Madagaskar

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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.351
3.898
ZRH / MUC
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Thread erst jetzt gesehen, Gruss aus Sahambavi bei Fianarantsoa.

Bei den Taxi Brousse würde ich dringend empfehlen, nur bei Tageslicht zu fahren. Die Strassen hier haben weder Leitplanken noch weisse Randmarkierungen. Und die Taxi Brousse haben weder Sicherheitsgurte noch haben die Fahrer Arbeitszeitbegrenzungen.

Dieses Mal sah ich zwischen Antsirabé und hier ein Taxi Brousse auf dem Dach. Wir hatten 1997 mehr Glück, als wir auf dem Weg von Manakara nach Fianarantsoa gegen 2 Uhr Morgens von der Strasse abkamen und auf der bergseitigen Seite an der Böschung klebten, weil der Fahrer eingeschlafen war.

Dieses Mal bin ich mit Fahrer und SUV unterwegs, gebucht über Priori Reisen in Basel, die haben auch ein Büro in Antananarivo.
 

Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Hier schon mal zum reinhören.
https://www.youtube.com/watch?v=QHNT71c5Ank&list=RDQHNT71c5Ank&start_radio=1
Sonst nach Erick Manana oder Dama bzw. Mahaleo suchen.

@Hene die Namen solltest kennen wenn Taxi Brousse fährst und die andere Musik zuviel wird.
Beim Taxi Brousse gibt es keine Ankunftzeit. Pannen, ( Platten, schau dir nicht die Reifen an) Motorschaden usw. Ordentlich anziehen (Staub, Sonne) Essenspausen, Verkäufe zwischendurch und vieles mehr. Wenn es geben sollte Gurt nutzen.

Mal einige meiner Fahrten:

Tana - Morondava
20 Stunden
Peugeot 403 Kombi glaube ich.
3 Vorne, 4 hinten, und 2 im Kofferraum. Alles Gepäck auf dem Dach. Das Gesamtgewicht
mit Sicherheit über dem zulässigen. Bei Sonnenuntergangs 2 Stops zum Esseen. Irgendwann eingeschlafen. Bis wir an einer Straßensperre geweckt wurden. Wir trauten unseren Augen nicht. Eine Kette über der Straße, mehrere Leute mit Speeren nur in kurze Hose habe uns kontrolliert inklusive Pass. Wir haben uns gegenseitig gefragt ob das jetzt echt ist. Kurze Zeit später Pinkelpause. Der Motor ging aus und nicht wieder an. Dafür ein einmaliger Sternenhimmel. Irgendwann lief der Motor wieder. Dann durch mehrer Wasserläufe zum Frühstücken. Toilette war dann hinterm Busch. Nimm Toilettenpapier mit. Dann in Morondava vor dem Hotel ausgestiegen.

Tana - Taomasina - Tana
Ein ganzer Tag hinten auf dem Pick-Up.
Die ganze Strecke ist asphaltiert gewesen. Zumindest mehr oder weniger. 2 Taxibrousse im Graben gesehen. Vermutlich nichts schlimmes. Einen größeren Unfall darf man nicht haben. Da hilft dir auch kein ADAC mehr. Wieder 3 Stops zum Essen und die einheimischen haben was eingekauft. Auf der Rückfahrt ein Nationalpark bei Andasibe besucht. Die Ankunft in Tana am nächsten Tag war wieder im dunkeln. Frag nicht nach der Fahrzeugbeleuchtung. Ich wollte ein Peugeot, Pick-up oder LKW. Die Kleinbusse fand ich zu riskant, haben aber nie einen Unfall gesehen.

Ihosy - Tolagnaro
Im LKW vorne mitgefahren. Die Aussicht und die Strecke war super. Die gefühlte Geschwindigkeit eines Rollers. 2 Tage 1 Nacht. Viele Stops Ladung. Kauf und Verkauf. Essenstops. Toilettenstops und immer wieder die verrutschende Ladung sichern. Aber die Landschaft in dem Tempo hat entschädigt. Geschlafen unter freiem Himmel auf der Ladefläche. Kalt war es.

Toliara - Tolagnaro
Diverse da es immer wieder Änderungen gab
3 Tage 2 Nächte
Die Hammer Tour aller Touren
Das es nachmittags statt vormittags losging war ok. Warten gehört in Madagaskar zum Tagesablauf wie das THB Bier für die Fahrer. Einige baufällige Brücken und viele Stopps . Die erste Strecke über Nacht hinten im Pick-Up verbracht. Mit nächtlichem Stop an eine dubiosen Bar in Betioky. Am nächsten morgen in einem Dorf auf einen LKW gewechselt. Da es da keine Toilette gab wurde das große Geschäft mitten im Ort hinter einem vertrockneten Busch gemacht. Und den blassen Arsch konnten alle Dorfbewohner bewundern. Jetzt im LKW zwischen Reis- und Zwiebelsäcken. Wir sind oft stehen geblieben. Es wurde verhandelt, gestritten Reis und Zwiebel verkauft. Irgendwo bevor es dunkel wurde wollten die ein Kind von uns weil es dann auch hellere Haut haben würde. Immerhin die Nacht wurden wir zwischen den Reissäcken auch durchgerüttelt aber man konnte schlafen.
Morgens in Ambovombe angekommen. Wechsel in ein Pick-Up. Der Fahrer holt sich noch ein sixpack THB und es geht los. Die Flaschen wurde nach und nach geleert. Vom Fahrer, aber irgendwann ist einem alles egal. Nach diversen Stopps kamen wie endlich an. Total verstaubt da es meisten nur Pisten waren und hinten offen war. Erste Aktion im Hotel war ein Flugticket nach Tana kaufen. Unseren Plan nach Manakara zu fahren und da wieder mit dem dem Zug zurück haben wir aufgegeben. Dann ca. 2 Wochen später mit eine 737 mit den alten langen Triebwerken Abends nach Tana geflogen. Dass das Kabinenlicht immer geflackert hat war uns egal.

Ihosy - Toliara
3 Tage 2 Nächte
An die Strecke nach Ihosy habe ich keine Erinnerung ausser das es ein Taxi brousse war. Wir lecker gegessen haben.

Im LKW
Der Vorsteher vom Busbahnhof in kaputten Klamotten hat uns eine LKW mitfahrt organisiert für ein Mittagessen mit einer großen Cola. Die Sicht von da oben ist schon super. Gezogen hat es sich da immer wieder die Ladung verrutschte. Gegen Nachmittag dann ein Knall. Reifen kaputt. Blöd nur das der Ersatzreifen zwischen dem geladenen Bagger und dem Führerhaus eingeklemmt war. Der Bagger konnte nicht bewegt werden. Also was macht man? Warten, wie jeden Tag irgendwo. Zur Dämmerung kam dann ein anderer LKW vorbei und bekamen von dem das Ersatzrad. Das 2te was wir dabei hatten war schon kaputt. das wechseln hat Stunden gedauert. Wir konnten gar nicht zuschauen wie die das machten. Das die Konstruktion gehalten hat gibt es auch nur in Madagaskar. Wir sahen uns schon im Straßengraben übernachten.
Irgendwann ging es dann bei Dunkelheit in den nächsten Ort. Dort haben wir in einem "Loch" übernachtet. Aber billig war es, und das einzige was es gab. Morgens noch Engländer von einer Mision getroffen die waren ganz verwundert das wir hier übernachtet haben. Mittags zum Essen angehalten und der Fahrer hat im Fluss gebadet. Zeit spielt ja keine Rolle. Bis zum Nachmittag ging es dann durch tolle Landschaft weiter. In einem Dorf war dann Schluss. Der Fahrer hat uns dann eine Weiterfahrt mit einem dicken Toyota organisiert. Der ist gerast das wir Angst bekamen aber er meinte nur Toyota ist gut und sicher. Nach wenigen Kilometern im nächsten Ort war er am Ziel und wir froh. Im Ort wieder was zum schlafen gesucht. Am Taxi Brousse Platz was gefunden und das erste mal von Bettwanzen gebissen worden. Am nächsten Tag nachmittags dann endlich Toliara.

