhe ging es bereits wieder nach unten, und es wurden die Spielregeln für Kwajalein/Buchholz als aktives US Army Airfield durchgegeben: Keine Fotos, Fensterläden möglichst nach unten, keiner darf aussteigen wer nicht bis hierhin gebucht ist. Langweilig. Immerhin ein Foto Sekunden vorm Aufsetzen habe ich aber gemacht.

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Nachdem alle ausgestiegen waren und wir auf die neuen Passagiere warteten, kam meine neue BFF zu mir und wir unterhielten uns nett über den Island Hopper, wieso, weshalb, warum ich das mache, ob ich ein bisschen verrückt bin (Ja!) und was sie auf dem Hopper schon so erlebt hat, und dass ich in Pohnpei unbedingt aussteigen muss.

Danach kamen auch schon die wenigen neuen Passagiere und es hätte wieder losgehen können. Hätte. Denn lange Zeit passierte gar nichts, außer dass reger Betrieb im Cockpit herrschte und ich schon befürchtete was der Captain dann nach über 45 Minuten Wartezeit bestätigte: Flugzeug kaputt, sie geben ihr Bestes. 15 Minuten später dann ein weiteres Update und es wurde verraten, dass man Probleme mit den Flight Controls und dem Autopilot hat und nun Chicago einspannt. Weitere 30 Minuten später dann die Erlösung, man konnte die Probleme beheben und wartet nun noch auf die offizielle Freigabe, die aber bald kommen sollte. Also begann die Crew mit den Vorbereitungen, spielte das Safety Video ab und bemerkte dann, dass sich eine ältere und geheingeschränkte Passagierin noch auf der Toilette befand. Also wurde das Video unterbrochen, die Passagierin vom Klo geholt, und dann nochmal neugestartet, ebenso wie die Triebwerke.
Diese wurden aber auch mit Ende des Safety Videos wieder heruntergefahren und es meldete sich erneut Reihe 0: Aufgrund der zusätzlichen Verzögerungen in der Kabine müssen wir nun auf die Landung eines sich in der nähe befindlichen Flugzeugs warten, das sollte nochmal so 20 Minuten dauern. Na. Supa. Immerhin waren es dann auch genau 20 Minuten bis abermals die Triebwerke gestartet wurden, abermals das Safety Video abgespielt wurde, und wir zur Bahn rollten. Die sich in der Nähe befindliche C-130 sah ich dann auch vorbeirollen und nach einem Backtrack ging es dann mit über 2 Stunden Verspätung endlich weiter.

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Der nächste Hüpfer nach Kosrae war dann größtenteils ereignislos, bis mich dann 5 Minuten vor Landung die Flugbegleiterin aufforderte, schnell in eine freie Reihe auf der anderen Seite zu wechseln, um einen hervorragenden Blick auf Kosrae zu bekommen. Leider hab ich in der Eile mein Handy an meinem eigentlichen Sitz vergessen, und so müsst ihr euch den Ausblick selbst vorstellen. Hat sich gelohnt die Seite zu wechseln.

Nach der Landung wechselte ich dann wieder auf meinem alten Platz und sammelte meine Sachen ein, die bei der harten Landung und starken Verzögerung, bedingt durch die extrem kurze Bahn, umhergeflogen sind. Leider durften durch die Verspätung wir Transferpaxe nicht aussteigen, und so verblieb ich wohl oder übel im Flugzeug.

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20 Minuten später waren alle neuen Passagiere an Bord und es ging schon wieder los. Diesmal machte ich beim Start noch einige Bilder von der Insel.

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Der Ich-weiß-doch-auch-nicht-Mann:

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Nach Pohnpei war es auch nicht lange, nach 50 Minuten kam die wunderschöne Insel in Sicht und nach einer knappen Stunde waren wir da.

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Diesmal durften auch Transferpaxe aussteigen (also eigentlich nur ich), und das auch nur da auch meine neue BFF aussteigen wollte. Während unseres Schnacks auf Kwajalein hatte sie mir nämlich von einem Shop am Flughafen hier erzählt, der leckere Milkshakes macht, und dass sie sich da schon die ganze Zeit drauf freut. Also bin ich ins Terminal gehuscht, sie mir direkt hinterher, und dann folgte ich ihr zu dem Shop, wo sie 4 für sich und ihre Kolleginnen und ich einen weiteren Milkshake für mich bestellte. Nachdem die Wartezeit sich hinzog, heuerte sie eine Flughafenmitarbeiterin an, die Milkshakes ins Flugzeug zu liefern und ich nahm meinen zwei Minuten später selbst in Empfang und war dann auch der letzte Pax wieder an Bord. An der Tür wurde ich dann von der ganzen Crew wieder begrüßt, Errungenschaft in der Hand, und konnte sie beruhigen dass ihre Shakes auch schon unterwegs sind. Mit 7$ nicht gerade günstig (obwohl, für eine abgelegene Insel im Pazifik auch wieder schon), aber sehr lecker und eine dringend nötige Stärkung.

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Dementsprechend war der Becher dann auch schon vor Takeoff leer, und wurde dann von mir auf meinem Nebensitz ordnungsgemäß angeschnallt.

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Der Start von Pohnpei war dann fast ebenso so schön wie die Landung, und unterwegs zum letzten Zwischenstopp war dann auch etwas mehr Land zu sehen als die Flüge davor. Nach dem Getränkeservice unterhielt ich mich noch etwas mit der Crew und dann hieß es auch schon bereitmachen zur Landung auf Chuuk.

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Die nähere Umgebung Chuuks:

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Diesmal durften Transferpaxe aber wieder nicht aussteigen und es steigen recht viele neue Passagiere ein, und so bekam ich auch zwei Sitznachbarn mit typisch-polynesichem Körperbau. Dementsprechend fragte eine Flugbegleiterin dann nach dem Boarding erst meine neuen Sitznachbarn, ob die gerne eine eigene Reihe hätte, was sie verneinten (sind die doof?). Also fragte sie mich, was ich ganz schnell bejahte und fing schon an meinen Rucksack unter dem Sitz hervorzuholen. Das bewegte dann natürlich meine Sitznachbarn zum Aufstehen und sie wurden beide aufgefordert an der Flugbegleiterin vorbei zu gehen und sich drei Reihen weiter nach vorne zu setzen. Die FB zwinkerte mir zu, ich bedankte mich mit einem breiten Grinsen und war froh dass mein Plan aufgegangen war. Mit untergehender Sonne rollten wir schließlich wieder zur Runway und starteten mit immer noch einer Stunde Verspätung in den Himmel.

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Für unterwegs wurden einige Turbulenzen angekündigt, das hielt die Crew aber nicht davon ab, einen letzten Service durchzuführen, diesmal gab es sogar noch ein Sandwich zu essen. Die Sonne ging leider auf der anderen Seite unter, so blieben mir nur die dicken Wolken aus dem Fenster. Nach sich in die Länge ziehenden 90 Minuten Flug landeten wir dann endlich mit noch 30 Minuten Verspätung am Flughafen von Guam, wo es in Strömen regnete. Beim Aussteigen verabschiedete ich mich dann ganz herzlich von der Crew, bedankte mich für die entspannten Flüge und ging dann zur Einreise, an der nicht mehr viel los war.

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Trotzdem empfand ich es eigenartig da durch zu gehen, weil ich ja von den USA in die USA gereist bin, macht aber natürlich Sinn bei den internationalen Unterwegshalten. Die Zollkontrolle war ebenso schnell erledigt wie die Einreise und ich machte mich auf den Weg zum Mietwagenschalter von Nissan, an dem ein, wer hätte es gedacht, Nissan auf mich warten sollte. Lange hatte ich überlegt ob ich überhaupt ein Auto mieten sollte, hab mich ob des vergleichsweise sehr günstigen Preises (50$) und der im Netz berichteten Taxikosten dann doch dafür entschieden. Netterweise wurde der Wagen auch direkt vors Terminal gefahren, so dass ich nicht all zu weit durch den Regen gehen musste. Mithilfe von offline Google Maps fuhr ich dann in 10 Minuten durch den Starkregen zu meinem Hotel für die Nacht und parkte dort auf dem Hof vor dem Eingang, glücklicherweise während einer sehr kurzen Regenpause, so dass ich relativ trocken zum Eingang laufen konnte. Der Check in im Guam Plaza Resort zog sich dann etwas hin, ich musste hier was Unterscheiben, da was unterschieben, hier nochmal und am Besten da auch. Naja, irgendwann hatte ich dann meine Zimmerkarte, fuhr in den 3. Stock und bezog dann meine Heimat für die Nacht. Endlich wieder ein richtiges Bett. Und ein Zimmer nur für mich alleine.

