Langstrecke - mit Zubringer oder Direktflug

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Anonym-36803

Guest
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Aber gerade ab NUE ist es doch angenehm mit der Bahn zu fahren.
So langsam wie der ICE zwischen Nürnberg und Würzburg und dann wieder zwischen Aschaffenburg und Frankfurt vor sich hin zuckelt? Und zwischen Würzburg und Aschaffenburg geht eigentlich auch nur das vergleichsweise kurze Stück auf der Schnellfahrstrecke. Und dann noch die allgemeine Unzuverlässigkeit der Bahn?

Was für mich ist es wichtig, wenn dann würde ich den Zubringer nicht einzeln buchen, sondern auf einem Ticket und das ist durch die Auswahl an Airlines in Nürnberg nur begrenzt möglich.
Swiss via ZRH. Austrian via VIE. LOT via WAW. LH via MUC und FRA. TK via IST. KLM via AMS. AF via CDG.

Bis auf Oneworld (AY? BA (abseits des weihnachtsmärktlichen NUE-LGW)?) gibt es doch genug Alternativen ab NUE. Mir persönlich fehlt eigentlich nur SAS nach CPH.
 

Nightwish80

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07.02.2015
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Nürnberg
samclaudi.blogspot.de
So langsam wie der ICE zwischen Nürnberg und Würzburg und dann wieder zwischen Aschaffenburg und Frankfurt vor sich hin zuckelt? Und zwischen Würzburg und Aschaffenburg geht eigentlich auch nur das vergleichsweise kurze Stück auf der Schnellfahrstrecke. Und dann noch die allgemeine Unzuverlässigkeit der Bahn?

In den acht Jahren die ich die Strecke jetzt fahre, hatte ich bis jetzt eine Verspätung.
Zubringer können ja auch verspätet sein.

Und alles andere kommt auf die persönlichen Präferenzen an. ZRH ist gut. nach Muc fliege ich nicht und Paris empfand ich als nervig.

Vielleicht verstehen wirklich nur wenig Flieger die Argumentation der Schwiegereltern.
 
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Anonym-36803

Guest
In den acht Jahren die ich die Strecke jetzt fahre, hatte ich bis jetzt eine Verspätung.
Zubringer können ja auch verspätet sein.
Ich fahre die Strecke seit 11 Jahren, zumindest den Teil Darmstadt-Aschaffenburg-Nürnberg und dann noch ein Stück weiter; oft genug aber auch ab Aschaffenburg weiter via Hanau und Frankfurt nach Darmstadt, weil die Strecke Aschaffenburg-Darmstadt gesperrt ist oder der ICE Verspätung hat und die RB nicht gewartet hat.
Verspätungen habe ich recht oft, aber darum ging es mir gar nicht, sondern dass sich die Fahrt an sich einfach ewig zieht, auch unter idealen Bedingungen. Und wenn dann mal wieder eine RB direkt vor dem ICE fährt, macht es das ganze noch schlimmer.

Und alles andere kommt auf die persönlichen Präferenzen an. ZRH ist gut. nach Muc fliege ich nicht und Paris empfand ich als nervig.
Du sprachst in Deinem OP davon, dass Transit wegen der "Auswahl an Airlines in Nürnberg nur begrenzt möglich" sei, und das würde ich eben so nicht unterschreiben. Dass man einige Optionen für sich ausschließen mag (Umstiegsflughafen, Allianzen zwecks Status/Meilensammeln, persönliche Vorlieben) steht natürlich außer Frage. Die Möglichkeiten an sich gibt es aber ab NUE.
 

freddie.frobisher

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23.04.2016
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Ich plane immer mindestens 3 Stunden Puffer am Airport ein, mindestens 2 Stunden wenn es zeitgleich eine Ausweichverbindung mit der Bahn gibt. Und trotzdem habe ich schon einen Flug verpasst, weil gebuchte wie alternative Verbindung jeweils deutlich über eine Stunde verspätet waren, und der Anschluss damit weg. Kurzum: wer wie ich aus Spaß am Fliegen verreist, und pro Wochenende maximal einen 100er hinblättert, kann eine Bahnfahrt problemlos riskieren. Wenn eine Pauschalreise, vielleicht sogar mit Familie, auf dem Programm steht, dann definitiv Zubringerflug oder mindestens 4 Stunden Puffer.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
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BRU
Zubringer können ja auch verspätet sein.

(...)

Vielleicht verstehen wirklich nur wenig Flieger die Argumentation der Schwiegereltern.

Mit dem Unterschied, dass es bei verspätetem Zubringer und verpasstem Anschluss Aufgabe der Airline ist, Dich kostenlos umzubuchen. Bei verspätetem/ausgefallenem Zug und verpasstem Flug ist es Dein Problem, wie Du an Deinen Zielort kommst (auf einem Ticket gebuchte Airrail mal ausgenommen).

Vielleicht ist das den Schwiegereltern so gar nicht bewusst? Gerade Wenigflieger / Leute, die sonst nur direkt fliegen, wissen das teilweise gar nicht, dass sich bei einem verpassten Anschluss die Airline um Weiterflug und ggf. Unterkunft kümmern muss.

Ok, Anreise einen Tag vorher und Übernachtung in einem Flughafenhotel mag entspannt sein (wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen). Während ich ansonsten weder den Stress brauche, ob ich den Flug noch erwische, weil der Zug Verspätung hat / ausfällt, noch Lust habe, mehrere Stunden Puffer einzuplanen, die ich dann am Flughafen rumhänge (wenn alles gutgeht). Und der Gelegenheitsflieger hat auch nicht unbedingt Loungezugang, wo er einigermaßen komfortabel warten kann.
 

