Lufthansa annulliert Flüge wegen Nicht Rückmeldung

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marcus67

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17.01.2015
4.967
6.136
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Manche Agenten scheinen die Tickets übrigens auch direkt selbst umschreiben zu können. Zumindest habe ich es schon erlebt, dass mir am Ende des Gesprächs gesagt wurde "Ich mache Ihnen das dann gleich fertig" und fünf Minuten später war das neue Ticket da. Ansonsten dauert es in letzter Zeit meistens ein bis drei Tage. Außerdem bekomme ich nach der Umschreibung neuerdings immer eine zweite Mail mit dem Betreff "Details zu Ihrem aktualisierten Ticket", was ich eigentlich ganz praktisch finde.
Habe ich auch schon so erlebt. Noch während des Gesprächs wurde das Ticket neu ausgestellt. Das war sogar die komplexeste Umschreibung bisher.
 
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LINDRS

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03.04.2013
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2.066
DRS

tyrolean

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18.03.2009
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Bayern & Tirol
Es ist doch vollkommen egal ob sie auftaucht oder nicht. Sobald du sie hast kannst du sie doch immer hier checken:


Die Passenger-Receipt-Funktion... Ich habe gerade mal geschaut ob sich an der Funktion etwas geändert hat. Bisher war da immer die Ursprungs-Buchung aufgeführt und sowohl bei regulären als auch bei irregulären Umbuchungen war in der Quittung oft noch auf die Original-Buchung ausgestellt. Bei meinen umgebuchten Flügen steht noch der Original-Reiseplan mit drin. Das ganze ist nett, aber dann kein Sync zur Ticket-Datenbank. Die Quittung schaut dann gut aus, aber das Ticket ist trotzdem im Nirvana (habe mir mal meine drei letzten IrOps angeschaut). Manchmal kommt in die Buchung dann noch ein neues Ticket mit einer neuen Ticketnummer dazu, manchmal verschwinden die Ticketnummern komplett aus der Buchung.
Auch nett: LH hat mir mal eine Buchung bei einem IrOp auf die drei Passagiere gesplittet und eigene PNR ausgestellt. Die neuen Filekeys zur Buchung habe ich nicht bekommen. Man kann mit einem QR-Code-Scanner dann den Filekey aus der Bordkarte auslesen. Ich habe dann auf Nachfrage die Filekeys und Ticketnummern auf einem Post-It in der Lounge bekommen. Ich hatte da keine Chance auf einen Zugriff.
Generell machen es Zusatzleistungen wie Upgrades, Sitzplätze oder CO2 Kompensation machen da noch Ärger...

Habe ich auch schon so erlebt. Noch während des Gesprächs wurde das Ticket neu ausgestellt. Das war sogar die komplexeste Umschreibung bisher.

Gerade wenn es um zeitkritische Umbuchungen geht, kann es schnell gehen. Zwischen sofortiger Umschreibung und es passiert trotz mehrfacher Anrufe über Wochen nichts ist alles dabei.
 
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bender1057

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07.02.2010
861
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Bei User @chrini1 geht es aber um ein Ticket, das in Neuseeland anfängt (mit NZ, nehme ich an), über SIN seinen weiteren Verlauf mit SQ nimmt und dann Deutschland nur kurz für das letzte Segment nach SOF berührt.

Wie will man das vor Gericht lösen? Und vor allem: Vor welchem Gericht?
Nach meinem Verständnis (@kexbox oder andere mögen mich korrigieren, falls ich "Tünkram" schreibe) hat der EuGH in mehreren Urteilen entschieden, dass immer alle beteiligten Airlines "ausführende Luftfahrtunternehmen" im Sinne der EU-Verordnung sind.

Somit hat man als Passagier in meiner Interpretation die freie Wahl, gegenüber wem man seine Ansprüche geltend macht. Im vorliegenden Fall dürfte es vermutlich auf LH hinauslaufen, die sich dann gegebenenfalls im Anschluss bei SQ (als Urheber der Unregelmäßigkeit) "refinanzieren" können.


