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Kreditkartenakzeptanz

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Du kommst immer nur mit Extrembeispielen. Wenn ich in einer Mittelstadt wie Hofheim am Taunus einen Stand betreibe, habe ich dieses Problem z. B. nicht.

Ich kann nur aus meiner Realität berichten. Und die spielt sich eben nicht in Hofheim am Taunus ab. Die kleinen Städte die ich gut kenne z.B. Querfurt, Naumburg, Beverungen, Höxter, Warburg oder Merseburg sind recht schlecht mit mobilen Daten versorgt.
 
. Die kleinen Städte die ich gut kenne z.B. Querfurt, Naumburg, Beverungen, Höxter, Warburg oder Merseburg sind recht schlecht mit mobilen Daten versorgt.

Also in Warburg und Höxter war ich schon. Hatte keine Probleme mit mobilem Internet, wohlgemerkt in den Stadtzentren. Und es wird doch wohl für eine Datenverbindung für Kartenzahlung reichen.
 
Das ist doch das reinste Armutszeugnis fuer Deutschland.
Nur wenn der Kunde es toleriert wenn die Kartenzahlung mal nicht funktioniert und dann auch bar bezahlt - danach sieht es aber nicht aus wenn ich diesen Thread lese. Also erziehe ich den Kunden besser zur Bar Zahlung.

Habe z.B. mit ein paar Händlern am Hackeschen Markt in Berlin geredet - die haben SumUp wieder abgeschafft weil es genervt hat das die Dinger nicht funktioniert haben - die schicken ihren Kunden jetzt zum ATM. Datenempfang dort eben unterirdisch (auch hier Netz hoffnungslos überlastet).
 
Warum schreibt er dann Bayern und nicht den Ort, um den es geht. Bei mir, in Hessen, ist die Akzeptanz schlecht :eek:. Oh, ich wohne ja auch in einem Dorf.

Es bringt überhaupt nichts, die Situation in einem lokal begrenztem Gebiet auf den Rest von Deutschland zu übertragen.

Warum schreibst Du dann nicht auch bei solchen Aussagen:

Sobald ich DE in Richtung Westen verlasse, ist die Akzeptanz besser.

dazu, um welchen Ort es geht? Denn nicht jeder, der DE in Richtung Westen verlässt, kommt in Belgien an. Der ein oder andere landet in den Niederlanden. Und Niederlande wäre dann ja demnach ein schlechtes Land.

Ich habe auch bewusst Belgien geschrieben. Amsterdam und Zeeland sind, wie wir alle wissen, in den Niederlanden und dass die Niederlande ein Maestro/Vpay-Land sind, wissen wir bereits.

zumindest manchmal:

Komisch, dass es Markthändler in NL oder anderen Ländern nicht schwierig finden
 
Das ist doch das reinste Armutszeugnis fuer Deutschland.
Jetzt sind wir mal einer Meinung, anders wie bei der angeblich so schlechten KK Akzeptanz. Ja, Deutschland ist 3. Welt Land was den Internet ausbau und die Zuverlässigkeit angeht. Für Milliarden werden alle paar Jahre Lizenzen versteigert um den Haushalt zu füllen, statt diese Milliarden in einen wirklich gescheiten Ausbau des Internets zu investieren.
 
Also in Warburg und Höxter war ich schon. Hatte keine Probleme mit mobilem Internet, wohlgemerkt in den Stadtzentren. Und es wird doch wohl für eine Datenverbindung für Kartenzahlung reichen.

Ihr redet immer von Momentaufnahmen aus euerer persönlichen Situation. Aber eben nicht von z.B. Samstag mittag im Stadtzentrum mit einem Vodafone Vertrag (oder o2) - in D sind die Netze einfach an vielen Orten nicht für die möglichen Peaks ausgelegt bzw. sind nicht alle Provider gleich gut aufgestellt.

Das ist doch das reinste Armutszeugnis fuer Deutschland.

Die mobile Datenversorgung in D ist in der Tat ein Ärgernis - dem man auch nicht mehr mit Verständnis begegnen kann.
 
Ja ich verstehe ohnehin nicht warum die Lizenzen versteigert werden muessen.