Wir hatten noch mehr Fahrten und andere Abenteuer auch mit Air Madagascar. Die 747. Aber erstmal genug geschrieben

Ok, genug Erinnerungen. Vermutlich würde es heute etwas besser laufen.
 
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Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Ich habe mich nun dazu entschlossen in den Osten bzw. Süden zu reisen. Da ist leider kein Platz für mehr für Nosy Be. Ein anderer VFT-Teilnehmer teilte mir auch mit, dass dort teils viele italienische Touristen unterwegs sein sollen (Direktflüge MXP-NOS).
Das ist richtig. Nosy Be war früher schon von Italiener gut besucht durch die Charterflüge. Es gibt viele gute Hotels die mit Madagaskar nichts mehr zu tun haben, aber wir waren nie da.

Mich würde nicht wundern wenn das Routing nicht eingehalten werden kann. Es gibt auf der Insel immer Gründe dafür. Sei flexibel und nehme es wie es kommt. Man kann nichts ändern.
Die erste Reise hatte ich bis zum letzten Tag durchgeplant. Dann wurde unser Anschlussflug am Ankuntstag nach Manakara auf unbestimmte Zeit verschoben und wir mussten alle Flüge ändern. Stunden habe ich hier
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Air_Madagascar_Office_Analakely_Antananarivo_Madagascar.jpg verbracht.
Und Zugfahren war wieder ein anderes Thema.
 
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Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Meine Flüge mit der 747 von Air MADagsacar.

Die erste Reise startete am 12.4.96 ein Tag nach dem Brand im Flughafen Düsseldorf. Meine Reisebegleitung hatte die Tickets nicht aus dem Büro retten können. So brauchte er neue Tickets. Was für ein Aufwand. Ich hatte 2 Rucksäcke dabei. Meinen und einen für eine befreundete Forscherin der Uni Göttingen in Kirindy. Der ging trotz seine Größe als Handgepäck durch da nur leere Fläschchen und Kunstoffdosen und sonstige Kleinigkeiten. Die Sicherheitskontolle war locker drauf. Wir wurden mit dem Bus zur 747 5R-MFT gefahren. Ich stand in Gang und hielt mich am Haltegriff fest als der Bus stark abbremsen musste. Da reisst der Haltegriff, ich stolpere und rutsche auf den Knien bis vorne zum Busfahrer übergebe ihm den Griff und sage ist kaputt gegangen. Die Lacher waren auf meiner Seite.

Die Wände der 747 waren mit einem Unterwasserwelt Muster dekoriert. Hat mir gut gefallen. Essen war auch reichlich und lecker. Alles perfekt. Das eine Mutter auf der Gewindestange unter dem Flügel am nächsten morgen nicht mehr da war konnte ja kein Problem sein. Zwischenlandung in Nairobi und weiter ging es. In Tana angekommen durch den Zoll und dann Geld gewechselt.
400 DM in Ariary getauscht machte ca. 10.000.000 Ariary. Endlich mal Millionär. Gleich weiter zu den Inlandsflügen unser Flug
via Mananjary nach Manakara in einer ATR.

Plötzlich kamen Snacks und Getränke. Wow was ein Service bis wir blickten das der Flug Verspätung hatte. Also warten wir mit einigen anderen auf neue Infos. Unsere erste Lektion das warten zum Alltag gehört. Nachmittags wurden wir in ein Hotel gebracht am Stadtrand von Tana. Man würde uns Informieren. Ein mittellasse Hotel mit Ostblockflair und Pool der auch von Ratten bevorzugt wurde. Obwohl das von der Airline spendierte Frühstück und Abendeseen lecker war verzichteten wir auf einen Blick in die Küche.

Am nächsten Morgen in der Lobby gewartet. Nichts, niemand weiß was, auch Air Mad nicht. In der Annahme das die nur bei Tageslicht landen könne laufen wir den Berg in die Stadt runter und schauen uns da mal um. Dabei haben wir das Büro von AirMad gefunden und den Bahnhof. Sehr gut. Als wir Abends mit dem Taxi zurück wollen wählen wir 2 CV der nur links ein Scheinwerfer hat. Der Fahrer hört die Adresse zeigt auf den Berg und fragt "La haute?" Nein das geht nicht, das schafft das Auto nicht mehr. Also so weit gefahren was der Motor hergab und dann gelaufen.

2ter Tag, wieder nichts. Also zum Markt wo es beim Metzger mehr Fliegen auf dem Fleisch gab als Leute auf dem Markt und zur Taxi Brousse station die Alternativen anschauen.

3ter Tag, immer noch nichts. Nach dem Mittagessen ins Büro zur Air Mad. Alle sehr nett und hilfsbereit aber hilflos in unserem Fall. Ok dann wollen wir umbuchen. Denn wir wollen vor dem Rückflug noch etwas von der Insel sehen. Also Flug nach Morondava in 3 Tagen. Dann begann meine Reise durch die zig Büros im Gebäude aber den Passierschein A36 konnte ich nicht finden.
Plötzlich stand ich in einem großem Büro mit eine großem Schreibtisch und dachte es wird ja immer feiner. Der hörte sich meine Geschichte an und sagte in 15 Minuten habe ich neue Tickets und wenn wir nochmal umbuchen möchten sollen wir wieder vorbei kommen. Dann griff er zum Telefon und schrie jemand zusammen das wir sofort unsere Tickets bekommen sollten. Wenn ich unten wäre sollten die Tickets fertig sein. Mich höflich bedankt. Ich bin dann durch die falsche Tür raus stand auf der Straße und kam nicht mehr rein.

Also um den Block gerannt zum Vordereingang aber da waren die Rollläden schon runter. Meine Begleitung war auch nicht da. Mal dagegen gehämmert und gerufen "Bist noch drin? " Er : Ja, wo kommst du denn her? Ich: mach auf. Es wurde wieder geöffnet. Er meinte seit 10 Minuten ist hier die Panik ausgebrochen. kurz darauf hatten wir unsere neuen Tickets.

Was tun die 3 Tage. Wir gehen zum Bahnhof und wollen für morgen ein Ticket nach Moramanga. Hatten am Fahrplan gesehen das wir da an einem Tag hin und zurück fahren können. Am Schalter dann: Morgen fährt kein Zug nach Moramanga. Kurz beraten dann riskieren wir halt übermorgen. Übermorgen fährt kein Zug nach Moramanga. Wann fährt einer? Schulterzucken die Strecke ist überflutet.

Kurz beraten. Dann fahren wir halt nach Antsirabe. Andere Richtung aber egal, Hauptsache was von der Insel sehen. Es fährt kein Zug nach irgendwo hin. da konnte ich mir die Frage nicht verkneifen was die die ganzen Leute hier sitzen. Achselzucken. Dann viel es mir ein, Warten natürlich das tägliche Ritual.

Am dritten Tag ging es es dann mit dem Bus zum Flughafen und in einer alten 737 nach Morondava. Und das Erlebniss des Tages war dass wir im Anflug und Landung bis zur Parkposition in der Cockpittür stehen durften und vorne rausschauen.

