Passbeantragung in D trotz Wohnsitz im Ausland

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mojito25

Erfahrenes Mitglied
07.06.2010
1.352
0
STR
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Vielleicht kann die Info ja jemand gebrauchen der in der selben Situation ist:

Wenn man einen Wohnsitz im Ausland hat führt eigentlich (zumindest nach meinem bisherigen Kenntnisstand) kein Weg an einer Passbeantragung bei der Botschaft bzw. Konsulat vorbei.

Da bei mir der Pass mal wieder voll ist, habe ich mal im Internet recherchiert, ob sich an der Lage etwas geändert hat. Daraufhin bin ich auf folgende Seite der BMI gestossen:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/moderne-verwaltung/reisepass/reisepass-liste.html

"Sie können Ihren Reisepass auch in jedem anderen Bürgeramt beantragen. In diesem Fall wird eine höhere Gebühr erhoben. Voraussetzung für die Antragstellung außerhalb Ihres Hauptwohnsitzes ist, dass Sie einen wichtigen Grund für die Beantragung darlegen können. Durch eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem von Ihnen ausgewählten Bürgeramt können Sie die geplante Antragstellung eines Reisepasses vorbereiten und in Erfahrung bringen, ob und inwieweit das Bürgeramt Ihre Gründe anerkennt"

Mit einem Ausdruck bin ich somit am Wohnort von der Familie in D zum Bürgeramt. Ich habe Ihnen die Seite gezeigt und darauf verwiesen, dass die Beantragung im Ausland deutlich länger dauert, ich aber auf den Pass angewiesen bin.

Aussage von der Sachbearbeiterin nach kurzer Rückfrage beim Chef: "Kein Problem, wr brauchen nur Geburtsurkunde, Wohnsitzbestätigung o.ä. aus dem Ausland und Passbilder". Expresspass war auch kein Problem. (y)

Gebühren waren etwa doppelt so hoch wie normal. Dies bin ich aber gern bereit zu zahlen um das Prozedere bei der Botschaft zu umgehen.

BTW: Die Behörde war eine Dorfbehörde in RLP. Also noch nicht mal Grenznah.
 

capetonian

Parlour Talker
15.03.2010
3.827
1
CPT
Geht in Österreich genauso und kostet nicht extra. Jede BH (bzw. die entsprechende MA in Wien) muss den Passantrag annehmen und dann den Pass aushändigen. Nachdem das Prozedere in Kapstadt, wo wir nur mehr einen Honorar Konsul haben, bis zu 6 Monaten dauern kann (inklusive einem Ausflug nach Pretoria fuer eine Unterschrift!! - blöder geht es kaum), bleibt einem ja kaum etwas anderes übrig.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
2.370
85
Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Pass der ja bei der Ausreise auseinander gefallen ist.

Grundsätzlich kann man einen Pass bei jeder unzuständigen Passbehörde beantragen.

Man braucht in diesem Fall jedoch eine Passermächtigung der am Wohnsitz zuständigen Passbehörde, diese kann man selbst einholen oder die lokale Passbehörde erledigt das.
Die Gebühren sind in dem Fall nicht nur etwas sondern exakt doppelt so hoch, weil das die Gebührenordnung so vorschreibt. Allerdings dürfte das ziemlich irrelevant sein, dass bei Passanträgen im Ausland ebenfalls eine zusätzliche Gebühr anfällt.
 

KvR

Erfahrenes Mitglied
05.11.2012
2.311
25
"Sie können Ihren Reisepass auch in jedem anderen Bürgeramt beantragen. In diesem Fall wird eine höhere Gebühr erhoben."
Für Niederländer, die außerhalb NL wohnhaft sind, ist es genau umgekehrt. Im Konsulat/in der Botschaft ist die Gebühr höher als bei ausgewiesenen Bürgerämtern in NL. Diese befinden sich in Grenznähe sowie am Flughafen Schiphol. Die Bearbeitungszeit ist bei den Bürgerämtern drei Arbeitstage.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
2.370
85
Für Niederländer, die außerhalb NL wohnhaft sind, ist es genau umgekehrt. Im Konsulat/in der Botschaft ist die Gebühr höher als bei ausgewiesenen Bürgerämtern in NL. Diese befinden sich in Grenznähe sowie am Flughafen Schiphol. Die Bearbeitungszeit ist bei den Bürgerämtern drei Arbeitstage.

