Mietwagenpreise Florida über Weihnachten: Sixt-Fehler oder normale Preislogik?

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Migel

Reguläres Mitglied
09.06.2014
91
18
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Hallo zusammen

Ich habe aus reiner Neugier mal geschaut, was ein Mietwagen für meinen nächsten Aufenthalt in Florida kosten würde. Dabei bin ich bei Sixt auf etwas gestossen, das ich mir nicht ganz erklären kann.

Zeitraum wäre vom 28. Dezember bis 22. Januar. Wenn ich diesen Zeitraum direkt eingebe, wird mir zum Beispiel ein BMW X7 für fast 12’000 CHF angezeigt.

Wenn ich den gleichen Zeitraum aber aufteile, also einmal 28. Dezember bis 4. Januar und danach 4. Januar bis 22. Januar, komme ich insgesamt auf etwa 5’000 CHF. Die erste Woche ist zwar immer noch extrem teuer, was mir wegen Weihnachten/Neujahr grundsätzlich einleuchtet, aber der Unterschied ist schon massiv.

Interessanterweise wäre in der ersten Woche sogar eine Corvette günstiger als der X7.

Ist das einfach ein Fehler im Sixt-System, eine spezielle Preislogik bei längeren Mietdauern oder gibt es dafür eine nachvollziehbare Erklärung? Mir ist bewusst, dass die Preise über die Feiertage höher sind, aber fast 600 CHF pro Tag für einen X7 scheint mir schon ziemlich absurd. Zahlt das tatsächlich jemand?

Danke für eure Einschätzungen.

Gruss
Marco
 
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rz231

Erfahrenes Mitglied
01.08.2010
1.082
86
HAJ, BWE
Hallo zusammen

Ich habe aus reiner Neugier mal geschaut, was ein Mietwagen für meinen nächsten Aufenthalt in Florida kosten würde. Dabei bin ich bei Sixt auf etwas gestossen, das ich mir nicht ganz erklären kann.

Zeitraum wäre vom 28. Dezember bis 22. Januar. Wenn ich diesen Zeitraum direkt eingebe, wird mir zum Beispiel ein BMW X7 für fast 12’000 CHF angezeigt.

Wenn ich den gleichen Zeitraum aber aufteile, also einmal 28. Dezember bis 4. Januar und danach 4. Januar bis 22. Januar, komme ich insgesamt auf etwa 5’000 CHF. Die erste Woche ist zwar immer noch extrem teuer, was mir wegen Weihnachten/Neujahr grundsätzlich einleuchtet, aber der Unterschied ist schon massiv.

Interessanterweise wäre in der ersten Woche sogar eine Corvette günstiger als der X7.

Ist das einfach ein Fehler im Sixt-System, eine spezielle Preislogik bei längeren Mietdauern oder gibt es dafür eine nachvollziehbare Erklärung? Mir ist bewusst, dass die Preise über die Feiertage höher sind, aber fast 600 CHF pro Tag für einen X7 scheint mir schon ziemlich absurd. Zahlt das tatsächlich jemand?

Danke für eure Einschätzungen.

Gruss
Marco
Auch aus reiner Neugier... warum muss es a) Sixt und b) ein BMW X7 sein? Zu den von dir genannten Daten findet man ohne Probleme über z.B. Billiger-Mietwagen.de am Standort Miami Oberklasse SUV all-inclusive ab 3000€ - zu den von dir genannten Daten 28.12. bis 22.01.
 
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Migel

Reguläres Mitglied
09.06.2014
91
18
Gute Frage.

Es muss natürlich weder zwingend Sixt noch zwingend ein BMW X7 sein. Bei Sixt habe ich bisher einfach immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Fahrzeuge waren praktisch immer neu oder zumindest sehr gepflegt, gut ausgestattet und die Abwicklung war bisher problemlos.

Ich hatte dieses Jahr einmal bei Alamo in Washington gemietet und dort einen ziemlich alten Ford SUV erhalten, praktisch ohne Extras. Preislich war das nicht wirklich günstiger, zumindest nicht so, dass es den Unterschied für mich gerechtfertigt hätte. Bei Sixt hätte ich für einen ähnlichen Preis vermutlich eher wieder etwas in Richtung X7 bekommen.

Der X7 ist für mich vor allem wegen der Grösse interessant. Ich reise mit Golfgepäck, und da hat sich der X7 bisher einfach bewährt. Es geht mir also nicht darum, unbedingt einen BMW zu fahren, sondern darum, genug Platz zu haben und nicht am Flughafen dann mit einem SUV dazustehen, bei dem Golfbag, Koffer und weiteres Gepäck nur mit Tetris-Künsten hineinpassen.