Wenn's mich überkommt dann demnächst noch 1 Rückflug mit Air Mad wo wir 2 ausserplanmäßige Flughäfen kennen gelernt haben.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.351
3.898
ZRH / MUC
Ja, die 5R-MFT, ich kenne sie auch...

Bin 1997 damit CDG-MUC-TNR + TNR-NBO-MUC-CDG geflogen.

Auf dem Hinflug konnte ich während etwa 12 Stunden den Hinterkopf von Präsident Didier Ratsiraka anschauen. Mein Mitreisender sass neben ihm am Fenster, er am Gang (und auf der anderen Seite des Ganges seine Frau).

Ich war irritiert ob der Ansage "Mme la présidente, M le président, chers passagers..." und fragte mich zuerst, ob die das immer so sagen. Als ich realisierte, was los war, fragte ich mich, wieviele bewaffnete Personenschützer an Bord sind und wieviele Afrikanische Staatspräsidenten schon bei Flugzeugabstützen ums Leben kamen. Bis auf den Staatsempfang in Tana, wo wir noch etwa eine halbe Stunde an Bord bleiben mussten, war aber alles möglichst normal. Mein Mitreisender hat sich bestens mit Ratsiraka unterhalten.
 

Hene

Erfahrenes Mitglied
27.03.2013
5.596
6.052
BER
@Hene die Namen solltest kennen wenn Taxi Brousse fährst und die andere Musik zuviel wird.
Beim Taxi Brousse gibt es keine Ankunftzeit. Pannen, ( Platten, schau dir nicht die Reifen an) Motorschaden usw. Ordentlich anziehen (Staub, Sonne) Essenspausen, Verkäufe zwischendurch und vieles mehr. Wenn es geben sollte Gurt nutzen.
Danke sehr! Bin im Überlandsammelverkehr in zahlreichen afrikanischen Ländern schon ganz gut rumgekommem und da recht robust unterwegs. Nachtfahrten habe ich bisher meist vermieden (ausser die Fahrt zog sich wegen Schäden am Auto oder zahlreiche Checkpoints diverser Sicherheitsorgane bis in die Nacht). Freue mich schon auf das Erlebnis.
 
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Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Unser letzter Flug mit der 5R-MFT

Wir sind schon 2 Tage vor Abflug in Tana angekommen. Ich würde nie am Tag vor dem Abflug erst in Tana ankommen wollen. Zumindest wenn nicht durch Anbieter organisiert. Vielleicht hat sich das ja mittlerweile gebessert. Vielleicht kann

rorschi etwas mehr dazu sagen.​

Wir haben außerhalb von Tana am Berg noch hinter der ehemaligen deutschen Botschaft in einer deutschen Pension gewohnt. Feines Abendessen und der Besitzer sitzt am Klavier und spielt. Endlich mal wieder das Gefühl von Luxus nach knapp 4 Wochen. Bis er aufsteht und das Klavier alleine weiter spielt.

Am nächsten Morgen geweckt worden. Der Wecker ist in der Nacht stehen geblieben. Noch schnell etwas gefrühstückt und mit dem Jeep zum Flughafen gebracht worden. An der Sicherheitskontrolle wurden uns die letzten Münzen abgenommen. Bei einem Wechselkurs von 1 DM = 27.000 Ariary (so weit ich mich erinnere) kein großer Verlust.

Fensterplatz am linken Flügel und ab geht's.
Landeanflug NBO. Als wir kurz vor dem aufsetzen sind schon innerhalb des Flughafengeländes gibt er Vollgas und wir starten durch.
???? War doch alles perfekt. Als wir NW vom Flughafen unseren ersten Kreis drehen kam die Durchsage. Bahn durch andere Maschine blockiert. Beim 3ten Kreis kam die Info wir müssen nach MBA ausweichen. Jaa mach mal, waren wir noch nicht. Passt.

In MBA gelandet und ich meine ca. 2 Std. bei Nüsschen und Wasser gewartet und mich mit 2 Japanern unterhalten die beruflich in auf der Insel waren.

So es geht weiter, zur Startbahn gerollt, Vollgas und los. Als es gefühlt kurz vor dem abheben war ein Knall das wir zusammengezuckt sind. Direkt danach eine Vollbremsung. Mit Nase und Gesicht gegen den Vordersitz geknallt. Mein erster Gedanke Notausgang 3 Reihen hinter uns. Über sie Sitze nach hinten. Aber die Maschine kam zum stehen. Auf einer Art Zebrastreifen am Ende der Bahn. Kein Feuer alles scheint gut. Dann die Durchsage technisches Problem. Wir müssen zurück, aber erstmal auf den Abschlepper warten. Ich will nichts falsches sagen aber ich glaube wir sind erst hinter der letzten Ausfahrt zum stehen gekommen. Da wir links sitzen konnte ich das nicht sehen.

Zurück geschoben/gezogen worden und wieder gewartet. Nach einiger Zeit ein Bild was ich nie vergessen werde. Ein gut gelaunter Mechaniker im Blaumann auf einem Fahrrad, rechts die Leiter über der Schulter, links einen blauen Werkzeugkasten am Lenker die es früher gab. Ich überlegt kurz was ich, der auch so einen blauen Werkzeugkasten im Keller hat als Inhalt habe, und ob ich damit das Triebwerk einer 747 reparieren könnte. Die Piloten kamen dazu und jeder stand mal auf der Leiter. Ich konnte nicht sehen was gemacht wurde, ich erinnere mich aber das die Japaner hinter uns fast ausgeflippt sind. Etwas später.... Werkzeugkasten wieder an den Lenker gehängt Leiter geschultert und zurück geradelt. Der Schaden wäre behoben wir können weiterfliegen.

Kaum liefen die Triebwerke kam Dampf oder Rauch raus. Die Japaner und ich gleich den Serviceknopf gedrückt. Die Japaner haben noch was geschrien. Stewardess kam, sah, lief ins Cockpit. Einer der Piloten kam schaute sich das an und es hörte auf. Seine Diagnose es ist nur ausgelaufenes Öl verbrannt. kein Grund zur Aufregung.

Der Flug nach NBO lief problemlos. Zwischenlandung und weiter. Wir überlegten noch wo wir er noch überall landen könnte. Ich hoffte das wir zumindest HRG erreichen. Dann auf Reiseflughöhe kam die Durchsage das wir nicht nach FRA fliegen sondern nach CDG und wir würden umgebucht werden. So flogen wir dann mit ca. 700 Km/h Richtung Paris. Ich vermute die haben das Triebwerk abgeschaltet.

Gegen Mittenacht am CDG gelandet. Wir zum Serviceschalter und wurden umgebucht. Auf Wunsch sogar mit der Eurowings nach Nürnberg aber leider der Morgenflug. Dafür mein einziger Flug mit dem Jumbolino. Zimmer war auch schon reserviert. War alles bestens Organisiert. Wir bekamen eine Suite. Den heutigen Bildern nach müsste es die Executive Suite im jetzigen Radisson Blu gewesen sein. Nach einem langen Bad wo der letzte Madagascarstaub weggespült wurde und einem bequemen großen Bett, ging es dann ohne Vorkommnisse pünktlich nach NUE.

Air Madagascar hat sogar beide Telnr. in der Buchung angerufen und über die verspätete Ankunft informiert. Das war noch Service.
Die anderen Flüge mit dem A-340 der Air France waren im Vergleich totlangweilig.
 