Tja die Deutschen sind da "gründlicher" es gibt zum einen den Zuschlag der erhoben wird wenn man in einer Auslandvertretung den Pass beantragt.

Dann gibt es noch den Zuschlag der doppelten Gebühr wenn man einen Pass bei einer unzuständigen Passbehörde, sprich aben nicht der des Wohnsitzes zuständigen Passbehörde den entsprechenden Antrag stellt.
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
0
SIN
Dies bin ich aber gern bereit zu zahlen um das Prozedere bei der Botschaft zu umgehen.

Iich weiss zwar nicht was du mit "Prozedere bei der Botschaft" meinst, aber grundsaetzlich brauchst du bei der Botschaft die selben Unterlagen (und das auch nur bei der ersten Beantragung) und nach meiner Erfahrung geht die Ausfertigung deutlich schneller als auf den Botschaftsseiten ausgewiesen.

Die Passbeantragung wegen einem vollen Pass kann man steuern, somit weiss ich jetzt nicht wo die Dauer der Ausfertigung ein Problem sein soll. Vielleicht einfach nicht bis zur letzten Seite mit der Beantragung warten? ;)
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
0
SIN
Für Niederländer, die außerhalb NL wohnhaft sind, ist es genau umgekehrt. Im Konsulat/in der Botschaft ist die Gebühr höher als bei ausgewiesenen Bürgerämtern in NL. Diese befinden sich in Grenznähe sowie am Flughafen Schiphol. Die Bearbeitungszeit ist bei den Bürgerämtern drei Arbeitstage.

Die hoehere Gebuehr in D fuer Auslandsdeutsche ohne deutsche Wohnsitz ist deswegen faellig, weil es sich normalerweise um Notfaelle handelt. Heisst der Antragsteller hat die zur Passaustellung geforderten Unterlagen nicht bei der Hand. Da in D altere Geburtsurkunden haeufig nicht digitalisiert sind, ist kein zentrale Recherche moeglich. In diesem Fall muss beim Buergeramt des Geburtsortes ein Kopie angefordert werden (was dann normalerweise die Passaustellende Behoerde macht).
 

roffe8

Erfahrenes Mitglied
14.01.2017
497
111
LHR
Iich weiss zwar nicht was du mit "Prozedere bei der Botschaft" meinst, aber grundsaetzlich brauchst du bei der Botschaft die selben Unterlagen (und das auch nur bei der ersten Beantragung) und nach meiner Erfahrung geht die Ausfertigung deutlich schneller als auf den Botschaftsseiten ausgewiesen.

Die Passbeantragung wegen einem vollen Pass kann man steuern, somit weiss ich jetzt nicht wo die Dauer der Ausfertigung ein Problem sein soll. Vielleicht einfach nicht bis zur letzten Seite mit der Beantragung warten? ;)

Ich denke mal mit "Prozedere" ist auch die An- und Abreise zur Botschaft, Öffnungszeiten und Wartezeiten gemeint - wenn ich in London z.B. einen neuen Pass beantragen wollte, kostet mich das eigentlich mindestens einen halben Arbeitstag da ich weder in der Nähe der Botschaft wohne noch arbeite (von denen die außerhalb Londons leben ganz zu schweigen). Termine müssen dort sowieso gebucht werden und sind auch nicht immer jeden Tag verfügbar, und wenn dann nur zwischen 8-15 Uhr. Dazu kommt dann, zumindest als ich das letzte mal dort war, noch eine gute Stunde Warten bis man tatsächlich drankommt.

