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Lufthansa - Radikalumbau

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Ich verstehe dich jetzt aber schon richtig, dass LH dadurch, dass man nicht versucht hat "Arbeitskampfmaßnahmen von streikdisponierten Gruppen juristisch zu hindern", bestätigt hat, dass kein Rechtsbruch offenbar ist?

Siehste, wieder was gelernt. Ich dachte im Geltungsbereich des von dir zitierten GG seien für solche Feststellungen Gerichte zuständig. Habe ich mich wohl getäuscht. :eyeb:
Ich denke auch. Ein Gericht bemüht, wer für die Rechtsbrüchigkeit, d.h. Unrechtmäßigkeit von Streiks Anhaltspunkte hat. Die Kostenträchtigkeit von Streiks ist ein hoher Anreiz, mehr Gründe anhängig zu machen, als tragen werden. Wer erst gar keine anhängig macht, hat keine.

Die deutschen Arbeitgeber waren mit solchen Begehren in jüngerer und jüngster Vergangenheit nicht sehr erfolgreich.

Die Gründe waren ähnlich schlecht, wie deine Auffassung, Tarifverträge zivilrechtlich zu beurteilen.

Ein Streik für eine Lohnerhöhung ist keine "contract enforcement procedure", da es nicht um die Durchsetzung von abgeschlossenen Verträgen sondern um den Abschluss von neuen Verträgen zu geänderten Bedingungen geht. Würde man so im Zivilrecht mit seinem Vertragspartner verfahren (Vorsätzliche Schädigung von Kunden des Vertragspartners zur Durchsetzung der eigenen genehmen Vertragsbestandteile), hätte dies neben Schadenersatzansprüchen strafrechtliche Relevanz.
 
Hat McKinsey nicht schon dem Franzl geraten, die frühere Kundenorientierung bei Geschäftskunden aufzugeben und stattdessen auf die volatilere Urlaubskundschaft im Billigsegment zu setzen? Vielleicht erkennt LH jetzt schon, dass diese Strategie zwar erfolgreich beim Kundenvertrieben war, aber nicht beim Erlöse generieren. Und jetzt muss McK die eigenen Fehler halt wieder ausbaden. Bei >5000 EUR pro Beratertag fällt das ja auch nicht schwer:D.
 
Hat McKinsey nicht schon dem Franzl geraten, die frühere Kundenorientierung bei Geschäftskunden aufzugeben und stattdessen auf die volatilere Urlaubskundschaft im Billigsegment zu setzen? Vielleicht erkennt LH jetzt schon, dass diese Strategie zwar erfolgreich beim Kundenvertrieben war, aber nicht beim Erlöse generieren. Und jetzt muss McK die eigenen Fehler halt wieder ausbaden. Bei >5000 EUR pro Beratertag fällt das ja auch nicht schwer:D.

Das war McKinsey.

Die haben auch die Quelle-Erbin beraten, die griechische Regierung in Finanzfragen, Thomas Gottschalk bei der Klamottenwahl, den Autohersteller Saab, Philharmonie in Hamburg,... Such Dir einfach,was aus. Alles große Dummköpfe,dort.
 
Dividende fällt aus, vorläufiger Gewinn 2014 €954 Mio. nach €699 im Vorjahr. Gesamtkosten der Streiks €232 Mio.

(ft.com, gebührenpflichtig)
 
Was mir auffällt: SN wird bei dem gemeinsamen Erlös- und Netzwerkmanagement nicht genannt.
Was könnte der Grund dafür sein, schließlich bedient SN ja auch dem Mitteleuropäischen Markt?
 
Für eine Serviceoffensive fehlt nun das Geld, und das Billigkonzept wird denen um die Ohren fliegen. Einfach Genial.
 
Für eine Serviceoffensive fehlt nun das Geld, und das Billigkonzept wird denen um die Ohren fliegen. Einfach Genial.

Nee.

Der operative Gewinn ist ~1 Mrd. Euro.

- Buchverluste aus Verkauf der IT-Infrastructure und den Kauf-Optionen auf den Ölpreis.
- Dann noch höhere Rückstellungen wegen des gesunken Zinsniveaus für die Rentenansprüche der Mitarbeiter.
 
Nee.

Der operative Gewinn ist ~1 Mrd. Euro.

- Buchverluste aus Verkauf der IT-Infrastructure und den Kauf-Optionen auf den Ölpreis.
- Dann noch höhere Rückstellungen wegen des gesunken Zinsniveaus für die Rentenansprüche der Mitarbeiter.

IT verkaufen und dann Technologieführer werden wollen :-)
 
Nee.

Der operative Gewinn ist ~1 Mrd. Euro.