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Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Danke sehr! Bin im Überlandsammelverkehr in zahlreichen afrikanischen Ländern schon ganz gut rumgekommem und da recht robust unterwegs. Nachtfahrten habe ich bisher meist vermieden (ausser die Fahrt zog sich wegen Schäden am Auto oder zahlreiche Checkpoints diverser Sicherheitsorgane bis in die Nacht). Freue mich schon auf das Erlebnis.
Dann kannst die Fahrten ja auch genießen und den Spaß haben. Anfängerfreundlich sind so lange Touren ja nicht. Zum Beispiel von der Ladefläche vom fahrenden LKW zu pinkeln ohne rauszufallen oder aus dem Zug von Manakara nach Fianarantsoa. Oder sein großes Geschäft mit anderen Leuten neben dem Bus machen während die anderen zuschauen und die Haufen kommentieren.

Habe auf Youtube einige Videos über die Straßen in Madagscar gesehen. Den Norden würde ich nur in der Trockenzeit machen.
 
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tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
6.026
7.376
DTM
Bitte um Euren Ratschlag!

Die Reiseagentur fragt nun, ob ich die Kraftstoffkosten lieber selbst übernehmen möchte oder ob der Kraftstoff in der Rechnung enthalten sein soll.
Im Angebot waren die Kraftstoffkosten mit 706 USD (und separat zu bezahlen) veranschlagt.
Was macht mehr Sinn? Hat da jemand Erfahrungen oder eine Meinung?
Danke, vorab!
 

Dimi

Erfahrenes Mitglied
18.08.2015
1.780
897
Bitte um Euren Ratschlag!

Die Reiseagentur fragt nun, ob ich die Kraftstoffkosten lieber selbst übernehmen möchte oder ob der Kraftstoff in der Rechnung enthalten sein soll.
Im Angebot waren die Kraftstoffkosten mit 706 USD (und separat zu bezahlen) veranschlagt.
Was macht mehr Sinn? Hat da jemand Erfahrungen oder eine Meinung?
Danke, vorab!
Kannst du dir das nicht schnell ausrechnen (lassen)?

Übrigens geiler Thread, tolle Erzählungen, vielleicht wird es 2027 auch noch Madagaskar! :)
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
9.283
6.638
Bitte um Euren Ratschlag!

Die Reiseagentur fragt nun, ob ich die Kraftstoffkosten lieber selbst übernehmen möchte oder ob der Kraftstoff in der Rechnung enthalten sein soll.
Im Angebot waren die Kraftstoffkosten mit 706 USD (und separat zu bezahlen) veranschlagt.
Was macht mehr Sinn? Hat da jemand Erfahrungen oder eine Meinung?
Danke, vorab!
Diesel und Benzin, so ergaben die Recherchen, gerade bei 1,12/l in Mdg. Also, wieviele km sind deine Strecke?
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
6.026
7.376
DTM
Kannst du dir das nicht schnell ausrechnen (lassen)?
Leichter gesagt, als getan.
Diesel und Benzin, so ergaben die Recherchen, gerade bei 1,12/l in Mdg. Also, wieviele km sind deine Strecke?
Das kann ich dir auf den km genau leider auch nicht sagen. Eventuell kann ich es grob morgen Vormittag mal überschlagen und das ungefähre Routing/Programm hier posten. Heute schaffe ich es nicht mehr.
Kennen wir die Länge der Strecke, bleibt immer noch die Frage des Verbrauchs des SUV.
Ach, ich glaube, ich werde die Kraftstoffkosten einfach mit in den Angebotspreis übernehmen lassen. Ist am Ende auch egal, wenn‘s bisschen teurer ist. Auf den letzten EUR/USD kommt’s bei so etwas auch nicht an.
Melde mich morgen früh nochmal.
 

maGVA

Reguläres Mitglied
01.01.2011
53
74
GVA
Kannst du dir das nicht schnell ausrechnen (lassen)?

Übrigens geiler Thread, tolle Erzählungen, vielleicht wird es 2027 auch noch Madagaskar! :)
Oute mich hier auch als Madagaskar-Begeisterter.
Gut ein Monat Aufenthalt in 2005, hatte @tripleseven777 schon per Direktnachricht berichtet.

Einige von @Flymaniac beschriebene Erlebnisse kommen mir arg bekannt vor.

Waghalsige Manöver im Taxi Brousse, Begegnungen mit mit Speer, Machete oder Gewehr bewaffneten Gestalten, stundenlanges Ausharren, wahnwitzige Situationen. Erdrückende Armut. Dem gegenüber einzigartige Natur, faszinierende, einfallsreiche Menschen, Erlebnisse fernab jeglicher Zivilisation.

Genügend Geduld, ein starkes Nervenkostüm, eine Prise Humor, Zébu+Riz, THB und Rhum Arrangé halfen mir, das Erlebte zu verarbeiten.

Ich war 20 Jahre jünger, Interessen, Abenteuerlust, Komfortbedarf, $Budget, Risikobudget, etc. waren vermutlich etwas anders gelagert als heute :)

Nach mehrwöchigem Arbeitsaufenthalt im Hochland (Antsirabé) bin ich mit einem Kollegen im Einbaum (Pirogue) von Miandrivazo den Tsiribihina flussabwärts bis nach Belo Tsiribihina gefahren. Allerlei Flora und Fauna, Krokodile inklusive ("Pinkeln ohne rausfallen"). Übernachtung im Zelt auf den Flussbänken.

Von dort mit dem Taxi Brousse weiter nach Morondava, in der Nähe der Allée des Baobabs.

Von Morondava mit der ATR der Air Madagascar nach Toliara. Der Flieger kam schon mit viel Verspätung an bzw. war der vorherige Flug ausgefallen. Am Flughafen gab es Tumult, alle wollten mit, Soldaten beruhigten die Situation. Zur optimalen Auslastung des Fluges wurden kurzerhand alle Passagiere und Gepäckstücke einzeln auf der Gepäckwage gewogen. Wir konnten mitfliegen.

Ein paar Tage am Strand von Anakao.

Von dort Richtung Tana wieder mit dem Taxi Brousse oder Überlandbus mit einigen Stops. Zumindest an Isalo und Andringita National Parks kann ich mich erinnern.

Nosy Be war damals schon touristisch, mit Direktflügen aus Mailand, auch sehr arm, aber komplett anders als auf dem Festland. Ich war für ein paar Tage auf der Insel (wieder Air Madagascar im ATR oder 737 ab Tana), die Strände traumhaft, vor allem auf den kleineren, vorgelagerten Inseln. Ein Must-visit? Tendenziell eher nein. Der Tourismus zeigte seine Schattenseiten (Ausnutzung der extremen Armut). Auch heute laut Aussage eines Kollegen vor allem Pauschaltouristen aus Italien, die hauptsächlich in italienischen Hotels untergebracht sind.

Viele andere Nationalparks und andere interessante Ziele (z.B. Île Sainte-Marie) waren damals zeitlich und logistisch nicht machbar. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Veloma!
 

Hene

Erfahrenes Mitglied
27.03.2013
5.596
6.052
BER
Oute mich hier auch als Madagaskar-Begeisterter.
Gut ein Monat Aufenthalt in 2005, hatte @tripleseven777 schon per Direktnachricht berichtet.

Einige von @Flymaniac beschriebene Erlebnisse kommen mir arg bekannt vor.

Waghalsige Manöver im Taxi Brousse, Begegnungen mit mit Speer, Machete oder Gewehr bewaffneten Gestalten, stundenlanges Ausharren, wahnwitzige Situationen. Erdrückende Armut. Dem gegenüber einzigartige Natur, faszinierende, einfallsreiche Menschen, Erlebnisse fernab jeglicher Zivilisation.

Genügend Geduld, ein starkes Nervenkostüm, eine Prise Humor, Zébu+Riz, THB und Rhum Arrangé halfen mir, das Erlebte zu verarbeiten.