In D gehe ich 200m zum Rathaus im Dorf und habe den Antrag in 10 Minuten gemacht. Und dafür gebe ich dann auch gern die doppelte Gebühr aus. Klar muss ich das nur alle 10 Jahre machen, aber den Stress in London ist es mir trotzdem nicht wert.
 

insofern

Erfahrenes Mitglied
29.08.2017
680
4
jwd
Die hoehere Gebuehr in D fuer Auslandsdeutsche ohne deutsche Wohnsitz ist deswegen faellig, weil es sich normalerweise um Notfaelle handelt. Heisst der Antragsteller hat die zur Passaustellung geforderten Unterlagen nicht bei der Hand. Da in D altere Geburtsurkunden haeufig nicht digitalisiert sind, ist kein zentrale Recherche moeglich. In diesem Fall muss beim Buergeramt des Geburtsortes ein Kopie angefordert werden (was dann normalerweise die Passaustellende Behoerde macht).

Aus der konsularischen Praxis kann ich beitragen, das dies mitnichten so ist.

Die deutschen Auslandsvertretungen sind Passbehörden für Deutsche, die ihren Wohnsitz im Amtsbezirk der Vertretung haben und nicht Deutschland gemeldet sind. Für diesen Personenkreis fällt eine pauschale Auslandsgebühr an. Alle anderen zahlen darüber hinaus den Unzuständigkeitszuschlag.

Wegen der unverändert hohen Nachfrage in Bern haben die deutschen Passbehörden in Grenznähe am Bodensee eine Generalermächtigung bei Unzuständigkeit, es muss also nicht jeder Antrag einzeln in Bern ermächtigt werden.

Für Notfälle gibt es den Reiseausweis als Passersatz und den vorläufigen Reisepass.
 

Arsenic

Erfahrenes Mitglied
13.02.2018
640
0
Ich denke mal mit "Prozedere" ist auch die An- und Abreise zur Botschaft, Öffnungszeiten und Wartezeiten gemeint - wenn ich in London z.B. einen neuen Pass beantragen wollte, kostet mich das eigentlich mindestens einen halben Arbeitstag da ich weder in der Nähe der Botschaft wohne noch arbeite (von denen die außerhalb Londons leben ganz zu schweigen). Termine müssen dort sowieso gebucht werden und sind auch nicht immer jeden Tag verfügbar, und wenn dann nur zwischen 8-15 Uhr. Dazu kommt dann, zumindest als ich das letzte mal dort war, noch eine gute Stunde Warten bis man tatsächlich drankommt.

In D gehe ich 200m zum Rathaus im Dorf und habe den Antrag in 10 Minuten gemacht. Und dafür gebe ich dann auch gern die doppelte Gebühr aus. Klar muss ich das nur alle 10 Jahre machen, aber den Stress in London ist es mir trotzdem nicht wert.

Und nach Deutschland laesst Du Dich beamen, so das dafuer keine Zeit anfaellt? :rolleyes:
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
0
SIN
Ich denke mal mit "Prozedere" ist auch die An- und Abreise zur Botschaft, Öffnungszeiten und Wartezeiten gemeint - wenn ich in London z.B. einen neuen Pass beantragen wollte, kostet mich das eigentlich mindestens einen halben Arbeitstag da ich weder in der Nähe der Botschaft wohne noch arbeite (von denen die außerhalb Londons leben ganz zu schweigen). Termine müssen dort sowieso gebucht werden und sind auch nicht immer jeden Tag verfügbar, und wenn dann nur zwischen 8-15 Uhr. Dazu kommt dann, zumindest als ich das letzte mal dort war, noch eine gute Stunde Warten bis man tatsächlich drankommt.

In D gehe ich 200m zum Rathaus im Dorf und habe den Antrag in 10 Minuten gemacht. Und dafür gebe ich dann auch gern die doppelte Gebühr aus. Klar muss ich das nur alle 10 Jahre machen, aber den Stress in London ist es mir trotzdem nicht wert.

In der Praxis wohnt auch in D nicht jeder neben dem Buergerbuero. ;)

Aus der konsularischen Praxis kann ich beitragen, das dies mitnichten so ist.

Die deutschen Auslandsvertretungen sind Passbehörden für Deutsche, die ihren Wohnsitz im Amtsbezirk der Vertretung haben und nicht Deutschland gemeldet sind. Für diesen Personenkreis fällt eine pauschale Auslandsgebühr an. Alle anderen zahlen darüber hinaus den Unzuständigkeitszuschlag.

