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Internes Status Ranking bei der LH

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Du meinst Lufthansa als DAX-Unternehmen schafft es nicht, den Umsatz einzelner Kunden zu berechnen?

Ich würde sagen, dass die Tatsache des DAX-Unternehmens KEINEN, aber auch GARKEINEN Einfluss auf diese Fähigkeit hat.

Eher würde ich da auf das Yield Management der LH abzielen, das sicherlich als best practice zu sehen ist, oder zumindest zu dem Bereich des best practice gehört!
 
Status nach LH-Umsatz erschließt sich mir eh nicht, wenn dann müsste man für FTL und SEN ja den kumulierten *A-Umsatz als Statushürde nehmen. Und für HON den kumulierten Umsatz bei den integrierten Partnern.
 
Status nach LH-Umsatz erschließt sich mir eh nicht, wenn dann müsste man für FTL und SEN ja den kumulierten *A-Umsatz als Statushürde nehmen. Und für HON den kumulierten Umsatz bei den integrierten Partnern.
Genau!
Oder meinst Du das stellt für die LH IT ein unüberwindbares Problem dar?
Ok, wenn ich kurz darüber nachdenke... :doh:
 
Trotz aller Kritik weiß LH schon recht genau wem sie Gutes tun kann und wem nicht. So Geschichten wie bei UA wo "Mr. Negotiator" ein 3-fach Upgrade aus einer "S" oder "L"-Klasse bekommt dürfte bei LH so gut wie nie passieren. Sofern sich die Leute am Gate an das System halten und nicht irgendwelche F&F-Spielchen abziehen zieht "Mr. Billigheimer" trotz SEN Status öfters das kurze Streichholz.
 
Wenn sie das schaffen würde gäbe es keinen vernünftigen Grund Status nach Meilen oder Anzahl geflogener Segmente zu verteilen, da eine Vergabe nach Revenuegesichtspunkten aus Unternehmenssicht sicherlich sinnvoller wäre.
Aber auch diese Diskussion hatten wir ja schon mehrfach hier...

Das sehe ich keinesfalls so. Denn ob ich wirklich lieber einen F Kunden hab der einmal im Jahr fliegt oder einen Y Kunden der innerdeutsch 100 Mal pro Jahr fliegt, mag aus reinen Ertragsgesichtspunkten (ich verwende hier mal den altdeutschen Begriff) zugunsten des F Kunden gehen.

Für den Betrieb der täglichen Flugverkehrs ist mir aber der Y Kunde lieber!
 
Denn ob ich wirklich lieber einen F Kunden hab der einmal im Jahr fliegt oder einen Y Kunden der innerdeutsch 100 Mal pro Jahr fliegt, mag aus reinen Ertragsgesichtspunkten (ich verwende hier mal den altdeutschen Begriff) zugunsten des F Kunden gehen.

Für den Betrieb der täglichen Flugverkehrs ist mir aber der Y Kunde lieber!

Du meinst also, ein Kunde, der für 10.000 EUR 100x Eco fliegt ist wertvoller als einer, der für 10.000 EUR einmal F fliegt.
Na dann. Willkommen im Club der Manager des Jahres! :)
 
Ja durchaus - denn der leistet einen kontinuierlichen Beitrag!
Aber er benutzt 100x die Lounge, schlägt sich dort (im Rahmen der Möglichkeiten) 100x den Bauch voll und macht der LH 100x Arbeit. Der F Gast hingegen fliegt für denselben Umsatz nur einmal, sitzt in der FCL (oder im FCT, wenn nicht sogar nur in der SEN Lounge).
Wieso sollte dieser Eco Gast also aus Ertragssicht für LH erstrebenswerter sein als der F Gast?? :confused:

Für den Betrieb der täglichen Flugverkehrs ist mir aber der Y Kunde lieber!
Wieso? Weil er die Sitze warm hält?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sie das schaffen würde gäbe es keinen vernünftigen Grund Status nach Meilen oder Anzahl geflogener Segmente zu verteilen, da eine Vergabe nach Revenuegesichtspunkten aus Unternehmenssicht sicherlich sinnvoller wäre.