Ich war 20 Jahre jünger, Interessen, Abenteuerlust, Komfortbedarf, $Budget, Risikobudget, etc. waren vermutlich etwas anders gelagert als heute :)

Nach mehrwöchigem Arbeitsaufenthalt im Hochland (Antsirabé) bin ich mit einem Kollegen im Einbaum (Pirogue) von Miandrivazo den Tsiribihina flussabwärts bis nach Belo Tsiribihina gefahren. Allerlei Flora und Fauna, Krokodile inklusive ("Pinkeln ohne rausfallen"). Übernachtung im Zelt auf den Flussbänken.

Von dort mit dem Taxi Brousse weiter nach Morondava, in der Nähe der Allée des Baobabs.

Von Morondava mit der ATR der Air Madagascar nach Toliara. Der Flieger kam schon mit viel Verspätung an bzw. war der vorherige Flug ausgefallen. Am Flughafen gab es Tumult, alle wollten mit, Soldaten beruhigten die Situation. Zur optimalen Auslastung des Fluges wurden kurzerhand alle Passagiere und Gepäckstücke einzeln auf der Gepäckwage gewogen. Wir konnten mitfliegen.

Ein paar Tage am Strand von Anakao.

Von dort Richtung Tana wieder mit dem Taxi Brousse oder Überlandbus mit einigen Stops. Zumindest an Isalo und Andringita National Parks kann ich mich erinnern.

Nosy Be war damals schon touristisch, mit Direktflügen aus Mailand, auch sehr arm, aber komplett anders als auf dem Festland. Ich war für ein paar Tage auf der Insel (wieder Air Madagascar im ATR oder 737 ab Tana), die Strände traumhaft, vor allem auf den kleineren, vorgelagerten Inseln. Ein Must-visit? Tendenziell eher nein. Der Tourismus zeigte seine Schattenseiten (Ausnutzung der extremen Armut). Auch heute laut Aussage eines Kollegen vor allem Pauschaltouristen aus Italien, die hauptsächlich in italienischen Hotels untergebracht sind.

Viele andere Nationalparks und andere interessante Ziele (z.B. Île Sainte-Marie) waren damals zeitlich und logistisch nicht machbar. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Veloma!
Gern mehr davon hier im Forum!
 
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tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
6.026
7.376
DTM
Wenn man für die 14 Tage "Fuel during the trip: 706 USD" veranschlagt, dann sind das ca. 50 USD pro Tag. Das sollte absolut in Ordnung sein. Sollen sie es einfach auf den Angebotspreis aufschlagen und ich muss nicht jedes Mal beim Auftanken Bargeld herausholen.

Der Routenverlauf sieht übrigens so aus. Falls jemand seine Meinung dazu abgeben möchte, so bitte ich ausdrücklich darum und bedanke mich für jeglichen Ratschlag. Noch ist nichts besiegelt und Änderungen sind möglich.

Day 1: Arrival in Antananarivo
As the Malagasy say: ‘Tongasoa eto Madagasikara’: welcome
to Madagascar! On arrival, you will be welcomed at IVATO
international airport.
After, you will be transferred at the hotel.

Day 2: Antananarivo – Andasibe (approx. 145 km - 4 to 5 h
of drive)

Departure for Andasibe via National Road 2.
Stop at the Peyrieras Reserve in Marozevo, an essential stop on
the way to Andasibe. This reserve offers a fascinating
introduction to endemic wildlife and plants, featuring
numerous animal and plant species.
Upon arrival, check-in at the hotel.
At the end of the day, enjoy a night visit to the VOIMMA
Reserve, a community-managed reserve run by the local
village. You will be amazed by the diversity of animals that can be observed.

Day 3: Andasibe
The morning is dedicated to exploring Analamazaotra
National Park. Step into the eastern forest to discover an
exceptional natural environment. There is a good chance you
will spot lemurs perched high in the trees, including the
Indri indri, one of Madagascar’s largest lemurs, as well as
other species such as the brown lemur (Eulemur fulvus), the
bamboo lemur, and the gray gentle lemur (Hapalemur
griseus). You will also have the opportunity to observe birds,
chameleons, insects, and various reptiles in this lush tropical
forest, rich with tree ferns and dense vegetation.

Day 4: Andasibe – Antsirabe (approx. 320 km - 9 to 10 h of
drive)

The journey from Andasibe to Antsirabe offers a beautiful
transition between the lush eastern rainforest and the rolling
hills of Madagascar’s Central Highlands.
After leaving the Andasibe region, known for its national
parks and rich vegetation, you will take National Road 2
(RN2) toward Antananarivo. This stretch passes through
many traditional villages, rice fields, and dense forest areas.
This route allows you to appreciate the diversity of
Madagascar’s landscapes and observe the daily life of its
inhabitants along the way.

Day 5: Antsirabe – Ranomafana (5h of drive)
Drive to Reach Ranomafana.
Stop in Fianarantsoa, often nicknamed the “cultural and
intellectual capital” of Madagascar, is a city rich in history
and traditions. Perched in the Central Highlands, it offers a
fascinating blend of colonial architecture, traditional
neighborhoods, and an authentically Malagasy atmosphere.
The old town, with its cobbled streets, wooden houses, and
historic churches, feels like a true journey back in time.
Continue along the road—as you get closer, the vegetation
becomes denser and more tropical, signaling the proximity of
the famous Ranomafana National Park, renowned for its
exceptional biodiversity and natural hot springs.

Day 6: Ranomafana
The morning will be devoted to a visit to Ranomafana
National Park. Classified as a World Heritage Site, with its
dense low-altitude rainforest, dense medium-altitude
rainforest, bamboo forest and swamp, it is the habitat of plant
and animal species such as lemurs, Varecia variegata
variegate, crayfish, Limnogale Mergulus and other species.
Lunch at your charge. In the afternoon, enjoy the pool and
bathe in the natural hot spring.

Day 7 : Ranomafana – Ambalavao (approx. 118 km – 3h 30
of drive)

You'll leave Ranomafana on the RN7 road for Ambalavao.
Ambalavao is renowned for its rich handicrafts, as well as for
its wine products. It is the birthplace of Malagasy
craftsmanship. The region is home to a factory that produces
a large proportion of the Antaimoro paper made from the
bark fibers of the “Havoa” tree, a variety of mulberry.

Day 8 : Ambalavao – Anja Community Reserve
Located at the foot of granite mountains near Ambalavao, the
Anja Community Reserve is a true natural gem managed
entirely by the local community. This protected area is
especially famous for its large population of ring-tailed lemurs
(Lemur catta), which can be easily observed in their natural
habitat. During the visit, you'll enjoy an accessible hike
through lush vegetation and striking rock formations. In
addition to lemurs, you may also spot chameleons, endemic
birds, and a variety of unique plant species.

Day 9: Ambalavao – Ranohira (approx. 275 km - 6h of
drive)

Departure to Ranohira.
You will follow a mountain road offering beautiful panoramic
views of the surrounding landscapes, including lush hills and
traditional villages. Throughout your journey, you will
admire the vast Ihorombe plain stretching as far as the eye can
see, dotted with herds of zebu. Discover the Isalo window, a
little detour not to be missed for its magnificent sunset.
Overnight at the hotel.

Day 10 : Isalo National Park -
Isalo is an immense ruin form massif eroded from the Jurassic
period. The whole day will be devoted to visiting the Isalo
National Park, known as the “Malagasy Colorado”. You'll be
accompanied by a local guide on an adventure hike through
canyons, lush vegetation, encountering exceptional wildlife.
The massif is home to several species of lemur, including the
catta lemur (maki), the Verraux Sifaka and the Eulemur.
Picnic lunch at your charge in the heart of nature. Swimming
in the park's natural pools : « Piscine Turquoise and Piscine
Noire ».

