Lage in Frankreich

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KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
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FFM
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Hallo,

hatte eigentlich auch Frankreich auf dem Schirm für einen kommenden Trip, aber angesichts des plündernden Mobs auf den Straßen muss man das derzeit wohl meiden oder wie gefährlich ist die Lage vor Ort wirklich?


Mit legitimer Meinungsäußerung hat sowas nichts mehr zu tun:


Haben die Franzosen nicht begriffen, dass sie jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Renteneintrittsalter zum Beispiel!
 
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N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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angesichts des plündernden Mobs auf den Straßen muss man das derzeit wohl meiden oder wie gefährlich ist die Lage vor Ort wirklich?

In über 99% des französischen Staatsgebiets bestimmt vollkommen unproblematisch. Lasst Euch doch nicht von jeder Hysterie anzünden.

Haben die Franzosen nicht begriffen, dass sie jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Renteneintrittsalter zum Beispiel!

Darum geht es, wenn überhaupt, nur am Rande. Es geht vielmehr um gefühlte Vernachlässigung und Perspektivlosigkeit der Jugend sowie generelle linke Unzufriedenheit über die Weltlage.
 
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KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
4.330
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FFM
In über 99% des französischen Staatsgebiets bestimmt vollkommen unproblematisch. Lasst Euch doch nicht von jeder Hysterie anzünden.



Darum geht es, wenn überhaupt, nur am Rande. Es geht vielmehr um gefühlte Vernachlässigung und Perspektivlosigkeit der Jugend sowie generelle linke Unzufriedenheit über die Weltlage.
Sehe ich aber anders, es wird doch angeblich laut Medien gegen die maroden Gebäude, Schulen usw und die Sparmaßnahmen protestiert.
F hat 110 % Staatsverschuldung, verstößt seit Jahren gegen Maastricht und hat deutlich früheres Rentenalter im Vergleich zu D.
Bist du vor Ort oder vermutest du nur gerade die Lage? In Paris sollen ja ganze Straßenzüge sowie Geschäfte (mit Wohnungen darüber!) systematisch in Brand gesteckt worden sein.
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
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CPT / DTM
Ich war fast den ganzen September in F unterwegs. Auch da gab es schon die regelmäßigen Proteste.

Wenn man nicht unbedingt in die großen Zentren (Paris, Marseille, Lille etc) muss, wird man, so wie ich es erlebt habe, gar nichts davon mitbekommen.

Die Medien schaffen es wieder einmal, zwei angezündete Autos zu ganzen, brennenden Straßenzügen zu machen. Nicht richtig, aber bitte nicht überdramatisieren.

Am kommenden Wochenende geht es bei mir wieder los nach/durch Frankreich.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
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Sehe ich aber anders, es wird doch angeblich laut Medien gegen die maroden Gebäude, Schulen usw und die Sparmaßnahmen protestiert.
F hat 110 % Staatsverschuldung, verstößt seit Jahren gegen Maastricht und hat deutlich früheres Rentenalter im Vergleich zu D.
Das Renteneintrittsalter in Frankreich ist mir 67 genau gleich hoch wie in Deutschland. Nur besonders langjährig Versicherte dürfen mir 62/64 gehen. Wie in Deutschland auch eine privilegiere Gruppe. Das Land ist aber wirtschaftlich am Arsch uns die Geisteshaltung wie in Berlin.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Frankreich hat sehr schwere Haushaltsprobleme, die jetzt harte Sparmaßnahmen, eigentlich strukturelle Änderungen, wie bei uns ja auch ausstehend, erfordern. Ich bin kürzlich auch sehr viel in Frankreich gewesen, Nord, Süd, Paris, und dabei habe ich von Protesten nichts mitbekommen. Das sind einzelne Demos, die aus dem Ruder laufen, wie bei uns. Es geht darum, bei welchen Gruppen der Gesellschaft gekürzt wird und ob die Last gerecht verteilt wird. Einseitiges Sparen bei Bildung und Jugend wäre verkehrt.
 
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eldiablo

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15.04.2019
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Europa
Meiner Meinung nach ist es derzeit durchaus sicher, nach Frankreich zu reisen. Man sollte sich von den Bildern in den Nachrichten nicht zu sehr verunsichern lassen, denn die Proteste betreffen nicht automatisch das ganze Land. Natürlich sollte man die aktuelle Lage im jeweiligen Reiseziel im Auge behalten.

Die aktuellen Proteste in Frankreich (auch in Italien) zeigen meiner Meinung nach ein Problem, das längst nicht mehr auf einzelne Länder beschränkt ist: Für immer mehr Menschen wird es schwierig, mit ihrem Einkommen die normalen Lebenshaltungskosten zu decken.