Ich bin immer noch skeptisch, dass sie das nicht schaffen, Airlines wie United und Singapore Airlines kriegen es ja mehr oder weniger auch hin.

M&M ist ja schon sehr stark umsatzorientiert, wer hohe Buchungsklassen fliegt bekommt viele Meilen. Bei MP gibts für die Buchungsklasse F nur 50% mehr Meilen als für die niedrigste Economy, bei M&M sind es 600%.
 
Wenn man selbst nicht die Uni besucht hat (andernfalls wüsste man, dass die Notenskala da nur bis 5 geht) sollte man die Bälle flach halten.

Interessant sind nur Kunden die regelmäßig fliegen. Nicht nur 1 Mal pro Jahr!
 
Wenn die LH IT den Umsatz der Kunden einigermassen berechnen könnte, dann würde der Status zukünftig höchstwahrscheinlich nicht mehr über geflogene Statusmeilen sondern über $$$ bzw. €€€ möglicherweise abhängig vom Wohnsitz (Land) vergeben werden.

Glaube ich nicht.
2010 und 2011 darf man - ausnahmsweise - den FTL wieder via Segmenten erfliegen, also genau das Gegenteil von Deiner Umsatztheorie.
Warum macht man das? Weil sonst zu viele Kunden keinen Status mehr hätten und diese Kunden ohne Status leichter dazu neigen, eine andere Airline zu buchen. Man sollten nicht vergessen, daß es ausserhalb der eigenen "ich-fliege-jedes-Jahr-600.000Meilen-Welt" noch ne Menge anderer Kunden gibt, mit denen LH das Geschäft bestreiten muss. Die wollen bei der Stange gehalten werden, und dafür gibts doch den tollen Status.


Ist die Frage ob die Reihenfolge so HON-SEN-*G-FTL-*S oder so HON-SEN-FTL-*G-*S aussieht mittlerweile beantwortet worden. Ich nehme in der Regel bei meinen Flügen eher den FTL in die Buchung als den *G

Das haben wir mit einem LH-FM doch schonmal geklärt: HON-SEN-FTL-*G.
 
Ich wiederhole gerne nochmal meine Frage: Warum?

Weil er ans Unternehmen gebunden ist:

1) Loyalität: Er empfindet das Unternehmen als positv, sonst würde er nicht immer wieder buchen.
2) Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er das Unternehmen weiterempfielt.
3) Die Einnahmen sind in gewisser Weise vorhersehbar.
4) Es besteht cross-selling Potential
 
Weil er ans Unternehmen gebunden ist:

1) Loyalität: Er empfindet das Unternehmen als positv, sonst würde er nicht immer wieder buchen.
2) Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er das Unternehmen weiterempfielt.
4) Es besteht cross-selling Potential

Wenn LH Google oder Facebook wäre, könnte man dem sogar etwas abgewinnen.

Ist es aber nicht.
 
Weil er ans Unternehmen gebunden ist:

1) Loyalität: Er empfindet das Unternehmen als positv, sonst würde er nicht immer wieder buchen.
2) Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er das Unternehmen weiterempfielt.
3) Die Einnahmen sind in gewisser Weise vorhersehbar.
4) Es besteht cross-selling Potential

Die Punkte 1 und 2 sind watteweich. Können stimmen - müssen aber nicht.
Punkt 3: Es entsteht also ein vorhersehbarer, schlechterer EBIT. Chapeau!
Punkt 4: Vertriebsgeschwurbel. Was meinst Du damit konkret?
 
Warum dann nicht gleich eine Topliste einführen.
Top100 -> Hon
Top1.000 -> Sen
Top10.000-> FTL
Die Listen veröffentlichen dann spornen sich die Kunden gegenseitig den Umsatz an!
 
Warum dann nicht gleich eine Topliste einführen.
Top100 -> Hon
Top1.000 -> Sen
Top10.000-> FTL
Die Listen veröffentlichen dann spornen sich die Kunden gegenseitig den Umsatz an!

Und machst Du mit den übrigen

ca. 6 900 übrigen HONs
ca. 299 000 übrigen SENs
ca. 1 999 000 FTLs
???

:D:D:D
 
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