Day 11 : Ranohira – Tulear (approx. 267 km 6 to 7h of
drive)

Visit to Zombitse National Park
This park is located between Isalo and Toliara, along the RN7
national road. It forms a unique transitional zone between the
dry western forests and the spiny vegetation of the island’s
southern region. The tranquility, the beauty of the
landscapes, and the richness of the wildlife made this visit
unforgettable. The vegetation was remarkable: ancient
baobabs, wild orchids, medicinal plants used by local
communities, and many endemic tree species.
Drive back to Tulear in the afternoon.

Day 12 : Tulear – Ifaty -
You can visit the Reniala Reserve, a protected sanctuary home
to the typical vegetation of the spiny forest region, dominated
by majestic baobabs, didieraceae, and many endemic plants
found nowhere else on Earth. During a walk accompanied by
a passionate local guide, discover the richness of this dry forest
and its fascinating species: rare birds, chameleons, lemurs, and
a remarkable flora perfectly adapted to arid conditions.
A visit to Reniala is also an immersion into local culture —
guides share legends about the baobabs, the medicinal uses of
plants, and the wisdom of village communities living in
harmony with nature.
Afternoon at leisure.

Day 13 : Ifaty
Free day at leisure
Activities at leisure

Day 14 - Ifaty – Tulear – Antananarivo (flight)
Transfer to Tulear airport for your flight.
Upon on arrival at Ivato Airport, you will be welcomed and
Transfer at the hotel.

Day 15 - Antananarivo –
Located just 22 km from Antananarivo, Lemur’s Park is a unique botanical and zoological park
dedicated to the preservation of Madagascar’s biodiversity, especially its iconic lemurs. This true
haven of peace stretches over 5 hectares of restored forest, bordered by the Katsaoka River.
During your visit, you will have the chance to observe nine different species of lemurs living in
semi-freedom in a natural and protected environment. Passionate guides will accompany you
throughout the walk, helping you discover the unique characteristics of these fascinating animals,
as well as the rich endemic flora of Madagascar.
Transfer to the airport

Die Unterkünfte - Hotels/Lodges - habe ich rausgelassen. Vielleicht hat jemand Tipps wie man die Freizeit, beispielsweise in Ifaty, füllen könnte? Zur Not geht's ab an den Strand oder ich finde irgendeine Aktivität vor Ort bzw. erkunde einfach die Gegend.
Danke, vorab!
 
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v10

Erfahrenes Mitglied
02.08.2016
377
426
Oute mich hier auch als Madagaskar-Begeisterter.
Gut ein Monat Aufenthalt in 2005, hatte @tripleseven777 schon per Direktnachricht berichtet.

Einige von @Flymaniac beschriebene Erlebnisse kommen mir arg bekannt vor.

Waghalsige Manöver im Taxi Brousse, Begegnungen mit mit Speer, Machete oder Gewehr bewaffneten Gestalten, stundenlanges Ausharren, wahnwitzige Situationen. Erdrückende Armut. Dem gegenüber einzigartige Natur, faszinierende, einfallsreiche Menschen, Erlebnisse fernab jeglicher Zivilisation.

Genügend Geduld, ein starkes Nervenkostüm, eine Prise Humor, Zébu+Riz, THB und Rhum Arrangé halfen mir, das Erlebte zu verarbeiten.

Ich war 20 Jahre jünger, Interessen, Abenteuerlust, Komfortbedarf, $Budget, Risikobudget, etc. waren vermutlich etwas anders gelagert als heute :)

Nach mehrwöchigem Arbeitsaufenthalt im Hochland (Antsirabé) bin ich mit einem Kollegen im Einbaum (Pirogue) von Miandrivazo den Tsiribihina flussabwärts bis nach Belo Tsiribihina gefahren. Allerlei Flora und Fauna, Krokodile inklusive ("Pinkeln ohne rausfallen"). Übernachtung im Zelt auf den Flussbänken.

Von dort mit dem Taxi Brousse weiter nach Morondava, in der Nähe der Allée des Baobabs.

Von Morondava mit der ATR der Air Madagascar nach Toliara. Der Flieger kam schon mit viel Verspätung an bzw. war der vorherige Flug ausgefallen. Am Flughafen gab es Tumult, alle wollten mit, Soldaten beruhigten die Situation. Zur optimalen Auslastung des Fluges wurden kurzerhand alle Passagiere und Gepäckstücke einzeln auf der Gepäckwage gewogen. Wir konnten mitfliegen.

Ein paar Tage am Strand von Anakao.

Von dort Richtung Tana wieder mit dem Taxi Brousse oder Überlandbus mit einigen Stops. Zumindest an Isalo und Andringita National Parks kann ich mich erinnern.

Nosy Be war damals schon touristisch, mit Direktflügen aus Mailand, auch sehr arm, aber komplett anders als auf dem Festland. Ich war für ein paar Tage auf der Insel (wieder Air Madagascar im ATR oder 737 ab Tana), die Strände traumhaft, vor allem auf den kleineren, vorgelagerten Inseln. Ein Must-visit? Tendenziell eher nein. Der Tourismus zeigte seine Schattenseiten (Ausnutzung der extremen Armut). Auch heute laut Aussage eines Kollegen vor allem Pauschaltouristen aus Italien, die hauptsächlich in italienischen Hotels untergebracht sind.

Viele andere Nationalparks und andere interessante Ziele (z.B. Île Sainte-Marie) waren damals zeitlich und logistisch nicht machbar. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Veloma!
Die Erzählungen wecken bei mir auch die Lust mir Madagaskar genauer anzuschauen. Glaube zwar, dass ich aus dem Alter für Taxi Brousse raus bin, aber die Insel fasziniert mich schon lange.
Ich kenne nur Nosy Be weil ich dort mal zum Tauchen war. Mir wurden dort im November vollmundig Walhaie garantiert und wenn nicht innerhalb einer Woche, dann Geld zurück. Da hatte ich dann mal zugeschlagen. Tja, der Typ von der Basis hat Wort gehalten und ich habe dort tatsächlich meine ersten Walhaie gesehen.
Einreise war spannend. Wir standen in einer Reihe mit Dutzenden anderen Ankömmlingen. Ich wurde rausgezogen und an einen separaten Schalter gebracht. Dort gab man mir zu verstehen, dass ich doch bitte ein "kleines Trinkgeld" für die Vorzugsbehandlung zahlen solle. Nach und nach trudelten auch meine Freunde ein und wir verglichen wer der blödeste war und am meisten gezahlt hatte.
Zum Tourismus: kann ich nur bestätigen. Viel los, vor allem Italiener und teilweise unschöne Begegnungen mit älteren Herren gehabt, die einen auf dicke Hose gemacht haben um jungen Mädels zu imponieren.
Aber auch ansonsten schon einen kleinen Einblick in die Natur des Landes bekommen. Auf der Insel gibt es einen kleinen NP, Lokobe, wo wir Boas, Zwergchamäleons und verschiedene Primaten gesehen haben. Das hat uns sehr gut gefallen.
Für mich war es auch R4 Land. Scheinbar sind dort alle R4 gelandet, nachdem sie überall anders verschrottet worden waren.
Die Armut war krass. Überall noch am offenen Feuer gekocht und in teils einfachsten Behausungen gelebt.
 

Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Oute mich hier auch als Madagaskar-Begeisterter.
Gut ein Monat Aufenthalt in 2005, hatte @tripleseven777 schon per Direktnachricht berichtet.