Die Passenger-Receipt-Funktion... Ich habe gerade mal geschaut ob sich an der Funktion etwas geändert hat. Bisher war da immer die Ursprungs-Buchung aufgeführt und sowohl bei regulären als auch bei irregulären Umbuchungen war in der Quittung oft noch auf die Original-Buchung ausgestellt. Bei meinen umgebuchten Flügen steht noch der Original-Reiseplan mit drin. Das ganze ist nett, aber dann kein Sync zur Ticket-Datenbank. Die Quittung schaut dann gut aus, aber das Ticket ist trotzdem im Nirvana (habe mir mal meine drei letzten IrOps angeschaut). Manchmal kommt in die Buchung dann noch ein neues Ticket mit einer neuen Ticketnummer dazu, manchmal verschwinden die Ticketnummern komplett aus der Buchung.
Seit einer Weile wird doch nicht mehr der sechsstellige Buchungscode, sondern die dreizehnstellige Ticketnummer abgefragt. Und damit ist das Ganze aus meiner Sicht recht simpel:

Bei SKCHG-Umbuchungen bekomme ich normalerweise immer ein neues Ticket mit einer neuen Nummer (ich weiß, theoretisch könnte das alte Ticket auch einfach nur "gestickert" werden, aber das passiert bei mir in der Praxis eigentlich nie). Und wenn ich auf der LH-Seite die alte Nummer eingebe, bekomme ich (logischerweise) das alte Ticket, während ich mit der neuen Nummer das neue Ticket erhalte.

Klar, schöner wäre es natürlich, wenn man beim alten Ticket sehen könnte, dass es nicht mehr gültig ist (so wie früher auf der Saudia-Seite), aber hey, Leben/Ponyhof/etc.
 

tyrolean

Erfahrenes Mitglied
18.03.2009
6.232
1.971
Bayern & Tirol
Seit einer Weile wird doch nicht mehr der sechsstellige Buchungscode, sondern die dreizehnstellige Ticketnummer abgefragt. Und damit ist das Ganze aus meiner Sicht recht simpel:

Bei SKCHG-Umbuchungen bekomme ich normalerweise immer ein neues Ticket mit einer neuen Nummer (ich weiß, theoretisch könnte das alte Ticket auch einfach nur "gestickert" werden, aber das passiert bei mir in der Praxis eigentlich nie). Und wenn ich auf der LH-Seite die alte Nummer eingebe, bekomme ich (logischerweise) das alte Ticket, während ich mit der neuen Nummer das neue Ticket erhalte.

Klar, schöner wäre es natürlich, wenn man beim alten Ticket sehen könnte, dass es nicht mehr gültig ist (so wie früher auf der Saudia-Seite), aber hey, Leben/Ponyhof/etc.

Das mit der Ticketnummer ist gefühlt schon länger drin. Früher hat man über den Fliekey dann alle Tickets angezeigt bekommen. Wenn ein neues Ticket angezeigt wird muss man nun die Nummer erst mal erfahren. Wenn die nicht in der Buchung aufscheint, hast Du ein Problem. Nur wie gesagt: Es gibt keine 100% sichere Möglichkeit zu sehen, ob das Ticket sauber umgeschrieben wurde. Das Ticket Receipt ist nicht immer synchron
mit der Ticket-Datenbank. Man kann genau nicht nachschauen, was mit dem Tix passiert ist. Selbst das Kompetenzteam an der Hotline hat da Probleme manche Fehler zu erkennen. Buchung ≠ Ticket ≠ Passenger Receipt.
Und Lustig wird es besonders, wenn ein VL Segment in der Buchung ist.
 
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westcoastflyer

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03.09.2019
2.092
2.228
Und damit ist das Ganze aus meiner Sicht recht simpel:

Bei SKCHG-Umbuchungen bekomme ich normalerweise immer ein neues Ticket mit einer neuen Nummer
Außer wenn du es halt nicht bekommst weil da intern irgendwas übern Jordan gegangen ist.

Praktisch ist da immer nen United Segment in der Buchung zu haben, weil du da unter der Haube den aktuellen Zustand selbst sehen und die Hotliner entsprechend anleiten kannst.

Ganz, ganz, ganz früher als diese Passenger Receipt Dokumenten-Sache noch bei Materna gehosted war, war's cool. PNR eingeben und du hast alle mit der Buchung assoziierten Dokumente gesehen und erhalten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und wenn ich auf der LH-Seite die alte Nummer eingebe, bekomme ich (logischerweise) das alte Ticket, während ich mit der neuen Nummer das neue Ticket erhalte.
Nimm's mir nicht krumm, aber du scheinst das Schönwetter-Szenario zu beschreiben, was in der Realität kaum auftritt. - Die Male als ich da, ohne weitere Intervention meinerseits, irgendwas abrufen konnte, kann ich an 2-3 Fingern abzählen.