Wegen der unverändert hohen Nachfrage in Bern haben die deutschen Passbehörden in Grenznähe am Bodensee eine Generalermächtigung bei Unzuständigkeit, es muss also nicht jeder Antrag einzeln in Bern ermächtigt werden.

Für Notfälle gibt es den Reiseausweis als Passersatz und den vorläufigen Reisepass.

Mein Post bezieht sich nicht auf Botschaften, vielleicht einfach mal im Zusammenhang lesen ;)
 

singmeister

Erfahrenes Mitglied
16.08.2011
2.352
17
BSL
Die hoehere Gebuehr in D fuer Auslandsdeutsche ohne deutsche Wohnsitz ist deswegen faellig, weil es sich normalerweise um Notfaelle handelt. Heisst der Antragsteller hat die zur Passaustellung geforderten Unterlagen nicht bei der Hand. Da in D altere Geburtsurkunden haeufig nicht digitalisiert sind, ist kein zentrale Recherche moeglich. In diesem Fall muss beim Buergeramt des Geburtsortes ein Kopie angefordert werden (was dann normalerweise die Passaustellende Behoerde macht).
Das halte ich für unlogisch, da dieser Mehraufwand auch immer anfällt, falls man innerdeutsch umgezogen ist und nicht mehr am Geburtsort wohnt.

Ich denke das ist eher ordnungspolitisch, weil kreuz und quer beantragte Pässe einzelne Ämter überfordern könnten. Ein Bürgeramt bekommt nach einem Schlüssel Ressourcen zugeordnet, basierend auf der Anzahl an lokal gemeldeten Bürgern. Wenn diese Gemeinde dann zufällig Lörrach oder Konstanz heisst und jeden Tag 20 Pässe für "Schweizdeutsche" erstellen soll, fehlt ihnen dafür eigentlich das Personal.

Dazu gibt es zumindest momentan einen krassen Engpass bei der Botschaft in Bern und dem Konsualt in Basel. 3 oder 4 Monate Wartezeit auf den nächsten Termin sind nicht gerade komfortabel. Da kann ich gut verstehen, warum jemand im Zweifel ein paar Euro mehr bezahlt und "morgen früh" zum nächstbesten Bürgeramt geht.
Der Mehrpreis fällt kaum ins Gewicht, sobald man einen halben oder ganzen gesparten Urlaubs- oder Arbeitstag dagegen setzt.
 

mojito25

Erfahrenes Mitglied
07.06.2010
1.352
0
STR
Und nach Deutschland laesst Du Dich beamen, so das dafuer keine Zeit anfaellt? :rolleyes:

+1 und Kinder wohnen in D, ich pendle somit sowieso.

Aber aus Erfahrung:

Beantragung in der Schweiz hat mich 7 Monate gekostet (inkl. 2 mal 4 Stunden Wartezeit)
Beantragung in den USA 5 Monate
Beantragung in NL gemaess Auskunft der Botschaft 3-4 Monate

Wenn ich noch 10-15 Seiten im Pass frei habe, kann das fuer ein Jahr aber auch manchmal nur fuer 3 Monate reichen. Wenn ich die Durchlaufzeiten dann so sehe, muesste ich mich vorsichtshalber bei 50% vollen Seiten im Pass schon um einen neuen Pass bemuehen. Und das nervt ziemlich. Zumal im Durchschnitt ein Pass bei mir 3-4 Jahre haelt.

Selbst wenn dieser nicht voll ist, muss ich mich, da teilweise Laender eine Gueltigkeit von 6 Monaten (+X) verlangen, schon 12-18 Monate vorher darum kuemmern.

So gehe ich ab jetzt zum Buegeramt irgendwo in D und habe einen neuen Pass innerhalb von 72 Stunden.

Und nur darum gehts. 2012 und 2015 war dies zumindest laut Auskunft bei diveresen Buergeraemtern noch nicht moeglich.
 