Dazu kommt: Ich hatte letztes Jahr über praktisch den gleichen Zeitraum ebenfalls einen X7 und habe dafür rund 75 CHF pro Tag bezahlt. Mir ist schon klar, dass sich Preise ändern können und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr teurer ist. Aber von rund 75 CHF pro Tag auf fast 600 CHF pro Tag wirkt für mich schon etwas sehr extrem.

Dass man bei Billiger-Mietwagen.de oder anderen Anbietern günstigere Oberklasse-SUVs findet, ist ein guter Hinweis. Meine Verwunderung bezog sich vor allem auf die Preislogik bei Sixt selbst: Einmal über den ganzen Zeitraum eingegeben fast 12’000 CHF, aufgeteilt in zwei Buchungen aber rund 5’000 CHF. Diesen massiven Unterschied konnte ich mir nicht erklären.
 

hippo72

Erfahrenes Mitglied
11.03.2009
13.026
7.111
Paralleluniversum
Ich bin ungern der Spielverderber, aber:
Du musst dann natürlich am 4. vollgetankt zur Station zurück und evtl bekommst Du ein anderes Fahrzeug.
Ich hab sowas bei Hertz und Avis schon gemacht in den USA. Je nach Station(sgröße) durfte ich das Auto behalten oder auch nicht. Je größer und automatisierter desto unwahrscheinlicher.

Auch gab/gibt es bei H und A angeblich eine Klausel, die solche back to back Buchungen umpreisen darf und daraus eine Buchung macht - natürlich zum teuren Tarif. Soweit ich mich erinnere, gab es auf FT einige Diskussionen dazu.
Persönlich habe ich das nicht erlebt.
Tip: vorbeugen und clever buchen.
 
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Tirreg

Rutscher des Grauens
08.03.2009
7.873
3.429
FRA
Ich halte diesen Preis in der High Season für mindestens so ungewoehnlich, wie die 500 CHF. Selbst wenn das ohne jegliche Versicherung und Premium Location surcharge war, sollte jedem klar sein, dass man zu dem Preis einen 100,000 USD Wagen nicht gewinnbringend vermieten kann.
Ich habe kein Insiderwissen, wie Sixt mit den Vermietungen Geld verdient, welche Rabatte sie beim Einkauf der Fahrzeuge bekommen und zu welchen Konditionen sie die Fahrzeuge wieder verkaufen (oder gar der Hersteller sie zurücknimmt und einem Händler auf den Hof stellt).

Jedenfalls habe ich genau die gleichen Erfahrungen mit schwankenden Preisen bei Sixt in den US&A gemacht. X7 oder X5 regulär für 60 - 70 USD am Tag gemietet, aber auch schon Preise jenseits von Gut und Böse gesehen (300 - 400 USD pro Tag).

Ist doch die gleiche "verderbliche" Ware wie ein Hotelzimmer oder ein Sitzplatz im Flieger. Da zahlst Du für irgendein mittelklassisges Business Hotel an der Messe an einem November Wochenende 69 EUR oder eben zur Messe 469 EUR.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.685
17.798
IAH & HAM
Jedenfalls habe ich genau die gleichen Erfahrungen mit schwankenden Preisen bei Sixt in den US&A gemacht. X7 oder X5 regulär für 60 - 70 USD am Tag gemietet, aber auch schon Preise jenseits von Gut und Böse gesehen (300 - 400 USD pro Tag).

Ist doch die gleiche "verderbliche" Ware wie ein Hotelzimmer oder ein Sitzplatz im Flieger. Da zahlst Du für irgendein mittelklassisges Business Hotel an der Messe an einem November Wochenende 69 EUR oder eben zur Messe 469 EUR.