Ebenso mit den Buchungs- und Änderungsbestätigungsmails.
Sie bekommen es nicht Mal zuverlässig hin, dir die Sportgepäckreservierungsbestätigung zuverlässig zu schicken. - Bei allem anderen ist's noch mehr russisches Roulette.
 
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deralex2985

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09.12.2011
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959
Ganz simple: Pacta sunt servanda

Verträge hat man zu erfüllen. Das lernt man im ersten Semester im Jurastudium. Wenn die Airline der Meinung ist, die Flugzeiten anpassen zu müssen, dann ist das eine einseitige Vertragsänderung. Entweder stimmt man der zu oder eben nicht. Ganz einfach. 🤷🏽‍♂️

welcher Teil des Vertrages wird denn nicht erfüllt? Die Ankunftszeit am Ziel ist doch die gleiche
 

nello1985

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20.06.2015
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welcher Teil des Vertrages wird denn nicht erfüllt? Die Ankunftszeit am Ziel ist doch die gleiche
Spielt inwiefern eine Rolle? Wenn die Abflugzeit geändert wird, dann ist das eine einseitige Vertragsänderung. Flug von A nach B mit der Abflugzeit X und der Ankunftszeit Y. Der Kunde muss sich dafür nicht rechtfertigen, warum er um 15 Uhr fliegen möchte und nicht um 14:45 Uhr. Kann ja sein, dass er den Flug dadurch nicht mehr erreichen kann, weil er vorher noch einen Termin hat. Oder die MCT wird unterschritten.

Ich bin zwar ein treuer LH Kunde, aber dieses vehemente Verteidigen von Unternehmen, die Milliarden an Umsätzen machen, geht mir echt auf den Zeiger. Die Branche erfährt im Kundenservice einen stetigen Abwärtstrend und im Zweifel hat der Kunde das Nachsehen. Da kann der Kunde dann auch mal auf simples Vertragsrecht pochen.
 

xprt

Aktives Mitglied
17.03.2019
123
135
Spielt inwiefern eine Rolle? Wenn die Abflugzeit geändert wird, dann ist das eine einseitige Vertragsänderung. Flug von A nach B mit der Abflugzeit X und der Ankunftszeit Y. Der Kunde muss sich dafür nicht rechtfertigen, warum er um 15 Uhr fliegen möchte und nicht um 14:45 Uhr. Kann ja sein, dass er den Flug dadurch nicht mehr erreichen kann, weil er vorher noch einen Termin hat. Oder die MCT wird unterschritten.

Ich bin zwar ein treuer LH Kunde, aber dieses vehemente Verteidigen von Unternehmen, die Milliarden an Umsätzen machen, geht mir echt auf den Zeiger. Die Branche erfährt im Kundenservice einen stetigen Abwärtstrend und im Zweifel hat der Kunde das Nachsehen. Da kann der Kunde dann auch mal auf simples Vertragsrecht pochen.

Sehe ich genau so.
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
4.967
6.136
Gerade wenn es um zeitkritische Umbuchungen geht, kann es schnell gehen. Zwischen sofortiger Umschreibung und es passiert trotz mehrfacher Anrufe über Wochen nichts ist alles dabei.
Tatsächlich war bei der o.g. Buchung von mir, wo das Ticket direkt ausgestellt wurde noch 3 Monate Zeit bis zum Abflug.
 

deralex2985

Erfahrenes Mitglied
09.12.2011
1.774
959
Spielt inwiefern eine Rolle? Wenn die Abflugzeit geändert wird, dann ist das eine einseitige Vertragsänderung. Flug von A nach B mit der Abflugzeit X und der Ankunftszeit Y. Der Kunde muss sich dafür nicht rechtfertigen, warum er um 15 Uhr fliegen möchte und nicht um 14:45 Uhr. Kann ja sein, dass er den Flug dadurch nicht mehr erreichen kann, weil er vorher noch einen Termin hat. Oder die MCT wird unterschritten.

Ich bin zwar ein treuer LH Kunde, aber dieses vehemente Verteidigen von Unternehmen, die Milliarden an Umsätzen machen, geht mir echt auf den Zeiger. Die Branche erfährt im Kundenservice einen stetigen Abwärtstrend und im Zweifel hat der Kunde das Nachsehen. Da kann der Kunde dann auch mal auf simples Vertragsrecht pochen.

ja und da würde ich auch zustimmen, wenn es wirklich so wäre, dass es für den Kollegen unmöglich ist....er will sich aber die Allegris erschleichen, ein deutlich besseres Produkt, für das er zu geizig war zu bezahlen. Deswegen auch meine Aussage moralisch fragwürdig.

