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Prolog
Wer meine Reiseberichte in diesem Forum bisher verfolgt hat, dürfte inzwischen mitbekommen haben, dass uns vor allem die Polarregionen, Schnee und Eiswüsten faszinieren.
Nachdem wir im Sommer in der Arktis unterwegs waren, im Februar schon in finnisch Lappland ein langes Wochenende verbracht haben und weil es uns so gut gefallen hat bereits eine weitere Woche Lappland im November gebucht war, zog es uns als Kontrast aber doch mal wieder in etwas andere Gefilde.
Auf Strand und Asien hatten wir dieses Mal jedoch nicht so wirklich Lust. Namibia stand aber schon eine Weile auf unserer Liste.
Und was liegt nach so viel Schnee und Eis näher, als in eines der trockensten Länder der Welt und das trockenste Land südlich der Sahara zu reisen?
Als ich die Verfügbarkeiten für zwei Awardplätze prüfte, war nichts zu finden. Über die SEN-Warteliste gab es jedoch ohne Probleme je zwei Plätze für unsere Wunschdaten nach Windhoek und zurück. So ganz zufrieden waren wir aber irgendwie noch nicht. Ein Hin- und Rückflug ab/bis dem gleichen Flughafen ohne großen Firlefanz passt irgendwie nicht zu uns. Und da wir auch noch ein paar Meilen loswerden wollten und bei unserer Südafrikareise 2017 Johannesburg ausgelassen hatten, entschieden wir uns schlussendlich dazu über Johannesburg mit gut 24h Stopover nach Windhoek zu fliegen.
Den Flug nach Johannesburg buchten wir in Business fix, jedoch mit First auf Warteliste. Spoiler: daraus wurde schlussendlich nichts und es blieb bei Business. Was am Ende wohl auch besser war.
Der Plan der Reise umfasste einen Tag Johannesburg sowie rund zwei Wochen selbst geplante Rundreise durch Namibia mit dem Mietwagen. Das Programm war recht straff, für die meisten wohl zu eng getaktet plus viele Kilometer. Für uns hat es am Ende aber super gepasst und wir würden es genau so wieder machen.
Die Reise fand bereits im September und Oktober letzten Jahres statt. Die einzelnen Tage werde ich wieder nach und nach hier hochladen.
Nach unseren letzten Reiseberichten, insbesondere aus der Arktis und Antarktis, flatterten immer wieder Fragen und Rückmeldung per PM rein. Vielen Dank nochmal hierfür.
Insofern hoffe ich, dass einige von euch uns auch wieder auf dieser Reise begleiten. Und auch hier gilt natürlich, bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen, gerne einfach melden.
Tag 1 - Abreise
Es ist Freitagmittag, die Arbeitswochen endete heute zum Glück für uns beide im Homeoffice.
Das Notebook fahre ich final um 17:30 Uhr herunter. S. hat schon gegen 11:30 Uhr Feierabend machen können und den Haushalt noch etwas auf Vordermann gebracht. Die Koffer haben wir zum Großteil bereits gestern gepackt.
Leider hat mich seit Mittwoch eine Mandelentzündung erwischt und ich bin nicht zu einhundert Prozent fit. Gestern war ich beim Arzt, der hatte mir bereits ein Antibiotikum verschrieben, es mir aber offengelassen, ob ich es wirklich nehmen möchte. Um sicher zu gehen, wollte ich zunächst noch auf die Blutwerte warten, die mir der Arzt heute Morgen telefonisch mitgeteilt hat. Er empfiehlt die Einnahme, auch wenn die Werte nur leicht erhöht sind. Dennoch befolge ich den Rat, gerade im Hinblick auf den anstehenden Urlaub.
Wir machen uns fertig und packen noch die letzten Sachen zusammen, ehe ich um 18:45 Uhr ein Uber an den Flughafen bestelle, welches wenige Minuten später eintrifft und uns in 20 Minuten sicher an unser Ziel bringt.
Am First-Class-Checkin lachen wir mal wieder über die Baustelle, die hier nun seit ziemlich genau zwei Jahren besteht. Da muss wohl ein ganzes neues Terminal auf den paar Quadratmetern entstehen.
Die Koffer sind aber auch an den Business Class Schaltern schnell abgegeben und wir laufen schnurstracks nach oben zu den Z-Gates Richtung Non-Schengen-Bereich. Die Ausreise ist noch schnell erledigt, die Security dauert heute aber mal wieder im Vergleich zu unseren letzten Abflügen. Etwas wundere ich mich noch über das Gespräch dreier Passagiere vor uns. Der eine will nach Leipzig, die anderen nach Dresden. Ob die hier oben wirklich richtig stehen?