- Buchverluste aus Verkauf der IT-Infrastructure und den Kauf-Optionen auf den Ölpreis.
- Dann noch höhere Rückstellungen wegen des gesunken Zinsniveaus für die Rentenansprüche der Mitarbeiter.

Gewinn hin oder her.

Nach dem Dividendenausfall wirst du keiner Hauptversammlung mehr Investitionen in dein Produkt verkaufen können. Denn dieses ist meist der Zeitpunkt, wo die Stimmen nach einem Ausverkauf erstarken!!!
 
LH hat die IT-Infrastruktur verkauft, vereinfacht gesagt also die PCs, Rechner, Leitungen die in FRA, MUC etc. stehen. Das hat relativ wenig mit neuer Technologie zu tun, sondern muss einfach funktionieren. Die IT Sparte "Airline Solutions" ist im Konzern verblieben.
=;

Also sind wir an dem Punkt angelangt, wir könnten es ja besser, aber die zugekaufte Infrastruktur gibt es nicht her.
Wie war das noch mit dem Purserphone und der Gateverknüpfung. :x
 
LH hat die IT-Infrastruktur verkauft, vereinfacht gesagt also die PCs, Rechner, Leitungen die in FRA, MUC etc. stehen. Das hat relativ wenig mit neuer Technologie zu tun, sondern muss einfach funktionieren. Die IT Sparte "Airline Solutions" ist im Konzern verblieben.
Das Rechenzentrum in Kelsterbach haben sie verkauft. Infrastruktur und Infrastrukturbetrieb.
 
LH hat die IT-Infrastruktur verkauft, vereinfacht gesagt also die PCs, Rechner, Leitungen die in FRA, MUC etc. stehen. Das hat relativ wenig mit neuer Technologie zu tun, sondern muss einfach funktionieren. Die IT Sparte "Airline Solutions" ist im Konzern verblieben.

Ist mir bekannt, aber auch die Unflexibilität die man hat, wenn man alles mit dem Provider abstimmen muss, daher bleibe ich dabei, dass das nicht sinnvoll war.
 
Gewinn hin oder her.

Nach dem Dividendenausfall wirst du keiner Hauptversammlung mehr Investitionen in dein Produkt verkaufen können. Denn dieses ist meist der Zeitpunkt, wo die Stimmen nach einem Ausverkauf erstarken!!!

Sorry, das ist absolut dummes Zeug, passt aber in deine üblichen alles miesmachenden Kommentare.

Es ist nicht das erste Mal, dass LH keine Dividende zahlt, bisher wurde kein Ausverkauf gefordert, wird auch in diesem Jahr nicht passieren.

Lufthansa setzt mit Dividendenausfall ein Signal - WSJ.de
 
Sorry, das ist absolut dummes Zeug, passt aber in deine üblichen alles miesmachenden Kommentare.

Es ist nicht das erste Mal, dass LH keine Dividende zahlt, bisher wurde kein Ausverkauf gefordert, wird auch in diesem Jahr nicht passieren.

Lufthansa setzt mit Dividendenausfall ein Signal - WSJ.de

Das hat wenig mit alles miesmachenden Kommentare zutun. Ich begleite hingegen den von LH seit ca. 2009 verstärkt eingeschlagenen Kurs der Mainline zunehmend kritisch.

Dem Vorstandsvorsitzenden besagter Airline empfehle ich dann mal, sich bei der Stiftung des Herrn Schwarz, das sind die mit dem lidl, eine Laugenstange (49Cent brutto) aus deren Backshop zu kaufen und 48 Stunden einzulagern, dann diese mit 5 Scheiben der Gebirgsjäger Salami aus selbiger Quelle (150gr /1,89) zu belegen und beim Verzehr selbiger mal nachzudenken, was die Wettbewerber am Markt besser machen!
 
Trotzdem verzockt.
(Jetzt kommen gleich die Experten, die mir erklären, dass das kein Zocken ist, sondern klare Kalkulationsgrundlagen schafft, bla bla)
Wer auf steigende Preise hedgt, erleidet bei einer Marktumkehr unumgänglich Verluste selbst bei risikoaversem Vorgehen. Und da LH nicht als Tagesbefehl und nicht als Bilanzpanik hedgt, sondern konstant seit Jahren, wird man hier schauen müssen, was diese Strategie über eben diese Jahre eingebracht hat.

So, wie auch Deltas Raffinerie ein strategisches Langzeitprojekt ist.

Während LH 2014 operativ mehr verdient hat, wirkt das Hedging antizyklisch, wie es das auch bei wieder steigenden Preisen wiederum tun wird.
 
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Immerhin hat LH jetzt eine klare Kalkulationsgrundlage für die Berechnung der Kosten.
"Wir haben nichts falsch gemacht, der Markt hat sich falsch entwickelt!" ;)
 
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