also nochmal zusammenfassend:

Schedule change -> Flug ist nicht erreichbar -> völlig ok umzubuchen auf eine GLEICHWERTIGE Verbindung
Schedule change -> Flug erreichbar, ich will aber doch das bessere Produkt umsonst haben -> inakzeptabel

aber mit Unternehmen kann man es ja machen, die verdienen eh so viel!
 

tubiaskurz

Erfahrenes Mitglied
17.05.2019
350
410
LH trifft die Entscheidung die Flugzeit anzupassen weil ihnen dies günstiger erscheint (Anschlussmöglichkeiten, eine Rotation weniger, Slotabgabe im Konzern, Kapazität der Flotte, ...) und ist so nicht mehr in der Lage den mit dem Passagier geschlossenen Vertrag zu erfüllen. Ein teil der Passagiere wird auf Verbindungen umbuchen die möglicherweise ursprünglich teurer verkauft wurden. Der Wahrscheinlich größte teil der Passagiere wird die neue Abflugszeit bzw. den Alternativen Zubringer wie von LH Vorgeschlagen akzeptieren. Ersteres ist unternehmerisches Risiko und hoffentlich in der Entscheidung zur Anpassung des Flugplans eingepreist.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.375
17.551
also nochmal zusammenfassend:

Schedule change -> Flug ist nicht erreichbar -> völlig ok umzubuchen auf eine GLEICHWERTIGE Verbindung
Schedule change -> Flug erreichbar, ich will aber doch das bessere Produkt umsonst haben -> inakzeptabel

Ist doch prima, hier wurde der Flug um eine Viertelstunde (?) nach vorne verlegt, somit ist er nicht mehr erreichbar.
 

nello1985

Erfahrenes Mitglied
20.06.2015
3.372
1.951
TXL
ja und da würde ich auch zustimmen, wenn es wirklich so wäre, dass es für den Kollegen unmöglich ist....er will sich aber die Allegris erschleichen, ein deutlich besseres Produkt, für das er zu geizig war zu bezahlen. Deswegen auch meine Aussage moralisch fragwürdig.

also nochmal zusammenfassend:

Schedule change -> Flug ist nicht erreichbar -> völlig ok umzubuchen auf eine GLEICHWERTIGE Verbindung
Schedule change -> Flug erreichbar, ich will aber doch das bessere Produkt umsonst haben -> inakzeptabel

aber mit Unternehmen kann man es ja machen, die verdienen eh so viel!
Er hat C gebucht. Wenn er nach INVOL umbuchen kann, dann würde jeder normale Mensch sich für das bessere Produkt entscheiden, wenn die Zeiten passen. Außerdem gibt es Menschen, die die alte C von LH besser finden, weil Paare zusammen sitzen können. Ist es auch ein Erschleichen, wenn sie Allegris gebucht haben und nun die alte C haben möchten?
 

red_travels

Reisender
16.09.2016
28.777
20.060
www.red-travels.com
Er hat C gebucht. Wenn er nach INVOL umbuchen kann, dann würde jeder normale Mensch sich für das bessere Produkt entscheiden, wenn die Zeiten passen. Außerdem gibt es Menschen, die die alte C von LH besser finden, weil Paare zusammen sitzen können. Ist es auch ein Erschleichen, wenn sie Allegris gebucht haben und nun die alte C haben möchten?

mit LH-Hardcorefans oder Angestellten sind Diskussionen nicht zielführend
 

bender1057

Erfahrenes Mitglied
07.02.2010
861
3.091
Nimm's mir nicht krumm, aber du scheinst das Schönwetter-Szenario zu beschreiben, was in der Realität kaum auftritt.

Ich beschreibe lediglich "meine" Realität. Seit November 2022 habe ich beispielsweise 24 M&M-Langstrecken-Oneway-Awards verflogen, 10 mal in C sowie 14 mal in F. Meine beiden letzten Flüge finden sich beispielhaft hier bzw. hier.

Elf dieser 24 Buchungen bin ich exakt so geflogen wie ursprünglich gebucht. Bei den anderen 13 Buchungen gab es hingegen im Vorfeld (mindestens) einen "schedule change", so dass ich jeweils (mindestens) einmal umgebucht habe, bevor ich schlussendlich geflogen bin. Alle Umbuchungen waren mehr oder weniger problemlos. Insbesondere wurde jedes Mal ordnungsgemäß ein neues Ticket erstellt, welches ich anschließend ohne Schwierigkeiten auf der LH-Seite abrufen konnte. Auf allen Flügen wurde ich gut bis sehr gut verpflegt, konnte gut bis sehr gut schlafen und bin sicher und pünktlich am Ziel angekommen.