Knapp 30 Minuten später betreten wir die Senator Lounge und bedienen uns erstmal am Essen. Zur Wahl stehen heute: Orientalische Frikadellen, die üblichen Putenwiener und Kartoffelsalat, Hühnergeschnetzeltes sowie Kichererbsen-Eintopf. Alles ok, nichts Berauschendes.
Bei dem späten Abflug bevorzugen wir ein Abendessen zu unserer normalen Essenszeiten und nicht erst gegen Mitternacht im Flieger. Da ziehen wir ausreichenden Schlaf definitiv vor. Denn unser morgiges Programm beginnt quasi mit Landung in Johannesburg.
Den Rest der Zeit verbringen wir etwas am Handy, lesen sowie kleineren Reiseplanungen für die kommenden Tage.
Um 21:20 Uhr beginnt offiziell das Boarding. Deshalb verlassen wir um Viertel nach Neun die Lounge. Das Gate ist Z52, also mehr oder weniger direkt ums Eck.
Als wir am Gate angekommen dauert es dann noch knapp 10 Minuten, bis es tatsächlich losgeht.
An Bord werden wir freundlich begrüßt und nehmen auf 83 A und C Platz. Auf dem Weg dorthin bekomme ich noch mit, dass ein Passagier aus der First aufgrund eines defekten Sitzes downgegraded wurde.
Irgendwie bin ich dann doch ganz froh, dass unsere Upgrade Anfrage nicht durchging. Nach der letzten Erfahrung von S. im Januar, ist ihre Bereitschaft dafür mehr auszugeben bzw. Meilen einzulösen auch nicht mehr allzu hoch.
Der Rest ist schnell erzählt. Mit etwas Verspätung rollen wir vom Gate weg, stehen dann aber im abends nicht unüblichen Stau vor der 18.
Als letzter Flieger an diesem Abend (zumindest können wir auf Flightradar keinen anderen abfliegenden Flieger mehr sehen) heben wir um 22:53 Uhr in Richtung Süden ab.
Wie geplant lassen wir das Abendessen beide ausfallen und versuchen relativ schnell einzuschlafen. Klappt aufgrund des Trubels in der Kabine leider nur so semi gut. Bis die anderen Gäste ihren Hauptgang serviert bekommen, ist es dann auch fast 0:30 Uhr. Irgendwann dösen wir dann aber doch weg.
Wer meine Reiseberichte in diesem Forum bisher verfolgt hat, dürfte inzwischen mitbekommen haben, dass uns vor allem die Polarregionen, Schnee und Eiswüsten faszinieren.
Nachdem wir im Sommer in der Arktis unterwegs waren, im Februar schon in finnisch Lappland ein langes Wochenende verbracht haben und weil es uns so gut gefallen hat bereits eine weitere Woche Lappland im November gebucht war, zog es uns als Kontrast aber doch mal wieder in etwas andere Gefilde.
Auf Strand und Asien hatten wir dieses Mal jedoch nicht so wirklich Lust. Namibia stand aber schon eine Weile auf unserer Liste.
Und was liegt nach so viel Schnee und Eis näher, als in eines der trockensten Länder der Welt und das trockenste Land südlich der Sahara zu reisen?
Als ich die Verfügbarkeiten für zwei Awardplätze prüfte, war nichts zu finden. Über die SEN-Warteliste gab es jedoch ohne Probleme je zwei Plätze für unsere Wunschdaten nach Windhoek und zurück. So ganz zufrieden waren wir aber irgendwie noch nicht. Ein Hin- und Rückflug ab/bis dem gleichen Flughafen ohne großen Firlefanz passt irgendwie nicht zu uns. Und da wir auch noch ein paar Meilen loswerden wollten und bei unserer Südafrikareise 2017 Johannesburg ausgelassen hatten, entschieden wir uns schlussendlich dazu über Johannesburg mit gut 24h Stopover nach Windhoek zu fliegen.
Den Flug nach Johannesburg buchten wir in Business fix, jedoch mit First auf Warteliste. Spoiler: daraus wurde schlussendlich nichts und es blieb bei Business. Was am Ende wohl auch besser war.
Der Plan der Reise umfasste einen Tag Johannesburg sowie rund zwei Wochen selbst geplante Rundreise durch Namibia mit dem Mietwagen. Das Programm war recht straff, für die meisten wohl zu eng getaktet plus viele Kilometer. Für uns hat es am Ende aber super gepasst und wir würden es genau so wieder machen.
Die Reise fand bereits im September und Oktober letzten Jahres statt. Die einzelnen Tage werde ich wieder nach und nach hier hochladen.
Nach unseren letzten Reiseberichten, insbesondere aus der Arktis und Antarktis, flatterten immer wieder Fragen und Rückmeldung per PM rein. Vielen Dank nochmal hierfür.