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Reaktionen: bluesaturn

ctulhu

Reguläres Mitglied
21.05.2013
41
0
Aber aus Erfahrung:

Beantragung in der Schweiz hat mich 7 Monate gekostet (inkl. 2 mal 4 Stunden Wartezeit)

Kann ich nicht bestätigen:
- Reisepass kann in den Konsulaten jederzeit ohne Termin bestellt werden. Wartezimmerdauer zwischen 5 Minuten und 2 Stunden (Bsp ZH). Je nach Andrang und eigenen Prioritäten.
- Reisepass wird nach Hause zugestellt. Dauer 4 bis 8 Wochen.

Botschaft Bern:
- vorläufige Reisepässe und Persos können nur hier beantragt werden
- "kurzfristig" ist immer mal ein Termin wegen Terminabsage frei. Es lohnt sich bei Dringlichkeit immer mal nachzuschauen.
- Ansonsten mühsam. Anfang Juli waren alle Termine bis Ende Oktober weg. Ab November freie Wahl. Ergo auch keine 7 Monate.
- Wartezeit variiert vermutlich. Meine Frau musste ne Viertelstunde warten, um ihren vorläufigen zu bekommen. Zusendung der Expressversion innerhalb von 2 Wochen.
 

flamingo

Reguläres Mitglied
26.09.2017
91
0
Aus der konsularischen Praxis kann ich beitragen, das dies mitnichten so ist.

Die deutschen Auslandsvertretungen sind Passbehörden für Deutsche, die ihren Wohnsitz im Amtsbezirk der Vertretung haben und nicht Deutschland gemeldet sind. Für diesen Personenkreis fällt eine pauschale Auslandsgebühr an. Alle anderen zahlen darüber hinaus den Unzuständigkeitszuschlag.

Wegen der unverändert hohen Nachfrage in Bern haben die deutschen Passbehörden in Grenznähe am Bodensee eine Generalermächtigung bei Unzuständigkeit, es muss also nicht jeder Antrag einzeln in Bern ermächtigt werden.

Für Notfälle gibt es den Reiseausweis als Passersatz und den vorläufigen Reisepass.

Lustigerweise haben das die grenznahen Behörden am Bodensee aber nicht von der Botschaft in Wien. Meine Passbeantragung in Lindau musste erst durch die Botschaft genehmigt werden. Der ganze Prozess hinterher war allerdings extrem gut - alle Unterlagen vorab per Mail an das Bürgeramt, und dann beim Termin nur noch ein Foto bringen und unterschreiben. Gesamtdauer inklusive Wartezeit auf Termin und Produktion 2 1/2 Monate.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.425
0
"Sie können Ihren Reisepass auch in jedem anderen Bürgeramt beantragen. In diesem Fall wird eine höhere Gebühr erhoben. Voraussetzung für die Antragstellung außerhalb Ihres Hauptwohnsitzes ist, dass Sie einen wichtigen Grund für die Beantragung darlegen können. Durch eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem von Ihnen ausgewählten Bürgeramt können Sie die geplante Antragstellung eines Reisepasses vorbereiten und in Erfahrung bringen, ob und inwieweit das Bürgeramt Ihre Gründe anerkennt"

Ich hatte das Thema gerade in einen anderen Thread hier durchgekaut. In Berlin kannst du nicht zu jedem Bürgeramt, es gibt da nur das Amt in der Friedrichstrasse. Zudem rufen die ein Führungszeugnis ab (das dauert ca. 24 Stunden) die Gebühren sind happig (einfach mal doppelte Preise) ich war alles in allem knapp 200€ los.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.425
0
Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Hat bei mir vor knapp 1 1/2 Jahren 4-6 Wochen gedauert.

Nächster freier Termin 4-6 Wochen...

Bei Unzuständigkeit in D dann von heute auf morgen

Berlin braucht die Kohle aber mindestens so dringend wie du, also ein bisschen mehr Verständnis bitte ;)

Das sind die bundesweit einheitlichen Gebühren, bei mir gab es keinen Expresszuschlag sondern noch einen vorläufigen Reisepass für 52€

Reisepass:
unter 24 Jahren, 6 Jahre gültig (doppelte Gebühr wegen Unzuständigkeit) 75,00 Euro
ab 24 Jahre, 10 Jahre gültig (doppelte Gebühr wegen Unzuständigkeit) 120,00 Euro
48 Seiten-Zuschlag 22, 00 Euro
Expresszuschlag 32,00 Euro