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Sehr müde und erschöpft fiel ich dann kurz darauf in ebendieses.
 

jb1991

Erfahrenes Mitglied
20.10.2010
490
219
DRS
Ein sehr schöner Bericht. Das weckt Erinnerungen. Bin vor 6 Jahren den Island Hopper, jedoch mit 2 Nächten auf Pohnpei und 1 Nacht im Airport Hotel Chuuk abgeflogen. Irgendwann möchte ich es nochmals mit meiner Tochter wiederholen. Leider sind die Tarife mit Aufenthalten vor Ort extrem teuer geworden.
Waren denn einige Flugverrückte an Bord? Man erkennt sich ja schnell gegenseitig ;)
 
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Reaktionen: HDH Aviation

HDH Aviation

Erfahrenes Mitglied
25.02.2018
1.411
4.246
D-AIEP
Danke für den inspirierenden Bericht und die mega Fotos bisher! Wie lange hat der Island Hopper door-to-door gedauert? (Frage für einen Freund :) )
Gerne! Also auf Hawaii bin ich um kurz vor 5 Uhr morgens raus und auf Guam war ich um kurz vor 20 Uhr im Hotel. Wie lange das jetzt gedauert hat musst du selbst ausrechnen :D
Ein sehr schöner Bericht. Das weckt Erinnerungen. Bin vor 6 Jahren den Island Hopper, jedoch mit 2 Nächten auf Pohnpei und 1 Nacht im Airport Hotel Chuuk abgeflogen. Irgendwann möchte ich es nochmals mit meiner Tochter wiederholen. Leider sind die Tarife mit Aufenthalten vor Ort extrem teuer geworden.
Waren denn einige Flugverrückte an Bord? Man erkennt sich ja schnell gegenseitig ;)
Ich wäre auch gerne etwas länger geblieben, vor allem auf Pohnpei, das sah schon sehr schön aus. Ich habe sonst keine weiteren Verrückten erkannt.
 

Icecreamman

Erfahrenes Mitglied
04.07.2022
3.606
4.436
Stunde 131

Wie schon vor zwei Tagen ging mein Wecker um 04:30 Uhr, diesmal konnte ich auch besser schlafen, war dann aber auch sehr schnell wach als ich gesehen hab dass Lyft meine Vorbestellung storniert hat. Also schnell geduscht, neu bestellt, und dann stand ich unten am Eingang und musste nur noch kurz auf meinen Fahrer warten. Dieser war trotz der frühen Uhrzeit sehr gesprächig und wir haben uns nett unterhalten. Ausgesetzt hat er mich dann vor dem Eingang zu United Airlines, wo bereits einiges los war.

Da ich am Vortag online nicht einchecken konnte, ging ich direkt zu einem der Automaten und begann das Prozedere. Weit kam ich nicht, da ein Document Check erforderlich war, und so ging ich auf die Suche danach. Personal war auch schnell gefunden, kontrollierte meine Dokumente und dann bekam ich sechs Bordkarten ausgedruckt.

Damit ging ich dann einmal durch das ganze Terminal, da zu der frühen Uhrzeit erst eine Kontrollstelle offen war, und dementsprechend zog sich es auch über 20 Minuten bis ich durch war. Mein Gate war zum Glück nicht weit davon entfernt, und noch nicht offen, so dass ich mir erst bei Starbucks Verpflegung als Frühstück und für die Flüge sicherte. Immerhin konnte ich so bereits die 737 für den heutigen Island Hopper ablichten.

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30 Minuten vor Boarding wurde dann die Tür zum Gate geöffnet, und es wurden zum Betreten die Bordkarten kontrolliert und Sequenz-Nummern abgehakt. Im Warteraum lief immerhin die Klimaanlage, und so kühlte ich noch etwas ab, bevor pünktlich das Boarding ausgerufen wurde, vorher machte ich aber noch ein Foto der 737 bei beginnendem Tageslicht.

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Im Vorfeld hatte ich mir 30F reserviert, die Beinfreiheit war zwar eher so meh, aber noch akzeptabel. Nach Boarding Completed hatte ich dann die komplette 3-er Reihe für mich alleine, immerhin etwas. Mit minimaler Verspätung wurden wir gespusht und rollten dann zur Reef Runway, von der wir zunächst gen Osten starteten, dann aber direkt nach Westen abdrehten.

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Ein letzter Blick auf Oahu.

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Etwa eine Stunde nach Takeoff wurde dann ein Frühstück serviert, bestehend aus einem Criossantwich, einem (ekligen) Joghurt und einem Müsliriegel. Währenddessen schaute ich auf dem IFE einen der in Dauerschleife spielenden Film an, nicht besonders gut. Also wechselte ich aufs iPad, wo ich im Vorfeld auf Amazon Prime einige Folgen Yellowstone heruntergeladen hatte. Unterwegs war aus dem Fenster nicht viel zu sehen, doch nach 4,5 Stunden Flugzeit und 24 übersprungenen Stunden kamen dann endlich erste Ausläufer der Marshall-Inseln in Sicht, inklusive Regenbogen.

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Der Regenbogen deutete es schon an, das Wetter war nicht besonders paradiesisch und bei der Landung war es noch trocken aber auf dem kurzen Weg zur Parkposition setzte ein kräftiger Schauer ein. Während des Deboardings hoffte ich, dass das nur ein kurzer Schauer war, und tatsächlich, kaum war der letzte Passagier kurz vor der Türe schnappte ich mir meinen Rucksack und Köfferchen und folgte ihm durch die Tür und über das nasse Vorfeld ins kleine Terminal, natürlich nicht ohne das obligatorische Welcome-Schild zu fotografieren.

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Mein Aufenthalt war zwar kurz, aber ich zählte ihn als Land besucht, da ich wahrscheinlich so schnell nicht wiederkommen werde. Das Terminal war zwar klein, aber groß genug für die wartende Menge Passagiere, und bot Wifi und eine Klimaanlage. Das Reboarding verzögerte sich um etwa 15 Minuten, trotzdem nahm ich bald wieder Platz auf 30F, von wo ich nebenan noch eine Do-228 von Air Marshall Islands entdeckte.

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Mit jetzt 40 Minuten Verspätung ging es dann auf kurzem Weg zur Runway und wir erhoben uns auf den Weg nach Kwajalein. Mit 45 Minuten Flugzeit war das der kürzeste Hüpfer des Hoppers.

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Während des Getränkeservices fragte mich die Flugbegleiterin dann, bis wohin es für mich ging, und war von meiner Antwort „All the way to Guam“ verdächtig wenig überrascht (sie hat vermutlich vorher aufs Manifest geschaut, denn andere Passagiere hat sie das nicht gefragt), wurde aber sofort zu meiner neuen besten Freundin. Kaum waren wir oben auf der Reiseflughöhe ging es bereits wieder nach unten, und es wurden die Spielregeln für Kwajalein/Buchholz als aktives US Army Airfield durchgegeben: Keine Fotos, Fensterläden möglichst nach unten, keiner darf aussteigen wer nicht bis hierhin gebucht ist. Langweilig. Immerhin ein Foto Sekunden vorm Aufsetzen habe ich aber gemacht.

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Nachdem alle ausgestiegen waren und wir auf die neuen Passagiere warteten, kam meine neue BFF zu mir und wir unterhielten uns nett über den Island Hopper, wieso, weshalb, warum ich das mache, ob ich ein bisschen verrückt bin (Ja!) und was sie auf dem Hopper schon so erlebt hat, und dass ich in Pohnpei unbedingt aussteigen muss.

Danach kamen auch schon die wenigen neuen Passagiere und es hätte wieder losgehen können. Hätte. Denn lange Zeit passierte gar nichts, außer dass reger Betrieb im Cockpit herrschte und ich schon befürchtete was der Captain dann nach über 45 Minuten Wartezeit bestätigte: Flugzeug kaputt, sie geben ihr Bestes. 15 Minuten später dann ein weiteres Update und es wurde verraten, dass man Probleme mit den Flight Controls und dem Autopilot hat und nun Chicago einspannt. Weitere 30 Minuten später dann die Erlösung, man konnte die Probleme beheben und wartet nun noch auf die offizielle Freigabe, die aber bald kommen sollte. Also begann die Crew mit den Vorbereitungen, spielte das Safety Video ab und bemerkte dann, dass sich eine ältere und geheingeschränkte Passagierin noch auf der Toilette befand. Also wurde das Video unterbrochen, die Passagierin vom Klo geholt, und dann nochmal neugestartet, ebenso wie die Triebwerke.
Diese wurden aber auch mit Ende des Safety Videos wieder heruntergefahren und es meldete sich erneut Reihe 0: Aufgrund der zusätzlichen Verzögerungen in der Kabine müssen wir nun auf die Landung eines sich in der nähe befindlichen Flugzeugs warten, das sollte nochmal so 20 Minuten dauern. Na. Supa. Immerhin waren es dann auch genau 20 Minuten bis abermals die Triebwerke gestartet wurden, abermals das Safety Video abgespielt wurde, und wir zur Bahn rollten. Die sich in der Nähe befindliche C-130 sah ich dann auch vorbeirollen und nach einem Backtrack ging es dann mit über 2 Stunden Verspätung endlich weiter.

