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Lage in Frankreich

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  1. Wir sollen für Kriege ausgebildet werden, über die wir nie mitentschieden haben. Unsere Forderung: Nein zur Wehrpflicht. Über unsere Zukunft entscheidet niemand ohne uns."

PS: Dämlich ist man noch dazu. Als ob je in der Geschichte das Opfer eines Angriffskrieges darüber mitentschieden hätte. Und dann erdreistet man sich auch noch das Motto („nihil de nobis, sine nobis) der Ukrainer und anderer historischer Unabhängigkeitsbewegungen Osteuropas für die eigene egozentrischen Forderungen zu kapern. Ist das dann eigentlich schon kulturelle Aneignung? In solch progressiven Kreisen ist man doch sonst ganz sensibel.
 
Gegenleistung…?
Unsere Kinder, Enkel und Schwiegerkinder haben alle Kontinente*) bereist. Auch meine Eltern haben uns Kinder immer, damals ganz Europa, mitgenommen.
Alle Kinder eine selbstbezahlte Hochschulausbildung. Das sind die Steuerzahler von heute und morgen.
Ich selbst hatte die ersten 35 Jahre keine Mark auf der Tasche.
Das Studium wurde mit Arbeit auf dem Bau, als Möbelpacker und Zeitungszusteller finanziert.
Mein erstes Telefon (Festnetz) hatte ich mit 32 Jahren, als unser erstes Kind auf die Welt kam.

*) Waren dieses Jahr mit der einen Hälfte in Whittier, mit der anderen am Nordkapp.
 
Hier sieht man gut worum es den Trittbrettfahrer:innen geht:

Fun, Action, Randale, Selbstdarstellung, hat mit Meinungsäußerung oder Demo nichts aber auch gar nichts zu tun:


Dass der Mann das ausspricht ist ja ungeheuerlich:

 
Zuletzt bearbeitet:
PS: Dämlich ist man noch dazu. Als ob je in der Geschichte das Opfer eines Angriffskrieges darüber mitentschieden hätte. Und dann erdreistet man sich auch noch das Motto („nihil de nobis, sine nobis) der Ukrainer und anderer historischer Unabhängigkeitsbewegungen Osteuropas für die eigene egozentrischen Forderungen zu kapern.
Dabei dachte ich immer, deren Motto sei "Nihil de nobis, sine pecunia". Aber die Trans Atlantiker sind da wohl besser informiert.
 
Wenn man wie die Gen Z höchste Ansprüche an Staat und Gesellschaft stellt, dann sollte man schon bereit sein seinen Beitrag zu leisten, dass es diesen Staat auch geben kann, aber nicht mal an der Sicherung seiner Existenz mag man sich beteiligen. Wehrpflicht ist was für Freiwillige, Steuern was für Reiche. Der persönliche Gesellschaftsvertrag hingen sieht maximale Leistungen bei möglichst geringen Beiträgen vor. Ein Nehmen ohne Geben. Dabei schmückt sich diese Generation mit linken Parolen wie Solidarität, Gleichheit und Gerechtigkeit, obwohl ihr jeglicher Gemeinsinn fehlt, es geht rein um Selbstoptimierung und Bereicherung. Es sind und bleiben einfach nur Asoziale, die einen Scheiß auf die Gesellschaft geben, von der sie soviel erwarten: Demonstranten und Krawallmacher gleichermaßen.
Einmal "spalten" bitte! (n)
 
Genau,
Die asozialen Faulenzer sollen für umme für mich in den Krieg ziehen und ganz nebenbei für meine Altersvorsorge arbeiten und mir hinterher im Pflegeheim noch auf den Topf helfen. Gegenleistung…?

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Post! In so wenige Zeilen ein Best of von AfD, BSW, Linken und Grünen-Bullshit zu packen, ist schon eine stramme Leistung.

1. Hat Wehrdienst herzlich wenig mit einem Kriegseinsatz zu tun. Millionen haben in Deutschland gedient, ohne je einen Krieg gesehen zu haben. Eine glaubwürdige Abschreckung soll genau diesen Kriegsfall weiterhin verhindern.
2. Selbst im Kriegsfall dienen die wenigsten an der Front. Die ukrainischen Streitkräfte haben mittlerweile über eine Million Mitglieder, davon sind nur 200-300.000 in Frontnähe stationiert und selbst davon ist nur eine Minderheit in Kampfeinheiten. Während des Kalten Krieges war die Tooth-to-Tail-Ratio der US Armee sogar nur bei 1:16. Deutschland kommt in der NATO auch eine andere Rolle als noch vor 40 Jahren zu als man noch Frontstaat war. Die Kampftruppen werden im Bündnisfall andere Nationen stellen, Deutschland wird das logistische Drehkreuz sein und wie man in der Ukraine sieht, ist gerade dafür der Personalbedarf gewaltig und ist nicht ohne Wehrpflichtige und Reservisten stemmbar. Man kann also auch seinen Teil zur Landesverteidigung leisten ohne je einen Schützengraben von innen zu sehen.
3. Es ist eben nicht die Gen Z, die die Hauptlast tragen wird. Seit Kriegsausbruch hat sich der Altersschnitt in den ukrainischen Streitkräften von schätzungsweise 30-35 Jahren auf fast 45 erhöht. Gerade an der Front finden sich mehr 50- als 20-jährige. Auch weil die Jüngeren von der ukrainischen Politik großzügig ausgespart werden. Das wird in Deutschland schon rein aus demographischen Gründen nichts anders aussehen. Ich weiß gar nicht wer den Zoomern den Floh ins Ohr gesetzt hat, dass sie die Alten verteidigen müssten. Das Gegenteil ist der Fall.