Mieten, Lebensmittel, Energie und Mobilität verschlingen einen immer größeren Teil des verfügbaren Einkommens. Besonders für Menschen mit durchschnittlichen oder niedrigen Einkommen wird es zunehmend schwieriger, sich trotz Arbeit einen gewissen Lebensstandard zu erhalten.

Was mich dabei besonders beschäftigt, ist die Frage, wie lange diese Entwicklung noch gutgehen kann. Wenn Menschen das Gefühl bekommen, dass sie trotz Arbeit immer weniger leisten können, während die Politik keine überzeugenden Lösungen anbietet, wächst verständlicherweise die Unzufriedenheit.

Natürlich rechtfertigt das keine Gewalt, keine Plünderungen und keine Zerstörung. Aber man sollte auch nicht den Fehler machen, die gesamte Bewegung auf solche Ausschreitungen zu reduzieren. Die eigentliche Frage ist doch, warum so viele Menschen inzwischen das Gefühl haben, dass ihre Sorgen von der Politik nicht ausreichend ernst genommen werden.

Und das betrifft nicht nur Frankreich und Italien. Auch in Deutschland fragen sich viele, wie lange die steigenden Kosten noch tragbar sind.

Meiner Meinung nach reicht es nicht, lediglich auf wirtschaftliche Kennzahlen oder ein vermeintliches Wirtschaftswachstum zu verweisen. Entscheidend ist doch, was am Monatsende bei den Menschen tatsächlich übrig bleibt.

Mich würde interessieren, wie ihr das seht:

Handelt es sich um vorübergehende soziale Spannungen oder um ein grundlegendes Problem in Europa?
Müssen die Regierungen stärker gegen steigende Lebenshaltungskosten vorgehen?
Und könnte sich eine ähnliche Protestbewegung auch in Deutschland entwickeln, wenn sich die finanzielle Situation vieler Menschen weiter verschlechtert?

Denn letztlich geht es nicht nur darum, wie gut die Wirtschaft eines Landes funktioniert, sondern auch darum, ob sich die Menschen das Leben in diesem Land noch leisten können.
 
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Chemist

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28.10.2017
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BSL
Aktuelle Einschätzung der Schweizer Behörden:

Reisen nach Frankreich gelten grundsätzlich als sicher.
Mit Demonstrationen muss im ganzen Land, insbesondere in den Grossstädten, gerechnet werden. Dabei kann es zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und den Sicherheitskräften kommen. Auch Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und Strassenblockaden kommen vor. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Ausgangssperren).
Bei Streiks muss mit Behinderungen und Verspätungen im Reiseverkehr gerechnet werden.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Bei sich selbst spart der Staat nicht. Man sehe sich nur den neuen EU-Haushaltsentwurf an. Besorgnis erregend finde ich auch die Bürokratie, die Existenzgründern das Leben schwer macht und die gleich mit Abgaben belastet, bevor die irgendwas eingenommen haben können. Entsprechend kann kaum jemand was gründen, weil alles abgewürgt wird. Deswegen boomt so eine neue Sklavengesellschaft mit Fahrradboten, Spätis und Schwarzarbeit.
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
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CPT / DTM
Passiert überall:

Die beliebte Ferieninsel Mauritius erlebt schwere Unruhen. Seit Tagen protestieren Einwohner gegen Wasserknappheit und steigende Lebenshaltungskosten.


In Tirana ist es am Samstag zu heftigen Zusammenstößen zwischen Polizei, Studierenden und Oberschülern gekommen. Die Proteste dauern seit vergangenem Dienstag an. Auslöser sind die Lage an den Universitäten und hohe Studiengebühren.

 
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Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
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Haben die Franzosen nicht begriffen, dass sie jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Renteneintrittsalter zum Beispiel!
Nein. Keine Reformen, keine Sparmassnahmen.

Aber seien wir ehrlich. Ist es in anderen Ländern nicht anders, vielleicht nicht mit dieser Vehemenz. Wer Sparmassnahmen vorschlägt, wird abgewählt, wer Gratis-ÖV, Gratis-Kitas und mehr Rente verspricht, wird gewählt, finanziert er es halt über Schulden.

Ich habe (leider) oft Unruhen in diversen Ländern erlebt. Sie sind nicht gegen dich gerichtet. Vermeide Menschenansammlungen und du wirst nichts merken.
 

businessHoliday

Reguläres Mitglied
16.05.2024
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Albaniens Proteste hatten sich an dem korrupten Mega-Ferienprojekt von Kushner & Co. entzündet?
Ja, dazu fand über 130 Tage ein täglicher, ganz überwiegend friedlicher Protest statt. Die aktuellen Proteste der Studierenden sowie Schülerinnen und Schüler haben dann zusätzlich diese Woche begonnen. Der Schwerpunkt ist Tirana, aber auch in anderen größeren Städten des Landes haben diese Tage Proteste stattgefunden.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
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Meiner Meinung nach ist es derzeit durchaus sicher, nach Frankreich zu reisen. Man sollte sich von den Bildern in den Nachrichten nicht zu sehr verunsichern lassen, denn die Proteste betreffen nicht automatisch das ganze Land. Natürlich sollte man die aktuelle Lage im jeweiligen Reiseziel im Auge behalten.