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Der nächste Hüpfer nach Kosrae war dann größtenteils ereignislos, bis mich dann 5 Minuten vor Landung die Flugbegleiterin aufforderte, schnell in eine freie Reihe auf der anderen Seite zu wechseln, um einen hervorragenden Blick auf Kosrae zu bekommen. Leider hab ich in der Eile mein Handy an meinem eigentlichen Sitz vergessen, und so müsst ihr euch den Ausblick selbst vorstellen. Hat sich gelohnt die Seite zu wechseln.

Nach der Landung wechselte ich dann wieder auf meinem alten Platz und sammelte meine Sachen ein, die bei der harten Landung und starken Verzögerung, bedingt durch die extrem kurze Bahn, umhergeflogen sind. Leider durften durch die Verspätung wir Transferpaxe nicht aussteigen, und so verblieb ich wohl oder übel im Flugzeug.

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20 Minuten später waren alle neuen Passagiere an Bord und es ging schon wieder los. Diesmal machte ich beim Start noch einige Bilder von der Insel.

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Der Ich-weiß-doch-auch-nicht-Mann:

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Nach Pohnpei war es auch nicht lange, nach 50 Minuten kam die wunderschöne Insel in Sicht und nach einer knappen Stunde waren wir da.

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Diesmal durften auch Transferpaxe aussteigen (also eigentlich nur ich), und das auch nur da auch meine neue BFF aussteigen wollte. Während unseres Schnacks auf Kwajalein hatte sie mir nämlich von einem Shop am Flughafen hier erzählt, der leckere Milkshakes macht, und dass sie sich da schon die ganze Zeit drauf freut. Also bin ich ins Terminal gehuscht, sie mir direkt hinterher, und dann folgte ich ihr zu dem Shop, wo sie 4 für sich und ihre Kolleginnen und ich einen weiteren Milkshake für mich bestellte. Nachdem die Wartezeit sich hinzog, heuerte sie eine Flughafenmitarbeiterin an, die Milkshakes ins Flugzeug zu liefern und ich nahm meinen zwei Minuten später selbst in Empfang und war dann auch der letzte Pax wieder an Bord. An der Tür wurde ich dann von der ganzen Crew wieder begrüßt, Errungenschaft in der Hand, und konnte sie beruhigen dass ihre Shakes auch schon unterwegs sind. Mit 7$ nicht gerade günstig (obwohl, für eine abgelegene Insel im Pazifik auch wieder schon), aber sehr lecker und eine dringend nötige Stärkung.

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Dementsprechend war der Becher dann auch schon vor Takeoff leer, und wurde dann von mir auf meinem Nebensitz ordnungsgemäß angeschnallt.

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Der Start von Pohnpei war dann fast ebenso so schön wie die Landung, und unterwegs zum letzten Zwischenstopp war dann auch etwas mehr Land zu sehen als die Flüge davor. Nach dem Getränkeservice unterhielt ich mich noch etwas mit der Crew und dann hieß es auch schon bereitmachen zur Landung auf Chuuk.

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Die nähere Umgebung Chuuks:

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Diesmal durften Transferpaxe aber wieder nicht aussteigen und es steigen recht viele neue Passagiere ein, und so bekam ich auch zwei Sitznachbarn mit typisch-polynesichem Körperbau. Dementsprechend fragte eine Flugbegleiterin dann nach dem Boarding erst meine neuen Sitznachbarn, ob die gerne eine eigene Reihe hätte, was sie verneinten (sind die doof?). Also fragte sie mich, was ich ganz schnell bejahte und fing schon an meinen Rucksack unter dem Sitz hervorzuholen. Das bewegte dann natürlich meine Sitznachbarn zum Aufstehen und sie wurden beide aufgefordert an der Flugbegleiterin vorbei zu gehen und sich drei Reihen weiter nach vorne zu setzen. Die FB zwinkerte mir zu, ich bedankte mich mit einem breiten Grinsen und war froh dass mein Plan aufgegangen war. Mit untergehender Sonne rollten wir schließlich wieder zur Runway und starteten mit immer noch einer Stunde Verspätung in den Himmel.

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Für unterwegs wurden einige Turbulenzen angekündigt, das hielt die Crew aber nicht davon ab, einen letzten Service durchzuführen, diesmal gab es sogar noch ein Sandwich zu essen. Die Sonne ging leider auf der anderen Seite unter, so blieben mir nur die dicken Wolken aus dem Fenster. Nach sich in die Länge ziehenden 90 Minuten Flug landeten wir dann endlich mit noch 30 Minuten Verspätung am Flughafen von Guam, wo es in Strömen regnete. Beim Aussteigen verabschiedete ich mich dann ganz herzlich von der Crew, bedankte mich für die entspannten Flüge und ging dann zur Einreise, an der nicht mehr viel los war.

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Trotzdem empfand ich es eigenartig da durch zu gehen, weil ich ja von den USA in die USA gereist bin, macht aber natürlich Sinn bei den internationalen Unterwegshalten. Die Zollkontrolle war ebenso schnell erledigt wie die Einreise und ich machte mich auf den Weg zum Mietwagenschalter von Nissan, an dem ein, wer hätte es gedacht, Nissan auf mich warten sollte. Lange hatte ich überlegt ob ich überhaupt ein Auto mieten sollte, hab mich ob des vergleichsweise sehr günstigen Preises (50$) und der im Netz berichteten Taxikosten dann doch dafür entschieden. Netterweise wurde der Wagen auch direkt vors Terminal gefahren, so dass ich nicht all zu weit durch den Regen gehen musste. Mithilfe von offline Google Maps fuhr ich dann in 10 Minuten durch den Starkregen zu meinem Hotel für die Nacht und parkte dort auf dem Hof vor dem Eingang, glücklicherweise während einer sehr kurzen Regenpause, so dass ich relativ trocken zum Eingang laufen konnte. Der Check in im Guam Plaza Resort zog sich dann etwas hin, ich musste hier was Unterscheiben, da was unterschieben, hier nochmal und am Besten da auch. Naja, irgendwann hatte ich dann meine Zimmerkarte, fuhr in den 3. Stock und bezog dann meine Heimat für die Nacht. Endlich wieder ein richtiges Bett. Und ein Zimmer nur für mich alleine.

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Sehr müde und erschöpft fiel ich dann kurz darauf in ebendieses.
kurz zusammengefasst...geil...der UA Island Hopper dürfte bei vielen auf der Wunschliste stehen
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.701
3.902
Ein sehr schöner Bericht. Das weckt Erinnerungen. Bin vor 6 Jahren den Island Hopper, jedoch mit 2 Nächten auf Pohnpei und 1 Nacht im Airport Hotel Chuuk abgeflogen. Irgendwann möchte ich es nochmals mit meiner Tochter wiederholen. Leider sind die Tarife mit Aufenthalten vor Ort extrem teuer geworden.
Waren denn einige Flugverrückte an Bord? Man erkennt sich ja schnell gegenseitig ;)
Ohja! Spielen die in Kwajalein nicht direkt neben der Landebahn Golf? In Majuro haben sie den Schlüssel für den Schalter der Passkontrolle verloren und traten kräftig und vergebens die Türe ein, bis dann ein Handwerker kam. Und auf Chuuk klagte ein Flughafenmitarbeiter im Gespräch mit mir über den vielen Stress....

Ganz wunderbare Reise!
 

Travel_Lurch

Erfahrenes Mitglied
15.09.2009
2.586
1.325
Tolle Bilder, speziell der "ich weiß doch auch nicht Mann" 👌

Es kommt ein kleines bisschen Neid auf....
 

HDH Aviation

Erfahrenes Mitglied
25.02.2018
1.411
4.246
D-AIEP
Stunde Uhrzeiten-und-Tage-sind-abstrakte-Konstrukte-die-keinerlei-Gültigkeit-haben

Gut ausgeschlafen wachte ich am nächsten Morgen gegen halb 8 auf, und ein Blick aus dem Fenster auf den Innenhof zeigte noch Regen an. Also duschte ich erstmal gemütlich, machte mir dann ein Frühstück aus den restlichen Snacks von den Vortagen, bereitete die Einreise für Japan vor, und behielt das Wetter immer im Blick.

