Probleme wegen der 90 Tage Regelung?

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SuperFly

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22.12.2019
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Hallo Vielflieger,

kann ein Reisender aus Brasilien Probleme bekommen wenn der Rückflug zB. 120 Tage nach dem Hinflug liegt? Das Ziel wäre Istanbul. Die Türken machen keine Probleme aber es gibt immer ein Zwischenstopp in Frankfurt Paris usw. Könnten die Airlines (Lufthansa zB.) in Brasilien Probleme machen und sagen dass man die Termine korrigieren muss bevor man fliegen darf?
 

SuperFly

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22.12.2019
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Ne machen die nicht. Aber in der EU schon. Darum hatte ich gefragt. Dann gäbe es ja bei der Suche eine Sperre dass der Rückflug maximal 90 Tage in der Zukunft liegen muss und nicht überschritten werden darf. Ich rufe besser an und frage nach. Danke
 

jetblue

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26.03.2012
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ZRH
Schreib vielleicht mal klar und deutlich was Du genau meinst wenn Du eine genaue Antwort willst!

Was meinst Du mit: "es gibt immer ein Zwischenstopp in Frankfurt Paris usw." genau?

Zwischenstopp bedeutet Schenghen Visa?
 

SuperFly

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22.12.2019
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Das Reiseziel ist Istanbul. Sagen wir der Rückflug findet 120 Tage nach Einreise statt. Machen die Probleme in Frankfurt? Da ist ein Zwischenstopp. Von dort aus geht es direkt weiter nach Istanbul.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
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Das Reiseziel ist Istanbul. Sagen wir der Rückflug findet 120 Tage nach Einreise statt. Machen die Probleme in Frankfurt? Da ist ein Zwischenstopp. Von dort aus geht es direkt weiter nach Istanbul.

Ich würde her darauf tippen, dass die Probleme in Brasilien beim Einchecken machen. Wenn da im System steht, dass der visafreie Aufenthalt 90 Tage ist, fliegste nicht mit. So sehe ich das.

Ich kann nichts über Brasilien sagen, aber Lufthansa hat mich deswegen mal nicht mitgenommen (war Caracas) und Avianca sah sich das Zeug ganz genau an. Die hatten mein Rückflugdatum im System gesehen/gespeichert (hatte zeitlich dazwischen noch ein anderes Flugticket, darum kam ich mit - war aber Guayaquil).
 

pimpcoltd

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03.07.2009
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Der Passagier muss an jedem Punkt der Reise zum Transit bzw. zur Einreise berechtigt sein. Fehlt es daran, wird die Fluglinie typischerweise schon am Ausgangsort die Beförderung verweigern, es sei denn, man bucht das Ticket um bis zum letzten Ort, an dem man einreisen darf. Für den Rückflug interessiert sich die Airline in der Regel nicht, denn es gibt ja viele Möglichkeiten, wie der Fluggast rechtzeitig gemäß den Bestimmungen des Ziellandes wieder ausreisen kann. Diese Ausreiseabsicht sollte man aber belegen können (z.B. anderes Ticket). Beim Transit ist das wiederum anders, wenn für die Einreise in das Transitland ein Visum benötigt würde: dann prüft die Airline auch die Transitvoraussetzungen (z.B. Weiterflug binnen 24h), weil sie vermeiden muss, dass der Fluggast im Transitland abgewiesen wird.
 

SuperFly

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22.12.2019
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Ich würde her darauf tippen, dass die Probleme in Brasilien beim Einchecken machen. Wenn da im System steht, dass der visafreie Aufenthalt 90 Tage ist, fliegste nicht mit. So sehe ich das.

Ich kann nichts über Brasilien sagen, aber Lufthansa hat mich deswegen mal nicht mitgenommen (war Caracas) und Avianca sah sich das Zeug ganz genau an. Die hatten mein Rückflugdatum im System gesehen/gespeichert (hatte zeitlich dazwischen noch ein anderes Flugticket, darum kam ich mit - war aber Guayaquil).


Genau darauf will ich auch hinaus. Dass die in Brasilien Probleme machen weil die das hier so wollen. Komischerweise kenne ich einen der One way von Caracas nach Frankfurt geflogen ist :) War aber Turkish Airlines.
 

