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Lufthansa eröffnet neuen Tarifkonflikt

Das sehe ich anders , schließlich wurde im November 2015 einen neuer TV unterzeichnet:
Lufthansa und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag - airliners.de

Tarifvertrag und Manteltarifvertrag sind zwei Paar Stiefel.
Tarif = Festlegung des Entgelds, meist nur kurze Laufzeiten
MTV = Festlegung der Rahmenbedingungen, lange Laufzeit oder unbefristet mit Kündigungsfristen.

Trotzdem ist dem LH Vorstand nicht zu helfen. Sein Vorgehen geht sicher mal als Negativ-Beispiel in die Lehr-Bücher der Betriebsführung ein.
 
(...)Trotzdem ist dem LH Vorstand nicht zu helfen. Sein Vorgehen geht sicher mal als Negativ-Beispiel in die Lehr-Bücher der Betriebsführung ein.

Ja. Gleichwohl verhalten sich die Boni für die LH- Vorständler umgekehrt proportional zu den Meriten bei der Betriebsführung.
 
Tarifvertrag und Manteltarifvertrag sind zwei Paar Stiefel.
Tarif = Festlegung des Entgelds, meist nur kurze Laufzeiten
MTV = Festlegung der Rahmenbedingungen, lange Laufzeit oder unbefristet mit Kündigungsfristen.

Trotzdem ist dem LH Vorstand nicht zu helfen. Sein Vorgehen geht sicher mal als Negativ-Beispiel in die Lehr-Bücher der Betriebsführung ein.

Nach dem verlinkten Artikel wurde 2015 auch die bAV neu geregelt, also seh wohl Teile des MTV.
 
Nach dem verlinkten Artikel wurde 2015 auch die bAV neu geregelt, also seh wohl Teile des MTV.

Hallo Peter42,
es ist im Tarifgeschäft durchaus üblich, Änderungen der Manteltarifverträge während der Laufzeit und ohne Kündigung zu vereinbaren.
Zur Kündigung greift man hier, wenn auch längere Verhandlungen während des gültigen Manteltarifvertrages zu keinem Fortschritt führen
oder
wenn eine Tarifpartei weiß, das ihre Forderung aus Sicht der anderen Tarifpartei unannehmbar ist und sie mit gehörigem Theaterdonner den Konflikt eröffnen will.
Wer im Tarifgeschäft so auftritt, muß Weselsky oder Spohr heißen - diesen Krawallotypus gibt es auf beiden Seiten

Nachtrag: Erst jetzt fällt mir auf, dass beide aus dem Transportbereich stammen und Hunold und Mehdorn ja auch ähnliche Typen waren - vielleicht kein Zufall
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter42,
es ist im Tarifgeschäft durchaus üblich, Änderungen der Manteltarifverträge während der Laufzeit und ohne Kündigung zu vereinbaren.
Zur Kündigung greift man hier, wenn auch längere Verhandlungen während des gültigen Manteltarifvertrages zu keinem Fortschritt führen
oder
wenn eine Tarifpartei weiß, das ihre Forderung aus Sicht der anderen Tarifpartei unannehmbar ist und sie mit gehörigem Theaterdonner den Konflikt eröffnen will.
Wer im Tarifgeschäft so auftritt, muß Weselsky oder Spohr heißen - diesen Krawallotypus gibt es auf beiden Seiten

Nachtrag: Erst jetzt fällt mir auf, dass beide aus dem Transportbereich stammen und Hunold und Mehdorn ja auch ähnliche Typen waren - vielleicht kein Zufall

Allles richtig nur lässt man ihn dann erstmal in Ruhe.
 
Erst jetzt fällt mir auf, dass beide aus dem Transportbereich stammen und Hunold und Mehdorn ja auch ähnliche Typen waren - vielleicht kein Zufall

Wow! Karl Marx und Sigmund Freud in einer Person!
Und das in einem Forum, in dem es sonst darum geht, Kantinenfraß in Asien und in Flugzeugen zu fotografieren.

Wir wäre es mit einer ergänzenden Autoanalyse? Welchem "Typen" bis Du ähnlich?
 
Wenn er sich da doch endlich mal ein Beispiel an den Gewerkschaftsfunktionären nehmen würde!
Die sprechen stets ein angenehm gedämpftes Salon-Französisch, wenn sie ihre Forderungen vortragen.

Möglicherweise ist Deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass ich in meine Aufzählung auch Klaus Weselsky, den Vorsitzenden der Gewerkschaft der Lokomotivführer aufgenommen habe! Ich beobachte alle Seiten.
 
FRANKFURT/MAIN (dpa) - Ein halbes Jahr nach dem Einstieg von Schlichter Matthias Platzeck befinden sich die Tarifgespräche zwischen Lufthansa und ihren Flugbegleitern auf der Zielgeraden.

«Wir gehen auf keinen Fall in die Verlängerung», sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, der Deutschen Presse-Agentur. Die Parteien hatten nach dem größten Streik in der Geschichte der Lufthansa verabredet, bis zum 30. Juni die noch offenen Streitthemen in einer Schlichtung zu behandeln. Zu Fortschritten und Inhalten wollten sich beide Seiten aktuell nicht äußern. «Wir sind im Endspurt und sprechen intensiv miteinander», sagte ein Lufthansa-Sprecher in Frankfurt.

Wie? :eek:
Keine geschenkten "Streik-Ausgleich-Meilen"?
 
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