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... nicht jeder braucht ein abgeschlossenes Hochschulstudium und man wird auch kein besserer Mensch dadurch.
100% Zustimmung. Aber OECD, EU und whoever kritisieren Ländern wie D und AT ja ständig aufgrund der zu geringen Akademikerquote. Ich selbst habe viele gute Leute kennen gelernt, die nie die Chance hatten zu studieren oder die ein Studium nie geschafft hätten ... aber ein super Job machen. Und da rede ich nicht von unserem Bundeskanzler ...
Das ist ja meiner Meinung nach der Beginn der Abwärtsspirale. Wenn man davon ausgeht, dass wir bei Geburt nicht intelligenter sind als vor 20 Jahren, man aber unbedingt erreichen will, dass 50% eines Jahrgangs einen Studienabschluß machen anstelle von 10% > dann kann ich das doch nur damit erreichen, dass ich die Hürde "Abschluss" kleiner mache. Nagut, es gibt natürlich auch das Thema generellen Zugang und so, aber im Kern kommt das schon hin.
Hat sich das seit meiner Studienzeit so drastisch verändert? ...
kommt aufs Studium an ...
... Ich fand in meinem Studium den zweiten Weg besser...
Da sind wir wieder bei dem Weg Eigeninitiative. Aber auch da warst Du sicher froh, wenn Dir der Prof. einmal konstruktiv Vorschläge gemacht hat. Von einem
... Mein alter Leitspruch im Studium war immer: Wenn der Prof wirklich gut wäre, würde er in der Wirtschaft arbeiten, nicht an der FH/Uni. ...
Wieso? Ich kenne einige Professorenverträge > da musst Du schon im Vorstand eines großen Unternehmens sein, damit Du ähnlich viel Kohle heimschleppst. Da stehen so Dinge wie Versorgungsposten für Ehepartner, das Recht Patente zu behalten, ein Mindestausmaß von 2 Stunden Lehre und eine Mindestanwesenheit von 6 Stunden pro Monat an der Uni drinn. Man darf nebenbei CEO seines eigenen Unternehmens sein. Und man stellt die MA des Unternehmens als Forschungsassistenten an der Uni an und spart sich so deren Gehalt.