@Jodost: Naja egal wohin man westlich von de in Europa vereist, die Akzeptanz ist def ueberall besser.,
Jetzt sind wir mal einer Meinung, anders wie bei der angeblich so schlechten KK Akzeptanz. Ja, Deutschland ist 3. Welt Land was den Internet ausbau und die Zuverlässigkeit angeht. Für Milliarden werden alle paar Jahre Lizenzen versteigert um den Haushalt zu füllen, statt diese Milliarden in einen wirklich gescheiten Ausbau des Internets zu investieren.
 
Warum schreibst Du dann nicht auch bei solchen Aussagen:

...
dazu, um welchen Ort es geht? Denn nicht jeder, der DE in Richtung Westen verlässt, kommt in Belgien an. Der ein oder andere landet in den Niederlanden. Und Niederlande wäre dann ja demnach ein schlechtes Land.

Was ist dein Problem? Die Akzeptanz ist doch besser. Egal ob Belgien, Niederlande oder Frankreich. In den Niederlanden ist es eben nicht so toll für Kreditkarten, aber da gehts zumindest fast überall mit Maestro/Vpay. Ach ja, und ich habe vom deutschsprachigen Gebiet in Belgien gesprochen. Da gibts nur sehr wenige Möglichkeiten, um welche Städte es sich handeln könnte (in diesem Fall St. Vith). Und Brüssel hatte ich auch erwähnt, einfach mal richtig lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht immer funktionieren ist doch immer noch besser als es gar nicht anzubieten oder ?

Doch ist es. Wenn ein Händler es anbietet, dann erwarte ich, dass es funktioniert. Sprich dann möchte ich da mit Karte zahlen weil ich vielleicht wirklich kein Bargeld in der Tasche habe. Wenn ich von vornherein weiß, dass es da nicht geht habe ich genug Cash dabei.
 
Siehst doch am Markt eh erst ob es Akzeptanzzeichen gibt oder nicht.
Doch ist es. Wenn ein Händler es anbietet, dann erwarte ich, dass es funktioniert. Sprich dann möchte ich da mit Karte zahlen weil ich vielleicht wirklich kein Bargeld in der Tasche habe. Wenn ich von vornherein weiß, dass es da nicht geht habe ich genug Cash dabei.
 
2014 bei Starbucks in Vancouver, BC, ging mal spontan als ich dran war Kartenzahlung nicht. Da schon alles gebucht war, durfte ich die Ware so mitnehmen. Nicht mal nach Bargeld wurde ich gefragt. Das nenne ich Service. Ok, danach wurde allen anderen vor der Bestellung gesagt, dass sie vorübergehend Cash Only sind.
 
[...]Ich kenne z. B. eine Craft Beer Bar in Frankfurt, die Karten erst ab 20 Euro nimmt. Da kann man selbst ein Edelbier für 8 Euro (oder sogar 2) nicht mit Karte bezahlen. Das normal zu finden, ist schon sehr eigensinnig.

In meiner Heimatstadt hat vor einer Weile so ein Etablissement aufgemacht. Kartenzahlung erst ab 10 EUR ausschließlich mit der Girocard, weil "die Gebühren so teuer sind". Die Kreditkartenakzeptanzaufkleber an der Eingangstür würden nur für angeschlossene Hotel gelten. Liegt verkehrstechnisch günstig, so dass ich dort auf ein Bier einkehren könnte, wenn ich in der Stadt etwas erledigt habe - fussläufig natürlich. So aber spare ich mir das, ist besser für meine Gesundheit und den Geldbeutel.
 
2014 bei Starbucks in Vancouver, BC, ging mal spontan als ich dran war Kartenzahlung nicht. Da schon alles gebucht war, durfte ich die Ware so mitnehmen. Nicht mal nach Bargeld wurde ich gefragt. Das nenne ich Service. Ok, danach wurde allen anderen vor der Bestellung gesagt, dass sie vorübergehend Cash Only sind.

Bei Aldi letztens, die Kartenterminals haben den Geist aufgegeben - ca. 60% der Kunden mussten ihren Einkauf ganz oder teilweise liegen lassen - ich konnte meinen vollen Einkaufswagen bezahlen - hier liegen die Probleme einer Cash-Less Kultur.

Was passiert denn wenn ein Viertel, eine Stadt tatsächlich mal länger als 30 Minuten vom Strom oder dem Internet abgeschnitten ist? Wie sollen die Händler die Umsatzverluste ausgleichen? Sind die Provider dann Schadensersatzpflichtig?
 