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Spätestens um 11 Uhr musste ich aber aus dem Zimmer raus sein, und so ging ich eine viertel Stunde davor den langen Weg zurück zur Rezeption, checkte aus, merkte dabei noch die leeren Seifen und Shampoo-Spender an (ich hatte zum Glück noch Reste aus den Hosteltuben), und ging dann zu meinem Auto. Da bis zum Abflug nach Japan noch über 6 Stunden hin war und man nicht alle Tage nach Guam kommt, hatte ich mir im Vorfeld (also eine Stunde zuvor auf dem Hotelbett) einige Punkte auf der Insel ausgesucht, die ich jetzt ansteuern wollte. Noch ein Vorteil eines Mietwagens. Erstes Ziel war der in der Nähe gelegene Two Lovers Point, an dem ich unpassenderweise als Single aufkreuzte.

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Dafür wehte hier oben ein ordentlicher Wind, immerhin ohne Regen, der die hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit aber aushaltbar machte.

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Für den Aussichts“turm“ selbst musste man 3$ Eintritt zahlen, ich habs getan, muss man aber nicht da man die gleiche Aussicht auch von drumherum hat.

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Hier oben steht auch ein 9/11 Denkmal, warum auch immer and diesem doch ungünstig benannten Ort.

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Danach ging ich wieder zum Auto, startete die Klimaanlage und stellte dann erst Maps aufs nächste Ziel ein, das ein Aussichtspunkt im Süden der Insel sein sollte. Also fuhr ich wieder los, und folgte einmal der Hauptstraße erst durch Tauming und später entlang der Küste gen Süden. Unterwegs fragte ich mich immer wieder was hier überhaupt das Speed Limit ist, da am Straßenrand überhaupt keine Schilder standen, passte mich aber einfach den anderen Autos an. Am Stadtrand gab es noch einen kleinen Stau, durch den ich nach 10 Minuten aber auch durch war, und 10 Minuten vor meinem Ziel musste ich dann eine der zahlreichen Militärbasen umfahren. Nach guten 50 Minuten Fahrt erreichte ich dann den kleinen Parkplatz am Straßenrand, der zu einem Aussichtspunkt gehörte. Ich ging die ersten paar Stufen hinauf und dann nochmal etwa 50 weitere, und hatte von oben dann eine ganz passable Aussicht auf die Umgebung und Küste.

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Zurück am Auto fuhr ich nochmal etwa einen Kilometer die Straße weiter, wo ein weiterer Aussichtspunkt war, diesmal mit Blick auf die Berge. Diesmal steig ich aber nicht aus.

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Dort drehte ich dann auch um und fuhr wieder zurück, da ich auf dem Hinweg noch ein paar interessante Orte am Straßenrand entdeckt hatte, die ich vor dem Regen der im Anmarsch war anschauen wollte.

Erster Anlaufspunkt war der südliche Teil des War in the Pacific National Historic Park, der um die Agat Bay herum liegt. Bis auf zwei alte Maschinengewehre die den Strand bewachten (aus heutiger Sicht ein völlig surreales Bild), sowie eine alte Bunkeranlage war hier jedoch nicht viel zu sehen und ein einsetzender Regenschauer beendete meinen Besuch frühzeitig mit einem Sprint zurück zum Auto.

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Zum Glück war der Spuk schnell wieder vorbei und so fuhr ich ein paar Kilometer weiter nördlich, wo sich der zweite Teil des Parks um den Asan Beach erstreckt. Hier war ebenfalls nicht viel zu sehen, jedoch gab es ein Memorial für die damals beteiligten amerikanischen Einheiten,

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jemand hatte einen Steinturm gebaut,

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ein Hubschrauber flog relativ nah über den Strand,

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und ein Schmetterling machte auf einer Pflanze lange genug Pause dass ich ihn fotografieren konnte.

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Hier machte ich auch noch ein letztes Foto vom Auto. Jetzt der zweite Nissan den ich dieses Jahr als Mietwagen hatte und ich kann mich nicht darüber beschweren.

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Bevor ich dann langsam zurück gen Flughafen fuhr. Kurz vor diesem tankte ich noch voll (tanken läuft hier auch anders als auf dem Festland), geriet beinahe noch in einen Unfall als die Spur auf der ich fuhr plötzlich endete und Teil des Gegenverkehrs wurde, was aber aufgrund der wie überall auf der Insel fehlenden und ausgeblichenen Fahrbahnmarkierungen nicht ersichtlich war, und parkte dann den Nissan wie am Vortag angewiesen auf dem Rückgabeparkplatz. Ich war noch nicht ganz ausgestiegen da kam schon ein Mitarbeiter angefahren und übernahm schon das Fahrzeug. Ich ging dann zurück ins Terminal und zum Checkin Schalter von Japan Airlines, an dem nichts los war.

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Innerhalb von wenigen Minuten war ich mein Köfferchen los und schon auf dem Weg zur TSA, als ich hinter mir die Mitarbeiterin vom Schalter hörte, wie sie meinen Namen rief. Sie hatte eine neue Bordkarte für mich, da sie beim Checkin übersehen hatte, dass ich ja Oneworld Sapphire bin und somit auch Loungezugang habe. Nach mehrmaligen Entschuldigungen ihrerseits durfte ich dann auch durch die TSA gehen, was ebenfalls schnell erledigt war, und folgte den Schildern zur Lounge. Am Eingang wurde mir mitgeteilt, dass Japan Airlines Gäste einen eigenen abgetrennten Bereich haben, sich aber Essen im Hauptraum holen dürfen. Zu Essen gab es zuerst Spaghetti Bolognese, später dann Curry mit Reis, sowie diverses leckeres (und gesundes) Kleingedöns.


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Nach zwei Stunden war es dann Zeit zum nahegelegenen Gate zu gehen, an dem die 767 bereits seit drei Stunden wartete. Mittlerweile regnete es auch wieder genauso stark wie am Vortag, und ich war froh im Trockenen zu sein.

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Als einziger Passagier in Gruppe 2 ging ich dann an Bord und nahm auf 17K Platz. Platz ist ein gutes Stichwort, denn den hatte ich mehr als genug. Sowohl für meine Beine, als auch um mich herum, denn am Ende waren vielleicht 50 Passagiere auf dem Flug. Maximal. Was jetzt nicht die überteuerten Flugpreise erklärt.

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Nebenan parkte eine 777-300 ohne ER von Korean.

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Dementsprechend ging es überpünktlich los und wir starteten durch den Regen nach Japan.

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Während ich mir den jüngsten Ice Age Teil anschaute wurde ein Abendessen serviert, von dem ich die Hälfte wieder zurückgegeben hab, da es einfach nicht geschmeckt hat. Das was es drumherum gab, war aber in Ordnung. Etwas irritierend fand ich, dass die Flugbegleiterinnen nach dem Service mehrmals mit Teekannen (jeweils eine neue Farbe Tee) durch die Gänge gelaufen sind, anstatt die Tabletts abzuräumen.

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Nach Ice Age versuchte ich es mit musikalischer Unterhaltung, die minutenlange Einleitung zu jedem Lied hat mir auch nach 10 Minuten die Lust darauf genommen. Also schaute ich aus dem Fenster, wo die Sonne am Untergehen war, und hörte stattdessen mit dem iPad Musik.

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Im Anflug auf Narita durchflogen wir dann abermals einige Wolken, was zu starken Turbulenzen führte, aber am Ende landeten wir sicher und überpünktlich in Narita.

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Der Weg zum Gate war nicht besonders lang, und ob der wenigen Passagiere war ich auch sehr schnell ausgestiegen. An der Einreise war dafür deutlich mehr los, da gerade auch eine Qatar 77W angekommen war, somit dauerte es etwa 45 Minuten bis ich durch alles durch war und mir am Bahnhof ein Zugticket kaufen konnte. Nach 15 Minuten Wartezeit kam dann auch mein Zug, mit dem ich dann eine Stunde bis nach Tokio fahren sollte. Die Fahrt zog sich dann auch merklich, immerhin hatte ich einen Sitzplatz, und ich war froh als ich an der Station Kuramae aussteigen konnte.

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Von dort waren es noch etwa 15 Minuten Fußweg durch die Nacht zu meinem Hotel, dem APA Ryogkoku Tower. Immerhin der Fußmarsch an der endlich kühlen und frischen und nicht feuchten Luft tat gut und bot gute Aussicht auf den beleuchteten Skytree.

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So weit so schön, doch dann begann der Wahnsinn der sich über die nächsten beiden Tage ziehen und mir jegliche Lust auf mehr Japan nehmen sollte.