SuperFly

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22.12.2019
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Der Passagier muss an jedem Punkt der Reise zum Transit bzw. zur Einreise berechtigt sein. Fehlt es daran, wird die Fluglinie typischerweise schon am Ausgangsort die Beförderung verweigern, es sei denn, man bucht das Ticket um bis zum letzten Ort, an dem man einreisen darf. Für den Rückflug interessiert sich die Airline in der Regel nicht, denn es gibt ja viele Möglichkeiten, wie der Fluggast rechtzeitig gemäß den Bestimmungen des Ziellandes wieder ausreisen kann. Diese Ausreiseabsicht sollte man aber belegen können (z.B. anderes Ticket). Beim Transit ist das wiederum anders, wenn für die Einreise in das Transitland ein Visum benötigt würde: dann prüft die Airline auch die Transitvoraussetzungen (z.B. Weiterflug binnen 24h), weil sie vermeiden muss, dass der Fluggast im Transitland abgewiesen wird.


Brasilianer brauchen auch kein Visum. Also soll er das riskieren und für 120 Tage buchen?
 

pimpcoltd

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03.07.2009
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Komischerweise kenne ich einen der One way von Caracas nach Frankfurt geflogen ist :) War aber Turkish Airlines.

Das ist nicht komisch, wenn Deutschland für die Einreise dieses Passagiers keinen Rück- oder Weiterflug binnen x Tagen verlangt, sondern nur die Ausreise nach spätestens x Tagen.
 

pimpcoltd

Erfahrenes Mitglied
03.07.2009
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Brasilianer brauchen auch kein Visum. Also soll er das riskieren und für 120 Tage buchen?

Wie gesagt: Die Transit- und Einreisevoraussetzungen müssen an jedem Punkt der Reise erfüllt sein. Auf Wohlwollen zu hoffen oder auf einen Fehler der Airline zu setzen halte ich für töricht. Dein Brasilianer sollte sich informieren, ob die Türkei die visumsfreie Einreise an den Nachweis eines Ausreise-Tickets knüpft. Tut sie das, wird die Airline in Brasilien ein solches Ticket sehen wollen.
 

Airsicknessbag

Megaposter
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Ganz einfach. Das System automatisieren "Wenn Sie keine Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltserlaubnis des zu bereisenden Landes haben darf die Zeitspanne nicht mehr als 90 Tage betragen".

Gibt es. Nennt sich "Gehirn". Mit dessen Hilfe prueft man, ob und wie lange man sich in einem Land aufhalten darf. Anschliessend bucht man hoechstens diese Zeitspanne. Geht voll automatisch. Ist aber anfaellig fuer Ausfaelle.


Brasilianer brauchen auch kein Visum. Also soll er das riskieren und für 120 Tage buchen?

Siehe oben. Per Gehirn herausfinden, wie lange man in der Tuerkei ohne Visum aufhaeltig sein darf. (Kleiner Tipp: 90 Tage.) Anschliessend hoechstens so lange buchen.
 

pimpcoltd

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03.07.2009
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Per Gehirn herausfinden, wie lange man in der Tuerkei ohne Visum aufhaeltig sein darf. (Kleiner Tipp: 90 Tage.) Anschliessend hoechstens so lange buchen.

Naja. Ich habe schon mehrfach Tickets weit über die Höchstaufenthaltsdauer hinaus gebucht - man muss halt belegen können, dass man vorher auf anderem Wege wieder ausreist, wenn das Zielland die Einreise an ein bereits gebuchtes Ausreise-Ticket knüpft. Das tun nicht alle, und manche lassen vor Ort sogar eine Verlängerung zu. Da gibt es schon gar keinen Grund, die Buchung auf die Höchstdauer des Aufenthalts zu beschränken.

In der Türkei sind es übrigens nur 90 Tage innerhalb von 180.
 

Karl Langflug

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Das tun nicht alle, und manche lassen vor Ort sogar eine Verlängerung zu. Da gibt es schon gar keinen Grund, die Buchung auf die Höchstdauer des Aufenthalts zu beschränken.