Die aktuellen Proteste in Frankreich (auch in Italien) zeigen meiner Meinung nach ein Problem, das längst nicht mehr auf einzelne Länder beschränkt ist: Für immer mehr Menschen wird es schwierig, mit ihrem Einkommen die normalen Lebenshaltungskosten zu decken.

Mieten, Lebensmittel, Energie und Mobilität verschlingen einen immer größeren Teil des verfügbaren Einkommens. Besonders für Menschen mit durchschnittlichen oder niedrigen Einkommen wird es zunehmend schwieriger, sich trotz Arbeit einen gewissen Lebensstandard zu erhalten.

Was mich dabei besonders beschäftigt, ist die Frage, wie lange diese Entwicklung noch gutgehen kann. Wenn Menschen das Gefühl bekommen, dass sie trotz Arbeit immer weniger leisten können, während die Politik keine überzeugenden Lösungen anbietet, wächst verständlicherweise die Unzufriedenheit.

Natürlich rechtfertigt das keine Gewalt, keine Plünderungen und keine Zerstörung. Aber man sollte auch nicht den Fehler machen, die gesamte Bewegung auf solche Ausschreitungen zu reduzieren. Die eigentliche Frage ist doch, warum so viele Menschen inzwischen das Gefühl haben, dass ihre Sorgen von der Politik nicht ausreichend ernst genommen werden.

Und das betrifft nicht nur Frankreich und Italien. Auch in Deutschland fragen sich viele, wie lange die steigenden Kosten noch tragbar sind.

Meiner Meinung nach reicht es nicht, lediglich auf wirtschaftliche Kennzahlen oder ein vermeintliches Wirtschaftswachstum zu verweisen. Entscheidend ist doch, was am Monatsende bei den Menschen tatsächlich übrig bleibt.

Mich würde interessieren, wie ihr das seht:

Handelt es sich um vorübergehende soziale Spannungen oder um ein grundlegendes Problem in Europa?
Müssen die Regierungen stärker gegen steigende Lebenshaltungskosten vorgehen?
Und könnte sich eine ähnliche Protestbewegung auch in Deutschland entwickeln, wenn sich die finanzielle Situation vieler Menschen weiter verschlechtert?

Denn letztlich geht es nicht nur darum, wie gut die Wirtschaft eines Landes funktioniert, sondern auch darum, ob sich die Menschen das Leben in diesem Land noch leisten können.
Die steigenden Lebenshaltungskosten sind eine direkte Folge massiver staatlicher Verschuldung, teils finanziert durch Anleihenkaufprogramme der EZB, welche das wieder durch die Geldpresse finanziert. Das wiederum eine eine Folge der Überalterung der Gesellschaft und immer unbezahlbarer werdende Sozialstaaten.

Die Bevölkerung weigert sich aber das zu akzeptieren sondern hofft immer noch weiter machen zu können. Hey gleich lange in Rente wie man gearbeitet hat, am besten alles gratis, jede Woche ein gratis Arztbesuch,…. Kann nicht funktionieren und geht auch nicht mehr lange gut. Ist in Deutschland aber nicht anders - die Boomer weigern sich die Folgen ihrer Kinderlosigkeit zu akzeptieren.
 
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eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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Europa
Die steigenden Lebenshaltungskosten sind eine direkte Folge massiver staatlicher Verschuldung, teils finanziert durch Anleihenkaufprogramme der EZB, welche das wieder durch die Geldpresse finanziert. Das wiederum eine eine Folge der Überalterung der Gesellschaft und immer unbezahlbarer werdende Sozialstaaten.

Die Bevölkerung weigert sich aber das zu akzeptieren sondern hofft immer noch weiter machen zu können. Hey gleich lange in Rente wie man gearbeitet hat, am besten alles gratis, jede Woche ein gratis Arztbesuch,…. Kann nicht funktionieren und geht auch nicht mehr lange gut. Ist in Deutschland aber nicht anders - die Boomer weigern sich die Folgen ihrer Kinderlosigkeit zu akzeptieren.
Ich denke, dass du einige wichtige Punkte ansprichst, allerdings ist mir die Erklärung etwas zu einfach. Natürlich müssen wir über die Finanzierbarkeit des Sozialstaats, die Überalterung der Gesellschaft und die steigenden Staatsausgaben sprechen. Aber die hohen Lebenshaltungskosten allein auf die Staatsverschuldung und die EZB zurückzuführen, greift meiner Meinung nach zu kurz.