Am Hotel angekommen wollte ich dann einchecken, und wurde direkt an einen Automaten verwiesen. Der scannte dann erstmal 5 Minuten meinen Reisepass, überlegte dann weitere 5 Minuten, und zeigt mir dann endlich meine Reservierung an. Nachdem ich weitere 5 Minuten irgendwas bestätigen und unterschreiben musste, bekam ich dann zwei Kassenbons und eine Keycard ausgespuckt, einer war der Beleg und der andere meine Zimmernummer mit allgemeinen Hinweisen, unter anderem „Wifi Instruction on TV“. Also ich mit dem Aufzug in den 12 Stock gefahren und mein Zimmerlein bezogen. Größe absolut ausreichen, nur das Bad hätte vielleicht etwas größer sein dürfen da es eindeutig nicht auf große Europäer ausgerichtet war.

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Ich also ausgepackt, umgezogen, und dann wollte ich mich mit dem Internet verbinden, gucke also auf den TV und sehe, man kann es auf dem oberen Bild erahnen, bis auf einen kleinen Ausschnitt auf dem ein Video läuft, nichts.

Da das nicht besonders aufschlussreich ist, klicke mich also 10 Minuten lang durch sämtliche Menüs und Sender, in der Hoffnung die Wifi Instructions zu finden. Nüscht. Immerhin steht auf dem Zimmer ein Telefon, mit ausgedruckter Anleitung daneben, und rufe die Rezeption an. Ich lasse die Mitarbeiterin erstmal ihre japanischen Sätze ausreden und frage dann freundlich, wie ich denn an die Wifi Instructions komme, weil mein Fernseher zeigt eigentlich nur ein schwarzes Bild an. Nachdem ich dann herausgefunden hatte, dass sie mit „press red button“ nicht den roten Knopf unten auf der Fernbedienung, sondern den An/Aus-Knopf meinte, führte das erneute Drücken von ebendiesem zum gewünschten Ergebnis und plötzlich sah der Fernseher so aus:

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Ich bedankte mich, legte auf, und verfluchte zum zweiten Mal innerhalb von 20 Minuten Japan. Immerhin hatte ich jetzt Internet und konnte dann müde ins Bett gehen.
 

HDH Aviation

Erfahrenes Mitglied
25.02.2018
1.411
4.246
D-AIEP
Stunde Guam +25

Schlafen funktionierte hier trotz der eingeschränkten Größe des Betts gut, und ich wachte mit meinem Wecker auf. Von draußen schien bereits die Sonne in den Vorhang und so stand ich dann gemütlich auf, da ich ja für Frühstück selber sorgen musste (eigentlich hätte ich gerne beim Check in das angebotene Frühstücksbuffet hinzugebucht, aber ging ja dank Automat bekanntlich nicht). Die Dusche war zwar ebenfalls klein, ich hatte aber zumindest seitlich genug Platz , nach oben wurde es eng. Danach zog es mich in den Lawson im 2. Stock, wo ich mir etwas Verpflegung für den Morgen und Mittag erstand und einen Teil davon zurück auf dem Zimmer verdrückte. Währenddessen überlegte ich mir, was ich so machen kann, und entschloss mich zuerst zum Kaisergarten zu fahren.

Etwa 5 Minuten Fußweg entfernt lag eine U-Bahn Station und so ging ich dorthin. Am Ticketautomaten wollte ich mir dann ein 48h Ticket kaufen, das konnte ich mangels spezieller Karte aber nicht. Also zum Stationsaufpasser, ihm mithilfe von Google Übersetzer erklärt was ich will, er hat mir mithilfe von einer ausgedruckten Fragensammlung geantwortet und im Endeffekt gesagt, dass das nur an ausgewählten Stationen geht (HÄ?!). Ich also zurück zum Automaten, eine Einzelfahrt gekauft und dann zur nächstgelegenen Station mit Verkaufsmöglichkeit gedüst. Immerhin war die Bahn klimatisiert. Dort angekommen hatte ich natürlich keinen Plan wohin ich musste, entdeckte aber auf einigen Schildern den Hinweis Tourist Information. Da Ich=Tourist und in need of information war, bin ich dort hingestiefelt. Angekommen hat mich eine freundliche Mitarbeiterin mir angenommen, und mir an einem Automaten direkt zu einem 48h-Ticket verholfen. Glücklicherweise hatte ich meinen Reisepass dabei, denn den brauchte ich um mich als Tourist auszuweisen. Japan.

Mit meinem neuen Ticket verließ ich die Station an die Oberfläche und ging zwei Querstraßen weiter zu einer anderen Station, von wo ich direkt zum Eingang des Kaisergarten kommen sollte. In der nächsten Station hat dann zu meiner Freude mein Ticket funktioniert und so legte ich die kurze Strecke erfolgreich zurück. Ich fand erfolgreich den von Maps empfohlenen Ausgang und stand dann mitten im Trubel.

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Nachdem ich auch die Straße überquert hatte, machte ich mich auf zum Einlass, wo ich nach einer kurzen Taschenkontrolle den Garten betreten durfte.

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Ich folgte einfach planlos den anderen Menschen und bog mal hier und mal dort ab. Deshalb hier einige Bilder aus dem Garten und den vielen alten Steinen und Hölzern.

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Irgendwann kam auch die Sonne raus, und ich machte an einem etwas abgelegenen Ort Pause mit schöner Aussicht und mittlerweile auch etwas Sonne, um mir zu überlegen was ich noch so machen könnte.

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Nachdem ich ein Ziel auserkoren hatte, machte ich mich langsam auf den Weg zum Ausgang, bog davor jedoch ein letztes Mal ab, denn ich hatte auf Maps noch einen japanischen Garten im Garten in Japan entdeckt, auf dem Bild oben direkt vor mir. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

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War schön. Und hatte auch schöne Fische im Teich.

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Danach bin ich aber wirklich durch den Ausgang, aber statt geradeaus zur Station zu gehen, entschied ich mich zur nächsten Station nach Süden zu laufen, denn dort sollte noch ein Park sein. Was es jetzt genau war, keine Ahnung, aber man hatte einen schönen Blick auf die Umgebung.

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Mit der U-Bahn fuhr ich dann zum Meiji Schrein.





Als jemand der mit japanischer Kultur (außer der Esskultur) nicht viel anfangen kann, konnte ich jetzt die Besonderheit dieses Schreins nicht feststellen, einzig die überdimensionierten hölzernen Eingagnstore und die gestapelten bunten Sakefässer konnten mich faszinieren.

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Der Schrein war jetzt auch nothing to write home about, aber im Reisebericht hat er eine Erwähnung verdient.

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Durch den umgebenden Wald ging ich dann zurück zur Station, denn ich hatte gesehen dass ich nicht weit von DER Kreuzung entfernt war. Tatsächlich war die auch nur einen Katzensprung von mir entfernt, und 10 Minuten später (den Großteil davon habe ich im unterirdischen Labyrinth der riesigen Station verbracht) stand ich dann an der Shibuya Kreuzung.

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Ja mei. Ich hatte vielleicht nicht die beste Tageszeit für das meiste Gewusel gewählt, aber ich fand es jetzt trotzdem nicht sonderlich beeindruckend. Times Square auf Wish bestellt.

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Ich querte trotzdem einmal die Straße, wenn man schonmal da ist, und ging dann zurück in die Station. Von hier konnte ich zur Abwechslung mal ohne Umstieg mein Ziel erreichen, das wieder mein Hotel war. Nachdem ich mich etwas ausgeruht hatte, machte ich mich an die Planung vom Abendessen, zur Auswahl standen nach einem ausgiebigen Studium von Maps entweder das überteuerte Hotelbuffetrestaurant, oder mal wieder der Lawson. Und es wurde letzterer. Dort kaufte ich ein Mikrowellengericht, machte es in einer der bereitgestellten Mikrowellen auch gleich warm, und aß es dann auf meinem Zimmer. Dank etwas Kopfschmerzen ging ich dann relativ früh wieder ins Bett.
 

HDH Aviation

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Pünktlich stand ich auch heute wieder mit meinem Wecker auf, und machte mich dann etwas schneller fertig als am Vortag da ich schon um 10 Uhr aus dem Zimmer sein musste. Ich schaffte es dennoch mir noch einen Plan für den halben Tag zu überlegen, und sowohl für das Tagesziel als auch den Zug ein Ticket zu kaufen. Aber auch hier schlug mal wieder Japan zu, und beide Male bekam ich kein richtiges Onlineticket wie man es aus dem Rest der Welt kennt, sondern nur eine Bestätigung, die man später an einem Automaten/Schalter in ein richtiges Ticket umtauschen musste (WARUM?!?!?).