In meiner Heimatstadt hat vor einer Weile so ein Etablissement aufgemacht. Kartenzahlung erst ab 10 EUR ausschließlich mit der Girocard, weil "die Gebühren so teuer sind". Die Kreditkartenakzeptanzaufkleber an der Eingangstür würden nur für angeschlossene Hotel gelten. Liegt verkehrstechnisch günstig, so dass ich dort auf ein Bier einkehren könnte, wenn ich in der Stadt etwas erledigt habe - fussläufig natürlich. So aber spare ich mir das, ist besser für meine Gesundheit und den Geldbeutel.
So ein daemliches Ausreden/Kundenfeindliches/Willkuerliches Verhalten gibt es auch nur in DE.
 
Bei Aldi letztens, die Kartenterminals haben den Geist aufgegeben - ca. 60% der Kunden mussten ihren Einkauf ganz oder teilweise liegen lassen - ich konnte meinen vollen Einkaufswagen bezahlen - hier liegen die Probleme einer Cash-Less Kultur.
Also mir ist das in den letzten 6 Jahren genau einmal bei einem Rewe passiert. zB haben sie hier in Spanien in Supermaerkten oft noch ein zusaetzliches mobiles Terminal zu dem fest installierten. Vielleicht falls sowas passiert ?!
 
Also wenn der Strom ausfällt, da funktionieren weitaus mehr Dinge nicht, als nur das Kartengerät. Dieses Argument mit Stromausfall bringen die ganzen Panikmacher vor einer Cashless Society auch immer wieder. Mal ganz davon abgesehen bin ich jemand, der sich Bargeld und Kartenzahlung gleichberechtigt wünscht. Ich lehne Bargeld nicht prinzipiell ab. Ach ja und es gibt übrigens auch Möglichkeiten, Transaktionen vorübergehend mal offline zu erledigen. Dann macht man eben mal ELV oder reicht die KK-Daten manuell ein. Ging doch in den 80ern auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich auch nicht, aber man hat immer den Eindruck, dass Bargeldverfechter die Kartenzahlung grundsaetzlich ablehnen. Wir sind ja fuer beides.
Also wenn der Strom ausfällt, da funktionieren weitaus mehr Dinge nicht, als nur das Kartengerät. Dieses Argument mit Stromausfall bringen die ganzen Panikmacher vor einer Cashless Society auch immer wieder. Mal ganz davon abgesehen bin ich jemand, der sich Bargeld und Kartenzahlung gleichberechtigt wünscht. Ich lehne Bargeld nicht prinzipiell ab.
 
Also wenn der Strom ausfällt, da funktionieren weitaus mehr Dinge nicht, als nur das Kartengerät. Dieses Argument mit Stromausfall bringen die ganzen Panikmacher vor einer Cashless Society auch immer wieder.

Es geht ja nicht nur um Stromausfall, sondern auch um den Ausfall des Internets und den entsprechenden Schadensersatzansprüchen.
 
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Bei Aldi letztens, die Kartenterminals haben den Geist aufgegeben - ca. 60% der Kunden mussten ihren Einkauf ganz oder teilweise liegen lassen - ich konnte meinen vollen Einkaufswagen bezahlen - hier liegen die Probleme einer Cash-Less Kultur.

Was passiert denn wenn ein Viertel, eine Stadt tatsächlich mal länger als 30 Minuten vom Strom oder dem Internet abgeschnitten ist? Wie sollen die Händler die Umsatzverluste ausgleichen? Sind die Provider dann Schadensersatzpflichtig?

Ja, bei Aldi ist man kein Kunde, sondern Bittsteller. Ich hätte eine sehr deutliche Mail an die Zentrale geschickt. Wurden die Kunden tatsächlich zur Barzahlung genötigt?
Bei Lidl geht das besser. Hier war vor ein paar Wochen die Telefonleitung defekt und KK-Zahlung wurde abgelehnt. Mir wurde dann Girocard-Zahlung angeboten, zunächst mit PIN Eingabe. Da das natürlich ebenfalls nicht ging, hat das Terminal auf ELV umgeschaltet und es kam ein sehr langer Kassenbon zum unterschreiben heraus. Geht doch! :cool:
2 Tage später wurde der Betrag dann abgebucht. Dennoch habe ich bei Lidl angefragt, ob man KK-Zahlungen genauso offline bis zu einem bestimmten Betrag durchführen kann. Leider kam noch keine Antwort. :rolleyes:
 
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