Einige von @Flymaniac beschriebene Erlebnisse kommen mir arg bekannt vor.

Waghalsige Manöver im Taxi Brousse, Begegnungen mit mit Speer, Machete oder Gewehr bewaffneten Gestalten, stundenlanges Ausharren, wahnwitzige Situationen. Erdrückende Armut. Dem gegenüber einzigartige Natur, faszinierende, einfallsreiche Menschen, Erlebnisse fernab jeglicher Zivilisation.
Freut mich das auch Madagascar pur erlebt hast. Gut das auch die Straßensperren mit den barfüssigen Speerträgern hattest. Wir haben das irgendwann keinem mehr erzählt weil wenn es geglaubt wurde die meisten es für absolut übertrieben hielten. Wir hatten bedingt durch Nachtfahrten mehrere solche Kontrollen, mal Clanchefs mal Militär. Mir ist wieder so einiges eingefallen. Ausgangsperre in Talognaro, Militär in Badeschlappen, mit dem Gewehrkolben geweckt worden. Keine Ahnung aus welchemAntiquariat die das hatten.

Die Kanufahrt von Miandravazo nach Belo Tsiribihina ( wir haben es Trichinen Belo genannt) haben wir nicht geschafft. Die Organisation war zu umständlich wir haben statt dessen eine 3 Tage Tour auf einem Auslegerboot gebucht mit dahinvegetieren, äh, Zelten am Strand. An der Straße von Trichinen Belo nach Morondava habe wir gefühlt stundenlang gehockt und auf ein Taxi Brousse gewartet. In Morondava waren wir auch mehrere Tage. Und dann mit Taxi Brousse nach Tulear.

Nach St. Marie sind wir mit einer Twin Otter hin geflogen und einer Hawker Siddeley zurück.
Die Insel ist interessant und wenn zur richtigen Zeit kann man wohl auch Wale oder Walhaie sehen. Wir sind mit der Pirogue noch nach Ill au Nattes übergesetzt.

In keinem anderen Land hatten wir so viel zum Teil bizarre, lustige und nachdenkliche Begegnungen und Erlebnisse wie in Madagascar.
 

Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Wenn man für die 14 Tage "Fuel during the trip: 706 USD" veranschlagt, dann sind das ca. 50 USD pro Tag. Das sollte absolut in Ordnung sein. Sollen sie es einfach auf den Angebotspreis aufschlagen und ich muss nicht jedes Mal beim Auftanken Bargeld herausholen.

Der Routenverlauf sieht übrigens so aus. Falls jemand seine Meinung dazu abgeben möchte, so bitte ich ausdrücklich darum und bedanke mich für jeglichen Ratschlag. Noch ist nichts besiegelt und Änderungen sind möglich.

Day 1: Arrival in Antananarivo
As the Malagasy say: ‘Tongasoa eto Madagasikara’: welcome
to Madagascar! On arrival, you will be welcomed at IVATO
international airport.
After, you will be transferred at the hotel.
In Tana vielleicht die Stadt besichtigen. Vom Bahnhof, wo anscheinend keine Personenzüge mehr fahren die Avenue de l' Independance am Rathauss vorbei bis es rechts viele Treppen hochgeht. Oben gab es dann links ein Restaurant. Da gab es das Cebu avec Riz. Meins war nur rear bis medium aber richtig lecker. Keine Ahnung wie es jetzt ist. Wenn ihr die Treppen wieder runter geht, früher waren da die Stempelmacher auf den Treppen. Wieder unten gerade aus über die Straße in die Fußgängerzone und dann wieder die Treppen hoch. Da seit schonmal eingestimmt auf die Insel. Vielleicht noch den Rova Palast besichtigen. Mit einem R-4 Taxi oder besser noch ein 2CV Tax hinfahren. Wir fuhren mit einem 2 CV. Wir mussten beide nach hinten da vorne der Spritkanister mit einem Schlauch zum Motor drin war. Hat den Fahrer aber nicht vom rauchen abgehalten. Wie sagen die Rheinländer ? Et is noch immer jut jegangen.

Highlight für mich wäre Tag 10. Wir sind da leider ohne Besichtigung durchgefahren. Immerhin im beladenen LKW Tempo.

Ifaty
Ich würde morgens mit dem Taxi Brousse nach Tulear fahren.
Die Taxi Brousse sind schon moderner geworden und Ersatzreifen hat er auch dabei. :)

Nicht das die Stadt besonders ist oder zumindest. war. Aber mal sich das Leben dort anschauen. Vielleicht den kleinen Markt besichtigen und in eines der Straßencafes setzen und schauen. Nachmittags dann wieder zurück.
Strand hast sonst überall auf der Welt.

Kurze Geschichte
Wir sind morgens in Morondava bei Ebbe am Strand Richtung Norden gelaufen. Da fiel uns auf das viele an den Strand kamen sich hinhockten und wieder gingen. Plötzlich meinte +1 ich gehe hier nicht mehr an den Strand. Wusste gar was die meinte von ihr kam ja die Idee mal 2 -3 Stunden den Strand lang laufen. Sie: Siehst du nicht die hocken sich hin machen ihr großen Geschäft und gehen wieder. Ich: Und bei Flut ist alles weg.
Konnte sie nicht überzeugen und es gab keine Strandtage in Morondava. Denke das durch die vielen Hotels es in Itafy kein Problem sein wird.

Edit: Korrektur rechts die Treppen hoch statt links.
 
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tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
6.026
7.376
DTM
@Flymaniac - Vielen Dank!

Folgende Info passt auch gut in diesen Thread.
Bei Online-Buchungen bekommt man aktuell nur "Orange Money" und "MVola" zur Zahlungsabwicklung angeboten. Von beiden noch nie etwas gehört. Gängige Zahlung über Kreditkarte nur telefonisch über die Kundenhotline bzw. auf schriftlichem Wege (man arbeitet wohl daran, dies wieder online zu ermöglichen). Ach herrje, ich hatte lediglich ein Jahr französisch in der Schule 🙈
 
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maGVA

Reguläres Mitglied
01.01.2011
53
74
GVA
@Flymaniac - Vielen Dank!

Folgende Info passt auch gut in diesen Thread.
Bei Online-Buchungen bekommt man aktuell nur "Orange Money" und "MVola" zur Zahlungsabwicklung angeboten. Von beiden noch nie etwas gehört. Gängige Zahlung über Kreditkarte nur telefonisch über die Kundenhotline bzw. auf schriftlichem Wege (man arbeitet wohl daran, dies wieder online zu ermöglichen). Ach herrje, ich hatte lediglich ein Jahr französisch in der Schule 🙈
Der Anteil der Erwachsenen ohne eigenem "traditionellem" Bankkonto ist in Madagaskar höher als in den meisten anderen Ländern Afrikas.

Die meisten Mobilfunkanbieter bieten ihre eigenen Finanzdienstleistungen an, in Madagaskar sind das Orange (Orange Money), Yas/Axian (MVola) und Airtel (Airtel Money).

Aus Europa kann man nach Anmeldung (KYC) u.a. direkt auf diese Wallets einzahlen, siehe https://www.orangemoney.eu/en oder https://www.mvola.mg/transfert-dargent-international/

Keine Ahnung ob das eine Alternative für deine Buchungen darstellen könnte, oder du es lieber telefonisch oder schriftlich versuchen möchtest. Bon courage !
 