Insofern hoffe ich, dass einige von euch uns auch wieder auf dieser Reise begleiten. Und auch hier gilt natürlich, bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen, gerne einfach melden.
Beitrag automatisch zusammengeführt:
Tag 1 - Abreise
Es ist Freitagmittag, die Arbeitswochen endete heute zum Glück für uns beide im Homeoffice.
Das Notebook fahre ich final um 17:30 Uhr herunter. S. hat schon gegen 11:30 Uhr Feierabend machen können und den Haushalt noch etwas auf Vordermann gebracht. Die Koffer haben wir zum Großteil bereits gestern gepackt.
Leider hat mich seit Mittwoch eine Mandelentzündung erwischt und ich bin nicht zu einhundert Prozent fit. Gestern war ich beim Arzt, der hatte mir bereits ein Antibiotikum verschrieben, es mir aber offengelassen, ob ich es wirklich nehmen möchte. Um sicher zu gehen, wollte ich zunächst noch auf die Blutwerte warten, die mir der Arzt heute Morgen telefonisch mitgeteilt hat. Er empfiehlt die Einnahme, auch wenn die Werte nur leicht erhöht sind. Dennoch befolge ich den Rat, gerade im Hinblick auf den anstehenden Urlaub.
Wir machen uns fertig und packen noch die letzten Sachen zusammen, ehe ich um 18:45 Uhr ein Uber an den Flughafen bestelle, welches wenige Minuten später eintrifft und uns in 20 Minuten sicher an unser Ziel bringt.
Am First-Class-Checkin lachen wir mal wieder über die Baustelle, die hier nun seit ziemlich genau zwei Jahren besteht. Da muss wohl ein ganzes neues Terminal auf den paar Quadratmetern entstehen.
Die Koffer sind aber auch an den Business Class Schaltern schnell abgegeben und wir laufen schnurstracks nach oben zu den Z-Gates Richtung Non-Schengen-Bereich. Die Ausreise ist noch schnell erledigt, die Security dauert heute aber mal wieder im Vergleich zu unseren letzten Abflügen. Etwas wundere ich mich noch über das Gespräch dreier Passagiere vor uns. Der eine will nach Leipzig, die anderen nach Dresden. Ob die hier oben wirklich richtig stehen?
Knapp 30 Minuten später betreten wir die Senator Lounge und bedienen uns erstmal am Essen. Zur Wahl stehen heute: Orientalische Frikadellen, die üblichen Putenwiener und Kartoffelsalat, Hühnergeschnetzeltes sowie Kichererbsen-Eintopf. Alles ok, nichts Berauschendes.
Bei dem späten Abflug bevorzugen wir ein Abendessen zu unserer normalen Essenszeiten und nicht erst gegen Mitternacht im Flieger. Da ziehen wir ausreichenden Schlaf definitiv vor. Denn unser morgiges Programm beginnt quasi mit Landung in Johannesburg.
Den Rest der Zeit verbringen wir etwas am Handy, lesen sowie kleineren Reiseplanungen für die kommenden Tage.
Um 21:20 Uhr beginnt offiziell das Boarding. Deshalb verlassen wir um Viertel nach Neun die Lounge. Das Gate ist Z52, also mehr oder weniger direkt ums Eck.
Als wir am Gate angekommen dauert es dann noch knapp 10 Minuten, bis es tatsächlich losgeht.
An Bord werden wir freundlich begrüßt und nehmen auf 83 A und C Platz. Auf dem Weg dorthin bekomme ich noch mit, dass ein Passagier aus der First aufgrund eines defekten Sitzes downgegraded wurde.
Irgendwie bin ich dann doch ganz froh, dass unsere Upgrade Anfrage nicht durchging. Nach der letzten Erfahrung von S. im Januar, ist ihre Bereitschaft dafür mehr auszugeben bzw. Meilen einzulösen auch nicht mehr allzu hoch.
Der Rest ist schnell erzählt. Mit etwas Verspätung rollen wir vom Gate weg, stehen dann aber im abends nicht unüblichen Stau vor der 18.
Als letzter Flieger an diesem Abend (zumindest können wir auf Flightradar keinen anderen abfliegenden Flieger mehr sehen) heben wir um 22:53 Uhr in Richtung Süden ab.
Wie geplant lassen wir das Abendessen beide ausfallen und versuchen relativ schnell einzuschlafen. Klappt aufgrund des Trubels in der Kabine leider nur so semi gut. Bis die anderen Gäste ihren Hauptgang serviert bekommen, ist es dann auch fast 0:30 Uhr. Irgendwann dösen wir dann aber doch weg.





