Und auch bei meinen gebuchten Flügen für 2026 habe ich bereits einige SKCHG-Umbuchungen durchgeführt, ebenfalls alle mehr oder weniger problemlos. Weitere Umbuchungen werden folgen, schließlich gab es unter anderem vor gut zwei Wochen bei LH und LX eine weitere Änderungswelle für den Sommerflugplan. Somit bin und bleibe ich (bis auf Weiteres) ein recht zufriedener M&M-Kunde, der gut mit den SKCHG-Regeln zurechtkommt.

Aber nochmal: Das ist lediglich "meine" (aktuelle) Realität. Ich möchte keinesfalls in Abrede stellen, dass es anderen (oder gegebenenfalls auch mir irgendwann mal) anders ergehen kann..
 

Überflieger1977

Erfahrenes Mitglied
19.02.2016
3.585
2.960
Frankfurt am Main und Köln
Ich beschreibe lediglich "meine" Realität. Seit November 2022 habe ich beispielsweise 24 M&M-Langstrecken-Oneway-Awards verflogen, 10 mal in C sowie 14 mal in F. Meine beiden letzten Flüge finden sich beispielhaft hier bzw. hier.

Elf dieser 24 Buchungen bin ich exakt so geflogen wie ursprünglich gebucht. Bei den anderen 13 Buchungen gab es hingegen im Vorfeld (mindestens) einen "schedule change", so dass ich jeweils (mindestens) einmal umgebucht habe, bevor ich schlussendlich geflogen bin. Alle Umbuchungen waren mehr oder weniger problemlos. Insbesondere wurde jedes Mal ordnungsgemäß ein neues Ticket erstellt, welches ich anschließend ohne Schwierigkeiten auf der LH-Seite abrufen konnte. Auf allen Flügen wurde ich gut bis sehr gut verpflegt, konnte gut bis sehr gut schlafen und bin sicher und pünktlich am Ziel angekommen.

Und auch bei meinen gebuchten Flügen für 2026 habe ich bereits einige SKCHG-Umbuchungen durchgeführt, ebenfalls alle mehr oder weniger problemlos. Weitere Umbuchungen werden folgen, schließlich gab es unter anderem vor gut zwei Wochen bei LH und LX eine weitere Änderungswelle für den Sommerflugplan. Somit bin und bleibe ich (bis auf Weiteres) ein recht zufriedener M&M-Kunde, der gut mit den SKCHG-Regeln zurechtkommt.

Aber nochmal: Das ist lediglich "meine" (aktuelle) Realität. Ich möchte keinesfalls in Abrede stellen, dass es anderen (oder gegebenenfalls auch mir irgendwann mal) anders ergehen kann..
Unterschreibe ich ebenso.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
4.967
6.136
Ich beschreibe lediglich "meine" Realität. Seit November 2022 habe ich beispielsweise 24 M&M-Langstrecken-Oneway-Awards verflogen, 10 mal in C sowie 14 mal in F. Meine beiden letzten Flüge finden sich beispielhaft hier bzw. hier.

Elf dieser 24 Buchungen bin ich exakt so geflogen wie ursprünglich gebucht. Bei den anderen 13 Buchungen gab es hingegen im Vorfeld (mindestens) einen "schedule change", so dass ich jeweils (mindestens) einmal umgebucht habe, bevor ich schlussendlich geflogen bin. Alle Umbuchungen waren mehr oder weniger problemlos. Insbesondere wurde jedes Mal ordnungsgemäß ein neues Ticket erstellt, welches ich anschließend ohne Schwierigkeiten auf der LH-Seite abrufen konnte. Auf allen Flügen wurde ich gut bis sehr gut verpflegt, konnte gut bis sehr gut schlafen und bin sicher und pünktlich am Ziel angekommen.

Und auch bei meinen gebuchten Flügen für 2026 habe ich bereits einige SKCHG-Umbuchungen durchgeführt, ebenfalls alle mehr oder weniger problemlos. Weitere Umbuchungen werden folgen, schließlich gab es unter anderem vor gut zwei Wochen bei LH und LX eine weitere Änderungswelle für den Sommerflugplan. Somit bin und bleibe ich (bis auf Weiteres) ein recht zufriedener M&M-Kunde, der gut mit den SKCHG-Regeln zurechtkommt.