Was ich problematisch finde, ist die Darstellung, als wolle die Bevölkerung einfach nur alles gratis haben. Die meisten Menschen verlangen keinen Luxus, sondern möchten trotz Arbeit ihre Miete bezahlen, Lebensmittel kaufen und sich auch einmal etwas leisten können.

Auch die pauschale Schuldzuweisung an die Boomer finde ich wenig hilfreich. Die demografische Entwicklung ist ein Problem, aber dafür gibt es nicht nur einen einzigen Schuldigen.

Die entscheidende Frage ist doch, wie wir unseren Sozialstaat langfristig finanzieren können, ohne dass die arbeitende Bevölkerung immer stärker belastet wird und gleichzeitig immer weniger von ihrem Einkommen übrig bleibt. Darüber sollte man diskutieren, statt die Probleme allein einer Generation oder den vermeintlich überzogenen Ansprüchen der Bevölkerung zuzuschreiben
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
240
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Die Boomer wurden ihr Berufsleben lang mit hohen Abgaben abgezockt und kriegen jetzt nichts mehr raus, außer sie waren im ÖD.
Spielt das irgendeine Rolle? Die Kinder die Rente, Krankenversicherung und PV bezahlen sollen sind nie geboren worden. Es ist völlig unerheblich was man hätte früher machen sollen.
Als Angestellter im ÖD verdient man übrigens fast nix.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Es geht eher um die Alters- und Gesundheitsversorgung. Diese Ansprüche erreicht keiner draußen. In Frankreich gibt es noch mal höher eingestufte Extrasysteme für "Cadres" etc.
 

eldiablo

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15.04.2019
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Europa
Die gehen aber nicht auf die Straße, sondern suchen sich ein Zweitjob.
Na klar, warum sollte man auch hinterfragen, warum ein Vollzeitjob manchmal nicht mehr zum Leben reicht? Einfach einen Zweitjob suchen! Und wenn das irgendwann nicht mehr genügt, gibt's bestimmt noch einen Drittjob. Hauptsache, niemand kommt auf die Idee, dass man vielleicht auch etwas an den Verhältnissen ändern könnte.
 

3LG

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04.07.2019
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, niemand kommt auf die Idee, dass man vielleicht auch etwas an den Verhältnissen ändern könnte.
Korrekt. Aber auch sehr oft an den eigenen Verhältnissen. Viele leben halt über ihre Verhältnisse heutzutage.

Ich weiß das ich mich damit unbeliebt mache.
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.859
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Europa
Korrekt. Aber auch sehr oft an den eigenen Verhältnissen. Viele leben halt über ihre Verhältnisse heutzutage.

Ich weiß das ich mich damit unbeliebt mache.
Natürlich muss jeder auch auf seine eigenen Verhältnisse achten. Aber wenn immer mehr Menschen trotz Arbeit Schwierigkeiten haben, ihre normalen Lebenshaltungskosten zu bezahlen, kann man es sich mit der Erklärung ‚Die leben eben über ihre Verhältnisse‘ auch ziemlich einfach machen. Man könnte ja fast meinen, nicht die Lebenshaltungskosten seien das Problem, sondern die Menschen, die davon leben müssen.
 
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3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
8.005
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Natürlich muss jeder auch auf seine eigenen Verhältnisse achten. Aber wenn immer mehr Menschen trotz Arbeit Schwierigkeiten haben, ihre normalen Lebenshaltungskosten zu bezahlen, kann man es sich mit der Erklärung ‚Die leben eben über ihre Verhältnisse‘ auch ziemlich einfach machen. Man könnte ja fast meinen, nicht die Lebenshaltungskosten seien das Problem, sondern die Menschen, die davon leben müssen.
So pauschal habe ich das nicht geschrieben. Es sind aber wohl doch etliche.

Edit: Schreibst Du neuerdings mit Apple Intelligence? Dein Schreibstil hat sich irgendwie geändert. Nur so aus Neugierde und keine Wertung.
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.859
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Europa
So pauschal habe ich das nicht geschrieben. Es sind aber wohl doch etliche.

Edit: Schreibst Du neuerdings mit Apple Intelligence? Dein Schreibstil hat sich irgendwie geändert. Nur so aus Neugierde und keine Wertung.
Mag sein, dass es etliche gibt. Aber zwischen Menschen, die tatsächlich über ihre Verhältnisse leben, und solchen, bei denen trotz eines normalen Einkommens am Monatsende kaum noch etwas übrig bleibt, besteht eben ein Unterschied. Nicht jeder, der auf die Straße geht, fordert ein Leben auf Kosten anderer. Manchmal reicht es schon, wenn man sich ein normales Leben noch leisten kann.