Naja, nachdem ich mich genug aufgeregt hatte bin ich um kurz vor 10 Uhr dann in die Lobby gefahren, schmiss meine Keycard in eine bereitgestellte Box und ging dann zur Rezeption, um mein Köfferchen noch etwas zwischenzuparken. Auch hier schlug ich mich wieder mit Japan rum, denn anstatt wie überall sonst auf der Welt einfach einen Zettel an den Koffer zu hängen und dem Gast den gleichen Zettel zu geben, musste ich mich erstmal auf einer Seite registrieren und dort 2 Minuten ein Formular ausfüllen, das einen QR-Code erstellt, der dann ausgedruckt und an meinem Koffer befestigt wurde (WARUM?!?!?). Aber ich wiederhole mich.

Nachdem ich erfolgreich auch diese Hürde gemeistert hatte, ging ich noch hoch in den Lawson um mir abermals ein Frühstück zu erstehen und hatte 5 Minuten später ebendieses in der Hand und verspeiste es auf dem Weg zur U-Bahn. Dabei verteilte ich auch gleich noch die halbe Packung Orangensaft auf meinem frisch angezogenen weißen T-Shirt (ich dachte sie wäre leer und habe sie deshalb zerdrückt, tja war sie nicht). Eigene Dummheit. Mit der U-bahn absolvierte ich dann erfolgreich die zwei Stationen zum Skytree und nahm dann ausnahmsweise mit Absicht einen anderen Ausgang, um noch ein Foto von etwas weiter außerhalb zu machen. Dann ging ich zurück in die Station, nahm den richtigen Ausgang und fuhr gefühlt 50 Meter Rolltreppen bis ich schließlich an der Oberfläche ankam, wo ich nochmal kurz ein Foto machte.

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Bis zum Eingang ging es nochmal 4 Etagen weiter höher, und nachdem ich mich durch ein Labyrinth an Geschäften und einen Oktoberfestverschnitt (augenverdreh ganz weit nach oben)...

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gekämpft hatte, erreichte ich dann endlich den Eingang. Ich war etwas früher als die auf meinem Ticket angegebene Uhrzeit da, und das war auch richtig so. Wenigstens einmal zahlt sich meine deutsche Pünktlichkeit aus. Dort stellte ich dann auch fest, dass ich mein Onlineticket noch in ein richtiges Ticket umtauschen musste, was der Sinn dahinter war, keine Ahnung. Mit richtigem Ticket in der Hand reihte ich mich dann in die lange Schlange ein die auch schnell vorwärts ging. An einem Drehkreuz musste dann das Ticket gescannt werden, und nachdem es bei mir rot aufleuchtete, legte ich es nochmal auf. Und nochmal. Dann kam eine Mitarbeiterin auf mich zu und winkte mich und das neben mir stehende australische Paar, das auch ein rotes Licht bekam, durch. Wir schauten uns verdutzt an, und dann meinte er „I guess red means go in Japan?“

Die Menschenmassen wurden erstaunlich schnell abgefertigt und auf die Aufzüge verteilt, so dass ich vielleicht 10 Minuten unten warten musste. Die Fahrt nach oben verlief ebenso zügig und endlich oben angekommen hatte ich dann eine hervorragende Sicht auf die riesige Stadt.

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Eine Etage tiefer gab es dann noch einen kleinen Bereich mit Glasboden, nach ach so vielen hohen Gebäuden mit Glasboden wird der aber irgendwann langweilig, und war heir auch nicht besonders groß.

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Langsam begab ich mich dann wieder zum Aufzug, denn die Aussicht wiederholte sich irgendwann (irgendwie logisch) und fuhr nach kurzer Wartezeit wieder nach unten. Praktischerweise (ein Schelm wer böses denkt) war direkt neben der Aufzugtür auch ein Souvenirladen in dem ich mir meinen Magneten erstand. Durch das Labyrinth gelang ich zurück zur U-Bahn denn ich wollte entgegen meines besseren Wissens noch kurz den nahegelegenen Senso-Ji Schrein anschauen. Dafür fuhr ich abermals zwei Stationen U-Bahn, steig in Asakusa aus und folgte der Beschilderung zum Ausgang. An der Oberfläche angekommen wurde ich dann von Menschen fast erschlagen, denn es war extrem voll. So auch der natürlich überhaupt nicht für Touristen angelegte Weg zum Schrein, der auf beiden Seiten mit Ständen gesäumt war.

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Zum Glück war aber dahinter noch etwas Platz und so ging ich dort lang, aber irgendwann wurde es auch dort sehr voll. Ebenso am Schrein selbst, an dem auch fleißig mit Räucherstäbchen gespielt wurde. Da sich mein Körper gegen den „Geruch“ davon sträubt, machte ich schnell ein paar Fotos und verschwand dann in einer Seitenstraße.

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Von dort ging ich zurück zur U-Bahn Station, fuhr nochmal eine Station gen Süden und lief dann zurück über den Fluss zum Hotel.

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Dort löste ich meinen Koffer aus der Verwahrung, wechselte auf der Toilette noch mein T-Shirt, und ging dann ein letztes Mal zur U-Bahn Station. Von dort fuhr ich bis zur Ueno-Station, wo ich am Vortag bereits mein 48h-Ticket gekauft hatte. Diesmal wies Maps mich an, zu Ausgang A3 zu gehen. Auf einem Schild sehe ich dann „A8, 3, 4“ (jeweils mit Mal-Punkt vor 3 und 4), also folge ich diesem und stand dann einen guten Kilometer von dem eigentlichen Ausgang entfernt. Turns out, die Idioten haben zwei verschiedene Nummerierungen für ihre Ausgänge: Einmal Ax und einmal nur x. Spätestens jetzt war mein Frustfass übervoll und ich war einfach nur noch sauer über die absolute Unfähigkeit die dieses Land präsentiert.

Nachdem ich dann 15 Minuten später den richtigen Ausgang gefunden hatte lief ich etwas die Straße entlang bis zur Keisei-Ueno Station, von der mein Zug abfahren sollte. Diesmal fand ich den empfohlenen Eingang, ging gefühlt hundert Treppenstufen herunter und fand dann aber recht schnell erst das Ticket Office (ich brauchte ja ein richtiges Ticket weil Japan lebt noch nicht im 21. Jahrhundert) und dann mein Gleis, an dem der Zug auch schon bereit stand. Meinen Platz im letzten Auto hatte ich schnell eingenommen und dann ging es auch schon los zum Flughafen. Endlich weg hier.

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Die Fahrt dauerte erstaunlich lange dafür dass unterwegs nur einmal gehalten wurde, war aber immerhin aus dem Fenster schön anzusehen. In Narita angekommen folgte ich den Schildern zum Check-in, denn Greater Bay Airlines lies mich nicht online einchecken.

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Der Check-in Bereich selber war dann im hintersten Bereich des Terminals und komplett leer, und das obwohl die beiden täglichen Flüge innerhalb von 100 Minuten voneinander abflogen. Dementsprechend kam ich sofort dran, ich wurde eingecheckt und gefragt ob ich kostenlos meinen Handgepäckkoffer aufgeben möchte. Irgendwas flüsterte in mir „Tu es nicht!“, aber ich hörte nicht auf die innere Stimme und bejahte. Die freundliche Dame hielt noch einen Zettel mit verbotenen Gegenständen im Handgepäck hoch, als ich fragte ob ich kurz umpacken darf, und den einzig darauf abgebildeten Gegenstand den ich dabei hatte (die Deodose) war ich gerade am verstauen. Dann erhielt ich meine Bordkarte und begab mich zur Sicherheitskontrolle.

Dort war nicht viel los, und ich kam schnell durch, mein Rucksack wurde aber rausgezogen. Long story short, auf dem am Check-in gezeigten Zettel war von Messern jeglicher Art keine Rede und mein kleines Schweizer Taschenmesser das ich bisher überall auf der Welt erfolgreich durch Flughäfen transportiert hatte wanderte in den japanischen Müll. Ich war kurz davor meinen gesamten Frust über die komplette Unfähigkeit Japans am unschuldigen Mitarbeiter auszulassen, besann mich dann aber eines besseren (denn eine oder mehrere Nächte in einem japanischen Gefängnis hätten nicht sein müssen) und ging wütend zum Gate. Was war ich froh endlich aus diesem Drecksland wegzukommen. (Anm. d. Red.: Falls man es nicht raushört, ich bin immer noch sauer).

Immerhin eine JAL 788 mit Specialstickern konnte ich ablichten und erhellte mein Gemüt etwas.

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Die Wartezeit ging dann schnell vorbei, irgendwann tauchte auch der Inbound am Gate an, eine noch relativ junge 737-800.

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Ich machte vor dem Boarding noch einen kurzen Spaziergang durch das Terminal und sah dann am Nachbargate eine Cathay 777-300 ohne ER ankommen. Wenn der Flug nicht 500€ gekostet hätte, wäre ich natürlich damit nach HKG geflogen.