Nightwish80

Erfahrenes Mitglied
07.02.2015
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Nürnberg
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Mit dem Unterschied, dass es bei verspätetem Zubringer und verpasstem Anschluss Aufgabe der Airline ist, Dich kostenlos umzubuchen. Bei verspätetem/ausgefallenem Zug und verpasstem Flug ist es Dein Problem, wie Du an Deinen Zielort kommst (auf einem Ticket gebuchte Airrail mal ausgenommen).

Vielleicht ist das den Schwiegereltern so gar nicht bewusst? Gerade Wenigflieger / Leute, die sonst nur direkt fliegen, wissen das teilweise gar nicht, dass sich bei einem verpassten Anschluss die Airline um Weiterflug und ggf. Unterkunft kümmern muss.

Der Punkt ist sicher wichtig und vielen nicht bewusst. Mir schon, aber ich wollte eben auch sagen, dass nicht nur die Bahn böse ist sondern Flugzeuge auch gerne mal Verspätungen haben.

Alles andere ist Geschmacksache.

Vielleicht haben die Schwiegereltern auch Angst, dass das Gepäck nicht ankommt oder sie sich hetzten müssen beim umsteigen.
Dann muss man eben für den Zubringer auch reichlich Zeit einplanen.

Wäre gut zu wissen was die Argumente wären.
 
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Anonym70281

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Laut TE die Angst vor Starts und Landungen.

Nicht nur das. Da sie mit 60+ schon etwas älter sind, fanden sie bei den bisherigen beiden Reisen auf Langstrecke den Flug mit einer Gesellschaft angenehm, die einen angenehmen Komfort in der Economy bietet. Japan Airlines ist da sehr positiv zu erwähnen zwischen FRA-NRT. Es ist uns einmal passiert, dass wir mit Finnair gebucht hatten (wegen Codeshare aber dennoch den JAL-Flug) und dann wegen Überbuchung doch den Umstieg in Helsinki hatten. Das hat ihnen gar nicht zugesagt, trotz der Kompensation seitens Finnair. Dabei war das noch nichtmal das Langstreckenflug (da haben wir die Kompensation durch AY direkt in Comfort-Sitze investiert), aber die kleine, enge Maschine zwischen Helsinki und Frankfurt war für die beiden sehr anstrengend.

Mir pers. ist das z.B. völlig rille, und wenn ich alleine fliege, entscheide ich da auch ganz anders als wenn jemand dabei ist. Und nicht jede Entscheidung ist objektiv begründbar... gibt ja auch genug Leute, die wollen überhaupt nicht fliegen, einfach weil ihnen dabei unbehaglich ist.

Btw. weil jemand meinte, OneWorld fliegt nicht von Nürnberg aus... habe mal selbst nachgesehen. Also AY scheint da nichts zu bieten (nur ab München), aber JAL bietet wohl eine Kooperation mit AF, man würde dann die HOP-Maschine von AF nach CDG nehmen und dann in eine JAL-Maschine steigen. Aber CDG ist halt wieder so ein Negativpunkt, ich war da zweimal zum Umsteigen und fands jedesmal grauenhaft...

Aber danke schonmal für alle Antworten bisher :)
 
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spotterking

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14.07.2012
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Bin ja mal gespannt wieviel Seiten sich zu dem Thema noch füllen lassen. Als konstruktiven Beitrag schlage ich vor einfach beim Hausarzt um ein Rezept für ein Beruhigungsmittel wie z.B. Lorazepam zu bitten. Damit wird jeder Start/jede Landung ganz entspannt ohne weitere größere Beeinträchtigungen.Auch die Siko duerfte einen dann kaum aus der Ruhe bringen lassen.
 
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Anonym70281

Guest
Als konstruktiven Beitrag schlage ich vor einfach beim Hausarzt um ein Rezept für ein Beruhigungsmittel wie z.B. Lorazepam zu bitten. Damit wird jeder Start/jede Landung ganz entspannt ohne weitere größere Beeinträchtigungen.Auch die Siko duerfte einen dann kaum aus der Ruhe bringen lassen.
Man könnte es auch wie mit B.A. beim A-Team machen.
Klar hat dein Hinweis seine Berechtigung. Ist jetzt nicht so, dass meine Frau und meine Schwiegermutter sowas nicht nehmen würden zur Entspannung. Aber jedes Mittel hat seine Belastungsgrenze.
 
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_AndyAndy_

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07.07.2010
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Einfach aus Neugierde: welche Faktoren sind bei euch relevant um zu entscheiden, ob ihr einen Zubringerflug nehmt oder mit dem Zug zum großen Flughafen fahrt.

1. Preisunterschied zwischen beiden Optionen.
2. Wenn Reise mit Aufgabegepäck: Zeitpuffer zwischen beiden Segmenten.
4. Ob es einen späteren Zubringerflug gibt, mit dem der Anschluss noch erreicht werden kann, oder Rerouting-Optionen, wenn der ursprünglich gebuchte Zubringer gecancelt wird.
5. Bezogen auf Umsteigen in Deutschland: wenn Umstieg in FRA, ist das ein Minuspunkt.
6. Ob ein Flughafen auch über eine alternative Bahnstrecke (bei Streckensperrungen) bei unerheblich längerer Reisezeit erreicht werden kann.
 
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