Jawoll. Entscheidend ist nicht, wie es das Land vor Ort handhabt, sondern wie die Airline die Richtlinie anwendet. Und wenn das Land X ein Rückreiseticket verlangt, spielt es keine Rolle, ob das vor Ort jemand auch wirklich sehen will, sondern ob sich die Airline an die Richtlinie hält. (Die grossen Carrier werden das tun). Wenn das Land eine Verlängerung vor Ort zulässt, wirst du einsteigen können.

Und übrigens genügt nicht einfach ein Ausreiseticket ins nächste Land. Es muss ein Ticket in ein Land sein, dass kein Rückflugticket verlangt, sonst wollen sie das Rückflugticket von diesem Land sehen. Ich rede hier aus eigener Erfahrung. (Dies ist mir übrigens auch schon bei einer Einreise passiert)
 

Airsicknessbag

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Naja. Ich habe schon mehrfach Tickets weit über die Höchstaufenthaltsdauer hinaus gebucht - man muss halt belegen können, dass man vorher auf anderem Wege wieder ausreist, wenn das Zielland die Einreise an ein bereits gebuchtes Ausreise-Ticket knüpft. Das tun nicht alle

Nichts anderes sage ich. Der Reisende kann am Check In nachweisen, dass er die Tuerkei binnen 90 Tagen verlaesst, wie er lustig ist. Die Lebenserfahrung zeigt, dass ein gebuchtes Ticket hierbei eher weiterhilft als die Aussage "ich mache mit dem Dschihad-Taxi noch einen vierwoechigen Ausflug nach Syrien", aber sei's drum. Hier ist das jedoch gerade nicht geplant, der Reisende will am Check In sagen "ach, Freunde, der Tuerke sieht das nicht so eng mit meinen 120 Tagen." Das wird, wenn der Einchecker seinen Job richtig macht, zu einer Befoerderungsverweigerung fuehren.
 
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sawadeekrap

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Und übrigens genügt nicht einfach ein Ausreiseticket ins nächste Land. Es muss ein Ticket in ein Land sein, dass kein Rückflugticket verlangt, sonst wollen sie das Rückflugticket von diesem Land sehen. Ich rede hier aus eigener Erfahrung. (Dies ist mir übrigens auch schon bei einer Einreise passiert)

Das ist allerdings nur dann zutreffend, wenn die Weiterreise auch tatsaechlich angetreten wird.

Fuer die Reise in die Tuerkei ware ein oneway Ticket in ein anderes Land VORERST ausreichend.

Am Ende bleibt aber immer noch die Frage:
Wie will er sich seinen Brasilianer 120 Tage in die Tuerkei holen, ohne dass er sich dabei die letzen 30 Tage illegal im Land aufhaelt ?
 

SuperFly

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22.12.2019
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Alles erledigt. Ein Ausreiseticket ist vorhanden. Aber manche müssen hier noch an Ihrer Kommunikationsweise arbeiten. "Sein Brasilianer" "Dschihad-Taxi". Das ist ein Forum wo man sich gegenseitig hilft. Wer helfen will gerne aber nicht so. Immer mit Respekt. Danke an alle.
 
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pimpcoltd

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Jo, mit einer grenz-idiotischen Frage (pun intended) anzutreten und dann auf die sachdienlichen Hinweise eine Belehrung über den Forenton zurückzugeben -- da täten 30 Tage in einem von Erdogans Kellern vielleicht mal ganz gut.
 
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Karl Langflug

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Das ist allerdings nur dann zutreffend, wenn die Weiterreise auch tatsaechlich angetreten wird.

Nein. Zumindest nicht nach meiner Erfahrung. Bei meinem konkret erlebten Beispiel hat mir die nette Lufthansa-Mitarbeiterin versucht, ein oneway-Ticket ab Zielort in einen Staat zu verkaufen, der kein Rückreiseticket verlangt, obwohl klar war, dass ich diese Reise nicht antreten werde. Aber somit würde ich die Einreisebedingungen erfüllen und könnte mitfliegen. (flog aber nicht nach TR)
 
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