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GBA boardete in Gruppen nach Reihen von hinten nach vorne, somit gehörte ich mit Sitz in Reihe 25 nicht zu den ersten, sondern zu den letzten die an Bord gehen durften. Denn trotz keiner Widebodies in der Flotte beginnt bei GBA die Nummerierung erst mit 20. Die Sitze dürften hier hinlänglich bekannt sein.

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Die nebenan geparkte 773.

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Pünktlich wurden wir gepusht, rollten dann einmal um den kompletten Flughafen und hoben dann gegen 18 Uhr local ab. Nach dem Start hatte ich von meinem Platz aus noch gute Sicht auf Tokyo.

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Kurz darauf wurde mein vorbestelltes Essen serviert, das überraschend gut schmeckte.

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Leider war die Crew nach dem Service nicht mehr zu sehen (nur noch zu hören), so dass ich meinen Müll irgendwann per Call Button abholen lies. Ich schaute währenddessen weitere Folgen Yellowstone. Schließlich landeten wir gute 20 Minuten früher als geplant in Hong Kong und rollten zu unserem Gate. Immerhin war es eins am Satelliten mit Fluggastbrücke, wird der Flug doch gerne mal auf dem Vorfeld geparkt.

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Doch es passierte, und passierte, und passierte nichts. Aus dem Fenster konnte ich mittlerweile sehen wie mein Koffer entladen wurde, und dann zum Terminal gefahren wurde. Dann irgendwann meldete sich Reihe 0, es gibt kein Personal das die Fluggastbrücke fahren kann, es kann auch noch etwas dauern. Das tat es dann auch, und erst gute 25 Minuten nach Ankunft am Gate durften/konnten wir aussteigen. Der Fußweg zum Shuttle war dank unserer Position am letzten Gate maximal weit, immerhin erwischte ich dann gerade noch so ein Shuttle zur Gepäckausgabe. Zuerst musste ich aber einreisen, dafür füllte ich dann mehr schlampig als schön noch schnell einen Zettel aus, gab den ab und war dann innerhalb von zwei Minuten eingereist.

Ich bin eigentlich fest davon ausgegangen, dass mein Koffer schon seine Runden auf dem Band dreht, das tat er aber nicht. Erst nach 20 Minuten kam er als einer der letzten aus dem Keller hochgefahren (hä?) und ich konnte endlich zum Ausgang. Schon halb draußen entdeckte ich einen Geldwechsler und fragte nach wie viel ich für 30 USD bekommen würde. Gar nichts, weil sie erst ab 50 wechseln. Augenverdreh. Aber im öffentlichen Bereich gibt es einen Automaten der auch kleine Beträge wechselt. Den fand ich dann auch schnell und tauschte 30 USD um. Dann ging ich zum Ticketschalter für die MRT, erstand dort eine Fahrkarte in die Stadt und natürlich verpasste ich die Bahn um wenige Sekunden. Immerhin fuhr die nächste auch zu so später Stunde noch 10 Minuten Später und war erstaunlich bequem.

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Für mich ging es bis zur Endstation, wo ich in die U-Bahn umstieg (nachdem ich erstmal noch ein Oneway Ticket erstanden hatte) und zwei Stationen weit bis nach Wan Chai fuhr. Diesmal stimmten die Schilder mit den Angaben auf Maps überein und ich stand kurz darauf auf einem Fußweg über den Straßen und zwischen den Häusern.

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5 Minuten später kam ich dann trotz des kurzen Fußwegs durchgeschwitzt um 23:30 Uhr endlich am Hotel an, gebucht hatte ich das The Harbourview über Expedia und den Preis mit Guthaben deutlich reduziert. Als Belohnung bekam ich auch noch ein Upgrade auf ein Zimmer mit Harbourview und einen Checkout bis 13 statt um 12 Uhr. Das Zimmer war schon etwas älter, aber vollkommen in Ordnung.

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Die Aussicht war ebenfalls vollkommen in Ordnung.

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Ich wusch noch schnell mein eingesautes T-Shirt vom Morgen mit etwas Seife und verschwand direkt danach im Bett.
 

HDH Aviation

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Diesmal schlief ich aus, erst nach 9 Uhr kletterte ich aus dem Bett (die letzen 12 Tage forderten ihren Tribut), duschte, nahm dann ein flüssiges Frühstück bestehend aus dem bereitgestellten Tee auf dem Zimmer ein, und überlegte mir was ich heute machen könnte.

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Also eigentlich wusste ich schon was ich machen werde, aber nicht wie. Denn meine Versuche Tickets für die Victoria Peak Tram zu kaufen schlugen auf der offiziellen Seite mehrmals fehl, also wich ich irgendwann auf trip. com aus und war dort erfolgreicher und kam sogar günstiger und flexibler weg. Ich vertrödelte noch etwas Zeit bis ich dann gegen 12:40 Uhr das Zimmer verließ, ausschickte, meinen Koffer der Gepäckaufbewahrung übergab (diesmal wieder klassich einfach), und mich dann auf den kurzen Weg zum auserwählten Essensspot begab.

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Da ich nur kleinen Hunger hatte, wurde es ein gut bewerteter Kebabladen (klassische Hong Kong Küche, ich weiß). Mein Falafelkebab war dann auch hervorragend und es verschwand sehr schnell in meinem Bauch während ich zur Straßenbahn lief. Mit diesen historischen Gefährten fuhr ich einige Stationen bis in die Nähe der Talstation der Peak Tram, die auch gut ausgeschildert war.

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Unterwegs hielt ich immer mal wieder kurz an um einerseits die Umgebung zu bestaunen, andererseits um kurz durchzuschnaufen da es bei 30° doch gut bergauf ging.

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Mit meinem Ticket konnte ich sofort durchgehen und auch einen bereitstehenden Zug besteigen, leider nicht ganz vorne. Dennoch war auch von der Mitte aus die Steigung gut zu erkennen und es war leicht surreal gefühlt fast senkrecht den Berg hochzufahren.

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Oben angekommen folgte ich dann den Schildern zur Dachterrasse der ausladenden Bergstation, gefühlt musste ich dafür hundert Rolltreppen hochfahren. Es wurde abermals mein Ticket gescannt und dann durfte ich eine finale Rolltreppe hoch. Oben angekommen wehte dann zu meiner Freude ein ordentlicher Wind und ich hatte einen wunderbaren Blick auf die Stadt vor und unter mir.

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Auch zur Rückseite war die Aussicht gut.

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Ich ruhte mich etwas aus, und folgte dann der Empfehlung von @handballplayer3 noch zu einem etwas abgelegeneren Aussichtspunkt zu gehen. Dafür musste ich erstmal wieder herunterfahren und dann ging ich etwa 15 Minuten durch schattigen Wald zu dem ungefähren Ort.

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Die Aussicht war nochmal leicht anders da jetzt der Berg nicht so im Weg war.

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Danach ging ich wieder zurück und fuhr alsbald mit der Tram wieder runter. Das unförmige Gebäude in der Bildmitte ist die Bergstation.

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Dort bestaunte ich auf ein Neues die Wolkenkratzer

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und fuhr dann mit der Tram zurück in die Nähe vom Hotel, meinen Koffer auslösen. In der Lobby kühlte ich mich noch etwas ab und ging dann den gleichen Weg wie 16 Stunden zuvor zurück zur U-Bahn, erstand ein Oneway Ticket zum MRT Umsteigeplatz, tauschte dort auf den Dollar genau meine letzten HKD in ein Ticket dafür ein (als hätte ich es geplant). Kurz vor 17 Uhr war ich dann wieder am Flughafen, was eigentlich so nicht angedacht war aber da auch Qatar Airways mich nicht einchecken ließ, nicht anders machbar. So konnte ich noch die offenen Schalter des früheren Fluges mitnehmen und etwas Loungehopping betrieben. Nach erfolgreichem Checkin und der schnellen Siko musste ich an der Ausreise etwas warten, da ich von den E-Gates zu einem Schalter geschickt wurde. Als ich dann irgendwann durch war, ging ich zuerst in Richtung der Qantas Lounge, erlangte Zutritt, holte Essen und suchte mir dann einen Sitz mit Sicht. Schönes Leben.

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Irgendwann kam dann eine Mitarbeiterin mit einem Wägelchen vorbei, auf dem sie einen Berg an Dumplings transportierte, entweder mit Fleisch oder mit Pilzen. Ich fragte ob ich beides haben könnte, und erhielt dann auch beide. Der mit Champignon war extremst lecker. So lecker, dass ich bei ihrer nächsten Runde nochmal zwei nahm.