Aber nochmal: Das ist lediglich "meine" (aktuelle) Realität. Ich möchte keinesfalls in Abrede stellen, dass es anderen (oder gegebenenfalls auch mir irgendwann mal) anders ergehen kann..

Ging mir in den letzten Jahren genauso. Tatsächlich war nur eine Umbuchung durch LH verursacht (bzw. durch uns selbst), hier hatten wir das Glück durch einen vorherigen SKCHG komplett frei umbuchen zu können.

Die beiden anderen waren durch SAA bzw. Edelweiß verursacht. Das war mühsamer, hat aber am Ende auch zum Erfolg geführt.
 
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InsideMUC

Kostenfaktor
06.11.2009
8.397
6.803
Fluchhafen
ja und da würde ich auch zustimmen, wenn es wirklich so wäre, dass es für den Kollegen unmöglich ist....er will sich aber die Allegris erschleichen, ein deutlich besseres Produkt, für das er zu geizig war zu bezahlen. Deswegen auch meine Aussage moralisch fragwürdig.

also nochmal zusammenfassend:

Schedule change -> Flug ist nicht erreichbar -> völlig ok umzubuchen auf eine GLEICHWERTIGE Verbindung
Schedule change -> Flug erreichbar, ich will aber doch das bessere Produkt umsonst haben -> inakzeptabel

aber mit Unternehmen kann man es ja machen, die verdienen eh so viel!
Neues Jahr, alter Witzbold! =;
 

chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
8.303
12.290
HAM
Bei User @chrini1 geht es aber um ein Ticket, das in Neuseeland anfängt (mit NZ, nehme ich an), über SIN seinen weiteren Verlauf mit SQ nimmt und dann Deutschland nur kurz für das letzte Segment nach SOF berührt.

Wie will man das vor Gericht lösen? Und vor allem: Vor welchem Gericht?
Das Ticket ist Ex EU.
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
7.054
4.943
Der Kunde muss sich dafür nicht rechtfertigen, warum er um 15 Uhr fliegen möchte und nicht um 14:45 Uhr. Kann ja sein, dass er den Flug dadurch nicht mehr erreichen kann, n.
Genau, es kommen ja immer alle mit Null Puffer an den Airport. Da muss man wegen 5, 10 oder 15 Minuten natürlich ein Fass aufmachen und aus dem Billigstticket das maximale rauspressen.

Wird echt Zeit, dass die Überregulierung zugunsten der Verbraucher mal ein großes Stück zurückgedreht wird
 

nello1985

Erfahrenes Mitglied
20.06.2015
3.372
1.951
TXL
Genau, es kommen ja immer alle mit Null Puffer an den Airport. Da muss man wegen 5, 10 oder 15 Minuten natürlich ein Fass aufmachen und aus dem Billigstticket das maximale rauspressen.

Wird echt Zeit, dass die Überregulierung zugunsten der Verbraucher mal ein großes Stück zurückgedreht wird
Hast meinen Beitrag entweder nicht verstanden oder nicht vollständig gelesen.
 

deralex2985

Erfahrenes Mitglied
09.12.2011
1.774
959
. Ist es auch ein Erschleichen, wenn sie Allegris gebucht haben und nun die alte C haben möchten?

nein, da man ja nicht das formell höherwertige Produkt haben will
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hast meinen Beitrag entweder nicht verstanden oder nicht vollständig gelesen.

ich glaube, das hat er genauso wie ich, nur hat er einen anderen Standpunkt als du
 
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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.375
17.551
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Wird echt Zeit, dass die Überregulierung zugunsten der Verbraucher mal ein großes Stück zurückgedreht wird

Die "Überregulierung" ist nur eine Konkretisierung und Schärfung (nicht: Verschärfung) einer ohnehin bestehenden Rechtslage. Und letztlich nur Ergebnis dessen, dass die Airlines auf eben diese Rechtslage jahrzehntelang geschissen haben, sich wie die Axt im Walde aufgeführt haben und gedacht haben, das könnte dauerhaft so weiter gehen.

Es ist ganz einfach und seit 2.000 Jahren so: Pacta sunt servanda. Punkt. Der eine braucht in der Beziehung mehr, der andere weniger Nachhilfe; die Airlines gehören zu ersterer Gruppe. Solange da nicht die Erkenntnis reift, dass jede "Flugplananpassung" eine Vertragsverletzung ist, muss man sie halt Mal um Mal mit der Nase in ihren eigenen Kackhaufen stupsen, wie einen etwas begriffsstutzigen noch nicht stubenreinen Hund.