Wenn du der Meinung bist, dass du für nachfolgende Generationen nichts geleistet hättest, was eine Gegenleistung rechtfertigen würde, dann ist das deine persönliche Sichtweise. Ich teile sie nicht. Meine Eltern, die wohl auch deiner Generation entstammen, haben sehr wohl viel für mich geleistet. Fairerweise muss ich sagen, dass ich ihren Beitrag mit Anfang 20 auch verkannt habe. Erst durch die eigene Elternschaft wurde mir klar, wie viel vorherige Generationen ihren Kindern und Enkel - teils unter Selbstaufgabe - hinterlassen haben. Und wie wenig davon selbstverständlich ist.

PS: Deinen anderen Posts nach gehörst du eher nicht zu den Putintrollen hier im Forum, umso fahrlässiger, dass du derartige Zerrbilder über Wehrdienst und unsere Gesellschaft unreflektiert teilst.
 
Dein P.S. kannste dir sparen. Wenn man eine ganze „Generation“ zu dem erzogen hat, was sie gerade auf die Straßen trägt, dann sollte man es erstmal mit Selbstreflexion probieren und über deren misslungene Erziehung nachdenken. ;)
 
Wenn man wie die Gen Z höchste Ansprüche an Staat und Gesellschaft stellt, dann sollte man schon bereit sein seinen Beitrag zu leisten, dass es diesen Staat auch geben kann, aber nicht mal an der Sicherung seiner Existenz mag man sich beteiligen. Wehrpflicht ist was für Freiwillige, Steuern was für Reiche. Der persönliche Gesellschaftsvertrag hingen sieht maximale Leistungen bei möglichst geringen Beiträgen vor. Ein Nehmen ohne Geben. Dabei schmückt sich diese Generation mit linken Parolen wie Solidarität, Gleichheit und Gerechtigkeit, obwohl ihr jeglicher Gemeinsinn fehlt, es geht rein um Selbstoptimierung und Bereicherung. Es sind und bleiben einfach nur Asoziale, die einen Scheiß auf die Gesellschaft geben, von der sie soviel erwarten: Demonstranten und Krawallmacher gleichermaßen.
Du postet schon viel Gutes in diesem Faden. Ich denke auch, viele Gen Z-ler wissen einfach nur noch nicht, dass sie nicht links sind. Sie sind in Wirklichkeit bürgerlich und wollen durch individuelle Leistung erfolgreich sein und sich Wohlstand sichern, glauben nur, dass die Gesellschaft die Voraussetzungen dafür nicht bietet.
Sie sind nicht wirklich links, haben keinen alternativen Lebens- und Politikentwurf wie die 68er, die Weimarer Avantgarde oder die Hausbesetzer-Generation.

Dennoch bevorzugen sie dirigistische Lösungen wie staatliche Subventionen oder Preiskontrollen. Das ist aber gerade das Gift, das Deutschland kaputtmacht: Zu viel Staat, zu großes Sozialsystem, zu viel Regulierung. In diesem Sinne setzen sie genauso auf's falsche Pferd wie die Mehrheit in den älteren Generationen!!

Wo du falsch liegst für meine Begriffe ist beim Thema Gemeinsinn. Ja, wir brauchen ein gemeinsames Verständnis für Grundrechte, über bestimmte Grundzüge der Wirtschaftsordnung und eine gewisse Empathie für die Schwächsten der Gesellschaft. Aber mehr Eigenverantwortung, Individualität und Selbstanpacken kann Deutschland nur gut tun. Wir brauchen wieder den Glauben daran, dass freie Märkte das Verhalten Einzelner koordinieren und zu kollektiv guten Ergebnissen führen, selbst wenn die am Markt Beteiligten gegenläufige Interessen haben. Diese ständige Fordern an den Staat und das Besitzstanddenken vieler Gruppen ist ein ganz zentrales Problem.

Und wie haben vielleicht nahe Nullwachstum seit Jahren, aber das Schlimmste vermutlich noch nicht gesehen - wir sind bei AI nur Zuschauer. We finally need to get our shit together - die Zeit läuft uns davon.
 
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