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Als dann die Qantas Flüge geboardet waren machte ich mich auf zu den Duschräumen, wo ich noch kurz warten musste und mich dann frisch machen konnte. Danach verweilte ich noch etwas im Sitzbereich bevor ich mich entschloss zu Cathay nach The Pier zu wechseln. Mit der Bahn fuhr ich ans andere Ende des Terminals, lief den kurzen Weg zum Eingang und suchte mir dann ein nettes Plätzchen dort. Die nächsten 2,5 Stunden verbrachte ich dann dort, machte dies und das, aß dies und das, trank dies und das, und ging dann 30 Minuten vor Boardingbeginn los zum Gate. Das war genau unterhalb der Qantas Lounge in der ich zuvor war, aber statt Bahn zu fahren lief ich lieber den Kilometer durch das Terminal nachdem ich die letzten 6 Stunden hauptsächlich sitzend verbracht hatte und die nächsten 9 Stunden ebenfalls sitzend verbringen werde.

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Da man als Oneworld Sapphire bei Qatar kein Priorityboarding bekommt, musste ich noch etwas warten bis ich auch an Bord der ex-Cathay 77W gehen durfte.

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Da man als Oneworld Sapphire bei Qatar aber immerhin Vorteile bei der Sitzplatzwahl bekommt, konnte ich kostenlos einen Sitz in der Economy Comfort+ auswählen, die früher bei Cathay als Premium Economy unterwegs war. Sehr bequem.

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Ich machte es mir bequem, was in den Sitzen nicht besonders schwer war, und relativ pünktlich wurden wir gepusht und rollten dann zur Südbahn, wo es um viertel vor 2 Uhr nachts in den Himmel ging.

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Relativ schnell nach dem Start wurde das Abendessen serviert, es gab drei Optionen und ich entschied mich für Beef, das mit Reis und asiatischem Gemüse serviert wurde. War lecker.

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Der Service war dann trotz der späten Stunde erst nach fast 2 Stunden fertig, und ich versuchte mich an etwas Schlaf. Das gelang auch besser als sonst, wurde dann aber nach nur etwas mehr als drei Stunden wieder unsanft geweckt als die Lichter angemacht wurden und die Crew mit dem Frühstück herumging. Knapp 3 Stunden vor der Landung auf einem Redeye. Gehts noch, Qatar?! Ich entschied mich diesmal für die westliche Option und bekam dann ein mittelmäßiges, aber immerhin warmes (looking at you, alle EU Airlines), Frühstück serviert.

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Da ich jetzt schon wach war, schaute ich auch gleich Chicago Fire weiter, von dem Qatar netterweise eine halbe Staffel im Angebot hatte. Eine Stunde vor der Landung wurde dann bereits die Kabine für ebendiese vorbereitet und wir landeten schließlich relativ pünktlich in Doha.

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Zu meiner Freude bekamen wir auch ein Gate direkt am Terminal, denn auf eine Busfahrt hatte ich zu so früher Stunde nicht auch noch Lust. Nach einem kurzen Boxenstopp ging ich durch die sehr entspannte Transfersiko und machte mich dann auf den Weg in die Gold Lounge South, die einzige Lounge in die Fremdstatuskunden bei QR rein dürfen. Natürlich nicht ohne vorher den von einer Lampe erschlagenen Bären zu fotografieren.

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Die Lounge ist nicht besonders groß, bietet aber immerhin einige Duschen und etwas essbares. Plätze waren auch eher Mangelware, ich bekam aber noch einen und zählte die Minuten/Stunden. 20 Minuten vor Boardingbeginn verließ ich die Lounge und lief dann einmal wieder das Terminal entlang, denn mein Gate war am anderen Ende und ich brauchte etwas Bewegung.

Leider wurde es diesmal ein Busgate, man kann nicht alles haben. Hier gab es, genau wie in Paris am Anfang der Reise, einen akuten Mangel an Bussen, so dass sich das Boardingprozedere in die Länge zog. Nachdem ich dann endlich in einem Bus war, ging es auch bald los, doch wir kamen schon kurz darauf wieder zum stehen, denn wir gerieten in einen Stau auf dem Vorfeld, der durch ein nicht-losrollen-wollendes Flugzeug verursacht wurde. Irgendwann ging es aber weiter und wir wurden vor der 787-9 ausgesetzt, die den Flug nach München durchführen sollte.

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Dank Vorfeldposition konnte ich noch einige Bilder des Flugzeugs machen und nahm dann direkt auf meinem Platz 11K am Bulkhead Platz. Ich wurde auch quasi direkt danach von einer Flugbegleiterin persönlich begrüßt (auf HKG-DOH ist das nicht passiert) und nach meinen Essenswünschen befragt. Wir warteten noch auf die letzte Busladung Passagiere und dann wurden wir überraschenderweise pünktlich gepusht. Mit einer weiteren QR 789 lieferten wir uns dann ein Schneckenrennen zur Bahn, die nebenan bekam aber die nähere zugelost und wir mussten zur anderen Bahn.

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Mühsam erhoben wir uns um 0915 Uhr in den Himmel und stiegen dann sehr gemächlich auf Reiseflughöhe. Eine Stunde nach dem Start wurde dann das frühe Mittagessen serviert, ich nahm wieder das Beef, das laut Menü ein in "Barbecue Slow-Cooked Beef with Garlic Potato Mash" war und das war diesmal sehr, sehr gut.

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Wir flogen recht nah entlang der iranischen Grenze über den Irak, mit einer QR 789 direkt nebenan (keine Ahnung ob es die gleiche wie vorher war).

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Ich schaute weiter Chicago Fire und freute mich auf das Ende der Reise. Etwa 2 Stunden vor der Landung kam die Crew mit einem Snackkörbchen durch die Reihen, für mich gab es eine Tüte Popcorn. Wieder wurde eine Stunde vor der Landung bereits die Kabine vorbereitet und dann kam endlich wieder deutscher Boden unter den Wolken zum Vorschein.

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Wir landeten schließlich um Punkt 14 Uhr,

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rollten dann gemütlich zum Gate am T1, das ich um 1410 Uhr betrat. Eine Mitarbeiterin lotste mich und die nachfolgenden Paxe dann einen Bereich weiter wo ich durch die komplett leere automatische Einreisekontrolle ging und dann um 1415 Uhr an der S-Bahn Station stand. Ich hatte bereits im DB Navigator gesehen, dass durch einen Schaden am Bhf Pasing in München mal wieder Chaos ist und die S-Bahn nur bis zum Ostbahnhof fährt und REs mit extremer Verspätung unterwegs sind. Ugh, willkommen zurück in Deutschland. Vom Ostbahnhof ging es dann mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof, von wo es für mich mit einem kurzfristig gebuchten ICE nach Augsburg gehen sollte, das ich gegen 16 Uhr erreichte. Da ich die im 30-Minuten Takt verkehrende Tram nach Hause gerade so verpasst hatte, schnappte ich mir ein Taxi und wurde dann für 20€ nach Hause kutschiert, womit diese Reise endgültig vorbei war.

Vielen Dank fürs virtuelle Mitreisen und die zahlreichen Danke, ein Fazit wird die Tage noch folgen!
 

HDH Aviation

Erfahrenes Mitglied
25.02.2018
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D-AIEP
Dake fürs Mitnehmen, war sehr spannend!
Klasse Reise. Einfach nur klasse! :)
Danke!

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Fazit

Es waren zwar (vielleicht etwas zu) viele Flüge und ich habe sehr lange in Flugzeugen gesessen, die waren aber verbunden mit vielen Erlebnissen, im positiven wie im negativen.

Ich fang mal mit Japan an, denn das war so mit das negativste Erlebnis dieser Reise. Wie vielleicht schon aus dem Text herauszuhören war, hatte ich nicht besonders viel Spaß in und mit Japan, und das obwohl ich mich eigentlich auf Japan gefreut hatte, nicht nur weil ich bisher fast nur positives gehört hatte. Ebenfalls negativ geglänzt, aber am Ende nicht ganz so negativ wie befürchtet, hat American Airlines mit deren IT.

Nun aber zu den positiven Aspekten: Die zahlreichen neuen Airlines, der eine neue Flugzeugtyp (717), die vielen neuen Länder erfreuen natürlich die Statistiken und Nerd in mir. Einen besonders nachhaltigen positiven Einfluss hat Hawaii bei mir hinterlassen, und ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen bin ich sehr froh dort gewesen zu sein und werde definitiv nochmal für länger zurückkommen. Absolutes Highlight war natürlich der Grund der Reise, der Island Hopper, nicht zuletzt dank der absolut fantastischen Crew. Sowas macht man nur einmal im Leben und ich bin froh, dass es relativ reibungslos geklappt hat.

In diesem Sinne nochmal vielen Dank fürs fleißige Mitlesen, ich sehe an den zahlreichen Daumen dass es euch auch gut gefallen hat und mal schauen ob die nächste Reise, wohin sie auch immer gehen wird, es auch wieder als Reisebericht hier ins Forum schafft.