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Hi zusammen,
heute Nacht fand ja in Arizona der Red Bull Plane Swap statt. Leider ging es schief, gab aber zum Glück keine verletzten, "nur" eine zerstörte Cessna C182...
Worum ging es grob:
2 Piloten mit 2 C182, fliegen auf 12'000 ft AGL. In dieser Höhe fahren Sie speziell konstruierte Bremsklappen aus, gehen in den Nose Dive, schalten die Engines aus und aktivieren einen speziellen Autopiloten. Die Piloten steigen aus und die, jetzt komplett unbemannten, Cessnas sollen sich bei ~135 mph im Nosedive stabilisieren. Die Piloten "fliegen" nun, für den Notfall mit Fallschirm am Rücken, in das jeweils andere Flugzeug im freien Fall, steigen ein, fangen ab und landen.
Bei allen Testversuchen (mit Safety Pilot on Board) über die letzten Monate funktionierte alles. Gestern nicht. Die ein Cessna kam ein paar Sekunden nach dem Aussteigen ins unkontrollierte Trudeln. Das war nie passiert bis jetzt und diesen Fall hatten Sie auch nicht berücksichtigt. Wie geplant löste dann bei der Cessna der Fallschirm aus (wurde trotzdem total zerstört (https://www.moneycontrol.com/news/t...-aircraft-spirals-out-of-control-8406241.html) und der Pilot landete auch sicher mit dem Schirm.
Die ganze Aufzeichnung könnt ihr hier sehen:
Richtig interessant wird das noch, sollte sich die abgelehnte Ausnahmegenehmigung der FAA bewahrheiten:
www.fox10phoenix.com
Dabei geht's um die Ausnahme des 14 CFR § 91.105 - Flight crewmembers at stations. Der eben, vereinfacht, besagt, dass ein Pilot immer am Steuer sein muss.
Liebe Grüße,
CB
heute Nacht fand ja in Arizona der Red Bull Plane Swap statt. Leider ging es schief, gab aber zum Glück keine verletzten, "nur" eine zerstörte Cessna C182...
Worum ging es grob:
2 Piloten mit 2 C182, fliegen auf 12'000 ft AGL. In dieser Höhe fahren Sie speziell konstruierte Bremsklappen aus, gehen in den Nose Dive, schalten die Engines aus und aktivieren einen speziellen Autopiloten. Die Piloten steigen aus und die, jetzt komplett unbemannten, Cessnas sollen sich bei ~135 mph im Nosedive stabilisieren. Die Piloten "fliegen" nun, für den Notfall mit Fallschirm am Rücken, in das jeweils andere Flugzeug im freien Fall, steigen ein, fangen ab und landen.
Bei allen Testversuchen (mit Safety Pilot on Board) über die letzten Monate funktionierte alles. Gestern nicht. Die ein Cessna kam ein paar Sekunden nach dem Aussteigen ins unkontrollierte Trudeln. Das war nie passiert bis jetzt und diesen Fall hatten Sie auch nicht berücksichtigt. Wie geplant löste dann bei der Cessna der Fallschirm aus (wurde trotzdem total zerstört (https://www.moneycontrol.com/news/t...-aircraft-spirals-out-of-control-8406241.html) und der Pilot landete auch sicher mit dem Schirm.
Die ganze Aufzeichnung könnt ihr hier sehen:
Richtig interessant wird das noch, sollte sich die abgelehnte Ausnahmegenehmigung der FAA bewahrheiten:
Plane swap stunt ends in crash over Arizona after feds denied initial safety exemption request
A "plane swap stunt" by Red Bull that was being streamed live ended in a crash over Arizona. The Federal Aviation Administration says the company requested an exemption from safety regulations and had denied it. However, they went ahead with the stunt anyway.
Dabei geht's um die Ausnahme des 14 CFR § 91.105 - Flight crewmembers at stations. Der eben, vereinfacht, besagt, dass ein Pilot immer am Steuer sein muss.
Liebe Grüße,
CB