Natuerlich kann man bei Sixt an einigen Tagen sehr billig mieten, habe ich ebenfalls bereits gemacht. Aber zur absoluten Hochsaison, mit Abholung an einem Flughafen und 6 Monaten Vorlauf ist das eher “ungewoehnlich”.
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
7.442
5.315
Ich habe kein Insiderwissen, wie Sixt mit den Vermietungen Geld verdient, welche Rabatte sie beim Einkauf der Fahrzeuge bekommen und zu welchen Konditionen sie die Fahrzeuge wieder verkaufen (oder gar der Hersteller sie zurücknimmt und einem Händler auf den Hof stellt).
Mein "Insiderwissen" ist schon gut 20 Jahre her. Das lässt sich aber mit der klassischen Juristenantwort "kommt darauf an" beantworten.
Rabatte gibt es ohnehin und wenn es für die Autovermieter gut läuft wird schon bei der Beschaffung vereinbart, dass der Hersteller das Auto nach x Monaten und nicht mehr als y Kilometern zum fast gleichen Preis zurücknimmt.
Das ist für die Vermieter aber auch nicht ohne. Haben die sagen wir mal 20.000 km in 6 Monaten vereinbart und das Auto hat 20.001 km auf der Uhr kostet der eine Extra-Kilometer richtig Geld.

Geld wurde damals übrigens mit dem Unfallersatz-Geschäft verdient, bei dem sich die Vermieter die kurzfristige Verfügbarkeit richtig gut haben bezahlen lassen. Aber ich habe keine Ahnung, ob die Raten da immer noch ein Mehrfaches der "freien Raten" betragen.
 
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Tirreg

Rutscher des Grauens
08.03.2009
7.873
3.429
FRA
Ich habe gerade mal meine aktuellen Buchungen und die aus dem letzten Jahr bei Sixt angeschaut: Da hatte ich einen X7 ab LAX irgendwann im April für 50 USD pro Tag, habe aktuell einen X5 im Juli von Boston Downtown für 35 USD/Tag bzw. einen X5 M60 ab BOS für 55 USD/Tag reserviert.

So ganz verstehe ich die Preisbildung auch nicht. Wenn ich manchmal bei Hertz schaue/miete, kommen auch total wirre Preise raus: Da kann es sein, dass der Toyota Corolla 120 USD kostet und der Suburban 70 USD und zur gleichen Zeit bei Avis an der gleichen Station der Corolla 40 USD und der Suburban 200 USD. Im Idealfall muss man täglich die Preise aller guten Vermieter checken ;)
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
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Ist das einfach ein Fehler im Sixt-System, eine spezielle Preislogik bei längeren Mietdauern oder gibt es dafür eine nachvollziehbare Erklärung?
Es gibt durchaus unterschiedliche Tarife für Tages-, Wochen-, Wochenend-, Monats- und Langzeitmieten und die dann auch noch in x Versionen zwischen "günstig" und "teuer". Das Yield-Management und die Fuhrparksteuerung können ähnlich komplex wie bei Airlines sein.

Wie der Preis hier genau ermittelt wird weiß ich nicht.
Ich denke aber, dass am Tag der Anmietung nur teure Tarife freigeschaltet sind und das System daher den entsprechend hohen Monatspreis auswirft. Teilst du das auf greift halt nicht mehr diese Rate, sondern andere.
 

flyer09

Erfahrenes Mitglied
04.11.2009
12.297
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Sixt kann eh nie klassengerecht bedienen. Am Ende fährst du mit kleiner "Preisanpassung" (natürlich nur über Social Media erreichbar...) mit einem VW T-Roc in Miami vom Hof :yes: :D
 

Tirreg

Rutscher des Grauens
08.03.2009
7.873
3.429
FRA
Sixt kann eh nie klassengerecht bedienen. Am Ende fährst du mit kleiner "Preisanpassung" (natürlich nur über Social Media erreichbar...) mit einem VW T-Roc in Miami vom Hof :yes: :D
Sixt ist mit der Zeit ein ziemlicher Sch****laden geworden. Früher waren die Anmietungen bei Sixt im großen und ganzen immer sehr gut: keine pingeligen Schadensbegutachtungen, gute Flotte und meist gab es ein Upgrade.

Inzwischen scheint das Geschäftsmodell in erster Linie darin zu bestehen, den Kunden über den Tisch zu ziehen. In Europa sind das dann gerne Kleinstschäden, die einem mit großem Gutachten in Rechnung gestellt werden. Da ist dann ein minimaler Felgenkratzer (den man nicht einmal verursacht hat), wo der Gutachter dann auf einen Wert von EUR 927,33 (+ MwSt) kommt, der vermutlich 10 anderen Kunden auch in Rechnung gestellt wird und nie repariert wird. In den USA ist das gemietete Fahrzeug meist nicht da und man bekommt was kleinere angedreht oder soll Aufpreis zahlen für ein gleichwertiges Modell (Mercedes GLE statt BMW X5). Meist nur mit Diskussionen lösbar oder man fährt zum nächsten großen Flughafen und tauscht die Karre.
 
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