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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.351
3.898
ZRH / MUC
In Tana vielleicht die Stadt besichtigen. Vom Bahnhof, wo anscheinend keine Personenzüge mehr fahren die Avenue de l' Independance am Rathauss vorbei bis es rechts viele Treppen hochgeht.
Es fährt 3x am Tag der Vorortszug bis Ambohimanambola, mit Schweizer Triebwagen (Lugano-Ponte Tresa und Centovalli), gezogen von einer GE-Diesellok.

Im Hauptgebäude des Bahnhofs gibt es neben einem Orange-Shop das "Grand Café de la Gare" im Belle-Epoque-Stil mit Sitzplatz direkt an den Gleisen. Auch um dem Trubel zu entfliehen sehr zu empfehlen. Ich finde Antananarivo eine der anstrengendsten Städte, die ich kenne, Dhaka habe ich als ruhiger wahrgenommen.
 

hagi52156

Erfahrenes Mitglied
18.03.2012
286
89
In Tana vielleicht die Stadt besichtigen. Vom Bahnhof, wo anscheinend keine Personenzüge mehr fahren die Avenue de l' Independance am Rathauss vorbei bis es rechts viele Treppen hochgeht. Oben gab es dann links ein Restaurant. Da gab es das Cebu avec Riz. Meins war nur rear bis medium aber richtig lecker. Keine Ahnung wie es jetzt ist. Wenn ihr die Treppen wieder runter geht, früher waren da die Stempelmacher auf den Treppen. Wieder unten gerade aus über die Straße in die Fußgängerzone und dann wieder die Treppen hoch. Da seit schonmal eingestimmt auf die Insel. Vielleicht noch den Rova Palast besichtigen. Mit einem R-4 Taxi oder besser noch ein 2CV Tax hinfahren. Wir fuhren mit einem 2 CV. Wir mussten beide nach hinten da vorne der Spritkanister mit einem Schlauch zum Motor drin war. Hat den Fahrer aber nicht vom rauchen abgehalten. Wie sagen die Rheinländer ? Et is noch immer jut jegangen.

Highlight für mich wäre Tag 10. Wir sind da leider ohne Besichtigung durchgefahren. Immerhin im beladenen LKW Tempo.

Ifaty
Ich würde morgens mit dem Taxi Brousse nach Tulear fahren.
Die Taxi Brousse sind schon moderner geworden und Ersatzreifen hat er auch dabei. :)

Nicht das die Stadt besonders ist oder zumindest. war. Aber mal sich das Leben dort anschauen. Vielleicht den kleinen Markt besichtigen und in eines der Straßencafes setzen und schauen. Nachmittags dann wieder zurück.
Strand hast sonst überall auf der Welt.

Kurze Geschichte
Wir sind morgens in Morondava bei Ebbe am Strand Richtung Norden gelaufen. Da fiel uns auf das viele an den Strand kamen sich hinhockten und wieder gingen. Plötzlich meinte +1 ich gehe hier nicht mehr an den Strand. Wusste gar was die meinte von ihr kam ja die Idee mal 2 -3 Stunden den Strand lang laufen. Sie: Siehst du nicht die hocken sich hin machen ihr großen Geschäft und gehen wieder. Ich: Und bei Flut ist alles weg.
Konnte sie nicht überzeugen und es gab keine Strandtage in Morondava. Denke das durch die vielen Hotels es in Itafy kein Problem sein wird.

Edit: Korrektur rechts die Treppen hoch statt links.
Der Königshügel von Ambohimanga lohnt sich auch sehr für einen kleinen Ausflug aus der Staddt heraus.
 
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Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Es fährt 3x am Tag der Vorortszug bis Ambohimanambola, mit Schweizer Triebwagen (Lugano-Ponte Tresa und Centovalli), gezogen von einer GE-Diesellok.

Im Hauptgebäude des Bahnhofs gibt es neben einem Orange-Shop das "Grand Café de la Gare" im Belle-Epoque-Stil mit Sitzplatz direkt an den Gleisen. Auch um dem Trubel zu entfliehen sehr zu empfehlen. Ich finde Antananarivo eine der anstrengendsten Städte, die ich kenne, Dhaka habe ich als ruhiger wahrgenommen.
Habe es gerade auf einer nicht Google Karte gesehen. Ich vermute der Orange Shop ist in den früheren Ticketschaltern. Und das Cafe in dem tollen Bau ist eine gute Idee. Besonders wenn es so ruhig war wie bei uns der Bahnhof. Dabei gesehen das es jetzt eine Seilbahn geben soll. Würde ich auch sofort machen... wenn man genug Zeit. (Ich habe mal in Österreicch knapp 15 Minuten im Sessellift gehangen ohne das es weiter ging. Aussteigen war keine Option :) )

Ich fand Tana quirlig aber angenehm. So gut wie keine Bettler. Keine nervigen Leute wie woanders. Angesprochen wurde man meist nur auf dem Gebrauchtwaren Markt (wir würden Schrottmarkt sagen) und rätselten wofür diverse Teile sein könnten.
 
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Flymaniac

Erfahrenes Mitglied
05.03.2010
2.148
336
Der Königshügel von Ambohimanga lohnt sich auch sehr für einen kleinen Ausflug aus der Staddt heraus.
Ich dachte nach der Ankunft im Hotel mal schnell in die Stadt um einen ersten Eindruck zu bekommen. Und vielleicht hoch zum Palast um mal eine Ortsübliche Taxifahrt gemacht zu haben. Natürlich wählt man das älteste Fahrzeug aus was vorbei kommt.
Das ist die Treppe und in entgegengesetzter Richtung geht es weiter.

Ambohimanga sind ja wieder 15 - 20 Km pro Strecke und das dauert. Plus die Besichtigung. Wir haben den Ausflug am letzten Tag gemacht.

Auf der Fahrt vom Flughafen, hoffentlich bei Tageslicht wird man sowieso soviel Details sehen das man es kaum erfassen kann. Wenn es noch so ist wie früher. Obwohl ich schon vorher in einigen afrikanischen Länder unterwegs war, war für uns Madagascar nochmal eine andere Welt. Gerade gesehen, es gibt wohl eine neue Umgehungsstraße nach Tana und nicht mehr durch die Dörfer.
 
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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.351
3.898
ZRH / MUC
Habe es gerade auf einer nicht Google Karte gesehen. Ich vermute der Orange Shop ist in den früheren Ticketschaltern. Und das Cafe in dem tollen Bau ist eine gute Idee. Besonders wenn es so ruhig war wie bei uns der Bahnhof. Dabei gesehen das es jetzt eine Seilbahn geben soll. Würde ich auch sofort machen... wenn man genug Zeit. (Ich habe mal in Österreicch knapp 15 Minuten im Sessellift gehangen ohne das es weiter ging. Aussteigen war keine Option :) )

Ich fand Tana quirlig aber angenehm. So gut wie keine Bettler. Keine nervigen Leute wie woanders. Angesprochen wurde man meist nur auf dem Gebrauchtwaren Markt (wir würden Schrottmarkt sagen) und rätselten wofür diverse Teile sein könnten.
Die Seilbahn ist nur etwa 4 Wochen gefahren, dann wurde der Antrieb von chaotischen Regierungsgegnern in Brand gesetzt. Der Regierungswechsel fand darauf hin statt, und jetzt will man die Seilbahn nicht mehr, weil sie zuviel Strom verbrauchte, den man mit Verbrennungsmotoren und Generatoren erzeugen musste. This is Madagascar.

Quirlig ist der richtige Begriff. Man muss einfach ständig aufpassen, dass man nicht plötzlich einen Rückspiegel eines Mofas in die Nieren oder einen Getreidesack an den Kopf bekommt. Alles kann jederzeit aus jeder Richtung kommen.

Gruss aus knapp über Somalia.
 
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